Seltsam, dann müßten doch eigentlich...
' ... In Schweden ist der Kauf von Sex seit 1999 unter Strafe gestellt
und kann mit einer Haftstrafe von bis zu sechs Monaten geahndet werden
...'
... fast alle Ehemänner in Schweden automatisch verurteilt werden, denn was anderes passiert u.a. bzw. in der Hauptsache in einer Ehe/Beziehung als, dass der Mann für Sex zahlt.
Ist dann nicht der Besuch bei einer Protitituierten im Grunde sowas wie eine Ehe auf Zeit.
Was ich mich frage ist, wie diese Straftat überhaupt gerichtsverwertbar bewiesen werden kann, denn letztlich muss ja der Geldfluss im kausalen Zusammenhang mit der Dienstleistung nachgewiesen werden, das dürfte aber doch bei einer i.d.R. eher intimen Handlung unter zwei Menschen schwer fallen.
Also wird von staatlicher Seite zum Durchsetzen dieses Gesetzes auf dem Wege der Einschüchterung wohl auf den den Agent Provocateur zurückgegriffen werden müssen, was dann wiedrum völlig unbescholtene Bürger erst überhaupt zu dieser Straftat verleitet, denn die Prostituierte selbst hat ja eher kein Interesse ihre Freier wegsperren zu lassen, es sei denn sie missbracuht das Gesetz z.B. zur Erpressung, auch andere Frauen könnten natürlich auf die Idee des Missbrauchs dieses Gesetzes kommen, z.B. verschmähte ONSsen oder Ex-Freundinnen.
Und wie sieht es in dem Zusammenhang mit Sachleistungen aus, wenn der Mann, wie er es ja gerne mal macht, seine neue Flamme den Abend über freihält, mit Essen, Kino, Disko, Kneipen, Taxi etc. kommt da ja schnell mal ein Vielfaches dessen bei zusammen, was der Besuch einer Hure gekostet hätte, kann der Mann da auch strafrechtlich verfolgt werden?
Und wie verhält sich das bei kommerziellen Pornoproduktionen, auch verboten?
Denn schließlich werden dabei die Akteure ja auch für eine sexuelle Dienstleistung bezahlt.
Weiter kommt mit die medizinisch sexualtherapeutische Dienstleistung z.B. bei Potenzstörungen in den Sinn, in welcher Form auch immer, die will ja auch bezahlt werden - auch verboten?
Was überhaupt zählt dort als sexuelle Leistung im Sinne des Gesetzes?
Was ist mit Massagen gegen Geld, die den kleinen Freund nicht aussparen - auch verboten?
Was ist mit Striptease, Eroticshows etc.?
Wie verhält sich das mit Swingerclubs u.ä.?
Wer weiß da jemand mehr und kann berichten, auch von den Widersprüchen, die sich bei all diesen Konstellationen ergeben müssen?
gesamter Thread:
- Schwedischer Arbeitsminister stolpert über ABM-Massnahme -
Gobelin,
10.07.2010, 22:54
- Schwedischer Arbeitsminister stolpert über ABM-Massnahme -
Wolfgang A. Gogolin,
11.07.2010, 02:19
- Seltsam, dann müßten doch eigentlich... -
Ein Mann,
11.07.2010, 11:12
- Seltsam, dann müßten doch eigentlich... - Wolfgang A. Gogolin, 11.07.2010, 13:45
- interessante Fragen von "Ein Mann"! Wer kann sie beantworten? danke
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Zweiter Mann,
11.07.2010, 15:28
- Seltsam, dann müßten doch eigentlich... - Royal Bavarian, 11.07.2010, 15:52
- Seltsam, dann müßten doch eigentlich... - Ekki, 11.07.2010, 16:11
- Seltsam, dann müßten doch eigentlich... -
Ein Mann,
11.07.2010, 11:12
- Feministische Hexerjagd in Schweden kT
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mee,
11.07.2010, 03:45
- Schwedischer Arbeitsminister stolpert über ABM-Massnahme -
Wolfgang A. Gogolin,
11.07.2010, 02:19