Heimspiel!
Da ist ansonsten nichts und nichts ist nicht anschlußfähig.
Ich schrieb "anschlusswürdig für weitere Erörterungen", nicht
"anschlussfähig" als inhaltliche Kategorie. Die Fragestellungen waren erst
einmal so, dass z.B. Eugen von Manndat sie auch hätte sinnvoll beantworten
können. Dem Genderfuzzi wurde kein Heimspiel mit Hilfe tendenziöser oder
Suggestivfragen geboten.
Wie ist es deiner Einschätzung nach möglich, Kritik und Protest gegen eine derartige Veranstaltung im universitären Kontext zu äußern?
Naja, erst mal ganz oldschool: Öffentlichkeit schaffen. Gerade weil die Männerbewegten auch immer Themen aufgreifen, die reale Hintergründe haben - wie z.B. Veränderungen in Geschlechternormen, in Männlichkeitsbildern, in Familienbildern - finden viele das erstmal ganz plausibel. Wie diese Veränderungen analysiert werden, ist aber nicht überzeugend, und was an (Gegen-)Maßnahmen vorgeschlagen wird, nämlich "weniger Feminismus", noch weniger.
Die Frage bezog sich auf diesen Kongress!
Im Februar findet an der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität ein Männerkongress statt unter dem Titel: "Neue Männer - Muss das sein? Über den männlichen Umgang mit Gefühlen". Was versprichst Du Dir von diesem Kongress?
Ich kenne zwar nicht alle, aber die Referentenauswahl ist schon etwas speziell. Da gibt es zum einen renommierte Wissenschaftler wie den Soziologen Klaus Hurrelmann oder den Historiker Martin Dinges. Die werden sich den Vortragstiteln nach aus den spezifischen Perspektiven ihrer Disziplinen mit dem "neuen Mann" beschäftigen. Zum anderen gibt es einige der bekanntesten Namen des Maskulinismus in Deutschland, Gerhard Amendt und Walter Hollstein. Ihre Vorträge sind als "Der verlassene Mann" bzw. "Der entwertete Mann" angekündigt, mit der ganz großen Tabubrecher-Geste, universalisierend, wehleidig, selbstverliebt.
Auch der Vortragstitel des Organisators der Tagung, Matthias Franz, Professor an der Uniklinik, lässt nichts gutes erwarten: "Der vaterlose Mann" ist einfach zu sehr Lieblingsthema im konservativen Maskulinismus. Die Befürchtungen werden auch nicht weniger, wenn man Franz' Artikel zum Thema in der Zeitschrift des "Deutschen Instituts für Jugend und Gesellschaft" liest - das ist das christlich-fundamentalistische Institut, das letztes Jahr beim "Christival" in Bremen die Homo-Heilungs-Seminare angeboten hat.
Insgesamt scheint mir der Kongress eine ähnliche Strategie zu fahren wie das erwähnte Männerbefreiungs-Buch: antifeministische Inhalte sollen geadelt werden, indem sie in einem wissenschaftlichen Kontext stattfinden und inmitten von respektablen Namen auftreten.
gesamter Thread:
- Für einen klaren Standpunkt auf der wissenschaftlichen Basis des Feminismus-Viktorianismus! -
mee,
04.07.2010, 23:47
- Für einen klaren Standpunkt auf der wissenschaftlichen Basis des Feminismus-Viktorianismus! -
Roslin,
05.07.2010, 00:57
- Sebastian Scheele: Mitarbeiter im "GenderKompetenzzentrum", ergo: BMFSFJ -
mee,
05.07.2010, 01:05
- Sebastian Scheele: Mitarbeiter im "GenderKompetenzzentrum", ergo: BMFSFJ -
Roslin,
05.07.2010, 01:21
- Butler begeht zumindest nicht die Idiotie.. -
mee,
05.07.2010, 02:21
- Butler begeht zumindest nicht die Idiotie.. -
Roslin,
05.07.2010, 03:56
- Butler begeht zumindest nicht die Idiotie.. -
mee,
05.07.2010, 05:15
- Butler ist gemeingefährlich - ajk, 05.07.2010, 16:09
- Butler begeht zumindest nicht die Idiotie.. -
mee,
05.07.2010, 05:15
- Butler begeht zumindest nicht die Idiotie.. -
Roslin,
05.07.2010, 03:56
- Butler begeht zumindest nicht die Idiotie.. -
mee,
05.07.2010, 02:21
- Sebastian Scheele: Mitarbeiter im "GenderKompetenzzentrum", ergo: BMFSFJ -
Roslin,
05.07.2010, 01:21
- Für einen klaren Standpunkt auf der wissenschaftlichen Basis des Feminismus-Viktorianismus! -
Hans,
05.07.2010, 01:23
- Für einen klaren Standpunkt auf der wissenschaftlichen Basis des Feminismus-Viktorianismus! -
Roslin,
05.07.2010, 01:36
- Für einen klaren Standpunkt auf der wissenschaftlichen Basis des Feminismus-Viktorianismus! -
Hans,
05.07.2010, 01:56
- Heimspiel! -
roser parks,
05.07.2010, 02:08
- Heimspiel! -
Hans,
05.07.2010, 02:18
- Heimspiel! - mee, 05.07.2010, 03:34
- *lol*, okay: - mee, 05.07.2010, 08:01
- Heimspiel! -
Hans,
05.07.2010, 02:18
- Heimspiel! -
roser parks,
05.07.2010, 02:08
- Für einen klaren Standpunkt auf der wissenschaftlichen Basis des Feminismus-Viktorianismus! -
Hans,
05.07.2010, 01:56
- Für einen klaren Standpunkt auf der wissenschaftlichen Basis des Feminismus-Viktorianismus! -
Roslin,
05.07.2010, 01:36
- Sebastian Scheele: Mitarbeiter im "GenderKompetenzzentrum", ergo: BMFSFJ -
mee,
05.07.2010, 01:05
- Für einen klaren Standpunkt auf der wissenschaftlichen Basis des Feminismus-Viktorianismus! -
Roslin,
05.07.2010, 00:57