Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Petition beim Deutschen Bundestag: Einrichtung eines Ministeriums für Männer u. Jungen

Referatsleiter 408, Sunday, 18.07.2010, 17:54 (vor 5657 Tagen)

Petitions-ID 13116 vom 18.07.2010

Der Deutsche Bundestag möge beschließen ...

.. die Einrichtung eines Ministeriums für Männer und Jungen mit dem Namen BMfMJ. (Bundesministerium für Männer und Jungen)

Es ist allgemein bekannt, dass Männer/Väter und Jungen in diesem Land schlechter gestellt sind, teils sogar diskriminiert werden. Trotzdessen sich bereits viele Intitativen wie z. B. der VAFK, MANNdat e. V., Agens e. V. etc. gegründet haben, mittlerweile im Herzen von Berlin Demonstrationen von entsorgten Vätern stattfinden, gibt es, bis auf das Referat 408 im durch den Volksmund genannten "Frauenministerium für alles außer Männer", keinerlei gesetzliche Vertretungen, die die Interessen der Hälfte des Volkes, der Männer/Väter und Jungen auch nur mit minimalsten Ergebnissen wahrnimmt. Während sinnlos Fördermittel in ungezählte Frauenhäuser gepumpt werden, gibt es dagegen keinerlei Hilfs- und Beratungsangebote für Männer in solchen Fällen. Es werden Girlsdays zelebriert, während die Jungs über die Gleichstellungsbeauftragten einer Genderung zugeführt werden sollen. Theoretisch sind Männer und Frauen, laut Grundgesetz, sogar gleichgestellt, geht es jedoch um Kindessorge und -umgang, spielt der Vater/Mann, bis auf wenige Ausnahmen keinerlei Rolle mehr. Sein Beitrag für gemeinsame Kinder wird auf die Zahlung von Barunterhalt begrenzt, was wiederum den Bestrebungen des Frauenministeriums auf Elternteilzeit auch durch Männer, grundsätzlich widerspricht. Da es in vielen Punkten eine deutliche Schlechterstellung und Diskriminierung von Männern und Jungen gibt, dagegen keinerlei staatliche Institution die sich dieses Problems glaubhaft annimmt, ist die Einrichtung eines o. g. Ministeriums im Zuge der Fortführung einer konsequenten Gleichstellungspolitik also unumgänglich.

Ich bin mir sicher, auch wenn diese Petition wieder mit einem Lala-Brief zurückgewiesen wird, dass Problem wird sich nicht von allein lösen und aussitzen lassen. Um dies mit den Worten des Schriftstellers Arne Hoffmann zu untermauern, ich zitiere: ".....wird der gesamten Gesellschaft der angestaute Unmut vieler Männer irgendwann gewaltig um die Ohren fliegen."

".....wird der gesamten Gesellschaft der angestaute Unmut vieler Männer ...

Leser_nicht_eingeloggt, Sunday, 18.07.2010, 18:22 (vor 5657 Tagen) @ Referatsleiter 408

Ich bin mir sicher, auch wenn diese Petition wieder mit einem Lala-Brief
zurückgewiesen wird, dass Problem wird sich nicht von allein lösen und
aussitzen lassen. Um dies mit den Worten des Schriftstellers Arne Hoffmann
zu untermauern, ich zitiere: ".....wird der gesamten Gesellschaft der
angestaute Unmut vieler Männer irgendwann gewaltig um die Ohren
fliegen."
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Da bin ich mir sicher! Der Zorn gärt schon viel zu lange und die Grenze des Erträglichen ist längst überschritten. Mich wundert sowieso, warum es noch so halbwegs ruhig ist (in den Kommentarforen rumort es ja schon lange gewaltig - egal ob in der Zeit, im Spiegel oder in der Welt.

Und anlässlich der 100.000ende, die jedes Jahr dazu kommen, meist übers Familienunrecht wundert mich das Potential schon lange nicht mehr.

Nicht noch mehr Staat!

Sophie X, Monday, 19.07.2010, 11:49 (vor 5656 Tagen) @ Referatsleiter 408

Hallo Referatsleiter,

Die Absicht ist gewiss löblich und wenn, dann ist sie bestimmt eher durchsetzbar als dass ein Petitieren zur Abschaffung der BMSFJS zum Erfolg führt.

Dennoch sehe ich hier den Versuch, den Teufel mit dem Beelzebub*) auszutreiben.
Ein Missstand, welcher durch staatliche Umtriebe erst geschaffen und ausgestaltet wurde, lässt sich nicht duch ein weiters staatliches Konstrukt aus der Welt schaffen.

Es ist die Wurzel des Übels, welche entfernt werden muss: staatliches Herumfuhrwerken in den höchst privaten Belangen!

Wieso wird eigentlich nach immer mehr Staat geschrien, wenn es doch offensichtlich ist, dass eben dieser Staat für jenen Missstand verantwortlich zeichnet?

Wenn es brennt, ruft man schließlich auch nicht nach dem Brandstifter, außer man will ihn zur Rechenschaft ziehen!

Gruß

Sophie X

*) gleichnahmiger User ist hier nicht gemeint ;-)

Nicht noch mehr Staat!

Goofos @, Monday, 19.07.2010, 15:03 (vor 5656 Tagen) @ Sophie X

Ich bin auch gegen Männerquoten, trotzdem würde ich jede Petition dazu mitunterzeichnen. Eigentlich nur um dem System das für diesen gewollten Missstand verantwortlich ist zu Schaden.

Petition beim Deutschen Bundestag: Einrichtung eines Ministeriums für Männer u. Jungen

Jupp, Monday, 19.07.2010, 12:19 (vor 5656 Tagen) @ Referatsleiter 408

Petitions-ID 13116 vom 18.07.2010

Der Deutsche Bundestag möge beschließen ...
Ich bin mir sicher, auch wenn diese Petition wieder mit einem Lala-Brief
zurückgewiesen wird

Zu Recht.

Deine Einzelaktion schadet dem Interesse der Maskulisten. Das Gejammere um Frauenhäuser gehört nicht in den Text, ebenso wie die anderen unsachlichen Egüsse.

Und überhaupt der Ruf nach einem Extra-Ministerium könnte erhört werden - mit dem Ergebnis, daß es von Feministinnen geleitet wird, die weitere Feministinnen und Gesterkamps beschäftigen und kontraproduktiv agieren und die persönlichen Freiheiten noch weiter einschränken. Hast Du darüber schon mal nachgedacht?

Völlig unausgegoren, das Ganze. Leider. Auch die letzte Petition war zum Scheitern verurteilt weil sie unkoordiniert ablief und in den Medien nicht erwähnt wurde.

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