Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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freiewelt: "Finanzkrise stoppt Gender"

EinGast, Saturday, 26.06.2010, 19:30 (vor 5677 Tagen) @ Cardillac

Die Finanzkrise löst nicht das Problem, sie IST das Problem. Viel Gutes geht durch die Finanz- und Wirtschaftskrise zugrunde. Entweder Gender ist Gut oder Schlecht. Die Finanzkrise sagt nur etwas über die Finanzierbarkeit aus.

So ist es in Krisenzeiten immer so, daß der Stärkere überlebt. Der Stärkere muss aber nicht - und in den seltensten Fällen ist er es! - der Bessere (oder das Bessere) sein. Männer sind nie die Stärkeren - sie werden als erstes wieder ausgebeutet und sind die ersten Opfer der Finanzkrise. Frauen haben die Möglichkeit, in ihren alten Schonraum zu flüchten. Daher wäre das Ende von Gender der Beginn einer neuen Stärke der Frauenbegünstigung und -verwöhnung.

Besser wäre es, daß Gender sich wirklich als Schlecht erweist und nicht nur als schlecht finanzierbar. Den so wird es unter "das Gute" gezählt, welches in der Finanzkrise eben hinanstehen mußte.

Der Traum vieler Konservativer, daß draußen vor der Tür wieder die Dinosaurier toben und ein huldvolles Weibchen den starken Mann um Hilfe anfleht, den sollte man sich wirklich getrost in den Popo schieben.


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