Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Der griechische Historiker Polybios aus dem 2.Jahrhundert vor Christus sagt

Rainer ⌂, Sunday, 18.07.2010, 17:37 (vor 5657 Tagen)

"In der Zeit, in der wir leben, ist in ganz Griechenland die Zahl der Kinder, überhaupt der Bevölkerung in einem Maße zurückgegangen, dass die Städte verödet sind und das Land brachliegt, obwohl wir weder unter Kriegen von längerer Dauer noch unter Seuchen zu leiden hatten [...] weil die Menschen der Großmannssucht, der Habgier und dem Leichtsinn verfallen sind, weder mehr heiraten noch, wenn sie es tun, die Kinder, die ihnen geboren werden, großziehen wollen, sondern meist nur eins oder zwei, damit sie im Luxus aufwachsen und ungeteilt den Reichtum ihrer Eltern erben, nur deshalb hat das Übel schnell und unvermerkt um sich gegriffen. Wenn nur ein oder zwei Kinder da sind und von diesen das eine der Krieg, das andere eine Krankheit hinwegrafft, bleibt natürlich Haus und Hof verwaist zurück, und die Städte, ebenso wie ein Bienenschwarm, werden allmählich arm und ohnmächtig."

Rainer;-)

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Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo

Und dennoch ...

Ekki, Sunday, 18.07.2010, 17:47 (vor 5657 Tagen) @ Rainer

... ist seitdem weder die Welt noch auch nur Griechenland untergegangen.

Gruß

Ekki

--
Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.

Und dennoch ...

jojo, Sunday, 18.07.2010, 17:54 (vor 5657 Tagen) @ Ekki

die welt natürlich nicht. griechenland schon. das wurde erst römisch, dann christlich. die bevölkerung spricht zwar heute noch griechisch, besteht aber hauptsächlich nicht aus den nachfahren der alten griechen, sondern aus denen im frühmittelalter zugewanderter slaven.

Kennst Du im "Teufels General" von Zuckmayer ...

Ekki, Sunday, 18.07.2010, 18:03 (vor 5657 Tagen) @ jojo

... das Lob des rheinischen Menschen?

Beschreibung der Szene: Leutnant Hartmann ist niedergeschlagen. Er will seine Verlobung auflösen. Deshalb gesteht er dem General Harras, dass er Probleme habe, den arischen Nachweis für seine Großmutter beizubringen. Harras versucht ihn aufzumuntern.

Harras: "Schrecklich. Diese alten verpanschten rheinischen Familien! ..." (lacht vor sich hin)

"Stell' n Se sich doch bloß mal ihre womögliche Ahnenreihe vor: da war ein römischer Feldherr, schwarzer Kerl, der hat einem blonden Mädchen Latein beigebracht. Dann kam 'n jüdischer Gewürzhändler in die Familie. Das war 'n ernster Mensch. Der 's schon vor der Heirat Christ geworden und hat die katholische Haustradition begründet. Dann kam 'n griechischer Arzt dazu, 'n keltischer Legionär, 'n Graubündner Landsknecht, ein schwedischer Reiter...und ein französischer Schauspieler. Ein...böhmischer Musikant. Und das alles hat am Rhein gelebt, gerauft, gesoffen, gesungen und...Kinder gezeugt. Hm? Und der Goethe, der kam aus demselben Topf, und der Beethoven, und der Gutenberg, und der ... Matthias Grünewald. Und so weiter, und so weiter. ...

Das war' n die besten, mein Lieber. Vom Rhein sein, das heißt: vom Abendland. Das ist natürlicher Adel. Das ist Rasse. Sei' n Sie stolz drauf, Leutnant Hartmann, und hängen Sie die Papiere Ihrer Großmutter auf den Abtritt!" [/b]

Damit will ich jetzt nicht sagen, daß es Griechenland ebenso ergangen wäre.

Ich will nur eines:

Mich der Meinung entgegenstellen, daß ethnische Homogenität = Blüte der Nation ist.

Du meintest doch:

die welt natürlich nicht. griechenland schon. das wurde erst römisch, dann
christlich. die bevölkerung spricht zwar heute noch griechisch, besteht
aber hauptsächlich nicht aus den nachfahren der alten griechen, sondern aus
denen im frühmittelalter zugewanderter slaven.

Wobei natürlich auch ethische Homogenität einerseits und Geburtenrate andererseits wieder zwei verschiedene Dinge sind.

Gerade deshalb aber verstehe ich diejenigen nicht, die sich - eben aus Gründen der von ihnen für erstrebenswert gehaltenen ethnischen Homogenität - dagegen wenden, daß Deutschland die Einwanderung hochqualifizierter Ausländer aus- und nachdrücklich fördert.

Ja, Einwanderung könnte die mangelnde Geburtenrate nicht ausgleichen.

Aber man sollte doch den berühmten "Tropfen auf den heißen Stein" für besser halten als gar keine Maßnahmen.

Es sei denn, man hat andere Gründe - z.B. die angeblich erstrebenswerte ethnische Homogenität.

Gruß

Ekki

--
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Nachtrag: Die heutigen Deutschen allgemein ...

Ekki, Sunday, 18.07.2010, 19:40 (vor 5657 Tagen) @ Ekki

... nicht nur die Rheinländer, sind keine reinrassigen Vorfahren der Germanen aus den Urwäldern von Hermann dem Cherusker.

Und auch die anderen Völker Europas haben sich nicht nur durch Inzucht vermehrt - vorsichtig ausgedrückt.

Gibt's daran was zu bedauern?

Gruß

Ekki

--
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Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.

Nachtrag: Die heutigen Deutschen allgemein ...

Roslin, Sunday, 18.07.2010, 20:33 (vor 5657 Tagen) @ Ekki
bearbeitet von Roslin, Sunday, 18.07.2010, 20:50

Ja, Rainer, Polybios scheint hier eine periodisch wiederkehrende Dekadenzerscheinung zu beschreiben, die den Zusammenbruch lange Zeit erfolgreicher Zivilisationen voranzeigt.

Wenn's dem Esel zu wohl wird, dann vergisst er die Bedingungen seines Wohlergehens, vergisst, dass dies kein Naturgesetz ist, sondern Frucht harter, erfolgreicher Arbeit vieler.

Die griechische Zivilisation ging unter, erlag der römischen.
Die römische ging unter, erlag der germanischen im Westen, der islamisch-arabischen im Osten des Reiches, die wiederum von der islamisch-türkischen überwältigt wurde, die wiederum der germanisch-christlichen, westlichen erlag.

Wobei natürlich immer die neuen Herren (ja, Herren, MÄNNER) ein Gutteil Erbe von den Vorgängern übernahmen, sich aneigneten, fortführten.

Heute ist die germanisch-christlich-westliche Zivilisation im Niedergang begriffen.

Ob der bis zum Untergang fortgeführt wird, das ist noch offen.

Wem würde sie Platz machen?

Frau Scheub meint, die Niederlage der westlichen Männer bedeute den Sieg der westlichen Frau.
Dumme FeministInnenlogik, wie üblich.
Viel zu kurz gedacht und gehupft.
Geschlechtergeschichte als Klassenkampfersatz.

Die Niederlage der westlichen Männer bedeutete natürlich auch die Niederlage der westlichen Frau.

Denn die Männer und Frauen eines Kulturkreises sitzen in einem Boot, kommen gemeinsam voran oder gemeinsam um, wenn sie z.B. nicht mehr erfolgreich sind, weil sie gegeneinander kämpfen.

Die Niederlage der westlichen Männeer bedeutet den Sieg anderer Männer.
Der islamischen?

Vielleicht in Teilgebieten, auch in Teilbereichen Europas.

Global würde es den Sieg der östlichen Männer bedeuten, der Inder, wahrscheinlicher noch der Chinesen.

Das wird schon

ajk, Monday, 19.07.2010, 13:02 (vor 5656 Tagen) @ Roslin

Aber solange auch DU Roslin, dich den "Depressionen" ergibst.. wird es nichts.

Ich persönlich sehe eher den Islam kurz vor dem Implodieren, und zwar so sehr, je mehr westler mal den Koran gelesen haben.. Dieser Mumpitz nennt sich "heiliges Buch"? Nur Idioten glauben das.

Unsere "Westliche Kultur" geht nicht unter, sondern breitet sich grad nach Asien und Indien aus. Wir müssen nur uns selbst wiederfinden, und das geht, trotz des geschimpfes... über die Bibel. Daraus lernt man am meisten über unsere eigene Kultur.

Und wie Mahatma Ghandi es mal sagte:

„Ihr Christen habt in eurer Obhut ein Dokument mit genug Dynamit in sich, die gesamte Zivilisation in Stücke zu blasen, die Welt auf den Kopf zu stellen; dieser kriegszerrissenen Welt Frieden zu bringen. Aber ihr geht damit so um, als ob es bloß ein Stück guter Literatur ist, sonst weiter nichts.“

"Wen Gott strafen will, den sendet er Türken" - Arabisches Sprichwort

/ajk

--
Solange du andere fragst, was du "darfst", bist du kein Mann. - Robert

Homogenität, oder: Warum kommt der indische Ingenieur nicht zu uns?

Mus Lim ⌂, Monday, 19.07.2010, 03:36 (vor 5656 Tagen) @ Ekki

Du meintest doch: ...
Wobei natürlich auch ethische Homogenität einerseits und Geburtenrate
andererseits wieder zwei verschiedene Dinge sind.

Es geht nicht um Homogenität.
Eine gesunde Beimischung fremder Rassen ist positiv. Ohne eine gewisse Durchmischung von Genen hätte die ganze Evolution wohl auch nicht funktioniert.

Durchmischung der Rassen und Heiratsverweigerung verbunden mit Zeugungs- bzw. Gebährstreit haben nun wirklich keinen logischen Zusammenhang.

Gerade deshalb aber verstehe ich diejenigen nicht, die sich - eben
aus Gründen der von ihnen für erstrebenswert gehaltenen ethnischen
Homogenität - dagegen wenden, daß Deutschland die Einwanderung
hochqualifizierter Ausländer aus- und nachdrücklich fördert.

Das Ausland braucht seine hochqualifizierten Fachkräfte selber!!!
Oder wer glaubt ernsthaft, dass Indien und China sich die Mühe machen, die Ingenieure für Europa auszubilden?!?? Wer glaubt denn sowas?
Exportieren tut das Ausland (im Übermaß) die Nichtskönner, die Ungebildten, den Ausschuss, den sie selbst nicht gebrauchen können ...

Es sei denn, man hat andere Gründe - z.B. die angeblich erstrebenswerte
ethnische Homogenität.

Nochmal: Es geht nicht um ethnische Homogenität, sondern um Bildung (!) und Kenntnisse (!).

Und warum kommt der indische Ingenieur nicht zu uns?
Ich sage es Ihnen: In Indien kann er sich mehrere Hausangestellte leisten. Die Frau des indischen Ingenieurs wird sich bedanken, wenn sie in Deutschland den Müll selber runtertragen soll ...
Und der indische Ingenieur wird sich auch bedanken, wenn er hohe Steuern und Abgaben von seinem Lohn abgeben muss, um damit Sozialempfänger zu alimentieren, die ihm in Indien die Toilette putzen, das Auto waschen, den Rasen mähen, die Hecke schneiden, den Hof fegen und die Einkäufe erledigen würden ...

Beantwortung von Frauen aller Art - Mus Lim

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(1) Scheinheilige Argumentation (2) Ist "MusLim" Max?

Ekki, Monday, 19.07.2010, 09:48 (vor 5656 Tagen) @ Mus Lim
bearbeitet von Ekki, Monday, 19.07.2010, 10:03

Hallo MusLim!

Du meintest doch: ...
Wobei natürlich auch ethische Homogenität einerseits und Geburtenrate
andererseits wieder zwei verschiedene Dinge sind.


Es geht nicht um Homogenität.
Eine gesunde Beimischung fremder Rassen ist positiv. Ohne eine gewisse
Durchmischung von Genen hätte die ganze Evolution wohl auch nicht
funktioniert.

Sehr richtig!

Durchmischung der Rassen und Heiratsverweigerung verbunden mit Zeugungs-
bzw. Gebährstreit haben nun wirklich keinen logischen Zusammenhang.

Sachich doch!

Gerade deshalb aber verstehe ich diejenigen nicht, die sich -

eben

aus Gründen der von ihnen für erstrebenswert gehaltenen ethnischen
Homogenität - dagegen wenden, daß Deutschland die Einwanderung
hochqualifizierter Ausländer aus- und nachdrücklich fördert.


Das Ausland braucht seine hochqualifizierten Fachkräfte selber!!!
Oder wer glaubt ernsthaft, dass Indien und China sich die Mühe machen, die
Ingenieure für Europa auszubilden?!?? Wer glaubt denn sowas?
Exportieren tut das Ausland (im Übermaß) die Nichtskönner, die
Ungebildten, den Ausschuss, den sie selbst nicht gebrauchen können ...

Es sei denn, man hat andere Gründe - z.B. die angeblich erstrebenswerte
ethnische Homogenität.


Nochmal: Es geht nicht um ethnische Homogenität, sondern um Bildung (!)
und Kenntnisse (!).

Insoweit einverstanden.

Und warum kommt der indische Ingenieur nicht zu uns?
Ich sage es Ihnen: In Indien kann er sich mehrere Hausangestellte leisten.
Die Frau des indischen Ingenieurs wird sich bedanken, wenn sie in
Deutschland den Müll selber runtertragen soll ...

Und der indische Ingenieur wird sich auch bedanken, wenn er hohe Steuern
und Abgaben von seinem Lohn abgeben muss, um damit Sozialempfänger zu
alimentieren, die ihm in Indien die Toilette putzen, das Auto waschen, den
Rasen mähen, die Hecke schneiden, den Hof fegen und die Einkäufe erledigen
würden ...

Das sind ja wohl die schrägsten Gründe, die ich je gehört habe.

Glaubste ja wohl selber nicht, was Du da erzählst.

Des Weiteren:

Ich kann jetzt auf die Schnelle zwar die betreffenden Beiträge nicht ergoogeln, aber:

Es wurde in den Medien immer wieder darüber berichtet, daß

(a) hochqualifizierte Ausländer ("Indien" ist hier nur ein "Platzhalter"), die hier bleiben wollten, dies nicht konnten, weil man ihnen unter den fadenscheinigsten Gründen ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht verwehrte, und

(b) Politiker sich mehr oder weniger offen dazu bekannten, auch hochqualifizierte Ausländer allenfalls vorübergehend und nur in möglichst geringer Zahl hier haben zu wollen. Rüttgers' Parole "Kinder statt Inder" war da nur ein Beispiel.

Die ganze obige Argumentation ist ein typisches Beispiel für die verschämte und leicht kaschierte Fremdenfeindlichkeit und Deutschtümelei, wie sie in gewissen Kreisen der CDU üblich ist:

Da wird zunächst mit durchaus zutreffenden - besser gesagt: geklauten! - Argumenten Zuwanderung Hochqualifizierter befürwortet.

Und unmittelbar danach wird dann soviel aberabert und sooooo herzzerreißend über den Eigenbedarf der Herkunftsländer an diesen Kräften gejammert, daß von dem ursprünglichen Ja zur Zuwanderung Hochqualifizierter nichts mehr übrigbleibt.

Auch das Argument, wir hätte hier schon genug unqualifizierte Ausländer, ist typisch in diesen Kreisen - als ob sich an der (zugegebenermaßen richtigen) Tatsache, daß wir hier jede Menge unqualifizierter Ausländer haben, die nur aufgrund Familiennachzug hier sind, etwas ändern würde, wenn wir in Zukunft nur noch Hochqualifizierte hineinlassen.

Ändern würde sich allerdings die zahlenmäßige Relation zwischen dem Anteil unqualifizierter Ausländern - und deutscher PISA-Deppen!!! - an den in Deutschland lebenden Menschen einerseits und den Hochqualifizierten andererseits.

(Gelegentlich - darauf hast Du allerdings hier zugegebenermaßen verzichtet - wird dann noch betont, daß Deutschland ja erst einmal selbst seine Hochqualifzierten versorgen bzw. dieselben erst heranbilden müsse - als ob das unter einem Zeitraum von 20 Jahren abginge, Zeit, die wir nicht haben, wie bemerkenswerterweise gerade die Arbeitgeberverbände immer wieder betonen, die denn auch am vehementesten für eine sowohl zielgerichtetere [nicht jeden hereinlassen] als auch großzügigere [die Hochqualifizierten in jeder Weise zum Bleiben ermutigen] Einwanderungspolitik plädieren.

Ein Beispiel für das Umgekehrte - eine Argumentation, die nicht vom Mainstream besagter CDU-Kreise, aber von Dir gebracht wird, ist, daß Du hier dann noch das angeblich miese Leben der Hochqualifizierten in Deutschland beklagst, und mit welchen Beispielen - Du wünschst Dir ja offen die Sklavenhaltung durch Hochqualifizierte zurück!)

Beantwortung von Frauen aller Art - Mus Lim

Hihi, schöner Fehler - oder war das Absicht?

Im Übrigen:

Diese Posting-Abschlüsse waren immer Kennzeichen von Max, Royal Bavarian und wie die diversen Nicks derselben Person heißen.

Grüße ich hiermit den Könich der Blauen Burg?

Ekki

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(1) Scheinheilige Argumentation (2) Ist "MusLim" Max?

Ekki, Monday, 19.07.2010, 10:03 (vor 5656 Tagen) @ Ekki
bearbeitet von Ekki, Monday, 19.07.2010, 10:12

Sehr richtig!

Sachich doch! (Nebenbei gesagt: Nicht "-streit", sonder -"streik", "Gebär-" ohne "h" und vor allem - nicht zur Gebär- sondern auch Zeugungsstreik!)

Insoweit einverstanden.

Das sind ja wohl die schrägsten Gründe, die ich je gehört habe.

Des Weiteren:

Ich kann jetzt auf die Schnelle zwar die betreffenden Beiträge nicht ergoogeln, aber:

Es wurde in den Medien immer wieder darüber berichtet, daß

(a) hochqualifizierte Ausländer ("Indien" ist hier nur ein "Platzhalter"), die hier bleiben wollten, dies nicht konnten, weil man ihnen unter den fadenscheinigsten Gründen ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht verwehrte, und

(b) Politiker sich mehr oder weniger offen dazu bekannten, auch hochqualifizierte Ausländer allenfalls vorübergehend und nur in möglichst geringer Zahl hier haben zu wollen. Rüttgers' Parole "Kinder statt Inder" war da nur ein Beispiel.

Die ganze obige Argumentation ist ein typisches Beispiel für die verschämte und leicht kaschierte Fremdenfeindlichkeit und Deutschtümelei, wie sie in gewissen Kreisen der CDU üblich ist:

Da wird zunächst mit durchaus zutreffenden - besser gesagt: geklauten! - Argumenten Zuwanderung Hochqualifizierter befürwortet.

Und unmittelbar danach wird dann soviel aberabert und sooooo herzzerreißend über den Eigenbedarf der Herkunftsländer an diesen Kräften gejammert, daß von dem ursprünglichen Ja zur Zuwanderung Hochqualifizierter nichts mehr übrigbleibt.

Auch das Argument, wir hätte hier schon genug unqualifizierte Ausländer, ist typisch in diesen Kreisen - als ob sich an der (zugegebenermaßen richtigen) Tatsache, daß wir hier jede Menge unqualifizierter Ausländer haben, die nur aufgrund Familiennachzug hier sind, etwas ändern würde, wenn wir in Zukunft nur noch Hochqualifizierte hineinlassen.

Ändern würde sich allerdings die zahlenmäßige Relation zwischen dem Anteil unqualifizierter Ausländern - und deutscher PISA-Deppen!!! - an den in Deutschland lebenden Menschen einerseits und den Hochqualifizierten andererseits.

(Gelegentlich - darauf hast Du allerdings hier zugegebenermaßen verzichtet - wird dann noch betont, daß Deutschland ja erst einmal selbst seine Hochqualifzierten versorgen bzw. dieselben erst heranbilden müsse - als ob das unter einem Zeitraum von 20 Jahren abginge, Zeit, die wir nicht haben, wie bemerkenswerterweise gerade die Arbeitgeberverbände immer wieder betonen, die denn auch am vehementesten für eine sowohl ielgerichtetere [nicht jeden hereinlassen] als auch großzügigere [die Hochqualifizierten in jeder Weise zum Bleiben ermutigen] Einwanderungspolitik plädieren.

Ein Beispiel für das Umgekehrte - eine Argumentation, die nicht vom Mainstream besagter CDU-Kreise, aber von Dir gebracht wird, ist, daß Du hier dann noch das angeblich miese Leben der Hochqualifizierten in Deutschland beklagst, und mit welchen Beispielen - Du wünschst Dir ja offen die Sklavenhaltung durch Hochqualifizierte zurück!)

Beantwortung von Frauen aller Art - Mus Lim

Hihi, schöner Fehler - oder war das Absicht?

(2)
Im Übrigen:

Diese Posting-Abschlüsse waren immer Kennzeichen von Max, Royal Bavarian und wie die diversen Nicks derselben Person heißen.

Grüße ich hiermit den Könich der Blauen Burg?

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Wer Tippfehler findet, darf sie behalten

Mus Lim ⌂, Tuesday, 20.07.2010, 16:01 (vor 5655 Tagen) @ Ekki

Wer Tippfehler findet, darf sie behalten! ;-)

Ich habe da wohl einige Tippfehler produziert,
aber das unterläuft einem schon mal beim Posten,
besonders wenn man eine längere Sitzung am Rechner hatte.

Gruß

PS:
Nein, ich bin nicht der Max,
mir gefallen aber seine Unterschriften,
so dass ich sie gelegentlich imitiere. ;-)

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Es geht um Kultur

ajk, Monday, 19.07.2010, 13:03 (vor 5656 Tagen) @ Ekki

Die vernichtet wird..

Ist sie es Wert erhalten zu werden? Gibt es genug Männer mit Herzblut? Die TROTZ des Unrechts etwas neues, etwas weiteres aufbauen wollen und können?

/ajk

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Es geht um Kultur

Ekki, Monday, 19.07.2010, 15:07 (vor 5656 Tagen) @ ajk

Hallo ajk!

Die vernichtet wird..

Ist sie es Wert erhalten zu werden? Gibt es genug Männer mit Herzblut? Die
TROTZ des Unrechts etwas neues, etwas weiteres aufbauen wollen und können?

/ajk

Wobei Kultur und gesteuerte Einwanderung Hochqualifizierter[/u] einander ja nicht entgegenstehen.

Gruß

Ekki

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Radio Eriwan

Mus Lim ⌂, Tuesday, 20.07.2010, 16:08 (vor 5655 Tagen) @ Ekki

Wobei Kultur und gesteuerte Einwanderung
Hochqualifizierter
[/u] einander ja nicht entgegenstehen.

Im Prinzip ja, aber die deutsche Politik hat das noch nicht begriffen und es ist fraglich, ob sie es je begreifen wird.

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Was die Medien berichten

Mus Lim ⌂, Tuesday, 20.07.2010, 16:07 (vor 5655 Tagen) @ Ekki

Es wurde in den Medien immer wieder darüber berichtet, daß

(a) hochqualifizierte Ausländer ("Indien" ist hier nur ein
"Platzhalter"), die hier bleiben wollten, dies nicht konnten,
weil man ihnen unter den fadenscheinigsten Gründen ein dauerhaftes
Aufenthaltsrecht verwehrte, und

Die Medien berichten viel, wer es glaubt, wird selig.
Ich stütze mich nicht auf die Medien, sondern auf Berichten von Menschen aus dem indischen Subkontinent.
Hausangestellte sind in Indien sehr billig, hier hingegen (so man nicht zu den oberen Zehntausend gehört) unbezahlbar. Eine Frau eines deutschen Ingenieurs bringt den Müll selbst zum Müllcontainer, eine Frau eines indischen Ingenieurs würde das nie machen. Eine deutsche Frau putzt selbst das Klo, vielleicht sogar hin und wieder der Herr Ingenieur. In Indien gibt es dafür die Kaste der Unberührbaren. Soviel Allgemeinbildung über Indien sollte schon sein.

Das Thema Hausangestellte mindert also die Lebensqualität in Deutschland, dazu ist nicht zu unterschätzen, dass indische Ingenieure zwar Englisch, aber kein Deutsch sprechen und deshalb, so sie denn ins Auslang gehen, lieber englischsprachige Länder wie England, USA und Kanada bevorzugen.

Alles andere ist Blödsprech von Politikern und deutschen Medien.

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Der griechische Historiker Polybios aus dem 2.Jahrhundert vor Christus sagt

AD, Sunday, 18.07.2010, 20:30 (vor 5657 Tagen) @ Rainer

In der Zeit, in der wir leben, ist in ganz Griechenland die Zahl der
Kinder, überhaupt der Bevölkerung in einem Maße zurückgegangen, dass die
Städte verödet sind und das Land brachliegt

Früher lehrten die Griechen Philosophie, heute leeren sie Mülleimer ...

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