Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

233.682 Postings in 30.704 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Fernsehtipp - Sch... einerseits ...

Grüße_aus_Wien, Tuesday, 29.06.2010, 18:24 (vor 5675 Tagen) @ Ekki

Solche Fälle sind in unserer Gesellschaft keine Einzelfälle:
In Italien ist mir ein Mann bekannt dessen Ex-Frau wegen eines Obsorgestreits Kokain in seinem Auto versteckt hat. Auch da war vorschnell der Schuldige da, und als die Wahrheit dann doch ans Licht gekommen ist gab es keinerlei Konsequenzen für die wahre(n) Schuldige(n).
Jetzt ist er ein aktiver Väteraktivist.

In Österreich kenne ich Väter, die ohne Beweise jahrelang unschuldig gesessen sind wegen Mißbrauchs bis die Wahrheit ans Licht kam.
Auch da gab es keine Konsequenzen für die falschen Anschuldigungen.

Polizisten und Justiz wollen wenig Arbeit (menschlich) und sind über eine schnelle Lösung glücklich - ob sie richtig ist oder nicht.
Ein unschuldig Inhaftierter, verliert in der Regel, seine Wohnung (inkl. allem, selbst der Dokumente), seinen Job, seine sozialen Kontakte, oft seine Gesundheit und auch eine Rehabilitierung erfolgt nie vollständig.
Entsprechend in die Pensionsversicherung konnte er auch nicht einzahlen.
Jemand der gesessen hat, wird weiter gemieden auch wenn er das Opfer war.
Bei Behörden wird auch anders reagiert,...
Niemand gibt einem Vater die verloren Jahre mit seinen Kindern wieder.
Oft verbleiben Traumata z.B. durch brutale Polizeimaßnahmen oder auch durch Übergriffe von Mithäftlingen.

Wie oft aber Personen unschuldig sitzen und nie die Möglichkeit erhalten ihre Unschuld nachzuweisen wird wohl ewig verborgen bleiben.

Daher ist das Thema wichtig und auch die Filmdukumentation. Sie gibt die Möglichkeit dieses Thema zu überdenken


gesamter Thread:

 

powered by my little forum