Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Stern: Thema - Frauen im Islam - Wie sie im Namen Allahs unterdrückt werden

Roslin, Thursday, 08.07.2010, 17:05 (vor 5666 Tagen) @ Karko
bearbeitet von Roslin, Thursday, 08.07.2010, 17:14

Im aktuellen Spiegel, erscheint ein Artikel über die Frauen im Islam.
Wie sie unterdrückt und benachteiligt werden und wie sie sich dagegen
wehren können.

Sehr interessant wäre es ja, der Frage nachzugehen, warum so viele Frauen, wesentlich mehr ethnische deutsche Frauen als Männer, zum Islam konvertieren, also offenbar "unterdrückt" werden wollen.

Wenn sich eine ethnische Deutsche in einen Muslim verliebt, ihn heiratet, dann kommt es nur sehr selten vor, dass der Muslim Christ oder Agnostiker wird, aber sehr häufig kommt es vor, dass die Christin/Agnostikerin zum Islam übertritt.

Warum folgen Frauen so sehr viel bereitwilliger Männern, gerade wenn die intransigent stark scheinen, als Männer Frauen?

Wollen Frauen "unterdrückt" werden, gibt es in Frauen häufiger eine Sehnsucht, sich aufzugeben, sich hinzugeben, Verantwortung an einen geliebten Menschen, dem man vertraut, abzugeben als in Männern?

"Ich kann gar nicht so gut unterdrücken, wie viele Frauen es von mir erwarten."

Diesen Satz legte, glaube ich, Rainer Werner Faßbinder einer seiner männlichen Hauptfiguren in den Mund, nur der Satz blieb mir in Erinnerung, nicht der Film.

Er verfolgt mich immer mehr, dieser Satz, wenn ich das Verhalten von Frauen beobachte, von ihren erotischen Träumen höre oder den Erfolg von Vampirromanen zur Kenntnis nehmen muss bei den Enkeltöchtern von Gloria Steinem und Alice Schwarzer.

Frauen suchen offenbar den sanft dominanten, starken Mann, wenn's gut geht.
In extremis finden manche den "starken" Halunken, den Zuhältertypen, ja sogar den Serienkiller immer noch geiler als das blasse, sanfte, "gute" Frauenversteher-Männchen, das zu wählen ihnen feministische Ideologie predigt.

Warum z.B. erhalten in den Gefängnissen oft die schlimmsten, brutalsten, gewalttätigsten Männer die meisten Liebesbriefe, die meisten Heiratsangebote?

Aber über diese dunkle Seite des weiblichen Begehrens wird öffentlich beredt geschwiegen, erschwert sie doch die Konstruktion der Frau als universelles Opfer des Mannes, die politisch-feministisch so ertragreich und erwünscht ist.


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