Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Telekom strebt neue Unternehmenskultur an, Teilzeitarbeit für Frauen in Führungspositionen

sonnenlilie, Thursday, 17.06.2010, 16:13 (vor 5686 Tagen)

Telekom-Personalvorstand Thomas Sattelberger reicht eine Frauenquote nicht. Er strebt eine ganz neue Unternehmenskultur an – mit kürzeren Arbeitszeiten für Manager und E-Mail-Pausen an den Wochenenden. Im Interview spricht er über den Sinn der Quote, Seilschaften in Unternehmen und warum er nach wie vor überzeugt davon ist, dass andere deutsche Unternehmen folgen werden.

Quelle: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/frauenquote-telekom-plant-teilzeitjobs-fuer-fuehrungskraefte;2602446

Eine Quote ist für mich immer nur die Ultima Ratio. Sie ändert nichts an den Ursachen, sie doktert nur an den Symptomen 'rum. Ich bin skeptisch, lehne sie aber nicht völlig ab." Diese Worte sprach Frauen- und Familienministerin Kristina Schröder (CDU) noch vor drei Monaten bei einem Kongress in Berlin, der sich mit dem Thema "Frauenförderung in Unternehmen" befasste.

Jedes Kind weiß mittlerweile, dass Frauen nicht deshalb in Führungspositionen selten vertreten sind, weil die pösen Männer lieber andere Männer für Führungsaufgaben aufbauen, sondern weil Frauenlebensläufe um ein Vielfaches häufiger Karrierekunterbrechungen aufzuweisen haben.
Und das sind keinesfalls nur Schwangerschaften, sondern auch Auszeiten oder der häufige Wunsch nach Teilzeitarbeit - absolute Karrierekiller.

Viele an sich geeignete Frauen scheuen zudem die Verantwortung, die Überstunden und den Stress, alles Dinge, die nun mal mit Führungspositionen verbunden sind.

Das alles ist so dumm und blödsinnig wie die Doppelspitze bei den Grünen, dass auf Parteitagen nach einem Mann immer eine Frau zu reden habe (auch wenn gar keine Lust dazu hatte - außer Frau C. Roth).
Zwei Frauenbeiträge in Folge waren aber natürlich erlaubt.

Was kommt als nächstes? Müssen Vorstände paritätisch mit Schwulen und Lesbinnen besetzt werden? Oder mit Rothaarigen oder Alleinerziehnde?

Telekom strebt neue Unternehmenskultur an, Teilzeitarbeit für Frauen in Führungspositionen

Roslin, Thursday, 17.06.2010, 16:31 (vor 5686 Tagen) @ sonnenlilie

Als nächstes sind die Migrantinnen und Migranten dran.

Bist Du ein weißer heterosexueller Mann, dann gehörst Du zu der Gruppe, die hoch offiziell negativ diskriminiert werden darf, um der Gleichstellung willen.

Auswandern kann ich da nur empfehlen, denn darin, dass weiße heterosexuelle Männer diskriminiert werden dürfen, darin sind sich alle Parteien mit Ausnahme der FDP einig.

Die allein aber ist viel zu schwach, um das in naher Zukunft zu ändern.

Außerdem wird sie bald so unter Druck stehen, dass sie in absehrbarer Zeit umfallen dürfte.

Ich diskriminiere auch positiv

ajk, Thursday, 17.06.2010, 18:58 (vor 5686 Tagen) @ Roslin

Und zwar alle anderen ausser mir.

Weisse, Heterosexuelle Männer, ihr werdet von mir nicht positiv diskriminiert. :)

Geht auch umgekehrt ^^

/ajk

--
Solange du andere fragst, was du "darfst", bist du kein Mann. - Robert

Verknöcherter Beamtenladen - es wird eben immer noch alles von oben "verordnet".... (nT)

Swen, Thursday, 17.06.2010, 22:30 (vor 5685 Tagen) @ sonnenlilie

- kein Text -

Telekom strebt neue Unternehmenskultur an, Teilzeitarbeit für Frauen in Führungspositionen

callahan, Friday, 18.06.2010, 00:13 (vor 5685 Tagen) @ sonnenlilie

Frauenquoten sind eine von oben verordnete Diskriminierung der Männer! Ich selber arbeite im ÖD, wo schon viele Jahre die Quote herrscht. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass mit steigendem Anteil von Quotenfrauen die Arbeitsqualität massive sinkt, Mobbing und Bossing steigt, das Betriebsklima immer frostiger wird etc.... Eine Frauenquote ist Gift für Unternehmen wie Belegschaft gleichermaßen.

Bestenauswahl hat absolute Priorität!!!

Gobelin, Friday, 18.06.2010, 09:45 (vor 5685 Tagen) @ sonnenlilie
bearbeitet von Gobelin, Friday, 18.06.2010, 09:56

Was kommt als nächstes? Müssen Vorstände paritätisch mit Schwulen und
Lesbinnen besetzt werden? Oder mit Rothaarigen oder Alleinerziehnde?

"Wir haben keine Besetzungsquote in dem Sinne, dass die Verantwortlichen ab sofort gezwungen sind, jede dritte Stelle mit einer Frau zu besetzen.

Bei uns gilt nach wie vor die Bestenauswahl.

Aber wir achten jetzt darauf, dass im Bewerber- bzw. Talente-Pool und bei Neu-Rekrutierungen genügend Frauen vertreten sind, damit überhaupt eine Auswahlsituation zustandekommt. Die Kunst wird es sein, dies auf allen Entwicklungspfaden transparent zu machen. Bisher konnte mir beispielsweise keiner erklären, warum der Männeranteil bei den Bewerbungsverfahren nach oben hin größer wird und der Anteil der Frauen geringer."

http://www.career-women.org/bestenauswahl-fuehrungsposition-mechthilde-maier-frauenquote-deutschetelekom-_id437.html

Die Qualität des Managements kann man am Aktienkurs ablesen ... ^^ (nT)

Swen, Saturday, 19.06.2010, 19:18 (vor 5684 Tagen) @ Gobelin

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