Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Das hatten wir zu DDR-Zeiten schon

Kurti, Wien, Friday, 25.06.2010, 11:27 (vor 5679 Tagen) @ Michi

„Die Bundesagentur für Arbeit (BA) wolle das Verfahren zunächst in einem Pilotversuch sechs Monate lang in Sachsen-Anhalt und Thüringen testen, schreibt die Zeitung. Demnach sollen die Betroffenen in den beiden Test-Ländern ab September ihre Briefe nicht mehr an Arbeitsagenturen und Familienkassen, sondern an neue Scan-Zentren der Deutschen Post AG senden.“

Die Überwachung von Post, die aus dem „nichtsozialistischen Ausland“ in die DDR gelangte ist ja hinlänglich bekannt. Aber auch im Inland wurde Post von dem Staat suspekten Personen kräftig überwacht. Es gab da in jedem Hauptpostamt (davon gab es, glaube ich, in jeder Bezirksstadt eines) eine spezielle Abteilung dafür. Die Mitarbeiter dort waren streng von den übrigen Mitarbeitern in der Einrichtung separiert. Genau diese gewöhnlichen Mitarbeiter, erzählte mir mal ein Gewährsmann, hatten auch ein internes Codewort für die Kollegen aus der Überwacherabteilung entwickelt: Herbert. Immer, wenn es auf diese Abteilung zu sprechen kam, sprach man nur geheimnisvoll tuschelnd von „Herbert“.
Die „Ossis“ hier im Forum werden sich an diese Zusammenhänge noch erinnern können.

Gruß, Kurti


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