Seltener Fall weiblicher Selbstkritik
Kurti, Wien, Monday, 12.07.2010, 13:12 (vor 5663 Tagen)
"Denn die amerikanische Autorin stimmt nicht in das altbekannte feministische Klagelied ein, dass die Welt einfach ungerecht sei und den Männer der weibliche Hintern wichtiger als das Hirn. Sie sagt schlicht «selber schuld!> und behauptet, Frauen müssten sich vom Traumprinzen verabschieden und nach dem Herrn Gutgenug Ausschau halten."
http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/8618/die-5-dating-fehler-von-frauen/
Gruß, Kurti
Was ich an Frauen faszinierend finde...
Nikos, Athen, Monday, 12.07.2010, 16:26 (vor 5663 Tagen) @ Kurti
...ist ihre Talent uns zu manipulieren, und dazu zu bringen, das zu tun, was immer sie auch wollen, ohne dass wir es merken.
Es ist mir vollkommen klar, dass in Krisenzeiten der "Mr. Traumprinz" in einen "Mr. Gutgenug" umgewandelt werden soll...
Begründung?
Die einzige, die mir dazu einfällt, ist, dass in solchen Zeiten, wie wir gerade erleben, ein "Gutgenug"-Mensch sich zunächst total geehrt fühlen muss, wenn eine FRAU, oh je, eine RICHTIGE FRAU, mit Titten und so, also eine, die bislang nicht mal einen Blick an ihm gerichtet hat, jetzt plötzlich ihm mehrere Stuffen nach oben katapultiert, tatsächlich in der Beziehungsebene! Entsprechend wird er handeln, allem erzählen dass "ich und die Sabine, wir sind soooooo gut zusammen, ich muss wirklich ein toller Kerl sein!", und alles, was er kann oder nicht kann, tun, damit die Dame weiterhin den gewöhnten Lebensrythmus entspannt weiterlebt, und ihm Abends ab und an mal die Beine breit macht. In Zeiten wo Fördermassnahmen aller Art wegfallen wie reifes Obst, Frau kann sich nicht mehr so gedankenlos leisten, alles "wie die Männer, aber besser..." zu machen, oder zumindest so zu tun als ob, natürlich auf Kosten der Allgemeinheit, versteht sich. Sie wählt plötzlich Sicherheit lange before sie "Ich kann alles alleine" wieder einmal ausspricht.
Ein Traumprinz wird da weniger "sensible" sein. Bislang war der "das einzig richtige" für sie, denn sie war auch eine Prinzessin. Es gab also Männlein und Weiblein in lichter Höhe, verblendet von beidseitigem "Übernatürlich-Perfekt-Sein". Jetzt aber, wo vieles wegfällt, man (frau) besinnt sich wieder auf das Wesentliche: Jemand, der viel arbeitet, möglichst viel Geld rein bringt, und möglichst wenig fremdfickt. Letzteres kann mittlerweile, oder halt bald, auch völlig egal sein.
Überleben bzw ganz gut leben durch so wenig Aufrichtigkeit: Faszinierend!
Gruß
Nikos
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*Es gibt KEINEN Grund für eine Nicht-Feministin, einem Mann, den sie liebt, KEINEN Kaffee zu machen!*
Was ich an Frauen faszinierend finde...
Karko, Monday, 12.07.2010, 20:10 (vor 5662 Tagen) @ Nikos
Sehr selbstkritisch.
Vorallem Nummer 5, Frauen wollen alles teilen, also mal ehrlich das passt doch nicht wirklich.
1.Frauen glauben, sie verdienen mehr: Frauen bestärken einander gegenseitig darin, dass sie eine Super-Partie sind und deshalb wie geschaffen für Mr. Perfect. Sie vergessen dabei, dass auch sie Seiten haben, die ein zukünftiger Mann grosszügig übersehen muss, um sich zu verlieben.
2.Frauen halten ihre Optionen für unlimitiert: Dating funktioniert ein bisschen wie Shopping – Jede Frau hat natürlich das Recht, ewig nach der Jeans zu suchen, die den Bauch kaschiert, den Hintern in Szene setzt und nicht zu viel kostet. Aber man muss damit rechnen, dass man dieses Exemplar nicht findet. Und dass während der Suche die Jeans, die nur sehr gut, aber nicht perfekt gesessen ist, ausverkauft wird.
3.Frauen setzen die falschen Prioritäten: Nicht jedes Attribut, das auf weiblichen Checklisten erscheint, ist für eine Partnerschaft überlebenswichtig. Grösse, Haarqualität, und Muskelkraft sagen nichts über die Qualität eines Mannes als Liebhaber oder Vater oder Partner aus. Nur weil der Kandidat auf der Onlineplattform geschrieben hat, er sei ein Fan von Madonna, sollte man ihn nicht ausmustern, bevor man ihn getroffen hat. Man könnte sich vielleicht in ihn verlieben.
4.Frauen überschätzen die Romantik: Rosen, Candle-Light-Dinners, Sonnenuntergänge sind schön. Aber davon hat man weder gegessen noch sind deswegen die Kinder gewickelt.
5.Frauen wollen alles teilen: Sie interessieren sich nicht für Fussball und halten sich trotzdem für attraktiv? Sie liegen goldrichtig, aber gewähren Sie dasselbe Recht auch den Männern. Man teilt in einer Partnerschaft weder jede Sekunde noch jedes Interesse. Und das ist gut so.
Wenn bei Weibern nix läuft, läuft immer noch Mumublog [kT]
Borat Sagdijev, Monday, 12.07.2010, 20:19 (vor 5662 Tagen) @ Kurti
- kein Text -
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Afrika hat Korruption?
Deutschland ist besser, es hat Genderforschung und bald eine gesetzlich garantierte Frauenquote.