ASF: Hinweis zur Studie zum Thema wahrgenommene Einkommensgerechtigkeit
Liebe GenossInnen,
die Süddeutsche Zeitung behauptet unter Berufung auf eine wissenschaftliche Studie des DIW Berlin, der Universität Bielefeld und der Universität Konstanz, Frauen würden meinen, dass ihnen "gerechterweise ein geringeres Bruttoeinkommen zusteht als Männern" (Überschrift: "Froh zu sein bedarf es wenig" vom 6.7.2010, siehe unten).
Die AutorInnen der Studie auf die sich dieses vermeintliche Zitat bezieht, wehren sich nun gegen diese Darstellung:
„Die Studie, die vom DIW Berlin in seinem Wochenbericht veröffentlicht wurde, behauptet dies genauso wenig wie die Pressemitteilung der Uni Bielefeld (siehe unten).
Tatsächlich weisen die Ergebnisse der angeführten Studie auf die Folgen von Geschlechterstereotypen und der Intransparenz bei der Entlohnung hin. Mit einem Gerechtigkeitsempfinden von Frauen im Hinblick auf den Gender Pay Gap - also den Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern - hat dies NICHTS zu tun.
Mit freundlichen Grüßen
Elke Holst
Jürgen Schupp
Stefan Liebig
(Die beiden letztgenannten Unterzeichner sind die Autoren der Studie)
http://anonym.to/?http://www.spd-nuernberg.de/index.php?mw=mw2