Was würdet ihr tun - kreischendes Kind bei den Nachbarn?
Guten Abend zusammen,
in der Nachbarschaft gibt es seit geraumer Zeit Nachwuchs. Schön.
Allerdings sind die Eltern entweder mit einem Schreikind gesegnet oder da drüben passieren Dinge, die ich mir nicht ausmalen möchte. Der Papa ist des öfteren mit dem Kind des Nachts spazieren gegangen, die Mama höre ich eigentlich nur kreischen! Beides kann ich übrigens nachvollziehen.
Nur, was nun? Polizei rufen wegen eventueller Misshandlung oder einfach ignorieren. Eine merkwürdige Dissonanz irgendwie. Ich möchte nicht wegschauen, andererseit aber auch nicht denunzieren.
Nur, der oder die Kleine kreischt, als ginge es um sein bzw ihr Leben! Es geht durch Mark und Bein.
Ratlos!? Ja, bin ich!
Was würdet ihr tun - kreischendes Kind bei den Nachbarn?
Nur, der oder die Kleine kreischt, als ginge es um sein bzw ihr Leben! Es
geht durch Mark und Bein.
zunächst: es gibt "Schreikinder" - die brüllen einfach und sind laut. der "normale" weg (aber was ist heute noch "normal"?) wäre, erst mal als besorgter nachbar nachzufragen, ob alles in ordnung ist, man helfen kann usw. sollte wirklich polizei nötig sein, kriegt mans auf die weise am schnellsten mit.
aber VORSICHT: polizei vielleicht (falls nötig), jugendamt NEIN!
Lärm und Lärm
Hallo Frager und alle!
Angesichts meiner Signatur könnt Ihr Euch ja vorstellen, was mir so durch den Kopf geht, vor allem angesichts der kreischenden Frau, hihihi ...
Immer wieder liest man von Gerichtsurteilen, durch welche Menschen Recht gegeben wurde, die zu laute Lustschreie der Nachbarn als Ruhestörung empfanden.
Gibt es solche Gerichtsurteile - ich meine solche, bei denen der klagenden Partei Recht gegeben wurde - eigentlich auch über Babygeplärr?
Sowohl der jetzige Bundespräsident als auch sein Vorgänger haben ihren (in meinen Augen höchst eigentümlichen) Musikgeschmack ja mit der Bemerkung zu Protokoll gegeben "Kinderlärm ist Zukunftsmusik", und Köhler hat noch hinzugefügt, er werde richtig wütend, wenn er davon höre, daß Menschen sich durch Kinderlärm gestört fühlen.
Was mich selbst betrifft:
Ich würde mich über den im Ausgangsposting angesprochenen Lärm wohl nicht beschweren - und mir bei jedem Babygeplärr sagen:
"Wie gut, daß mich in der Hoch-Zeit meiner Potenz keine geb... äh ... erhört hat." (wobei "erhört" hier besonders schön paßt ...)
(Vernehmliche Lustschreie haben mir übrigens gelegentlich zu schaffen gemacht - aber nicht wg Ruhestörung, sondern aus purem Neid!)
Gruß
Ekki
--
Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.
Was würdet ihr tun - kreischendes Kind bei den Nachbarn?
Ratlos!? Ja, bin ich!
Beobachte die Situation, wenn du etwas siehst was den Anschein erweckt da wird bei dem Säugling Gewalt angewendet sofort bei der Polizei melden ((vielleicht mit Zeugen).
Wenn die Alte nur keift und überfordert ist, wird das oft auf das Kind übertragen.
Es ist für das Kind Stress, zu laut und ist aufgewühlt, und kann nicht den für sich wichtigen Schlaf (Tiefschlaf) finden.
Ein Kind braucht Liebe, Geborgenheit, Ruhe und ausgeglichene Eltern und Umgebung.
Lärm und Lärm
Gibt es solche Gerichtsurteile - ich meine solche, bei denen der
klagenden Partei Recht gegeben wurde - eigentlich auch über
Babygeplärr?
Hallo Ekki,
grundsätzlich mindert sich der Anspruch der Mieter auf ihre Ruhezeiten nicht. Allerdings gilt bei Kindern eine "erweiterte Toleranzgrenze", weil der Lärm der Kinder nicht zu vermeiden ist, ohne gleichzeitig das Kind zu schädigen. Und da das Kind auch Mieter ist, wäre eine solche Forderung unzumutbar.
Quelle: Familienhandbuch
Gut, nicht gerade eine wissenschaftlich hinreichende Quelle, aber in dem Zusammenhang wohl ausreichend.
Lärm und Lärm
Hallo Sven!
Danke für die Informationen.
Nachfrage:
Für Liebesgeräusche gibt es also keine erweiterte Toleranzgrenze?
Gruß
Ekki
--
Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.
Lärm und Lärm
Für Liebesgeräusche gibt es also keine erweiterte Toleranzgrenze?
Nein. Kinder sind wichtiger als Fickerei.
Adam
Lärm und Lärm
Für Liebesgeräusche gibt es also keine erweiterte Toleranzgrenze?
Nun, ich nehme mal an, dass das Unterdrücken ausufernder Liebesgeräusche nicht zu dauerhaften Schäden bei den Akteuren führen würde ;)
Lärm und Lärm
Kinder sind wichtiger als Fickerei.
Unfug, umgekehrt wird ein Schuh draus! 
Cheers!
Lärm und Lärm
Hallo Adam!
Nein. Kinder sind wichtiger als Fickerei.
1.)
Zustimmung zu Expatriate.
2.)
Ohne Sex keine Kinder. (Ist vielleicht für Dich nur ein Geschlechtsakt, der zur Zeugung führt oder bei dem zumindest keine künstlichen Empfängnisverhütungsmittel verwendet werden, ein Liebesakt - und alles andere "Fickerei"?)
3.)
Der normale männliche Organismus braucht Hunderte von Geschlechtsakten - aber nicht Hunderte von Kindern. Einen Verzicht auf das Bedürfnis des Mannes nach Geschlechtsverkehr halte ich nur dann für gerechtfertigt, wenn kein geschlechtsreifer Sexualpartner zur Verfügung steht (zwecks Vermeidung des Mißbrauchs Minderjähriger).
Wenn die anwesende Sexualpartnerin nicht will, dann hat in meinen Augen der Mann das gute Recht, seinen Trieb bei einer anderen Partnerin auszuleben - weiß man doch nie, ob seitens der unwilligen Sexualpartnerin respektable Gründe (z.B. Menstruationsbeschwerden) vorliegen, oder ob nur wieder einmal der Mann konditioniert (erpreßt) werden soll.
Wie sagte doch Luther so schön prägnant:
"Will die Frau nicht, dann komm' die Magd."
Die Zeit der Mägde ist vorbei - aber der Grundsatz bleibt richtig.
Falls Du mir jetzt mit der Frage kommst, ob ein analoges Recht auch für Frauen gelten sollte:
Ja - aber die Lebenserfahrung zeigt, daß dass der entschieden seltenere Fall ist.
Ausdrücklich nicht respektabel sind in meinen Augen die Gründe, die hier genannt werden:
http://www.vaeter-zeit.de/sex-zaertlichkeit/verhuetung-nach-der-geburt.php
DIESEN Artikel sollte sich in meinen Augen jeder Mann[/u] zu Gemüte führen, bevor er sich auf Vaterschaft oder überhaupt auf Geschlechtsverkehr einläßt.
Zurück zum eigentlichen Thema, dem Lärm:
Lt. Rechtsprechung hat jeder Hausbewohner innerhalb bestimmter Zeiten das Musikspiel seiner Nachbarn zu dulden.
Abgesehen einmal von der Frage, ob es möglich und wünschenswert ist, durch eine analoge Regelung den Menschen vorzuschreiben, wann sie Geschlechtsverkehr haben dürfen:
Wenn Kopulationsgeräusche von der Rechtsprechung deutlich schlechter gestellt werden als Musik, dann ist damit unbestreitbar vor Augen geführt, von welcher perversen Lustfeindlichkeit unsere Gesellschaft und unsere Justiz durchdrungen sind.
Das zeigt sich besonders deutlich in Deinem Argument:
Nein. Kinder sind wichtiger als Fickerei.
Um "Wichtigkeit" ging es hier ganz und gar nicht - in keinem Sinne dieses Wortes.
Außerdem:
Wenn unter heftiger Geräuschbegleitung Kinder gezeugt werden oder wenn Paare, die bereits Kinder haben, sich beim Sex hemmungslos gehen lassen - wird dadurch irgendein Kind - oder überhaupt irgend jemand - geschädigt oder beeinträchtigt?
Gruß
Ekki
--
Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.
Lärm und Lärm
Hallo Sven!
Nun, ich nehme mal an, dass das Unterdrücken ausufernder Liebesgeräusche
nicht zu dauerhaften Schäden bei den Akteuren führen würde ;)
Nein - aber warum sollte ihnen hier Selbstbeherrschung zugemutet werden?
Zu Details s. mein Antwortposting an Adam.
Gruß
Ekki
--
Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.
Lärm und Lärm
Lächerliche Erwiderungen. Ich bleibe bei meiner Darstellung. Wer ficken will, kann dabei die Klappe halten.
Adam
"Wer ficken will, kann dabei die Klappe halten." - VIELEN DANK!
Hallo Adam!
Lächerliche Erwiderungen. Ich bleibe bei meiner Darstellung. Wer ficken
will, kann dabei die Klappe halten.Adam
Das war eine erfrischen kurze und vor allem entlarvende Erwiderung, die "wunderschön" zeigt, wie Leute wirklich drauf sind, die Sexualität "geheiligt" sehen wollen.
Wem wirklich etwas an irgendeiner Sache liegt (braucht keineswegs nur Sex zu sein), der käme im Traum nicht auf den Gedanken, zu postulieren, daß Leute, die diese Sache ausüben, "die Klappe halten können".
Dieses Postulat ist mir außerhalb eines religiösen Kontextes noch nie begegnet.
Wie wär's mit dem Abschalten der Kirchenglocken? Oder dem Feiern von Gottesdiensten ohne Worte, nur mit Pantomime?
Sind ja auch heilige Handlungen - also soll gefälligst die Klappe halten, wer so was macht, oder?
Religiöse Menschen wollen die Sexualität nicht "heiligen" - sie ekeln sich vielmehr vor ihr.
Deshalb feiern sie auch ohne Ende die Infantilität ab - "eiapopeia Kindlein in dem Krippelein" - aber niemals das Erlebnis der sexuellen Extase.
Besagten Ekel haben sie ja auch jahrhundertelang ganz offen verkündet.
Und nachdem sich das nicht mehr so gut verkauft, weil immer mehr Menschen die Augen aufgegangen sind, salbadern sie jetzt davon, daß die Sexualität durch den Glauben erst ihre wahre Würde erfahre usw. blablabla
Aber dahinter steckt derselbe jahrtausendelang verkündete Ekel.
Nochmals verbindlichsten Dank - ich werde mir nicht nur Dein letztes Posting, sondern auch mein Ausgangsposting als Word-Datei sichern für den Fall, daß jemand hier im Forum mit Sachen angewackelt kommt wie der, das Christentum sei nicht leibfeindlich, es führe den Menschen vielmehr erst zur höchsten Weihe der Sexualität usw. Courts-Mahler auf Pfäffisch.
Gruß
Ekki
--
Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.
"Wer ficken will, kann dabei die Klappe halten." - VIELEN DANK!
Ekki,
wenn du dein Gegrunze nicht auf deine Wohnung beschränken zu können glaubst, wirst du überall auf Probleme stoßen. Das bedeutet nicht, dass uns Sex egal wäre. Aber deine "In your face - attitude" in diesem Punkt ist keine Revolution, sondern schlichte Großmackerei.
Gruß
"Wer ficken will, kann dabei die Klappe halten." - VIELEN DANK!
Hallo Ekki,
bei allem Verständnis für deine Überzeugungen, aber diesen Rundschlag halte ich nun doch für reichlich gewagt.
Hallo Adam!
Lächerliche Erwiderungen. Ich bleibe bei meiner Darstellung. Wer ficken
will, kann dabei die Klappe halten.
Das war eine erfrischen kurze und vor allem entlarvende Erwiderung, die
"wunderschön" zeigt, wie Leute wirklich drauf sind, die Sexualität
"geheiligt" sehen wollen.
Diese Erwiderung zeigt eigentlich nur, dass sich jemand mit Argumentationen nicht auseinandersetzen will und daher auf seiner Meinung beharrt - von irgendwelchen "heiligen" Standpunkten sehe ich da nichts. ;)
Wem wirklich etwas an irgendeiner Sache liegt (braucht
keineswegs nur Sex zu sein), der käme im Traum nicht auf den
Gedanken, zu postulieren, daß Leute, die diese Sache ausüben, "die
Klappe halten können".Dieses Postulat ist mir außerhalb eines religiösen Kontextes noch nie
begegnet.
Nicht? Einfaches Gegenbeispiel: Neid. Wenn jemand etwas macht oder ausübt, um das ich ihn beneide und das mir versagt ist, ist die häufigste Reaktion, ihm genau dieses madig zu machen. Frag in Wohnblöcken mal die älteren Damen des Hauses, was sie von der gelebten Sexualität der jungen Damen halten, mit deren Nachbarschaft sie gesegnet sind.
Wie wär's mit dem Abschalten der Kirchenglocken? Oder dem Feiern von
Gottesdiensten ohne Worte, nur mit Pantomime?Sind ja auch heilige Handlungen - also soll gefälligst die Klappe halten,
wer so was macht, oder?
"Heilig" sind Handlungen, die der Gottessphäre zugehörig sind. Das trifft zweifelsohne für Kirchenglocken und Gottesdienste zu. Inwieweit der Geschlechtsakt selbst sakral ist, erschließt sich mir jedoch nicht.
Religiöse Menschen wollen die Sexualität nicht "heiligen" - sie
ekeln sich vielmehr vor ihr.Deshalb feiern sie auch ohne Ende die Infantilität ab -
"eiapopeia Kindlein in dem Krippelein" - aber niemals das
Erlebnis der sexuellen Extase.Besagten Ekel haben sie ja auch jahrhundertelang ganz offen
verkündet.
Es mag durchaus zutreffen, dass religiöse Menschen die Ausübung des Triebes im Sinne der Lustbefriedigung lediglich als notwendiges Übel sehen, um ein Kind in die Welt zu setzen, welches durch den Wert des neuen Lebens ethisch geadelt ist. Es mag auch zutreffen, dass die derzeitige überbordende Sexualisierung der Gesellschaft lediglich eine Reaktion auf ihre vormalige Unterdrückung qua religiöser Bevormundung ist. Nur: Was hat das mit diesem Thread zu tun, in dem überhaupt keine religiösen Themen genannt wurden?
Nochmals verbindlichsten Dank - ich werde mir nicht nur Dein letztes
Posting, sondern auch mein Ausgangsposting als Word-Datei sichern für den
Fall, daß jemand hier im Forum mit Sachen angewackelt kommt wie der, das
Christentum sei nicht leibfeindlich, es führe den Menschen vielmehr erst
zur höchsten Weihe der Sexualität usw. Courts-Mahler auf Pfäffisch.
Ekki, was soll das denn beweisen? In diesem Thread ging es lediglich um die Frage, wie die Lärmbelästigung durch Kinder und Sex rechtlich behandelt wird. Mit dem Ergebnis, dass bei Kinderlärm die Gerichte toleranter sind, weil eine Unterdrückung desselben zu Schäden am Kinde führte. Zitat des Landsgerichts Heidelberg aus dem Artikel:
"das Erzeugen von Lärm durch spielende Kinder ist eine zwingend notwendige Ausdrucksform des Spielens, die nicht unterdrückt werden kann, ohne dass dies zu dauernden Schäden der Kinder führen kann"
Beim Sex zwischen zwei Erwachsenen hingegen ist eine übermäßige Lärmentwicklung weder unabdingbar notwendig noch wären die Akteure handlungsunfähig, ihre Sexualität zu verträglicheren Zeiten auszuleben. Der Großteil dieser Klagen bezieht sich nämlich auf Sex nach Mitternacht. Entsteht dem erwachsenen Menschen dadurch nun ein "dauerhafter Schaden" ? Wohl kaum.
Es erfolgt hier mitnichten eine Wertung von Lustschreien vs. Babygeplärr. Und derlei Aussagen aus Adam's einsilbiger Antwort zu ziehen, ist schon mehr als abenteuerlich. Ein kausaler Zusammenhang besteht da allein schon deshalb nicht, weil sakrale Elemente in diesem Thread überhaupt nicht Thema waren.
Womit ich dir dein Grundanliegen nicht madig machen will. Aber das kannst du doch weitaus besser - z.B. über die Herstellung von Zusammenhängen, die nachvollziehbar sind ;)
Lieben Gruß,
Sven
"Wer ficken will, kann dabei die Klappe halten." - VIELEN DANK!
Ekki,
wenn du dein Gegrunze nicht auf deine Wohnung beschränken zu können
glaubst, wirst du überall auf Probleme stoßen. Das bedeutet nicht, dass uns
Sex egal wäre.
Sehr richtig. Aber das kapiert man ab einem gewissen Grad des Hineingesteigertsein dann wohl nicht mehr. Wer glaubt, beim Ficken nicht mehr Rücksicht nehmen zu brauchen als kleine Kinder, ist eben selbst auf dem Niveau von kleinen Kindern.
Und DAS ist in der Tat entlarvend.
Adam
Mit dem Pappa mal ein Bier trinken gehen
oder eben eine Bionade, je nach Viertel.
Firstcontact über ein Möbelstück, was man alleine nicht in die Wohnung bekommt. Männer packen da gerne mal mit an, lieben es im Treppenhaus anweisungen zu brüllen und geben viele Tipps. Kontakt zur Frau solltest du bekommen, wenn du neben ihr am Briefkasten zufällig ne Autogrammkarte von Michael Wendler rauskramst. Dann kommt ihr ins Gespräch.
Natürlich werden sie dir nicht alles erzählen, aber zumindest haben sie nicht das Gefühl, ganz alleine im Haus zu wohnen. Darauf kann man aufbauen.
Wie gesagt nur ne Strategie für den Notfall, ansonsten sollte man seine Nachbarn in Ruhe lassen.
"Wer ficken will, kann dabei die Klappe halten." - VIELEN DANK!
Hallo Sven!
Zunächst einmal Entschuldigung für die späte Antwort. Ich hatte in den letzten Tagen unheimlich viel um die Ohren (nein, keinen Lärm - Arbeit!).
Ich hoffe, Du liest diese Antwort überhaupt noch.
Diese Erwiderung zeigt eigentlich nur, dass sich jemand mit
Argumentationen nicht auseinandersetzen will und daher auf seiner Meinung
beharrt
Stimmt. Und das ist eigentlich schon bezeichnen genug.
von irgendwelchen "heiligen" Standpunkten sehe ich da nichts. ;)
Da bin ich "vorgeschädigt":
Zum einen bin ich im Leben immer wieder auf Personen gestoßen, die ihre sexualfeindliche Einstellung religiös begründeten.
Zum anderen lassen ja die organisierten Religiösen keine Gelegenheit, ihre diesbezügliche Einstellung in die Welt hinauszuposaunen.
Und das betrifft nicht nur die Inquisitions-Mumien im Vatikan, die wie eine kaputte Schallplatte wiederholen: "Wir sind unerbittlich bei unserer Einstellung, daß jeder Geschlechtsakt die Möglichkeit der Zeugung in sich zu schließen hat."
Das betrifft auch diejenigen, die von besagten Mumien in der Öffentlichkeit als angeblich "liberale Vertreter" vorgeschoben werden:
Der diese Feigeblatt-Funktion erfüllen sollende[/u] Trierer Bischof Ackermann, der mit der Aufarbeitung von Mißbrauchsfällen beauftragt ist, vertrat in Interviews die oben zitierte Auffassung.
um das ich ihn beneide und das mir versagt ist, ist die häufigste Reaktion,
ihm genau dieses madig zu machen. Frag in Wohnblöcken mal die älteren Damen
des Hauses, was sie von der gelebten Sexualität der jungen Damen halten,
mit deren Nachbarschaft sie gesegnet sind.
Zum einen habe ich mich im Ausgangsposting http://www.wgvdl.com/forum/index.php?id=136067&page=1&category=0&order=time selber ausdrücklich dazu bekannt:
(Vernehmliche Lustschreie haben mir übrigens gelegentlich zu schaffen
gemacht - aber nicht wg Ruhestörung, sondern aus purem Neid!)
Zum anderen aber - und nur darauf kommt es hier an:
Seit wann ist Neid ein Grund dafür, gegen das, was den Neid auslöst, juristisch vorzugehen - und wie kommen die Gericht darauf, diesem Begehren auch noch stattzugeben?![/u]
Nenne mir bitte irgendein analoges Beispiel aus anderen Lebensbereichen dafür!
Zu gerne würde ich die Urteilsbegründungen in den entsprechenden Angelegenheiten, von denen ich immer nur aus der Presse erfahre, lesen.
"Heilig" sind Handlungen, die der Gottessphäre zugehörig sind. Das trifft
zweifelsohne für Kirchenglocken und Gottesdienste zu. Inwieweit der
Geschlechtsakt selbst sakral ist, erschließt sich mir jedoch nicht.
Mir auch nicht - das Obige war ja durchweg ironisch gemeint.
überbordende Sexualisierung der Gesellschaft lediglich eine Reaktion auf
ihre vormalige Unterdrückung qua religiöser Bevormundung ist. Nur: Was hat
das mit diesem Thread zu tun, in dem überhaupt keine religiösen Themen
genannt wurden?
Noch einmal - ich gebe zu, hier durch einschlägige Lebenserfahrung vorgeschädigt zu sein.
Andererseits sind eine verklemmte Einstellung zur Sexualität einerseits und Religiosität andererseits auch und gerade nach Aussage religiöser Menschen so eng korreliert, daß ich mich solcher Konnexe einfach nicht erwehren kann.
handlungsunfähig, ihre Sexualität zu verträglicheren Zeiten auszuleben. Der
Großteil dieser Klagen bezieht sich nämlich auf Sex nach Mitternacht.
Entsteht dem erwachsenen Menschen dadurch nun ein "dauerhafter Schaden" ?
Wohl kaum.
Da bin ich jetzt zu wenig Psychologe oder was auch immer man sein müßte, um diese Begründung beurteilen zu können.
Mir erschließt es sich dennoch nicht, warum etwas, was in Bezug auf Kinderlärm vermutlich sogar richtig ist (daß es nämlich schädigend wirkt, wenn man die mit einer bestimmten Tätigkeit verbundene Geräuschentwicklung, welche ihrerseits Ausdruck von Emotionen ist, unterdrücken muß), in Bezug auf den Geschlechtsverkehr falsch sein soll.
Natürlich ist nicht jede(r) dabei gleich laut, aber wer eben aus seinem Empfinden heraus so reagiert, soll es m.E. sein dürfen.
Herzliche Grüße von
Ekki
--
Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.