Telepolis: "Frauen hängen die Männer ab"
jens_, Tuesday, 22.06.2010, 13:27 (vor 5681 Tagen)
Der Artikel duerfte niemanden ueberraschen, aber ich dachte, ich weise trotzdem mal darauf hin:
Wie eine schwedische Statistik zeigt, haben die Frauen die Männer im Ausbildungsstand schon überholt und werden in vielen akademischen Berufen dominieren
Die Gesellschaften in den Industrieländern werden nicht nur älter, sie werden auch mehr und mehr von Frauen bestimmt werden, die durch ihre bessere Ausbildung große Teile der gesellschaftlichen Elite dominieren, während die Männer hier zurückfallen und oft auf einfachere Jobs ausweichen müssen.
[...]
Manche Männer wie der Soziologe Amendt beklagen bitter den Sieg des Feminismus, der auch zu einer Feminisierung der Ausbildung geführt habe. Der Sozialwissenschaftler Klaus Hurrelmann von der Universität Bielefeld spricht so von einer "gravierende Benachteiligung des männlichen Geschlechts in Erziehungs- und Berufsbildungseinrichtungen".
*wuff!*
Müller, Tuesday, 22.06.2010, 14:55 (vor 5681 Tagen) @ jens_
Was Rotze zu geschlechterpolitischen Themen zu schreiben hat, ist meist verpudelt.
.
*wuff!*
Roslin, Tuesday, 22.06.2010, 15:54 (vor 5681 Tagen) @ Müller
Was Rotze zu geschlechterpolitischen Themen zu schreiben hat, ist meist
verpudelt.
Florian Rötzer
![[image]](http://www.tagesspiegel.de/images/269816-0-1261e86b-jpg/1496536.jpg?format=formatOriginal)
Noch Fragen?
Otto find ich gut
vt, Tuesday, 22.06.2010, 15:56 (vor 5681 Tagen) @ Roslin
Obwohl der isses ja nicht, ... dachte erst....
*wuff!*
Müller, Tuesday, 22.06.2010, 16:42 (vor 5681 Tagen) @ Roslin
Tja, wie sonst kann man dem anderen Geschlecht unter diesen Umständen wohlwollend gegenübertreten, wenn nicht mit adäquater Omnipudelei?
Der schaut aus wie er sich gibt
ajk, Tuesday, 22.06.2010, 18:41 (vor 5681 Tagen) @ Roslin
Vorurteile bestätigen die Vorurteile..
Ein alt 68er..
/ajk
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Solange du andere fragst, was du "darfst", bist du kein Mann. - Robert
Telepolis: "Frauen hängen die Männer ab"
Marlow, Tuesday, 22.06.2010, 15:24 (vor 5681 Tagen) @ jens_
Manche Männer wie der Soziologe Amendt beklagen bitter den Sieg des
Feminismus, der auch zu einer Feminisierung der Ausbildung geführt habe.
Sieg des Feminismus? Ich dachte immer, die fühlen sich weiterhin benachteiligt. Können die sich mal entscheiden?
Erklärung
Borat Sagdijev, Tuesday, 22.06.2010, 17:03 (vor 5681 Tagen) @ Marlow
Manche Männer wie der Soziologe Amendt beklagen bitter den Sieg des
Feminismus, der auch zu einer Feminisierung der Ausbildung geführt
habe.
Sieg des Feminismus? Ich dachte immer, die fühlen sich weiterhin
benachteiligt. Können die sich mal entscheiden?
Die Erde ist rund, deswegen sind sie immer ganz schnell hinten und haben Probleme beim überholen.
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Afrika hat Korruption?
Deutschland ist besser, es hat Genderforschung und bald eine gesetzlich garantierte Frauenquote.
No future
Cardillac, Tuesday, 22.06.2010, 19:04 (vor 5681 Tagen) @ Marlow
Manche Männer wie der Soziologe Amendt beklagen bitter den Sieg des
Feminismus, der auch zu einer Feminisierung der Ausbildung geführt
habe.
Sieg des Feminismus? Ich dachte immer, die fühlen sich weiterhin
benachteiligt. Können die sich mal entscheiden?
Sieg des Feminismus? Ich dachte immer, die fühlen sich weiterhin
benachteiligt. Können die sich mal entscheiden?
Wenn die gesellschaftlichen Strukturen über längere Zeit so bleiben wie sie jetzt sind, werden Frauen mit Sicherheit die Männer in die Unterschicht abdrängen. Diese Voraussetzung ändert sich aber gerade, denn wir wissen nicht, auf welchen Zustand die jetzigen Krisenprozesse sich hinbewegen. Insofern bleibt diese Prognose zweifelhaft.
Anders als bei Telepolis kann man aber nicht von einem Sieg des Feminismus reden, denn der hat sehr wenig Einfluss auf die ablaufende gesellschaftliche Transformation. Es handelt sich um den kompletten Austausch der geschlechtlichen Kodierung aller gesellschaftlicher Normen. Dieser ist so tiefgreifend, dass Männer von sich selbst die Schnauze vollhaben und in ihrer Mehrheit überzeugt für die Sache der Frauen arbeiten. Frauen brauchen schon längst keinen Feminismus mehr um zu gewinnen, sie brauchen nicht einmal mehr zu kämpfen. Die Schienen in die Zukunft sind bereits so verlegt, dass nur Frauen auf ihnen wirklich vorwärtskommen....
...oder der Zug entgleist.
Für Männer hat es keinen Sinn sich zu beklagen. Bei wem auch? Ihre Niederlage ist allbekannt. Ihm gegenüber gilt keine abstrakte Gerechtigkeit, man will weder seine Hegemonie zurück haben noch will man seine Gleichstellung. Man wird ihnen auch keine Chance geben: Sie können nichts richtig machen . Man wird Männer sehr mitleidslos behandeln, nicht weil sie Fehler machen oder machten, sondern weil sie der Fehler sind. Sie gehören nicht mehr ins Spiel, deshalb haben sie auch keinen Anspruch auf Gerechtigkeit innerhalb der neuen Spielregeln. Die sich immer aufdringlicher inszenierende göttliche weiblichkeit wird auch bald die Erinnerung darüber auslöschen, dass sie den Sieg als Geschenk vom hilflos demoralisierten Mann und nicht durch Kampf gegen ihn gewonnen hat.
No future?
ajk, Tuesday, 22.06.2010, 19:12 (vor 5681 Tagen) @ Cardillac
Wieso no future?
Das Schulsystem hat sich überlebt. Universität ist nicht alles.. It is extrem veralting. Wir haben le Internet und le Computer. Das hilft sehr.
Unterschicht.. Nene, die ganzen "Akademikerinnen" sind keine. Sie lernen nur Soziologie und Kulturwissenschaft. Das kann man nebenbei lernen.
/ajk
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Solange du andere fragst, was du "darfst", bist du kein Mann. - Robert
Loser in Siegerkleidern
Borat Sagdijev, Tuesday, 22.06.2010, 19:39 (vor 5681 Tagen) @ Cardillac
Unsere Frauen werden die Sieger nach überkommenen Maßstäben sein, sie werden das Schicksal eines emanzipierten Parasits haben.
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Afrika hat Korruption?
Deutschland ist besser, es hat Genderforschung und bald eine gesetzlich garantierte Frauenquote.
No future
Manifold (nicht eingeloggt), Wednesday, 23.06.2010, 15:38 (vor 5680 Tagen) @ Cardillac
Was hast denn du geschluckt?
Frauen brillieren nur dort, wo Männer schon das Terrain vorbereitet haben. Bei der wirklichen Pionierarbeit, bei den Leistungsquellen und bei der Innovation sind nachwievor Männer dominierend. In allen Branchen, die Wirtschaftswachstum generieren, sind Männer nachwievor überdimensional vertreten, da sie sich durch Leistungsbereitschaft und Aufopferung auszeichnen.
Frauen studieren nachwievor wesentlich seltener harte Naturwissenschaften und viel mehr weiche Geisteswissenschaften. Auch scheiden sie wiederum früh nach dem Studium aus um Kinder zu zeugen oder sich durchfüttern zu lassen.
Du musst dir keine Sorgen machen, die weibliche "Emanzipation" wird sicherlich nicht in deine Männervernichtungsphantasien münden.
Kleiner Denkanstoss: Wenn Frauen wirklich die Männer verdrängen würden, warum brauchen sie dann Frauenquoten, Gleichstellungsbeauftragte und den Feminismus? Warum gründen sie nicht selber erfolgreiche Firmen, die Google und Microsoft das Wasser reichen können? Warum sind sie dann permanent auf männliche Hilfe und auf Männerhinderung angewiesen?
Genau. Weil sie es nicht gebacken kriegen.
No future
Roslin, Wednesday, 23.06.2010, 16:23 (vor 5680 Tagen) @ Manifold (nicht eingeloggt)
Kleiner Denkanstoss: Wenn Frauen wirklich die Männer verdrängen würden,
warum brauchen sie dann Frauenquoten, Gleichstellungsbeauftragte und den
Feminismus? Warum gründen sie nicht selber erfolgreiche Firmen, die Google
und Microsoft das Wasser reichen können? Warum sind sie dann permanent auf
männliche Hilfe und auf Männerhinderung angewiesen?Genau. Weil sie es nicht gebacken kriegen.
Das scheint tatsächlich so zu sein.
Auch in Schweden.
Dort sind 2/3 der Beschäftigten im öffentlichen Dienst Frauen, 75 % der Beschäftigten im privaten Sektor, der den ÖD erträgt, Männer.
Nirgendwo ist die Arbeitsmarktsegregation zwischen den Geschlechtern deutlicher als in Schweden.
Aber überall ist es ähnlich.
Dort, wo das Geld verdient wird (Güterproduktion, Rohstoffgewinnung, Landbau/Viehzucht) dominieren Männer.
Dort, wo es verbraucht/umverteilt wird (ÖD), Frauen.
Telepolis: "Frauen hängen die Männer ab"
Sophie X, Tuesday, 22.06.2010, 17:39 (vor 5681 Tagen) @ jens_
Nach der Vorhersage, die die Zeitschrift Metro veröffentlicht hat, werden dann mehr Frauen als Männer Juristen, Ökonomen, Mediziner, Zahnärzte, Theologen und überhaupt Wissenschaftler sein. Männer werden noch bei den Ingenieuren und Polizisten oder in der Transport- und Holzbranche in der Überzahl sein. Man(n) wird also erwarten können, dass Frauen in der Wirtschaft, in der Wissenschaft und in der Politik mehr und mehr den Ton angeben werden.
Wir halten fest: Dort, wo etwas produziert oder geschaffen wird (auch Sicherheit) und im unternehmerischen Bereich gleichemaßen wie in Naturwissenschaftschaftlichen Feldern sind nach wie vor die Männer die Leistungsträger.
Juristen, Ökonomen oder Theologen sind Beiwerk - wirklich geleistet wird dort nur selten etwas. Die Anzahl, welche eine gesunde Gesellschaft davon braucht, ist abzählbar gering; zukünftige TaxifahrerInnen halt.
Gruß
Sophie X
Telepolis ist auch nicht mehr das
ajki
, Tuesday, 22.06.2010, 18:41 (vor 5681 Tagen) @ jens_
was es mal war..
Kann mich noch erinnern das ich der einzige war, der Maskulistische Standpunkte vertreten hat. Und nu... Ihh ich bin Mainstream.. :P
/ajk
hehe, Fluch des Erfolgs?
Norbert, Baden-Württemberg, Tuesday, 22.06.2010, 20:17 (vor 5681 Tagen) @ ajki
was es mal war..
Kann mich noch erinnern das ich der einzige war, der Maskulistische
Standpunkte vertreten hat. Und nu... Ihh ich bin Mainstream.. :P/ajk
Gott zum Gruße.
Ich tummle mich auch dort rum 
Diese Entwicklung sehe ich sehr gerne.
hehe, Fluch des Erfolgs?
ajk, Wednesday, 23.06.2010, 13:06 (vor 5680 Tagen) @ Norbert
Grüss Gott!
Ja es ist seltsam.. Dabei kenn ich die meisten gar nicht..
/ajk
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Solange du andere fragst, was du "darfst", bist du kein Mann. - Robert
Wieso die Männer es in der Hand haben,.....
Hui-Buh das Schreckgespenst
, Tuesday, 22.06.2010, 22:40 (vor 5680 Tagen) @ jens_
....immmer hatten und immer in der Hand haben werden.
Antifeminismus. Der Königsweg der Männer.