Der Tod Hans Dichands aus genderpolitischer Sicht
Gestern verstarb im Alter von 89 Jahren der österreichischen Medienmogul Hans Dichand. In den Zeiten des Wirtschaftswunders hatte er die aus der k.u.k.-Monarchie stammende Kronenzeitung neu gegründet und zur auflagenstärksten Zeitung des Landes gemacht.
Man musste politisch nicht immer mit allem einverstanden sein, was die Kronenzeitung schrieb. Aber eines muss man ihr auf jeden Fall als Verdienst anrechnen: Dass sie eines der ganz wenigen Medien war, die sich noch trauten, ab und zu gender- bzw. frauenkritische Artikel zu veröffentlichen bzw. entsprechende Leserbriefe zuzulassen.
Ich bin daher gespannt, wie der Laden unter Dichands Nachfolger weiter läuft.
Gruß, Kurti
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