Der entwertete Mann
Online-Merkur-Leser, Tuesday, 29.06.2010, 00:00 (vor 5676 Tagen)
Die "Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken" (nicht mit dem Rhein. Merkur zu verwechseln) bringt in der Juli-Ausgabe einen Beitrag von Walter Hollstein.
Hier
Der entwertete Mann
Puffbesucher, Tuesday, 29.06.2010, 00:37 (vor 5676 Tagen) @ Online-Merkur-Leser
Alles gut und richtig, aber das haben wir doch alles schon x-mal gelesen und genauso oft beifällig abgenickt.
Das bloße Präsentieren der feminismuskritischen Sicht ist schon längst geschehen. Allein, es fehlt wohl die breite Umsetzung.
Von bloßen literarsichen Leckerbissen werden sich die entsprechenden feministischen Schaltkreise im übrigen wohl kaum beeindrucken lassen.
Wir müssen jetzt langsam mal hier raus. Wir müssen da draußen was bewegen. Sonst sabbeln wir uns noch in dreißig Jahren hier die Köpfe heiß.
Tja, irgendjemand muss also wohl mal weg vom PC und was losmachen... Anders geht es nicht. Ich sehe momentan nur viele Forenbeiträge, aber keine Männerrechtler in politischen Reihen.
--
...und erlöse uns von dem Bösen.
Das kannst du so nicht sagen!
Referatsleiter 408, Tuesday, 29.06.2010, 01:13 (vor 5676 Tagen) @ Puffbesucher
Tja, irgendjemand muss also wohl mal weg vom PC und was losmachen...
Anders geht es nicht. Ich sehe momentan nur viele Forenbeiträge, aber keine
Männerrechtler in politischen Reihen.
Ich terminiere gerade wieder einen Gesprächstermin bei einem Abgeordneten des Sächs. Landtages in Sachen Missbrauch GewSchG und dem katastrophalen Umgang mit mir als Vater. Die sächs. Sozialministerin, Chefin der JA in Sachsen, hat in der Leipziger Mädler-Passage ein Bürgerbüro. Da will ich nach der Sommerpause auch mal hin. Ich bin zwar Bürger, aber kein Wähler. (Eine Wahl haben Männer nicht, wir sind sowas wie notwendiger Unrat in diesem Staat!)
Momentan entwerfe ich gerade wieder eine Petition für den DBT-Petitionsausschuss mit folgendem Inhalt:
Ich möchte, dass in Sachen "Verbraucherschutz" bereits in den Grund-/Mittelschulen und Gymnasien, die Kinder (vor allem die Jungs) auf die zu erwartenden Rechtsfolgen beim "Vaterwerden" und im Falle einer "Ehe" vorher hingewiesen werden. Jedem Jungen muss klar sein, welches Risiko er eingeht! Das Kind kann ihm dauerhaft vorenthalten werden, die Exe könnte Unterhalt abzocken und ihn per Gewaltschutzgesetz aus der Wohnung werfen. Das ist die Realität, auf die hingewiesen werden muss. Dies könnte z. B. im Ethik- oder Sachkundeunterricht erfolgen. Bei jedem Vertrag gibt es das sogenannte "Kleingedruckte". Eine Ehe ist schließlich auch so ein Vertrag, also müssen die Beteiligten z. B. im Standesamt explizit auf die katastrophalen Folgen beim Scheitern einer Ehe durch die Standesbeamte hingewiesen werden und dies unterschreiben. So ähnlich stelle ich mir den Wortlaut vor.
Ich weiß dass ich von den DBT-Typen wieder ne blöde Antwort kriege, aber ich denke noch mit. Das kann man von vielen da oben nicht mehr behaupten.
PS: Am Sonntag ist mein halbes Jahr "DBT-Forums"-Knast abgesessen. Ich hatte "Schreibsperre"! ... weil mein Diskussionsverhalten "gegen die Regeln" verstoßen hat. Ich freue mich schon wieder auf meinen Freund, den Moderator 6! ICH KOMME WIEDER!
Das kannst du so nicht sagen!
Puffbesucher, Tuesday, 29.06.2010, 01:22 (vor 5676 Tagen) @ Referatsleiter 408
Ich terminiere gerade wieder einen Gesprächstermin bei einem Abgeordneten
des Sächs. Landtages
Versuch mal, selber Abgeordneter zu werden. Nur weil Feminaten diesen Marsch durch die Institutionen angetreten sind, musst du ja nun überhaupt erst "terminieren".
Und gut bezahlt wird das Ganze dann nebenbei auch noch.
ICH KOMME WIEDER!
Er/sie kann dich ja sofort wieder sperren. Du bist nur ein Schreiber, graue Masse. Nichts.
Wir sollten woanders hingehen. Siehe oben. Als nur ein Beispiel.
Ansonsten bleibt nur warten, hoffen, schreiben und sich erregen bis zum Sankt Nimmerleinstag.
P.S. Ich weiß und denke auch daran: das alles gilt auch für mich.
--
...und erlöse uns von dem Bösen.
Das Kleingedruckte zur Ehe
Tätiger, Tuesday, 29.06.2010, 01:53 (vor 5676 Tagen) @ Referatsleiter 408
gibt es zur Ehe und Vaterschaft irgendwo schon einen kurze Zusammenfassung/Flyer,
die ich zukünftigen Eheentmannten oder Vätern geben könnte?
Ich möchte, dass in Sachen "Verbraucherschutz" bereits in den
Grund-/Mittelschulen und Gymnasien, die Kinder (vor allem die Jungs) auf
die zu erwartenden Rechtsfolgen beim "Vaterwerden" und im Falle einer "Ehe"
vorher hingewiesen werden.
Hollstein hat ´s nötig...
Narrowitsch, Berlin, Tuesday, 29.06.2010, 02:12 (vor 5676 Tagen) @ Puffbesucher
--- über entwertete Männer zu räsonieren. Er selbst hat das seine dazu geleistet.
Das bloße Präsentieren der feminismuskritischen Sicht ist schon längst
geschehen.
Ja schon vor langer Zeit. Da waren vom Prof noch andere Töne zu hören. Es bedurfte der Hoffmanns und der Prinzen und der Mattuschiks, um den "kritisch Männerbewegten", die sich dem Feminismus andienten und andienen, mal die Laterne zu halten. Nicht zu vergessen unser geschätzter "Maskulist".
Allein, es fehlt wohl die breite Umsetzung.
Jow und da täte mich statt der Camus-Ziate des Herrn weitaus mehr interessieren, was er denn als Berater in EU und Bund konkret unternimmt, um Missstände konkret anzugehen. Oder ist das geheim? Überhaupt frage ich mich, was die Männerforscher so erforschen. Mal von der Auswertung dessen, was hier und anderswo täglich zu lesen steht. Und natürlich die Auswertung amerikanischer, schwedischer, französischer Studien.
Warum forschen sie nicht nach Ursachen, für all jenes, was "Beziehungen" aus Männersicht mehr und mehr unmöglich erscheinen lässt. Ich meine forschen und nicht die wissenschaftlich verbrämte Verbreitung eigener Vermutungen. -Nirgends lese ich etwas über Forschung zu den Mechanismen feministischer Machtmissbräuche, nirgends etwas von eigenen Studien zur psychischen Situation quotengeschädigter Fammilienväter, von den Opfern und Opf erzahlen Falschaussagegeschädigter. Und zwar als Situationsbeschreibung, nicht als Opfergejammer. Die Liste notwendiger, empirischer Forschungsgegenstände ist lang. Ich stelle eine provisorische, für den Fall das den Männerforschern dazu nur wenig einfällt, gern zur Verfügung. Bislang sehe ich jedenfalls keine selbst erstellten Studien der so genanen "Männerforscher". Vielleicht bin ich ja zu doof zum Googeln, vielleicht ist das auch eine Sache unter Forschern, die das doofe Männervolx nichts angeht.
Aber ich vermute anders. ...
Von bloßen literarsichen Leckerbissen werden sich die entsprechenden
feministischen Schaltkreise im übrigen wohl kaum beeindrucken lassen.
Nein, ganz gewiss nicht. Aber sie werden sich gut erinnern, wie ein Hollstein an der Demontage des postiven Männerbildes herausragend mit wirkte. Er macht sich bis heute nicht die Mühe, es zu verbergen. Zitate aus seiner Web- Präsenz:
"Immer mehr Meldungen über erfolglose Manager, gescheiterte Fusionen und falsche Unternehmenspolitik zeigen die Unfähigkeit vieler Männer innerhalb der ökonomischen Machtelite. Das gilt mutatis mutandis auch für die Politikerkaste, in der sich in den vergangenen Jahren die Skandale von Fehlentscheidungen, Vetternwirtschaft und Korruption nachgerade dramatisch angehäuft haben....
... Noch schlechter als im öffentlichen Bereich präsentiert sich die männliche Bilanz im privaten. Liebenskonflikte, Gewalt, Trennungen und Scheidungen entstehen in ihrer Vorgeschichte überwiegend aufgrund einer chronischen Beziehungsunfähigkeit der Männer.
...Nach wie vor sind Männer emotional nicht autark, sondern auf die Fürsorge der Frauen angewiesen." Zitate Ende.
Wohin der Weg aus der Misere führen soll, lässt Herr Prof schon mal erahnen:
"Obwohl fast täglich Männer bei Beziehungskrisen ganze Familien auslöschen, Frauenhäuser überbelegt sind und Männergewalt signifikant zunimmt, wird auf der politischen Ebene nur Frauenpolitik gemacht. Weder gibt es Männerpolitik auch nur ansatzweise noch präventive Massnahmen."
Seine Präventionen will ich mir lieber nicht weiter vorstellen, die Art des Formulierens und Annylisierns, spricht für sich.
Wenn er es nicht für notwendig hält, seine eigenes Versagen bezüglich der Demontage männlichen Ansehens zu korrigieren, so halte ich obigen Artikel für möglicherweise bedenkliches Geschwätz, dass einer Wende im geschlechterpolitischen Diskurs in Kneipen, auf der Strasse und am Arbeitsplatz Rechnung trägt. Nichts weiter. Leute wie er- so werde ich den Verdacht nicht los - drehen die Fahne nach dem Wind. Das freilich ist ein Verdacht, eine private Meinung... der nicht nur Hollstein trifft.
Wir müssen jetzt langsam mal hier raus. Wir müssen da draußen was bewegen.
Sonst sabbeln wir uns noch in dreißig Jahren hier die Köpfe heiß.
Ach ja? Am Samstag war Väterdemo in Berlin. Geschätzte 200 Leutchen fanden sich ein, ca ein drittel Frauen. Nun ist mir freilich der veranstaltene Verein in zu zahm. Aber an der Richtigkeit ihrer Forderungen ändert das nichts. Und wo waren die vielen Männerbewegten, die fortwährend nach Aktionen verlangen? Wo? Sie überlegten vermutlich, was man mal machen mü8te...
Solange nicht 10 000 auf der Straße sind, geht es auch scheidungsgeschädigten Männern scheinbar noch zu gut.
Tja, irgendjemand muss also wohl mal weg vom PC und was losmachen...
Anders geht es nicht. Ich sehe momentan nur viele Forenbeiträge, aber keine
Männerrechtler in politischen Reihen.
Gruss u.a von der Väterdemo Berlin.
Narrowitsch
PS: Ach ja, was ich noch sagen wollte: Seltsam , dass Mann gewisse Herren immer über Männerszene und - foren berichtend liest. Sie lesen also hier und da mit. Seltsamerweise hat sich - soweit ich weiß- noch nie einer von ihnen in offene Foren verirrt und sich dort samt Thesen einer Diskussion gestellt. Seltsam, oder?
Arne Hoffmann ist da - so will mir scheinen - eine löbliche Ausnahme . Wir, also kleine Partikel einer langsam bewußter werdenen "Männer" - Basis, sind wahrscheinlich für forschende Experten unwichtig. Wer schreibt bleibt. Debatten mit denen , über die die der Forscher schreibt, stören wahrscheinlich. Oder ist es doch Feigheit, die sie vom offenen Wort abhält?
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Extemplo simul pares esse coeperint, superiores erunt-
Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.
Auch Hollstein ist nur ein nützlicher Idiot.
IM Rosenbaum, Tuesday, 29.06.2010, 01:36 (vor 5676 Tagen) @ Online-Merkur-Leser
Die "Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken" (nicht mit dem Rhein.
Merkur zu verwechseln) bringt in der Juli-Ausgabe einen Beitrag von Walter
Hollstein.
Hier
Hollstein hat einen offensichtlichen Hang zur Absurdität, wenn er in seinem Text die gesellschaftlichen Zustände der Misandrie historisch herleitet, die kulturellen und zeitgeistigen Vereinnahmungen skizziert, die Reaktionen der Männerrechtler darauf beschreibt, aber trotzdem der Männerrechtsbewegung einen falschen Weg vorwirft. Die Ächtung, der sich jeder Mann ausgesetzt sieht, ist nicht dadurch zu bekämpfen, dass man stillhält und die Diskussion sucht. Dieser Art der Problembewältigung mag für Hollstein lukrativ erscheinen, bleibt er doch in das System des Feminismus eingebunden, aber mehr als ein Rumgerede in oder am Elfenbeinturm kommt dabei nicht heraus. Für den einzelnen Mann ändert sich dadurch weder das Rechtssystem bei Unterhalt und Sorgerecht, noch wird durch Hollstein eine Öffentlichkeit geschaffen, die die Herabwürdigung des Mannes ächtet. Was also will der Mann? Man kann nicht die Mißstände feststellen und auf eine Selbstkorrektur der herrschenden Zustände hoffen - vielleicht auch, weil man im Alter Hollsteins das biologische Mindesthaltbarkeitsdatum fast erreicht hat. Den Männern und deren Söhnen muss man schon eine Lebensperspektive bieten und nicht eine Zusammenfassung, als schriebe ein Historiker über eine längst vergangene Aera. Hollstein ist nutzlos. Er ist in das System eingewoben und kann nicht mal als Transmissionsriemen für mehr Männerrechte fungieren. Jede Feminstin lacht sich doch still ins Fäustchen, dass da jemand die Kritik als Pausenbrot serviert. So bleibt nur, dass Hollstein nichts weiter als ein nützlicher Idiot ist.
Ganz deiner Meinung (Kt)
Narrowitsch, Berlin, Tuesday, 29.06.2010, 02:32 (vor 5676 Tagen) @ IM Rosenbaum
- kein Text -
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Extemplo simul pares esse coeperint, superiores erunt-
Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.