Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Essay von Eva Herman: Die alten Schrauben sind müde

Tätiger, Thursday, 24.06.2010, 14:36 (vor 5680 Tagen)

http://www.kopp-online.com/hintergruende/deutschland/eva-herman/die-alten-schrauben-sind-muede.html

...Es gibt weitere Hinweise darauf, dass die Genderszene derbe zu schwächeln scheint. Denn während sich Mega-Unternehmen wie die Telekom oder Linke-Sozi-und Grünenpolitiker/innen laut aus dem Fenster lehnen und nach Frauenquoten schreien, scheinen sie nicht bemerkt zu haben, dass der Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages letzte Woche eine 40-Prozent-Quote für Frauen in Aufsichtsräten vom Tisch gefegt hat. Ah, ja! In der gleichen Woche stellte übrigens auch die amtierende Bundesfrauenministerin Schröder in ihrer Grundsatzrede zur Gleichstellungspolitik die Frauenquote ebenso in Frage. Auch ihre Begründung lässt all jenen Menschen, die sich seit Jahren für ein natürliches Familien- und Mutterbild ein- und damit in alle Mainstream-Nesseln setzen, einen warmen Hoffnungsschauer über den geplagten Rücken laufen: >Ich glaube, die Luft für Frauen in Führungspositionen ist auch deshalb so dünn, weil sie keine familienfernen Lebensnomaden sein wollen.« Wie richtig das doch ist....

Essay von Eva Herman: Die alten Schrauben sind müde

Puffbesucher, Thursday, 24.06.2010, 14:59 (vor 5680 Tagen) @ Tätiger

In der gleichen Woche stellte übrigens auch die amtierende
Bundesfrauenministerin Schröder in ihrer Grundsatzrede zur
Gleichstellungspolitik die Frauenquote ebenso in Frage.

Komisch, laut ZDF-Videotext, momentan auf Seite 135 (E.On will mehr Frauen als Managerinnen), hat sich Kristina Schröder für eine gesetzliche Lösung stark gemacht.

Oder das ZDF meldet einfach das, was ihnen beser gefällt. Möglich ist ja alles.

--
...und erlöse uns von dem Bösen.

Essay von Eva Herman: Die alten Schrauben sind müde

Max Aram, Thursday, 24.06.2010, 17:05 (vor 5680 Tagen) @ Puffbesucher

Oder das ZDF meldet einfach das, was ihnen beser gefällt. Möglich ist ja
alles.

Was nicht passt, wird passend gemacht - nix neues ;-)

Essay von Eva Herman: Die alten Schrauben sind müde

Puffbesucher, Thursday, 24.06.2010, 17:25 (vor 5680 Tagen) @ Max Aram

Nach kurzem Googeln ist es wohl so, dass sie eigentlich (vorgeblich) gegen gesetzliche Verbindlichkeiten ist, aber damit droht, wenn nicht soundsoviel Frauen in Bälde in Führungsetagen sitzen.

Also ganz schön ausgekocht, die kleine Rotznase: Es gibt kein Gesetz, dass die Quote festschreibt, aber es ist so auch gar nicht nötig, weil jeder Angst hat, dass sie kommt, wenn sie nicht entsprechend handeln und es von daher auch ohne verbindliche Rechtsgrundlage tun.

Fazit dann: Ziel erfüllt und Frauenquoten gibt's ja gar nicht.

Chapeau.

--
...und erlöse uns von dem Bösen.

Die dazugehörige Studie

Puffbesucher, Thursday, 24.06.2010, 17:49 (vor 5680 Tagen) @ Puffbesucher

Es wird im Zusammenhang mit der Frauenquote auch immer diese finnische Studie erwähnt, die besagen soll, dass Firmen mit Frauen oder zumindest ausgewogenem Geschlechterverhältnis an der Führungsspitze bessere finanzielle Ergebnisse erzielen als ohne.

Glaub' ich nicht, vor allem, weil da viele Faktoren mit hineinspielen können. Aber soweit ich gegoogelt habe, scheint keiner mal diese Studie auf den Prüfstand gestellt zu haben...?

Die Verfasserin ist Annu Kotiranta von der Universität Helsinki.

Ich bin (mittlerweile) natürlich voreingenommen und sage: 1000:1, dass die Studie von vornherein nur dazu geschaffen wurde, eine Rechtfertigungsgrundlage mit wissenschaftlichem Anstrich für die nach argumentativer Absicherung und weltanschaulicher Bestätigung lechzenden IdeologInnen zu schaffen.

--
...und erlöse uns von dem Bösen.

Die Agenda für die nächsten x Jahre.

IM Rosenbaum, Thursday, 24.06.2010, 18:32 (vor 5680 Tagen) @ Puffbesucher

Ich bin (mittlerweile) natürlich voreingenommen und sage: 1000:1, dass die
Studie von vornherein nur dazu geschaffen wurde, eine
Rechtfertigungsgrundlage mit wissenschaftlichem Anstrich für die nach
argumentativer Absicherung und weltanschaulicher Bestätigung lechzenden
IdeologInnen zu schaffen.

Halte die Wette mit. Schröderinchen hat verlauten lassen, dass sie bei gescheiterter Quote in der freien Wirtschaft, Zwangsgesetze (so in fünf Jahren nachschieben würde. So wird es auch in den Medien "kommuniziert". In Wirklichkeit ist ihr Versuch gescheitert und in fünf Jahren sind wir alle tot. Da wird medienpolitisch das Versagen des Kükens in einen Erfolg und in eine Drohung transponiert, obwohl dann genauso gut eine andere Trulla im Frauenministerium die Chefin spielt. Andere Variante, noch wahrscheinlicher, die Frauen haben sich parteienübergreifend darauf verständigt, dass ihre Agenda losgelöst von jedem Wahlergebnis durchgezogen wird.

AW: Die dazugehörige Studie

TMerten, Thursday, 24.06.2010, 19:15 (vor 5680 Tagen) @ Puffbesucher

Es wird im Zusammenhang mit der Frauenquote auch immer diese finnische
Studie erwähnt, die besagen soll, dass Firmen mit Frauen oder zumindest
ausgewogenem Geschlechterverhältnis an der Führungsspitze bessere
finanzielle Ergebnisse erzielen als ohne.

Die meinen bestimmt QUELLE!

Frauenquoten

ROFL, Friday, 25.06.2010, 01:18 (vor 5680 Tagen) @ Tätiger

Anstatt sich hierzulande die Pfründe der Männer zu erschleichen, könnten die Powerfrauen sich im Zeitalter der Klimaerwärmung ein bislang unbesiedeltes, nun aber frei getautes Stück Land (so groß wie Österreich etwa) von den Kanadiern oder den Russen pachten und eine Frauenkolonie gründen. Können sie mal zeigen, was sie drauf haben (um die Frauenquoten zu rechtfertigen), ganz ungehindert von den Unterdrückermännern.

Aber außer Sprüchen kommt da ohnehin nichts, sobald man sich nicht den Hintern auf irgendeinem Heizkörper breit sitzen kann, ist bei denen ja Schicht im Schacht. Denen gefällt's hier außerdem zu gut, sie kriegen hier ja alles nachgeschmissen und jammern trotzdem ständig rum...

"Gendering" ist zu teuer, hoffe es ist nicht nur auf Eis gelegt kwt

Trennungskind34, Düsseldorf, Friday, 25.06.2010, 03:12 (vor 5680 Tagen) @ ROFL

kwt

Frauenquoten

Roslin, Friday, 25.06.2010, 03:20 (vor 5680 Tagen) @ ROFL
bearbeitet von Roslin, Friday, 25.06.2010, 03:33

Anstatt sich hierzulande die Pfründe der Männer zu erschleichen, könnten
die Powerfrauen sich im Zeitalter der Klimaerwärmung ein bislang
unbesiedeltes, nun aber frei getautes Stück Land (so groß wie Österreich
etwa) von den Kanadiern oder den Russen pachten und eine Frauenkolonie
gründen. Können sie mal zeigen, was sie drauf haben (um die Frauenquoten zu
rechtfertigen), ganz ungehindert von den Unterdrückermännern.

Die Möglichkeit haben sie doch längst, ganz ohne Auswandern.
All die angeblich nur von gläsernen Decken am weiteren Aufstieg gehinderten, führungsstarken Frauen müssten nur zur Bank rennen, einen Kredit aufnehmen und ihr eigenes Unternehmen gründen, in dem sie frei von der Leber weg alle weiblichen Struktur-und Unternehmensträume wahr werden lassen könnten.

Eine von Frauen von Grund auf gestaltete Arbeitswelt.
Der der Männer doch sicher turmhoch überlegen.

Die Alpha-Girlies und Pauer-Wummen könnten es, ohne jeden männlichen Einfluss, von allem Anfang an, den Männern mal so richtig, richtig zeigen.

Was wäre das für ein Triumphgeheul, wenn diese Unternehmen, von oben bis unten durchtränkt von überlegener softskillgesättigten Pauerwummen-Wummenpauer binnen weniger Jahre die Firmen der Y-Verkrüppelten in Grund und Boden konkurrierten.

Wir Männer müssten uns demütig hinten anstellen und versuchen, uns in die überlegenen weiblichen Strukturen hineindiskriminieren zu lassen.

Davon muss man doch ausgehen, wenn, ja wenn all die "Frauen-sind-die-besseren XYZ"-Artikel in den Frauenbeglückungsmedien nur 10% Wirklichkeit widerspiegelten.

Die Tatsache, dass man davon nichts, aber auch gar nichts sieht, die Tatsache, dass "führugnsstarke" Frauen vor allem nach Quotensänften für sich selbst plärren, zeigt, dass es den behaupteten Pool führungsstarker Frauen, die unter gläsernen Decken unzufrieden vor sich hin schmachten, nicht gibt.

Denn wirklich führungstarke Unzufriedene, die behindert werden, gehen voran, brechen sich Bahn und plärren nicht nach Qutensänften.

Dummenfang und Lügenpropaganda, um Privilegien einzuwerben, nichts weiter.

Die Quotensänfte, in der man Platz zu nehmen gedenkt, muss doch gegenüber den Männern, die sie scleppen sollen, gerechtfertigt werden.

Frauenquoten

A Stranger in a strange World @, Friday, 25.06.2010, 10:05 (vor 5679 Tagen) @ Roslin

All die angeblich nur von gläsernen Decken am weiteren Aufstieg
gehinderten, führungsstarken Frauen müssten nur zur Bank rennen, einen
Kredit aufnehmen und ihr eigenes Unternehmen gründen, in dem sie frei von
der Leber weg alle weiblichen Struktur-und Unternehmensträume wahr werden
lassen könnten.

Ja, aber, aber ... da gibt es bestimmt einen geheimen Männerbund der die Vergabe des Kredits verhindert. Z.B. der GIMM/FUPF (Geheimer Illuminatisch-Maskulitsche Männerrat für Finanzielle Unterdrückung von Power-Frauen), eine noch geheimere Unterabteilung des an sich schon sehr geheimen GIMM (Geheimer Illuminatisch-Maskulitsche Männerrat).

Nur so ist es zu erklären, dass es diese Unternehmen nicht gibt.
Beweis: Es gibt diese Unternehmen nicht.

Davon muss man doch ausgehen, wenn, ja wenn all die
"Frauen-sind-die-besseren XYZ"-Artikel in den Frauenbeglückungsmedien nur
10% Wirklichkeit widerspiegelten.

Ja, gut das wir den GIMM haben. Sonst müssten wir uns als Hausmänner diskriminieren lassen und unsere Tage unter der Fron einer Achtfachbelastung von 2 Stunden Hausarbeit, Halbzeitstelle, dem Weg von Haus zur Arbeit, dem Weg von Arbeit nach Haus, Latte Macchiatto (oder zwei) zwischen drin, stundenlangen Telefonaten (Was ziehe ich heute abend nur an?), Shopping (Ich habe ja nichts zum anziehen) und dem abendlichen Leistungsnörgeln an der Frau die das alles finanziert verbringen.

Die Tatsache, dass man davon nichts, aber auch gar nichts sieht, die
Tatsache, dass "führugnsstarke" Frauen vor allem nach Quotensänften für
sich selbst plärren, zeigt, dass es den behaupteten Pool führungsstarker
Frauen, die unter gläsernen Decken unzufrieden vor sich hin schmachten,
nicht gibt.

Nein, aber ganz im Gegentum. Das zeigt nur wie gut, wie umfassend die Unterdrückung der Frau immer noch funktioniert. Wenn Du mir nicht glaubst, frage das Elfenwürstchen aka Schwarze Feder. Da gibt's bestimmt 'ne Studie, in der eine Frau oder mehrer Frauen das fühlen. Besonders bei Vollmond.

Denn wirklich führungstarke Unzufriedene, die behindert werden, gehen
voran, brechen sich Bahn und plärren nicht nach Qutensänften.

Neeee, die sind doch alle mit schweren bis schwersten Edelstahlketten am Herd angekettet.

Dummenfang und Lügenpropaganda, um Privilegien einzuwerben, nichts
weiter.

Och, Roslin, nu' sei doch mal nichts so ... unintuitiv und unempathisch. Wenn dir deine ganze Jugend erzählt worden wäre, was du für eine tolle Hechtin bist und dann erleben musst, wie die bessere Hälfte der angeblichen Totalversager an dir vorzieht wie an einem Pannenwagen auf der Standspur, dann hättest du auch Schwierigkeiten dir einzugestehen, dass du einfach nicht gut genug bist. Weil einfach nicht sein darf, was nicht sein kann (Reihenfolge beabsichtigt).

Und außerdem haben wir noch die Neigung unserer Alpha-Girlies zum Verfahren "Seid realitisch! Fordert das Unmögliche!". Es ist doch wirklich diskriminierend dass frau nicht unbefleckt bleiben und Kinder haben kann. Oder das es keinen wirklich befriedigenden, ökologisch wertvollen, CO2-neutralen ... mit 850.000 Euro p.a. dotierten (plus CO2-neutralem Dienstwagen mit Brad Pitt oder wahlweise Russell Crowe als Chauffeur) 17.5 Stunden pro Woche Vorstandsjob beim Daimler gibt. Oder das frau entweder Geld verdienen oder Zeit haben kann um es auszugeben.
Das ist doch ... ein einziger, riesiger Skandal!
Schließlich haben wir Männer doch all' diese Privilegien! (ok, bis auf die Sache mit dem Chaffeur. Wir fahren selbst. Und zwar alle nur, weil wir alle auf große Brüste stehen und darum Angelina Jolie in die Arbeitslosigkeit diskriminieren wollen und alle nur weil wir doch alle auf neunjährige Mädchen ganz ohne Brüste stehen und die einfach noch keinen Führerschein machen dürfen (neunjährige Jungen hingegen schon). ISSO! JAWOLL!)

Die Quotensänfte, in der man Platz zu nehmen gedenkt, muss doch gegenüber
den Männern, die sie scleppen sollen, gerechtfertigt werden.

Du bist einfach ein hoffnungsloser Fall. Jetzt habe ich dir doch eindringlichst gezeigt, WIE sehr die Inkarnationen der Erdmutter unter uns leiden haben. Und Du versuchst immer noch Mitleid zu schinden, indem du von "schleppen" redest. Wie kannst du nur ein derart diskriminierendes Verb verwenden? Wie wäre mit "auf den Armen tragen"?

Herrlich! Gründen wird GIMM/FUPF

ajk, Friday, 25.06.2010, 12:36 (vor 5679 Tagen) @ A Stranger in a strange World

OMG.. Du solltest Essays schreiben..

:) Wunnnebar!

/ajk

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Solange du andere fragst, was du "darfst", bist du kein Mann. - Robert

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