Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Unfassbar: 2 Lehrerinnen brachten 21 Schüler in Lebensgefahr

sonnenlilie, Thursday, 01.07.2010, 15:50 (vor 5673 Tagen)

Zwei Lehrerinnen brachten den ihnen anvertrauten Schulkinder in Lebensgefahr.
Zudem haben sie noch den Zugführer und Fahrgäste des Regionalzuges in Lebensgefahr gebracht.
Ab in den Knast und Buße tun.

Das hätte ins Auge gehen können. Dienstagnachmittag, der Haltepunkt in Eriskirch. Aus Lindau kommend fährt eine Regionalbahn auf den Bahnhof zu. Weil sie offenbar befürchten, den Zug zu verpassen, gehen die beiden 54 und 61 Jahre alten Lehrerinnen mit ihren 21 Schülern unter einer der geschlossenen Halbschranke hindurch und überqueren die Gleise. Der Lokführer reagiert sofort und leitet eine Schnellbremsung ein. Die richtige Reaktion. Alle Kinder und die beiden Pädagoginnen aus dem Raum Ulm bleiben unverletzt. Im Zug rumpelt es zwar, aber auch hier kommt laut Polizei niemand zu Schaden.

Die Klasse, die wahrscheinlich auf einem Ausflug war, steigt dann wie geplant in den Zug. Am Stadtbahnhof in Friedrichshafen wartet schon die Bundespolizei. Die beiden Lehrerinnen räumen ihren Fehler sofort ein. Jetzt wird gegen sie ermittelt, wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Das ist ein Straftatbestand, der nach Polizeiangaben deswegen greift, weil der Lokführer eine Vollbremsung machen musste. Die Ermittlungen stehen aber noch ganz am Anfang, die beiden Frauen sind zum Sachverhalt bisher noch nicht vernommen worden.

Quelle: http://www.schwaebische.de/lokales/ravensburg/ravensburg-regioticker_artikel,-Lebensgefahr-Lehrerinnen-fuehren-Kinder...

Unfassbar: 2 Lehrerinnen brachten 21 Schüler in Lebensgefahr

Dampflok, Thursday, 01.07.2010, 16:20 (vor 5673 Tagen) @ sonnenlilie

Die Ermittlungen stehen aber noch ganz am Anfang, die beiden Frauen sind zum
Sachverhalt bisher noch nicht vernommen worden.

Wahrscheinlich stehen die Armen noch unter Schock bzw. man will ihnen noch umfassend Gelegenheit geben, sich mit ihrem Umfeld über das Vorgehen/die Aussage abzusprechen.

Am Ende sind dann die Lehrerinnen nur hinter den bösen Jungs die einfach die Schranke unterquert haben, hinterhergelaufen.

Aber ist ja auch egal. Als Beamtinnen blüht ihnen nichts; allenfalls, wenn es dem Elternpöbel nicht paßt, werden sie uns halt als Frühpensionäre auf der Tasche liegen.

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Entlassung aus dem Beamtenverhältnis

kein name, Friday, 02.07.2010, 03:22 (vor 5673 Tagen) @ Dampflok

Aber ist ja auch egal. Als Beamtinnen blüht ihnen nichts; allenfalls, wenn
es dem Elternpöbel nicht paßt, werden sie uns halt als Frühpensionäre auf
der Tasche liegen.

§ 315 StGB sieht bei Fahrlässigkeit eine Höchststrafe von 5 Jahren vor. Bei Verhängung einer Freiheitsstrafe von einem Jahr erfolgt zwangsläufig die Entlassung aus dem Beamtenverhältnis. ... naja, ich glaube auch nicht dran ;)

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