Henryk M. Broder: Das große I der Idiotie
Henryk M. Broder:
Das grosse I der Idiotie, Die Weltwoche am 9. Oktober 2008
"Die Cafes sind voll mit parlierenden Männern, die offenbar weder einer geregelten Arbeit nachgehen noch eine Familie ernähren müssen. Aber das sind nur Äußerlichkeiten. Inzwischen leiden auch Männer unter Wechseljahren und wenn sie ganz unter sich sind, reden sie [...] darüber, wie benachteiligt sie sich fühlen, weil ihnen die Erfahrung der Schwangerschaft versagt bleibt."
"Die sprachlichen Verrenkungen finden dort eine Grenze, wo es um ein sozial verwerfliches Verhalten geht. Spekulanten und Verbrecher bleiben exklusiv männlich, ebenso Antisemiten und Kinderschänder."
"Eine Gesellschaft [...] kann sich solche Eskapismen leisten - so lange, wie sie nicht mit existenziellen Problemen konfrontiert wird. Dann aber stehen die Sitzpinkler aller Disziplinen auf und erklären das Ende der Gemütlichkeit. [...] Die Krise rast auf den Abgrund zu, nur die politisch korrekte Idiotie bewegt sich nicht von der Stelle."
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THX für den Artikel N.T.
Nix Text
Melkor
Henryk M. Broder: Das große I der Idiotie, I wie Islam
Wenn der Islam angreift, „entschuldigen wir uns, weil wir ihm nicht genug Respekt gezollt haben“.
Henryk M. Broder: Das große I der Idiotie
Hallo allerseits!
Das große I der Idiotie
Erschienen in DIE WELTWOCHE vom 9.10.2008
Die englische Schriftstellerin Fay Weldon hat vor kurzem in einem Gespräch
mit der schottischen Zeitung „The Scotsman“ über den Rollenwechsel geklagt, der zwischen Frauen und Männern stattgefunden habe. Frauen seien maskulin und Männer feminin geworden, zum Nachteil beider Seiten. Derselbe „gender switch“ spiele sich auch „in ganz Europa“ ab. „Nationen sind feminisiert worden und sorgen sich darum, was die Nachbarn denken könnten, Regierungen reden über Teilnahme, Fürsorge und Kompromisse, während sie früher über Macht, Disziplin, Organisation und Kompetenzen gesprochen haben.“ Sie verhielten sich wie geschlagene Frauen, die die Schuld für das Verhalten ihrer Männer immer bei sich suchen und, statt sich zu wehren, versprechen, den Mann nie wieder zu provozieren.
Hääää?
Welche Frau hat zuletzt eine Schuld bei sich selber gesucht?
Ach so - das war nur der Auswurf des Gehirns der Feministin Fay Weldon ...
Die Cafes sind voll mit parlierenden Männern, die offenbar weder einer geregelten Arbeit nachgehen noch eine Familie ernähren müssen.
Tja - wer keiner geregelten Arbeit nachgeht, fängt früher oder später auf die eine oder andere Weise an zu spinnen.
Aber das sind nur Äußerlichkeiten. Inzwischen leiden auch Männer unter Wechseljahren ...
Es wird wirklich einmal Zeit, öffentlich einzugestehen, daß der hyperpotente Mann über 40 ein Phantasieprodukt ist, während der real existierende Mann über 40 die Hoch-Zeit seiner Potenz längst hinter sich hat.
und wenn sie ganz unter sich sind, reden sie nicht über Fußball und Formel 1, sondern darüber, wie benachteiligt sie sich fühlen, weil ihnen die Erfahrung der Schwangerschaft versagt bleibt.
Brrrüüüllll!!! Über nichts freut sich man(n) so sehr wie darüber, nicht der Gefahr unerwünschter Schwangerschaften ausgesetzt zu sein.
Zitiert Broder hier nur Fay Weldon oder ist er - wg männlicher Wechseljahre - inzwischen selbst matschig in der Birne?
Selbst Angehörige des so genannten Präkariats, das früher ein Hort der unreflektierten Männlichkeit war, klagen in Programmen wie „Big Brother“ darüber, dass sie als Männer zur Welt gekommen sind.
Nee - die ficken ohne Kondom drauflos und kümmern sich einen Scheißdreck um die Folgen, jammern dann aber im Reality-TV über den durch die pöhse Gesellschaft verursachten Geldmangel.
Schwer zu sagen, wann das alles angefangen hat. Mit den Studenten, die in Latzhosen und mit Strickzeug in die BWL-Vorlesungen gekommen sind? Mit den kleinen Stickern, auf denen die Männer aufgefordert wurden, sich zum Pinkeln hinzusetzen? Mit dem Satz „Wir sind schwanger“, mit dem Paare bekannt geben, dass die natürliche Insemination geklappt hat?
Jojo, datt waren alle so modische Schwachsinns-Trends ...
Dass die Feminisierung des Alltags in Deutschland sich dermaßen flächendeckend durchsetzen konnte, hat mit der Struktur der deutschen Sprache zu tun. Vor etwa 20 Jahren hat die Berliner „taz“ das große „I“ erfunden, seitdem gibt es die LeserInnen. Es dauerte nicht lange, und es traten bei Wahlen auf der einen Seite PolitikerInnen und auf der anderen WählerInnen auf. Inzwischen werden SoldatInnen zu Kampfeinsätzen in die Welt geschickt und bei den Feierlichkeiten zur Erinnerung an den Holocaust ist routinemäßig von Juden und Jüdinnen die Rede, damit niemand auf die Idee kommt, es seien nur männliche Juden in den Tod geschickt worden. Die sprachlichen Verrenkungen finden dort eine Grenze, wo es um ein sozial verwerfliches Verhalten geht. Spekulanten und Verbrecher bleiben exklusiv männlich, ebenso Antisemiten und Kinderschänder. Aber das muss nicht ewig so bleiben. Zunehmend nehmen auch AlkoholikerInnen und KampftrinkerInnen an Saufgelagen teil.
Das Negativste wird immer am liebsten nachgeahmt ...
Eine Gesellschaft, in der mit großer Leidenschaft über die Kilometerpauschale diskutiert wird, kann sich solche Eskapismen leisten – so lange, wie sie nicht mit existenziellen Problemen konfrontiert wird. Dann aber stehen die Sitzpinkler aller Disziplinen auf und erklären das Ende der Gemütlichkeit. Die klammheimlichen und auch offenen Sympathien für die Politik Russlands und des Iran gegenüber dem dekadenten Westen, lassen sich auch damit erklären, dass diese Länder von Politikern regiert werden, die nicht im Verdacht stehen, jemals ihre Kinder gewickelt oder mit ihren Frauen Schwangerschaftskurse besucht zu haben. So verschieden Ahmadinejad und Putin auch sind, an ihrer aggressiven Männlichkeit sollte besser nicht gezweifelt werden.
Ja - geht's noch, Herr Broder?
Sie haben doch in Ihrem Buch "Hurrah, wir kapitulieren" vor dem aggressiven Islam gewarnt - und jetzt finden sie ausgerechnet an Ahmadinedschad was Tolles?
Fehlt nur noch, daß Sie eines Tages die "aggressive Männlichkeit" der Totenkopf-SS hochleben lassen ...
Ach übrigens:
Die "Weltwoche" wird von Roger Köppel geleitet.
Gruß
Ekki
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Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.
Henryk M. Broder und Roger Köppel. Ein Glück, dass es sie gibt.
Ach übrigens:
Die "Weltwoche" wird von
Roger Köppel
geleitet.Gruß
Ekki
Ja, Köppel ist klasse. Einer der wenigen mutigen Journalisten, die der deutschsprachige Raum, wenn nicht der gesamte Euro-Raum noch hat. Gender Mainstreaming und Feminismus, sowie den Narzissmus der schweizer oder Weibchen insgesamt macht er immer wieder zum Thema in seiner WELTWOCHE. Da haben wir alle großes Schwein, dass es solche Chefredakteure noch gibt.
Henryk M. Broder: Das große I der Idiotie
"Die Cafes sind voll mit parlierenden Männern, die offenbar weder einer
geregelten Arbeit nachgehen noch eine Familie ernähren müssen.
Die Cafes sind voll mit parlierenden Frauen, die offenbar weder den Haushalt erledigen noch Kinder erziehen müssen.
Henryk M. Broder: Das große I der Idiotie
So verschieden
Ahmadinejad und Putin auch sind, an ihrer aggressiven Männlichkeit
sollte besser nicht gezweifelt werden.[/i]
Ja - geht's noch, Herr Broder?Sie haben doch in Ihrem Buch "Hurrah, wir kapitulieren" vor
dem aggressiven Islam gewarnt - und jetzt finden sie ausgerechnet an
Ahmadinedschad was Tolles?
Je nachdem, wie er's gerade braucht. Morgen ist Ahmadinejad wieder ein Böser. Wenn's Broder nützt.
Fehlt nur noch, daß Sie eines Tages die "aggressive Männlichkeit" der
Totenkopf-SS hochleben lassen ...
Schon möglich. Wenn eine Redaktion seinen Artikel kauft, zweifle ich keine Minute daran.
Der spinnt ja!
"Die Cafes sind voll mit parlierenden Männern, die offenbar weder einer
geregelten Arbeit nachgehen noch eine Familie ernähren müssen.
Das sieht er diesen Männern an, nachdem er nur einen Blick auf sie geworfen hat, dass sie keiner geregelten Arbeit nachgehen? Dass sie vielleicht gerade ihren freien Tag oder Urlaub haben oder Freiberufler sind oder sich in dem Café zu einem geschäftlichen Meeting treffen, kommt ihm nicht in den Sinn?
Und überhaupt: Was bitteschön soll das Sitzen in einem Café mit dem Geschlechter-Kram zu tun haben?
*kopfschüttel*
Gruß, Kurti