Jetzt drehen neben Angie und Hinterladerwelle auch Justizminister durch...
Hallo Michi!
Durch Massenerwerbslosigkeit, Import von Unterschichtlern, Familienzerstörung und Mißstände im Bildungswesen steigt die Kriminalitätsrate immer weiter an. Es ist auch längst absehbar, daß die Sozialleistungen nicht mehr lange im bisherigen Umfang finanzierbar sein werden. Diejenigen, die sie finanzieren, werden ja nicht nur weniger, sondern kriegen auch noch die Löhne runtergedrückt, so daß sie immer weniger Steuern und Sozialbeiträge zahlen. Senkt man die Sozialleistungen aber, dann wird die Kriminalitätsrate sprunghaft noch deutlich höher steigen.
Nun stellt sich die Frage, wie man damit umgeht. Man bräuchte eigentlich mehr Polizisten, mehr Gefängnisplätze und mehr Strafvollzugsmitarbeiter. Das alles kostet aber Geld, das man für wichtigere Dinge braucht - z.B. für staatliche Garantien für windige Geldanleger, Abwrackprämien und ähnliche Subventionen für Großkonzerne, sinnlose Agrarsubventionen, überhöhte Gehälter und Pensionen für Spitzenpolitiker...
Also denkt man über Alternativen nach, die für den Staat kostenneutral wären. Ein Führerschein-Entzug als Strafe für beliebige Gesetzesverstösse ist so eine Maßnahme.
Selbstverständlich werden notorische Kriminelle auch darüber nur lachen. Wer kein Problem damit hat, andere Menschen zu bestehlen oder zu verprügeln, der hat auch kein Problem damit, ohne Führerschein zu fahren.
Diese Maßnahme könnte sich aber trotzdem senkend auf die offizielle Kriminalitätsrate auswirken. Ich konstruiere mal folgenden Fall:
Der Rentner Hugo A. hat sich bei seiner Bank etwas Geld geholt und befindet sich gerade auf dem Rückweg nach Hause. Er wird von Mehmet B. verfolgt, der ihn schon in der Bank beobachtet hat und ihn dann in einer einsamen Gegend mit einem Messer bedroht, ihm das Geld wegnimmt und damit flüchtet.
Da Mehmet B. wegen ähnlicher Delikte bereits vorbestraft ist, kann man ihn nach der genauen Beschreibung des Rentners sogar schnell ausfindig machen. Früher wäre erst einmal nicht viel passiert und Mehmet B. hätte über die Justiz nur gelacht. Irgendwann wäre es dann zu einer Verhandlung gekommen, Mehmet B. hätte eine Bewährungsstrafe oder vielleicht als Wiederholungstäter noch ein paar Monate Knast bekommen. Über die Bewährung hätte er auch nur gelacht, die Knaststrafe wäre zwar ärgerlich gewesen, aber wenn er sie abgesessen hätte, dann hätte er sich kaum noch an Hugo A. erinnert.
Mittlerweile arbeitet die Justiz aufgrund der hohen Belastung aber schneller. So kommt es sehr zügig zu einem Verfahren, und Mehmet B. wird der Führerschein für ein Jahr entzogen. Da Mehmet B. angibt, das geraubte Geld nicht mehr zu haben und da er Hartz IV-Empfänger ist und einen Offenbarungseid leistet, kriegt Hugo A. keinen Cent zurück.
Zwar fährt Mehmet B. selbstverständlich weiter im tiefergelegten BMW herum. Aber es wurmt ihn ungemein, daß er nun dabei das Risiko hat, weitere Strafen aufgebrummt zu bekommen. Er muß jetzt deshalb immer darauf achten, nicht in eine Polizeikontrolle zu geraten und nicht geblitzt zu werden. Als Schuldigen daran betrachtet er Hugo A. Also trommelt er ein paar Kumpels zusammen, sie stülpen sich Skimasken über, gehen zum Haus von Hugo A., treten die Haustür ein, prügeln Hugo A. und seine Frau zusammen, sagen, daß sie wieder kommen, wenn Anzeige erstattet wird und verschwinden wieder.
Hugo A. erstattet zwar Anzeige, aber gegen Unbekannt, obwohl er genau weiß, wer dahinter steckt. So kriegt er wenigstens Geld von der Versicherung. Die völlig überlastete Polizei findet wegen der vagen Täterbeschreibung die Täter nicht und legt den Fall ad acta.
Nach ein paar Monaten sieht Mehmet B. Hugo A. zufällig wieder. Er verfolgt ihn und verlangt wieder die Herausgabe von Geld. Hugo A. gibt ihm zähneknirschend das Geld, das er bei sich hat. Mehmet B. nimmt es, sagt, daß er Hugo A. wieder besuchen kommt, wenn er wieder Anzeige erstattet und zieht dann breit grinsend ab.
Danach überlegt Hugo A., ob er Anzeige erstattet. Da ihm das beim letzten Mal außer Prügel nichts eingebracht hat und der Täter auch nicht wirklich bestraft wurde, verzichtet er diesmal darauf. Stattdessen nimmt er sich vor, unsichere Gegenden in Zukunft zu meiden. Und sich eine Waffe zu besorgen.
Das passiert so tausendfach, und bald jubeln die Politiker über die gesunkene Kriminalitätsrate. Das Führerscheinverbot würde ja Wirkung zeigen, hurra...
Freundliche Grüße
von Garfield
gesamter Thread:
- Jetzt drehen neben Angie und Hinterladerwelle auch Justizminister durch... -
Michi,
20.06.2010, 17:02
- Nich schlecht der Vorschlag .... der mit dem steinigen .... ^ ^ (nT) - Swen, 20.06.2010, 17:19
- Jetzt drehen neben Angie und Hinterladerwelle auch Justizminister durch... - Schildbürger, 20.06.2010, 18:01
- Konsequenzen -
jojo,
20.06.2010, 18:05
- Konsequenzen - Krischan, 20.06.2010, 19:03
- Jetzt drehen neben Angie und Hinterladerwelle auch Justizminister durch... - Sachse, 20.06.2010, 20:28
- AW: Jetzt drehen neben Angie und Hinterladerwelle auch Justizminister durch... -
Referatsleiter 408,
21.06.2010, 00:51
- Alles IRRE, sage nur: Alles Pestalozischüler...Teeren & Federn! - Michi, 21.06.2010, 01:05
- So & nicht anders! -
Michi,
21.06.2010, 01:22
- Richtig, schön alles dokumentieren, sollen doch einst möglichst wenig durch das Netz schlüpfen.
-
Ein Mann,
21.06.2010, 11:37
- Richtig, schön alles dokumentieren, sollen doch einst möglichst wenig durch das Netz schlüpfen.
- Tja, die drehen durch, die Enphase ist bereits eingeläutet...
-
Ein Mann,
21.06.2010, 11:35
- Jetzt drehen neben Angie und Hinterladerwelle auch Justizminister durch... - Garfield, 21.06.2010, 14:37