Frauen in Führungspositionen: Stillstand bei der Chancengleichheit
DIW Berlin stellt neuen Führungskräfte-Monitor vor
Der Frauenanteil unter den Führungskräften der deutschen Privatwirtschaft stagniert. Auch als Führungskräfte verdienen Frauen weniger als ihre männlichen Kollegen. Und in den Spitzenpositionen der großen Unternehmen sind Frauen nach wie vor kaum vertreten. Das sind die zentralen Ergebnisse des Führungskräfte-Monitor 2010 des DIW Berlin. „Die Frauen haben zwar bei der Qualifikation aufgeholt, treten aber auf der Stelle“, sagte DIW-Expertin Elke Holst.
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„Dies ist nicht nur ungerecht, sondern auch schlecht für die Wirtschaft“, sagte dazu DIW-Präsident Klaus Zimmermann.
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„Denn jede Frau, die beruflich nicht in die Position kommt, für die sie qualifiziert ist, kostet uns Wachstum.“ Vor allem die Familienbildung und die Segregation auf dem Arbeitsmarkt wirkten sich negativ auf die Karrierechancen von Frauen aus.
http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?aktion=jour_pm&r=418111
Nachtrag:
Elke Holst ist in den Beirat des Projekts "Führungskräfteentwicklung von Frauen in Großbetrieben: Bestandsaufnahme, Problemwahrnehmung und Lösungsansätze" berufen worden. Das Projekt ist Teil des Forschungsbereichs "Frauen an die Spitze", das vom BMBF und dem European Research Fund gefördert und dem FIA Institut Berlin koordiniert wird.
http://www.diw-berlin.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.355112.de
http://www.fidar-einegutewahl.de/Dr-Elke-Holst.28.0.html
http://www.fidar-einegutewahl.de/FidAR-e-V.14.0.html