Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Mutter heißt jetzt: "Frau zuhause", und Männer sind "in beruflichen und politischen Welten".

sonnenlilie, Thursday, 15.07.2010, 01:38 (vor 5660 Tagen)

Die parlamentarische Versammlung des Europarats hat sich darauf verständigt, wie Frauen und Männer in den Medien künftig europaweit dargestellt werden sollen.

Danach soll das bisherige Image der Männer, das angeblich >vom Geschlechtstrieb beherrschte Personen« laute, umgeändert werden in >Männer in beruflichen und politischen Welten«. Die Frauen dürften nicht mehr als Sexualobjekte gezeigt werden, der Begriff Mutter wurde ersetzt durch >Frau zuhause«.

Nein, es ist kein Scherz, was sich da neulich getan hat im Europarat in Straßburg. Da hockten von 318 Parlamentariern ganze 50 Leutchen zusammen, um über mehr als zwei Dutzend so unterschiedliche Gegen-Maßnahmenkataloge abzustimmen wie zum Beispiel: Islamphobie in Europa, Menschenrechtsverletzungen im Kaukasus oder >Sexuelle Stereotypen von Mann und Frau in den Medien«.

Zahlreiche öffentliche Diskussionen hatte es vor allem über letzteres Thema gegeben: Die europäischen Gleichstellungsexperten hatten laut beklagt, dass Frauen in den Medien zu Sexualobjekten verkämen. Recht haben sie. Die Politiker, meine ich natürlich. Da läuft etwas ganz gewaltig schief, seit den Achtundsechzigern, seit der sexuellen Revolution und seit dem Beginn des Kampffeminismus. Und nach über 40 Jahren haben die Urheber es auch schon selbst erkannt: Es war eben doch nicht alles gut damals! Doch nehmen sie überhaupt den Zusammenhang wahr? Es sieht nicht danach aus!

http://www.kopp-online.com/hintergruende/deutschland/eva-herman/gute-nacht-europa-realitaetsfernes-mediendiktat-besch...


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