Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Götzinnen-Literatur

vt, Saturday, 03.07.2010, 02:26 (vor 5672 Tagen)

http://scheisskerle.posterous.com/scheisskerle-am-montag-auf-18-der-spiegel-bes
SCHEISSKERLE am Montag auf #18 der SPIEGEL Bestseller Liste

Erscheinungstermin: März 2010

http://www.scheisskerle.de/2009/12/06/scheisskerle-das-buch/

Das Buch beschäftigen sich vornehmlich mit der Frage, warum ausgerechnet attraktive, gut aussehende und intelligente Frauen der „thirty somethings“ oft so große Probleme in ihren Beziehungen zu Männern und auch damit haben, überhaupt einen Partner zu finden. Konfus sind die gutaussehenden Schnelldenkerinnen bei ihrer Partnerwahl und in ihrem Liebesleben ja keinesfalls, sie sind vielmehr voller Hoffnung und Zuversicht. Dennoch sind viele Frauen mit 30 schon froh, wenn der Mann, der ihnen gegenübersitzt, nicht verheiratet ist, keine Verhaltensauffälligkeiten zeigt, einigermaßen manierlich essen kann, keine „Altlasten“ hat, irgendwie nett ist, das eigene Kraftfahrzeug nicht einen ganzen Abend lang zum Thema macht, schon einmal gehört hat, dass schnelles Fahren Beifahrerinnern zur Raserei bringt, vielleicht ein paar Bücher besitzt, dafür aber keine schwarze Ledercouch mit Chrom, keine farbigen Sakkos trägt, nicht nur über sich redet, gelegentlich auch mal von den Brüsten hoch ins Gesicht seines weiblichen Gegenübers sieht, vielleicht für irgendetwas Talent hat, mindestens aber Stil ohne „e“ schreibt und eine Ahnung davon besitzt, dass Geld und seine Demonstration weit weniger wichtig ist, als seine Geschlechtskollegen meinen.

Grundlage für diese Seiten ist das neue Buch „Scheisskerle“ des Autors Roman Maria Koidl. Es erscheint im Frühjahr 2010 im Verlag Hoffmann und Campe. Teilen Sie hier Ihre eigenen Erfahrungen zum Thema Männer, Partnerschaft und Beziehung und diskutieren Sie mit dem Autor und anderen Leserinnen.

Für´s Archiv.

Mann lese die Kritiken

Leser_nicht_eingeloggt, Saturday, 03.07.2010, 04:15 (vor 5672 Tagen) @ vt

Um es gleich vorwegzusagen: Ja, es gibt deutlich mehr „gute“ Frauen, als es „gute“ Männer gibt, und damit verschlechtert sich natürlich auch die statistische Wahrscheinlichkeit, einen netten Kerl abzubekommen. Suchen viele Frauen mit zwanzig noch unter der Vorgabe „neuwertig“ einen Partner, so sind sie mit dreißig mit „mängelfrei“ zufrieden. Aber was ist dann mit vierzig und wie weit kann man sein Anspruchsdenken reduzieren? Kommen irgendwann nur noch Campingwagenfahrer, Frührentner und Weiße-Tennissocken-Träger als Partner in Frage? Das Ergebnis einer derartigen Zukunftsbetrachtung ist nackte Panik. Optionen werden geprüft und enden bei der Alternative „Vernunft“, das heißt, man evaluiert die denkbaren Möglichkeiten einer konzeptionell angelegten Zweisamkeit. Bei meiner Freundin Bea lief das darauf hinaus, dass sie eines Tages, enttäuscht von ihrer großen Liebe, aus dem Hotelzimmer in die Halle eines Tagungshotels lief und einen zwanzig Jahre älteren Verehrer anrief, den sie als Kunden aus dem beruflichen Umfeld kannte. Bis dato war er ihr als zu alt, nicht passend und wenig attraktiv erschienen. Verliebt war sie sowieso nicht, von Begehren ganz zu schweigen. Nach Jahren des Werbens wurde der Mann nun aber erhört und bereits drei Wochen nach dem Telefonat geheiratet. Heute, fast zehn Jahre später, beruhigt sich Bea mit typischen Floskeln. Es gebe zwar keine Leidenschaft, und Sex hätte sie nur mit ihm, um ihm eine gute Frau zu sein, aber er sei ein guter Vater und verlässlicher Ehemann. Zumindest kann er eine Bohrmaschine halten und spielt mit seinem Sohn Fußball. „Ich respektiere ihn“ – damit enden unsere Gespräche über dieses Thema meist, und es bedeutet zugleich so viel wie: „Ich will diesbezüglich nicht weiter in die Tiefe gehen“ Sie sieht es wohl als genetisch sinnvolle Kombination an. X und Y sind zwar nicht gleich, aber sie stehen wenigstens schon einmal dicht beieinander. Zumindest im Alphabet.
http://www.berlinerliteraturkritik.de/detailseite/artikel/scheisskerle.html

No comment!

Ausser der Empfehlung das Buch "Scheißweiber - warum Männer immer an die falschen Schlangen aus der Generation Dirty-something geraten" zu schreiben und die Erfahrung zu machen, das es keinen Verlag geben wird, der es wagt, dieses zu veröffentlichen.

Ein Hoch auf die unfreflektierten unter den Damen ...

... aber auch das hier (aus der großen Promotion-Reihe der "Gilb"-Zeitung):

Leser_nicht_eingeloggt, Saturday, 03.07.2010, 04:44 (vor 5672 Tagen) @ Leser_nicht_eingeloggt

Scheisskerl Frau? „Mein Glaube an die Liebe ist total zerstört“
Jetzt schreiben BILD.de-Leser über ihre Albtraum-Frauen

Das Thema brennt den BILD.de-Lesern auf den Nägeln: Sind Frauen die wahren Scheißkerle? Viele Leser nutzten unseren Aufruf, um ihrem Ärger über gemeine Flittchen endlich mal Luft zu machen. Sie schickten uns Geschichten über ihre ganz persönliche Albtraum-Frauen.

Einiges dürfte Einigen bekannt vorkommen:
http://www.bild.de/BILD/ratgeber/ratgeber/2010/06/28/scheisskerl-serie-teil-6/bild-leser-schreiben-ueber-albtraum-fra...

Mann lese die Kritiken

Puffbesucher, Saturday, 03.07.2010, 05:50 (vor 5672 Tagen) @ Leser_nicht_eingeloggt

No comment!

Ausser der Empfehlung das Buch "Scheißweiber - warum Männer immer an
die falschen Schlangen aus der Generation Dirty-something geraten"
zu
schreiben und die Erfahrung zu machen, das es keinen Verlag geben wird, der
es wagt, dieses zu veröffentlichen.

Wenn es dafür einen relevanten Markt gäbe, vielleicht doch. Nur liest das eben kaum jemand. Aber Frauen lesen eben gerne so Bücher wie "Welchen soll ich nehmen", wo sich alles um das Mann/Frau-Verhältnis, die Liebe und dem ganzen sonstigen Beziehungs-Zinnober dreht. Man betrachte auch die Frauenecke in öffentlichen Bibliotheken und ziehe seine entsprechenden Rückschlüsse auf die Bedürfnisse der Zielgruppe. Ich hab's getan.

--
...und erlöse uns von dem Bösen.

Mann lese die Kritiken

Matej, Sunday, 04.07.2010, 02:19 (vor 5671 Tagen) @ Puffbesucher

Man betrachte auch die Frauenecke in öffentlichen Bibliotheken und ziehe seine
entsprechenden Rückschlüsse auf die Bedürfnisse der Zielgruppe. Ich hab's
getan.

Einer hat es getan!

Konnte einfach nicht widerstehen ;)

Wann, um Himmels willen WANN ENDLICH ...

Ekki, Saturday, 03.07.2010, 10:35 (vor 5672 Tagen) @ vt

... werden Männer anfangen, Ansprüche an Frauen zu stellen?!

Das Buch beschäftigen sich vornehmlich mit der Frage, warum
ausgerechnet attraktive, gut aussehende und intelligente Frauen der „thirty
somethings“ oft so große Probleme in ihren Beziehungen zu Männern und auch
damit haben, überhaupt einen Partner zu finden. Konfus sind die
gutaussehenden Schnelldenkerinnen bei ihrer Partnerwahl und in ihrem
Liebesleben ja keinesfalls, sie sind vielmehr voller Hoffnung und
Zuversicht. Dennoch sind viele Frauen mit 30 schon froh, wenn der Mann, der
ihnen gegenübersitzt, nicht verheiratet ist, keine
Verhaltensauffälligkeiten zeigt, einigermaßen manierlich essen kann, keine
„Altlasten“ hat, irgendwie nett ist, das eigene Kraftfahrzeug nicht einen
ganzen Abend lang zum Thema macht, schon einmal gehört hat, dass schnelles
Fahren Beifahrerinnern zur Raserei bringt, vielleicht ein paar Bücher
besitzt, dafür aber keine schwarze Ledercouch mit Chrom, keine farbigen
Sakkos trägt, nicht nur über sich redet, gelegentlich auch mal von den
Brüsten hoch ins Gesicht seines weiblichen Gegenübers sieht, vielleicht für
irgendetwas Talent hat, mindestens aber Stil ohne „e“ schreibt und eine
Ahnung davon besitzt, dass Geld und seine Demonstration weit weniger
wichtig ist, als seine Geschlechtskollegen meinen.

Im Prinzip könnte man den obigen Text auch als Satire auf Frauen lesen:

Frauen stellen viel zu viele Ansprüche und kriegen deshalb keinen Mann.

Irgendwo gibt es dazu einen Text (kann in jetzt auf die Schnelle nicht auffinden), der die Sache auf den Punkt bringt:

Zunächst werden die Ansprüche der Frauen an Männer aufgelistet - eine endlose Latte völlig unvereinbarer Forderungen.

Dann geht es um die Ansprüche der Männer an Frauen:

Essen und Sex.[/u]

Und dann der Kommentar:

Da waren die Frauen völlig entsetzt und meinten, keine Frau könne so hohe Ansprüche erfüllen, und verlangten vom Mann, er solle sich doch lieber an den viel bescheideneren Ansprüchen der Frauen orientieren.

Hält nichts von letzterem Postulat, sondern hält Onanie für Revolution

Ekki

--
Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.

Wann, um Himmels willen WANN ENDLICH ...

Goofos @, Saturday, 03.07.2010, 16:44 (vor 5671 Tagen) @ Ekki

... werden Männer anfangen, Ansprüche an Frauen zu stellen?!

Darüber dass es kein Buch "Scheissweiber" gibt, das sich mit der Frage beschäftigt warum Frauen um die 30, die vor einem hockt, nicht einmal die kleinste Verhaltensauffälligkeit zeigt, perfekt manierlich isst, irgendwie vollkommen nett ist, vom Thema Kraftfahrzeuge nichts versteht, Tempo 100 schon als Raserei bezeichnet und Regale an Büchern besitzt, einfach nichts für einen Mann sind, habe ich in dem Blog auch schon kritisiert. Kommentar wurde leider nicht frei geschaltet.

Aber wenn ich da so die Kommentare von den Frauen, die alle feststellen auf was für "Scheißkerle" sie reingefallen sind, durchlese, stelle ich fest, dass auch wenn die Ansprüche der "Scheißkerle" nicht so hoch sein können, diese Frauen trotz ihrer hohen Ansprüche und ihrer eigenen Selbstüberbewertung die größten Langweilerinnen sind.

Genialer Text von Ekki

Kurti, Wien, Saturday, 03.07.2010, 17:04 (vor 5671 Tagen) @ Ekki

Hält nichts von letzterem Postulat, sondern hält Onanie für Revolution

Ekki

Hallo Ekki,

habe Deinen legendären Beitrag diesbezüglich von vor ein paar Jahren nach wie vor auf meinem Rechner abgespeichert und lese ihn immer mal wieder mit großer Begeisterung durch.

Hier das Manifest, das irgendeinen Preis verdienen würde:

"Männer!

Überlegt doch mal, woran das liegt. Richtig, an Euch! Frauen sind wie fleischfressende Pflanzen. Sie blenden Euch mit optischer Schönheit, scharwenzeln vor Eurem Radar solange rum bis die Stabantenne zwischen Euren Beinen ausgefahren ist und ihre Befehle bei Euch ihre Wirkung tun. Dann verliert Ihr den Verstand und jegliche Selbstkontrolle und fliegt wie eine Hummel in den herrlich schimmernden und ewige Glückseligkeit verheißenden Kelch – und Ihr werdet verdaut, werdet in einen unansehnlichen, hässlichen Brei verwandelt, von dem sich diese Pflanze ernährt, auf dass sie noch größere, noch prallere Möpse bekommt, um sich das nächste männliche Opfer einzuverleiben.

Aber: Gefahr erkannt – Gefahr gebannt! Damit kann von heute auf morgen Schluss sein! Entzieht Euch diesem fernsteuernden Einfluss der Frauen! Behaltet immer die Kontrolle über Euch selbst. Ein starker, selbstbewusster und befreiter Mann kann sich diesen vernichtenden Einflüssen entziehen. Er kann und darf stolz darauf sein, wenn er das schafft. Das kann man trainieren, wie jeder Sportler seine Fähigkeiten und Selbstbeherrschung auch trainieren kann.

Solange Männer aber ihren Wert und ihren Status nur daran messen, wie viele weibliche Hohlleiter pro Zeiteinheit sie mit ihrer Energie aufladen, solange wird sich nichts ändern. Solange wird die männervernichtende und männerverachtende Energie der Frauen immer größer. Irgendein Kommunist (war es Karl Marx, ich weiß es nicht genau) hat mal gesagt: 'Der Kapitalist wird seinem Henker auch noch den Strick verhökern, mit dem er aufgehängt werden soll.'

Genau in dieser Situation ist die männliche Bevölkerung. Warum? Weil sie ihren Sexualtrieb nicht unter Kontrolle bekommt. Das können nur starke, selbstbewusste Männer. Stark und selbstbewusst wollen sie alle sein. Bis ein 90/60/90-Wesen Möpse schwingend auf ihrem Radar auftaucht. Dann ist es damit vorbei. Aber erst in dem Moment, wo die Mehrheit der Männer dem widerstehen kann, bricht die Herrschaft der Frauen über die Männer krachend zusammen.

Das ist doch ein erstrebenswertes Ziel, oder? Onanie ist die Weltrevolution der Männer. Daher ist sie auch so verteufelt worden, weil sie die sexuelle Herrschaft der Frauen bricht! Davor haben sie eine Heidenangst!

Resistance! Widerstand!"

Genialer Text von Ekki

Ekki, Saturday, 03.07.2010, 18:12 (vor 5671 Tagen) @ Kurti

Hallo Kurti!

Hallo Ekki,

habe Deinen legendären Beitrag diesbezüglich von vor ein paar Jahren nach
wie vor auf meinem Rechner abgespeichert und lese ihn immer mal wieder mit
großer Begeisterung durch.

Schön, wenn diese Gedanken auf fruchtbaren Boden fallen.

Inzwischen haben ja sogar die Femis gepeilt, daß die Männer im Sexstreik sind.

Halt Dich stramm, alter Schwede!

Herzliche Grüße von

Ekki

--
Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.

Genialer Text von Ekki

Nikos, Athen, Sunday, 04.07.2010, 09:35 (vor 5671 Tagen) @ Kurti

Habe ich auch gespeichert!

Aber eine Frage habe ich: Könnte sein, dass das der Grund ist, weshalb viele Männer mittlerweile schwul werden? Es kann doch nicht sein, dass plötzlich so viele mehr Genen sich verschwult haben! Auch nicht, dass nur wegen der plötzlich gewonnene Freiheit die Anzahl Schwuler so gestiegen ist.

Ich meine, Stärke und Aufrichtigkeit in Ehren, aber was ist mit dem Trieb? Nicht jeder kann und/oder will sich unter Kontrolle halten.

Alternativ würde ich vorschlagen, dass man selbstbewusster an die Frau geht, nach der Motto "ich weiss weshalb ich hier bin, und das hat nichts mit dem zu tun, weshalb Du hier bist".

Also, Sex und Weg. Gemein, ich weiss, aber was solls...

Nikos

--
*Es gibt KEINEN Grund für eine Nicht-Feministin, einem Mann, den sie liebt, KEINEN Kaffee zu machen!*

Genialer Text von Ekki

Ekki, Sunday, 04.07.2010, 12:44 (vor 5670 Tagen) @ Nikos

Hallo Nikos!

Habe ich auch gespeichert!

Aber eine Frage habe ich: Könnte sein, dass das der Grund ist, weshalb
viele Männer mittlerweile schwul werden?

Eher nicht.

Es gehört schon Veranlagung dazu, mit seinem Penis den Fäkalien-Ausgang penetrieren zu wollen.

Und auch das Abknutschen des gleichen Geschlechts ist wohl nicht jeder-Manns Sache.

Gruß

Ekki

--
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Sogar einen Blog gibts dazu

jens_, Saturday, 03.07.2010, 16:22 (vor 5671 Tagen) @ vt

PS: nettes bild bei facebook

jens_, Saturday, 03.07.2010, 17:46 (vor 5671 Tagen) @ vt

[image]

Götzinnen-Literatur

Nikos, Athen, Sunday, 04.07.2010, 09:19 (vor 5671 Tagen) @ vt

Es geht los!

Hahahahahahahaha!!!! :)

Tja, meine Damen, wenn frau über 30 ist, dann wird frau automatisch weniger oder sogar gar nicht mehr interessant, und wenn frau nicht dafür gesorgt hat, dass sie bis dahin zumindest durch Respekt und Vertrauen jemand, einen Mann, für sich gewonnen hat, dann geht es auch nicht mehr.

Pech. Es gibt aber Lösung: Beschwerden können Donnerstags zwischen 11:00 und 14:00 Uhr im Beschwerdenbüro eingereicht werden, A.Schwarzer Str. 11, 13131 Oberjammerhaufen.

Nikos

--
*Es gibt KEINEN Grund für eine Nicht-Feministin, einem Mann, den sie liebt, KEINEN Kaffee zu machen!*

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