Schweiz im Neusprech- und Gender-Wahn
(Gefunden im politik.de-Forum)
Maskulin kontaminiert
Das amtliche Dokument schreibt zum Beispiel vor, das Wort «Fussgängerstreifen> dürfe nicht mehr gebraucht werden. Vielmehr sei das geschlechtsneutrale «Zebrastreifen> zu verwenden. Ebenso ist das maskulin kontaminierte «kundengerecht> verpönt. Neu heisst es in Bern: «Entspricht den Wünschen der Kundschaft>. Wer weiterhin von einem «benutzerfreundlichen> Gerät spricht, unterstreicht seine Rückständigkeit. Sprachlich korrekt ist etwas «einfach zu bedienen>. Selbstredend wird die «Mannschaft> durch das «Team> ersetzt, das «Mitarbeitergespräch> in «Beurteilungsgespräch> umbenannt, und das «Benutzerhandbuch> heisst neu «Manual>.
[...] Und bis schliesslich jemand die Schnauze voll hat von solch höherem Blödsinn und den Leitfaden dorthin bringt, wo er hingehört - in die reissfreudigen Tatzen des Berner Wappentiers.
Wer gedacht hat nur Deutschland wird Genderisiert wird hierbei eines besseren belehrt. Georg Orwell lässt grüßen!
Schweiz im Neusprech- und Gender-Wahn
Wer gedacht hat nur Deutschland wird Genderisiert wird hierbei eines
besseren belehrt. Georg Orwell lässt grüßen!
Nunja. Die Schweizer Eidgenossen lassen also gravierende Mängel in der Kenntnis der deutschen Grammatik durchblicken. Zweifellos bedauerlich, doch da den Deutschen höchstselbst der Schindluder seltenst auffällt, der mit ihrer Sprache getrieben wird, können wirs da wirklich von den Schweizern besser erwarten?
Nebenbei: Gibts eigentlich keine weiblichen Zebras? Bin da nicht vom Fach.
SCNR
Schweiz im Neusprech- und Gender-Wahn - Nicht nur Schweiz.
Wer gedacht hat nur Deutschland wird Genderisiert wird hierbei eines
besseren belehrt. Georg Orwell lässt grüßen!
Das ist nur feministische Pionier-Arbeit in der Schweiz.
Tatsächlich sind die gleichen Sprachverkleisterungen Eu-weit in der Mache. Eine (kurze) Frage der Zeit, bis das auch in den EU-Ländern gilt. Die Ächtung der angeblich sexistischen bildlichen Darstellung von Frauen an Waschmaschinen oder in Küchen, z. Bsp. in der Werbung, ist schon durch. Aus jeder Empfehlung wird nach wenig Vorlauf ein Gesetz folgen. So wie auch Frauministerin Schröder erst auf Freiwilligkeit der Quote über einen Report setzt, um dann den Dreck in Gesetze zu gießen, weil in vielen Branchen auch mit Quote nichts daran zu ändern ist, dass Frauen dort nicht als Bewerber vorkommen.
EU schafft Vater und Mutter ab!
EU schafft Vater und Mutter ab!
![[image]](http://sosheimat.files.wordpress.com/2010/06/scannen00011.jpg)
Nicht EU sondern Europarat
Übrigens: Türkei ist länger Mitglied im Europarat als Deutschland und Österreich
Schweiz im Neusprech- und Gender-Wahn
Schon älter. Aus dem Fleischhygienerecht der Schweiz:
1. Der Kantonstierarzt beziehungsweise die Kantonstierärztin oder der beziehungsweise die an seiner beziehungsweise ihrer Stelle eingesetzte Tierarzt beziehungsweise Tierärztin leitet in fachlicher Hinsicht die Tätigkeit der Fleischinspektoren beziehungsweise Fleischinspektorinnen und Fleischkontrolleure beziehungsweise Fleischkontrolleurinnen.
2. Der Kantonstierarzt beziehungsweise die Kantonstierärztin und der leitende Tierarzt beziehungsweise die leitende Tierärztin können auch die Funktion eines Fleischinspektors beziehungsweise einer Fleischinspektorin ausüben, der Kantonstierarzt beziehungsweise die Kantonstierärztin, der leitende Tierarzt beziehungsweise die leitende Tierärztin und der Fleischinspektor beziehungsweise die Fleischinspektorin die eines Fleischkontrolleurs beziehungsweise die einer Fleischkontrolleurin.
Hier der Text nochmal in menschliche Sprache übersetzt (Ist gar nicht so einfach):
1. Der Kantonstierarzt oder der an seiner Stelle eingesetzte Tierarzt leitet in fachlicher Hinsicht die Tätigkeit der Fleischinspektoren und Fleischkontrolleure.
2. Der Kantonstierarzt und der leitende Tierarzt können auch die Funktion eines Fleischinspektors ausüben, der Kantonstierarzt, der leitende Tierarzt und der Fleischinspektor die eines Fleischkontrolleurs.
Rainer
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![[image]](Info/Img/feminismus-gegen-frau-kl-1.png)
Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo
