Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Frauen die Kinder töten: Beispiele gesucht

Rechtsgelehrter, Tuesday, 15.06.2010, 20:32 (vor 5686 Tagen) @ ajk

habt ihr zufällig Links zu solchen Fällen wo Frauen ihre Kinder töteten
und dafür nicht bestraft worden sind?

*.Com- Adresse: http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/%C3%9Cberblick/Chronik/ChronikContainer/449167-8/freispruch-nach-kindst%C3%B6tung-...

Freispruch nach Kindstötung: „Leugnen der Schwangerschaft“
International
Mi, 17.03.2010

Da das Gericht psychisches „Leugnen der Schwangerschaft“ feststellte, wurde eine Frau in Belgien freigesprochen, die ihr Baby kurz nach der Geburt getötet hatte.

Brüssel – In Belgien ist eine Frau freigesprochen worden, die ihr Kind kurz nach der Geburt im Januar 2008 erstickt hatte. Das Gericht in Mons (Bergen) stellte am Mittwoch fest, dass die heute 30-Jährige unter einem „massiven Leugnen der Schwangerschaft“ litt, wie der Fernsehsender RTL-TVI berichtete. Diese psychische Störung habe ihren geistigen Zustand im Moment der Tat verändert, die die Frau gestanden hatte.

Die zwölf Geschworenen folgten mit dem Urteil dem Staatsanwalt, der einen Freispruch gefordert hatte. In seinen Augen handelte die Frau, die sich der Schwangerschaft nicht bewusst gewesen sei, unter dem Einfluss „eines unwiderstehlichen Zwanges“. Die Frau erstickte das Baby, direkt nachdem sie es im Badezimmer zur Welt gebracht hatte. Der Geburtsvorgang bewirkte dem Staatsanwalt zufolge einen „unermesslichen Stresszustand, der einen Rechtfertigungsgrund darstellt“.

Ein Psychiater hatte bei dem Prozess die „Leugnung der Schwangerschaft“ erklärt. Dabei werde das Baby „nicht erwartet, nicht anerkannt. Man befreit sich von Abfall, nicht von einem menschlichen Wesen“, beschrieb er die Vorstellungen der Mutter, berichtete die Tageszeitung „Le Soir“.

Bei dem Prozess berichteten Zeugen auch von einer weiteren „Leugnung der Schwangerschaft“ der Frau in der Untersuchungshaft. Demnach kam sie im Jänner 2009 in ihrer Zelle nieder, nachdem weder ihr selbst noch dem Gefängnispersonal oder Mitgefangenen ihr Zustand aufgefallen war. (APA/AFP)


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