Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Ui, Frauen können doch nicht alles besser

Imion, Wednesday, 16.06.2010, 12:12 (vor 5686 Tagen)

Ui, Frauen können doch nicht alles besser

karlma, Wednesday, 16.06.2010, 13:24 (vor 5686 Tagen) @ Imion

Frauen sind für Stress anfälliger als Männer - und vermutlich können sie gar nichts dafür. Denn wie Forscher jetzt bei Ratten herausgefunden haben, reagiert das weibliche Gehirn sensibler auf die Ausschüttung von Stresshormonen.

Bin auch der Meinung, dass das bei Frauen 1:1 übertragbar ist.

Das Patriarchat ist Schuld!

jens_, Wednesday, 16.06.2010, 14:05 (vor 5686 Tagen) @ Imion

nicht ;)

Ja wer denn sonst??? kwt

Krischan, Wednesday, 16.06.2010, 20:35 (vor 5686 Tagen) @ jens_

nicht ;)

Ui, Frauen können doch nicht alles besser

Expatriate ⌂, Süd-Ost-Asien, Wednesday, 16.06.2010, 14:21 (vor 5686 Tagen) @ Imion

Frauen leiden häufiger unter Stress:

Und das wo sie doch 23% weniger verdienen????
Wie kann das denn sein?

Cheers!

Können sie wohl. Immer, überall und jederzeit.

IM Rosenbaum, Wednesday, 16.06.2010, 15:47 (vor 5686 Tagen) @ Imion

Frauen leiden häufiger unter Stress:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,700898,00.html

Frauen können selbst Stress haben besser ganzheitlich verwirklichen. Du musst das schon richtig interpretieren und geschlechterüberneutral formulieren.

Können sie wohl. Immer, überall und jederzeit.

Roslin, Wednesday, 16.06.2010, 17:47 (vor 5686 Tagen) @ IM Rosenbaum
bearbeitet von Roslin, Wednesday, 16.06.2010, 18:05

Frauen leiden häufiger unter Stress:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,700898,00.html


Frauen können selbst Stress haben besser ganzheitlich
verwirklichen.
Du musst das schon richtig interpretieren und
geschlechterüberneutral formulieren.

Es genügt nicht, die Wirklichkeit einfach nur zu interpretieren.
Als Femminist sehe ich es als meine Aufgabe an, sie zu verändern.
Sie muss gerechter werden.

Sind Frauen als irgendwo naturbenachteiligt, dann müssen Männer politisch benachteiigt werden, bis der weibliche Nachteil ausgeglichen ist und GLEICHSTELLUNG erzielt wurde.

Dazu sind wir ja ohnehin durch das Politikziel "Geschlechtergleichrichtung" verpflichtet und Schänder-Men-Trimming ist das Werkzeug der Wahl.

Wenn also Frauen gestresster sind als Männer, z.B. am Arbeitsplatz, dann muss das Arbeitgeber eine Stressorin einstellen, zugeordnet der Gleichstellungsbeauftragten, die ihr gegenüber allein weisungsbefugt ist, eine Men-Trimmerin, die dafür sorgt, dass das Stressniveau der Männer das der Frauen erreicht.
Die Stressorin kann als Mobbingexpertin z.B. die Männer des Betriebes verpflichten, in freiwilliger Selbstverpflichtung jede Woche eine Stunde Mehrarbeit zu leisten, deren Ertrag dem örtlichen Frauenhaus zufließt, um so Männern nicht nur zu einem gleichgestellten Stresslevel zu verhelfen, sondern sie auch endlich aktiv werden zu lassen beim Abtragen ihrer Kollektivschuld an 9000 Jahren Frauenunterdrückung durch's Patriarchat.

Vielfältige Maßnahmen vergleichbarer Art sind möglich und nötig, um die Stressprivilegierung der Männer zu beseitigen und GESCHLECHTERGERECHTIGKEIT zu schaffen, die dem edlen Ziel der GLEICHSTELLUNG dient.

Alternativ könnte man Frauen auch 23% mehr Lohn bei 23% weniger Leistung bezahlen, bis die Stresslevel angeglichen sind.
Eine Kollektivstrafe für Männer, die all jene Betriebe anwenden können, die zu klein sind, um eine oder mehrere Men-Trimmerinnen einzustellen und angemssen zu honorieren.

Das Problem scheint mir lösbar.
Die ganze Bandbreite positiver Diskriminierungen zugunsten stresssensibler Frauen und negativer zulasten stressapathischer Männer gilt es auszuschöpfen.

Ich denke, da können wir ganz der Kreativität des Femfasch-Mobs vertrauen.

"Und sie können ja gar nichts dafür"

Puffbesucher, Wednesday, 16.06.2010, 19:24 (vor 5686 Tagen) @ Roslin

Das wird im Text gleich zweimal reingeschoben. Wie nett. Wenn Frauen etwas gegenüber Männern angeblich besser können, bekommen die Männer natürlich keine solchen wohlwollenden Schmusi-Busi-Trostspender zugeschustert. Nein, im umgekehrten Falle heißt es: auftrumpfen und am besten noch einen herablassenden Witz reinstreuen.

Das sollte man aber mal umgekehrt versuchen - oha.

--
...und erlöse uns von dem Bösen.

"Und sie können ja gar nichts dafür"

Roslin, Wednesday, 16.06.2010, 22:19 (vor 5686 Tagen) @ Puffbesucher

Das wird im Text gleich zweimal reingeschoben. Wie nett. Wenn Frauen etwas
gegenüber Männern angeblich besser können, bekommen die Männer natürlich
keine solchen wohlwollenden Schmusi-Busi-Trostspender zugeschustert. Nein,
im umgekehrten Falle heißt es: auftrumpfen und am besten noch einen
herablassenden Witz reinstreuen.

Das sollte man aber mal umgekehrt versuchen - oha.

Richtig.
Das ganze Femfasch-Gleichstellungsgeschwätz läuft darauf hinaus, dass die biologischen Vorteile der Männer staatlicherseits heruntergebremst werden, sie ihre biologischen Nachteile aber mannhaft/schuldbewußt selbst zu tragen haben (SELBER SCHULD!).

Bei den Frauen ist es haargenau umgekehrt: Sind Frauen irgendwo natürlich im Vorteil, wird das triumphalistisch gefeiert (Frauen sind die besseren XYZ), haben Frauen natürliche Nachteile, müssen diese Unterschiede durch Einsatz der ganzen, staatlich subventionierten HelferInnenindustrie, durch Quotensänften und Schonreservate geplättet werden, von wegen "selber schuld".

Selber schuld, das gilt für Frauen nie.
Frauen sind immer Opffa, auch als Erwachsene.
Männer sind immer Täter, immer selba schuld, selbst Jungen, KINDER, sind an ihrem Schulversagen schuld, nicht etwa ein ideologisch und personell femizentrisches, verkommenes Bildungsunwesen, dass Jungen als Defekte behandelt, gerade in ihren männlichen Stärken herunterdimmen will, damit sie den Mädchen GLEICH werden, anstatt sie in ihren natürlichen Stärken an-und ernstzunehmen, wie man das den Mädchen zugesteht, die als rundum gut, rundum gelungen ANGENOMMEN und nicht umerzogen werden, schon gar nicht von ideologisierten Femfasch-LehrerInnen.

Ui, Frauen können doch nicht alles besser

Krischan, Wednesday, 16.06.2010, 20:35 (vor 5686 Tagen) @ Imion

Frauen leiden häufiger unter Stress:

Und zwar genau 23 % mehr als Männer :-))

Ui, Frauen können doch nicht alles besser

Frost, Friday, 18.06.2010, 14:28 (vor 5684 Tagen) @ Imion

Frauen leiden häufiger unter Stress blabla...

"Die 'Streß-Anfälligkeit' (…) ist dabei, das starke(?) Geschlecht auszurotten, und zwar seuchenartig. (…) Bald sind sie ausgestorben. Hat da jemand 'schade' gesagt?"
(Quelle: "Emma" Jan./Feb. 1996, S. 10.)

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