Männerrechtler bei der Arbeit..
alexander roslin (ich nehme mal an, der selbe Roslin der hier aktiv ist) schreibt im Spiegel Forum:
Auch in Japan sind Frauen das unaggressivere, undynamischere, weniger erfinderische, weniger zerstörerische, weniger kompetetive, das "sozialere" Geschlecht.
http://forum.spiegel.de/showpost.php?p=5717867&postcount=68
Aha, Frauen sind also per Definition:
Nicht agressiv (ja, 99% der Gewalt in der Beziehung geht nur vom Manne aus, wissen wir..)..
Nicht zerstörerisch (ja, denn Frauen konsumieren viel weniger als Männer, und sind dementsprechend viel weniger für Umweltzerstörung verantwortlich..)
Sozialer (selbstverständlich!)
etc.
Ja klar.
Blech. Man(n) könnten meinen, man lese die Emma. Wo ist eigentlich der Unterschied?
Und das sind also die Aushängeschilder der Männerbewegung (denn die posten auch außerhalb des Forums).
Männerrechtler bei der Arbeit..
Sozialer (selbstverständlich!)
Dazu mal ein Auszug aus einer Rezension zu dem Buch "Frauen und Kinder zuerst":
Am Ende möchte ich noch eine eigene Beobachtung anschließen: In einer Fernsehtalkrunde, die ich zufällig eingeschaltet hatte, kam das Gespräch auf die Tatsache, dass eine immer größer werdende und jetzt schon erschreckend hohe Zahl von Männern unfruchtbar ist (in 50 Jahren, 1938-1990, nahm die Spermiendichte um ca. die Hälfte ab). Nachdem dies in der heiteren Runde angesprochen wurde, kam der lässige Spruch eines weiblichen Talkgastes: "die Männer sind eben auch nicht mehr das, was sie mal waren". Allgemeines Gelächter beendete jede Diskussion.
Dass hinter dieses Zahlen Menschen stecken, die vielleicht einen Kinderwunsch haben und denen gesagt werden muss, dass sie vermutlich niemals eigene, leibliche, Kinder zeugen können, dass es, mit anderen Worten, um Menschen geht, die wirklich leiden, ging im beinahe sardonischen Gelächter unter. So viel zum Thema "die Frau, das sozial kompetente Geschlecht".
Man stelle sich umgekehrt vor, Gedankenexperiment(!), die Zahl der unfruchtbaren Frauen, hätte sich in 50 Jahren verdoppelt - hätte es irgendein Vertreter des ach so grobklotzigen (männlichen) Geschlechts gewagt, einen Spruch in die Runde zu werfen wie "ja, die Frauen sind auch nicht mehr das, was sie mal warem!". Und hätte es, Har Har Har, dann ein entprechend schadenfrohes Gelächter gegeben? Wohl kaum - die Runde hätte ihre Stirnen in Falten geworfen und hätte das Thema in aller Ernsthaftigkeit diskutiert oder wenigsten betrübt zur Kenntnis genommen. Was im übrigen eine angemessene Reaktion gewesen wäre...
Männerrechtler bei der Arbeit..
alexander roslin (ich nehme mal an, der selbe Roslin der hier aktiv ist)
schreibt im Spiegel Forum:
Aha, Frauen sind also per Definition:Nicht agressiv (ja, 99% der Gewalt in der Beziehung geht nur vom Manne
aus, wissen wir..)..Nicht zerstörerisch (ja, denn Frauen konsumieren viel weniger als Männer,
und sind dementsprechend viel weniger für Umweltzerstörung
verantwortlich..)Sozialer (selbstverständlich!)
Wo schrieb ich denn, Frauen seien nicht aggressiv?
"Unaggressiver" ist nicht gleich "nicht aggressiv".
Wo schrieb ich denn nicht zerstörerisch?
"Weniger zerstörerisch" ist nicht gleich "nicht zerstörerisch".
Und Frauen sind "sozialer", nicht sozialer.
Merkst' was?
Lesen, denken, schreiben und vorher noch den Schaum vom Mund wischen.
Das ist die richtige Reihenfolge.
Nicht lesen und in die Tastatur rotzen, was in den Mundwinkeln hängt.
Übrigens, Hitler, Stalin, Mao, Dschingis Khan, Timur Lenk usw., sie waren alle Männer.
Die großen Genies der Zerstörung, sie waren alle männlich, die Charismatiker des Massenmordes, genau wie Kant, Schopenhauer, Buddha, Jesus, Newton, Einstein, Heisenberg und Co.
Männer bauen mehr auf und reißen mehr ein, erfinden mehr und zerstören mehr als Frauen.
U.a. weil sie aggressiver, getriebener, dynamischer sind, im Schnitt.
Das eine ist nur die Kehrseite derselben Medaille.
Man kann nicht das eine feststellen und das andere ignorieren.
Männer sind nicht die besseren Menschen.
Auch wenn Dir das nicht behagt.
AW: Männerrechtler bei der Arbeit..
Männer sind nicht die besseren Menschen.
Im Einzelfall manchmal doch schon! Wir sind alles nur Einzelfälle! 
Pumpernickel
Das eine ist nur die Kehrseite derselben Medaille.
Man kann nicht das eine feststellen und das andere ignorieren.Männer sind nicht die besseren Menschen.
Auch wenn Dir das nicht behagt.
Pumpernickel scheint mir eher ein Weibchen zu sein. Die Schreibe lässt darauf schließen. Aber hin und wieder täusche ich mich auch im Profiling.
Männerrechtler bei der Arbeit..
Auch in Japan sind Frauen das unaggressivere, undynamischere, weniger
erfinderische, weniger zerstörerische, weniger kompetetive, das "sozialere"
Geschlecht.
Blech. Man(n) könnten meinen, man lese die Emma. Wo ist eigentlich der
Unterschied?Und das sind also die Aushängeschilder der Männerbewegung (denn die posten
auch außerhalb des Forums).
Es herrscht in der Männerbewegung überhaupt keine Klarheit über dieses Thema. Manchmal sind die Äußerungen wirklich, wie von der Emma abgeschrieben. Da möchte man sich doch so gerne als Mann als etwas "besonderes" hinstellen und dann muß man natürlich auch sagen, worin dieses besondere liegt. Der These "Frauen sind besser" antwortet man dann mit einem ebenso einfältigen "Männer sind besser". Aber dann geht es eben nicht anders als dass man auch mal sagt, wo man dann auch schlechter ist.
Und schnell kommen dann die einfältigen: Eine Mutter braucht das Kind - folglich: der Vater ist weniger wichtig. Nur der Mann ist hart genug für das Berufsleben - folglich: der Mann hat Arbeitssklave zu sein und für die Frau das Geld ranzuschaffen.
Das Geschrei ist dann groß, wenn man feststellt, daß dies auch eben dann nach einer Scheidung gilt. Davor wollen dieselben Männer dann wieder bewahrt bleiben. So suchen sich diese Männer dann genauso wie die Femis die Rosinen heraus.
Männerrechtler bei der Arbeit..
Es herrscht in der Männerbewegung überhaupt keine Klarheit über dieses
Thema.
Nein, keine Klarheit zu diesem Thema. In der Männerrechtsbewegung. Logisch, weil es keine gibt. Ich jedenfalls sehe keine. Ich sehe Antifeministen und Männer . die ihre Rechte zurück oder verteidigen wollen, ihr Meinungsaustausch in Foren macht noch lange keine Bewegung, obwohl allein ein paar Foristen scheinbar bereits einiges bewegen.
Manchmal sind die Äußerungen wirklich, wie von der Emma
abgeschrieben.
Nein, ich fürchte, der Schein trügt. Zumindest, was den denkenden schreibenden Teil des Forums betrifft.
Da möchte man sich doch so gerne als Mann als etwas
"besonderes" hinstellen und dann muß man natürlich auch sagen, worin dieses
besondere liegt.
Was gibt es dagegen zu sagen? Was hat das mit Omma zu tun?
Der These "Frauen sind besser" antwortet man dann mit
einem ebenso einfältigen "Männer sind besser".
Eben ganz und gar nicht. Dem leierkastenartigen Gedudel von Frauen, die ihrer "weiblichen" Sozialisation wegen, alles viel besser beherrschen als Männer, tritt - nicht allein - der wackere Roslin mit wohl durchdachten Thesen entgegen, nach denen jedes Geschlecht, sowohl über tendenziell mehr Stärken als auch Schwächen verfügt. Gerade Rosliin wird nicht müde, mit seiner standartisierten Aussage "im Schnitt" differenzierte Sichtweisen zu fordern. Das ist der kleine, aber verdammt folgenreiche Unterschied zwischen FeministInnen und dem Rest der Welt. Die einen behaupten recht einfältig, sie seien so lange besser, solange Männer nicht so sind , wie es Frauen wünschen und vorgeben. Dies nennen sie Aufhebung künstlicher Rollensterotypen und wünschen damit alles Naturgegebene als unerwünscht zum patriarchalischen Teufel. Andere erlauben sich gegen diese Sicht zu opponieren. mit guten Argumenten, wie ich finde. Vielleicht solltest Du Roslin mal im Archiv suchen und genauer lesen. Ich habe das getan und schreibe aus einem Grunde nichts zu seinen Überlegungen: Ich habe zumeist nichts hinzu zufügen, man muss nicht dauernd etwas zerschreiben.
Aber dann geht es eben nicht
anders als dass man auch mal sagt, wo man dann auch schlechter ist.
Und schnell kommen dann die einfältigen: Eine Mutter braucht das Kind -
folglich: der Vater ist weniger wichtig.
Wen zählst Du hier zu den Einfältigen?
Nur der Mann ist hart genug für
das Berufsleben - folglich: der Mann hat Arbeitssklave zu sein und für die
Frau das Geld ranzuschaffen.
Unsinn. Geh zu den rot - grünen oder schwarz - gelben Pudeln, da findest Du Adressaten für Deine Beobachtungen.
Das Geschrei ist dann groß, wenn man feststellt, daß dies auch eben dann
nach einer Scheidung gilt. Davor wollen dieselben Männer dann wieder
bewahrt bleiben. So suchen sich diese Männer dann genauso wie die Femis die
Rosinen heraus.
Abgesehen davon, dass ich einige Leutchen hier durchaus für Rosinenpicker halte, die nur so lange Männerrechte propagieren, wie sie unter familiären Konflikten leiden, Roslin zählt mit sicherheit nicht zu ihnen. Das Gros der hier Tippenden auch nicht.
Du weißt doch: Was ähnlich ausschaut, ist nicht immer gleich. Katzengold ist eben nicht Gold.
Narrowitsch
--
Extemplo simul pares esse coeperint, superiores erunt-
Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.
Lass Dich nicht verdrießen...
lieber Roslin. Gerade solche Zuschriften geben Peffer in den gendergerührten Medieneinheitsbrei:
alexander roslin (ich nehme mal an, der selbe Roslin der hier aktiv ist)
schreibt im Spiegel Forum: ....
Gut so.
Lesen, denken, schreiben und vorher noch den Schaum vom Mund wischen.
Das ist die richtige Reihenfolge.
Das ist nicht jedermanns und - fraus Sache, nicht wahr?
Männer bauen mehr auf und reißen mehr ein, erfinden mehr und zerstören
mehr als Frauen.
U.a. weil sie aggressiver, getriebener, dynamischer sind, im Schnitt.
*Ächz* ...."Wenn es der Dummbart nur wüßte" ruft der Teufel mit 3 goldenen Haaren in Grimms Märchen und plaudert Geheimnisse aus, die eigentlich keine sein müßten. Aber das Naheliegende, ist nicht immer nahe liegend. Märchen sind weise.
Männer sind nicht die besseren Menschen.
Ebben. Und auch noch anders, was für ein Skandal.
Auch wenn Dir das nicht behagt.
Behaglichkeit gibt es manchmal in der Adventszeit. Beim Kerzenschimmer.
Die Restjahreszeit der Erwartung ist derzeit nicht für Behaglichkeiten gemacht.
Narrowitsch
--
Extemplo simul pares esse coeperint, superiores erunt-
Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.
Männerrechtler bei der Arbeit..
Im Grunde genommen teile ich deine Meinung, allerdings fällt es mir schwer das in dem Kommentar von Roslin zu entdecken. Es fehlt dann schon noch der Hinweis, dass er den Zustand in Japan völlig korrekt findet.
Männerrechtler bei der Arbeit..
Hallo,
ich kann deine und Goofos Frage(n) nicht richtig beantworten, weil ich das Forum hier kaum kenne. Ich streife durch alle möglichen Foren und bin hauptsächlich Leser und nur gelegentlich schreiber. Deshalb wollte ich auch nichts zu Roslin gesagt haben sondern wollte nur allgemein etwas zum Text von ... (weiß jetzt nicht mehr von wem. Pumpernickel?) schreiben. Ich glaubte nur aus dem Eingangspost etwas herausgelesen (oder hineingelesen) zu haben, über das ich auch seit geraumer Zeit nachdenke, nämlich die Inkonsistenz in den Gedankengängen vieler tatsächlichen oder vorgeblichen Männerrechtlern.
Da ich meist im VafK-Forum lese stieß es mir immer sauer auf, wenn Väter vehement ihre Rechte nach der Scheidung einklagen (und zurecht! Bitte nicht mißverstehen). Wenn man dann nachfragt und sie fragt, wie sie das Familienleben VOR der Scheidung gelebt haben, dann waren sie tatsächlich oft nicht zuhause und Mutti war fürs Kind da. Na, das sei jetzt ja genauso - auf diese Antwort waren sie dann sehr empfindlich. Irgendjemand hat im VafK Forum dann mal geschrieben, er kenne Väter, die sehen ihr Kind NACH der Scheidung öfters, als DAVOR. Das kann ich aus meinem Bekanntenkreis ebenfalls bestätigen. Gerade Jungs sind da sehr empfindlich und WOLLEn schlicht keinen Kontakt mehr zum Vater, weil sie ihn eh kaum kennen.
Nun zum Schreiben von Pumpernickel(?): Auch das, was er ansprach konnte ich gut nachvollziehen, weil ich viele Männer kenne, die wollen eigentlich nur, daß ihre Ausbeutung genau so weiter geht wie zuvor, nur, daß sie wieder Frauen haben (oder wenigstens eine), die ihnen das Gefühl von Größe geben. Dann trotten sie wieder weiter zur Arbeit, fühlen sich geschmeichelt, wenn man sie als "aktiver" und natürlich damit auch "aggressiver" und die Frauen als "sozialer" (und damit auch besser fürs Kind) bezeichnet. Ja, bei einigen dieser Ansichten kann ich sogar das Aufbegehren der Frauenbewegung verstehen, denn ich als Frau würde mir das auch nicht gefallen lassen. Jemanden die Tür aufzuhalten (Beispiel) kann nämlich nicht nur höflich sein, sondern auch bedeuten "du bist ein schwaches Weibchen und ich helfe dir gerne, dafür schlägst du aber auch artig die Augen nieder und flüsterst ein gehauchtes "dankeschön"".
ich glaub, ich hab den Faden verloren. Worum gings?
Männerrechtler bei der Arbeit..
ich kann deine und Goofos Frage(n) nicht richtig beantworten, weil ich das
Forum hier kaum kenne.
Du reisst den Mund weit auf, dafür, dass du das Forum kaum kennst. Stellst wilde Behauptungen in den Raum und beschuldigst Leute auf das Heftigste.
Sonst geht es dir aber gut?
--
"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis
Männerrechtler bei der Arbeit..
ich kann deine und Goofos Frage(n) nicht richtig beantworten, weil ich
das
Forum hier kaum kenne.
Du reisst den Mund weit auf, dafür, dass du das Forum kaum kennst. Stellst
wilde Behauptungen in den Raum und beschuldigst Leute auf das Heftigste.Sonst geht es dir aber gut?
Was soll das?
Männerrechtler bei der Arbeit..
Was soll das?
Das frage ich mich auch bei dir.
--
"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis
Männerrechtler bei der Arbeit..
Was soll das?
Ich will mich bei dir entschuldigen. Ich war gerade nicht in optimaler Stimmung und da sind mir deine Posts in den falschen Hals geraten.
Gruss,
Manifold
--
"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis