Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Frauen die Kinder töten: Beispiele gesucht

ajk, Tuesday, 15.06.2010, 18:55 (vor 5688 Tagen)
bearbeitet von ajk, Tuesday, 15.06.2010, 19:06

Hallo,

habt ihr zufällig Links zu solchen Fällen wo Frauen ihre Kinder töteten und dafür nicht bestraft worden sind?

gruss

/ajk

--
Solange du andere fragst, was du "darfst", bist du kein Mann. - Robert

Frauen die Kinder töten: Beispiele gesucht

Christine ⌂, Tuesday, 15.06.2010, 19:38 (vor 5688 Tagen) @ ajk

Ich habe nur diesen einen Link bei mir gefunden:

http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/2251835/junge-grazerin-muss-nach-toetung-baby-nicht-vor-gericht.story

--
Es ist kein Merkmal von Gesundheit, wohlangepasstes Mitglied einer zutiefst kranken Gesellschaft zu sein

Frauen die Kinder töten: Beispiele gesucht

Rechtsgelehrter, Tuesday, 15.06.2010, 20:21 (vor 5688 Tagen) @ ajk

habt ihr zufällig Links zu solchen Fällen wo Frauen ihre Kinder töteten
und dafür nicht bestraft worden sind?

"Baby getötet - Bewährungsstrafe für Mutter - 18. Mai 2010, 12:24 Uhr
Berlin (dpa/bb) - Wegen Tötung ihres Neugeborenen ist eine 21-jährige Berlinerin am Dienstag zu einem Jahr und sechs Monaten Jugendstrafe mit Bewährung verurteilt worden. Am 19. August 2009 hatte die Angeklagte den Säugling in der Wohnung ihres Vaters im Stadtteil Nikolassee gewaltsam umgebracht, urteilte das Berliner Landgericht. Die Version der angehenden Bürokauffrau, die von einem Unfall gesprochen hatte, lasse sich nicht mit dem Obduktionsgutachten vereinbaren. Die Frau sei des Totschlags überführt. Sie sei überfordert gewesen, so dass von einer verminderten Schuldfähigkeit auszugehen sei. Die Berlinerin hatte allein im Bad entbunden."

Das War der Link: http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/berlinbrandenburg_nt/article7692373/Baby-getoetet-Bewaehrungsstrafe...
Und das ist das Ergebnis:

Es ist ein Fehler aufgetreten
Der von Ihnen gewählte Artikel kann leider in unserer Datenbank nicht gefunden werden

Möglicherweise sind Sie einem falschen oder veralteten Link gefolgt oder Sie haben sich
bei der Eingabe der URL vertippt.
Sie können auf die Startseite zurückkehren oder die gewünschte Seite über unsere Suche ausfindig machen.

Vielen Dank, dass Sie WELT ONLINE besuchen!

Das liegt offenbar an einer neuen Nachrichtensperre bezüglich des veröffentlichens von Fällen, bei denen Mütter ihre Kinder ermorden. Nennt sich "Selbstzensur" und findet sich auch in allen anderen Diktaturen.

Frauen die Kinder töten: Beispiele gesucht

Rechtsgelehrter, Tuesday, 15.06.2010, 20:26 (vor 5688 Tagen) @ ajk

habt ihr zufällig Links zu solchen Fällen wo Frauen ihre Kinder töteten
und dafür nicht bestraft worden sind?

Bei den Schweizern ist derzeit noch keine "Selbstzensur" diesbezüblich (aber den Text mal vorsorglich hier sichern).

http://www.blick.ch/news/schweiz/ostschweiz/urteil-gegen-serviertochter-zehn-monate-bedingt-144799

Baby ins Gefrierfach gestopft

Mutter kriegt Therapie statt Knast!

ST. GALLEN – Jacqueline S.* wollte ihr Kind nicht. Sie wickelte das Neugeborene ein und stopfte es ins Gefrierfach. Dort lag es zehn Monate. Jetzt wurde sie verurteilt.

Jacqueline S. ist der fahrlässigen Tötung schuldig. So lautet das Urteil des Kreisgerichts St. Gallen. Jacqueline hätte ihrem Kind helfen sollen und ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen sollen, so das Gericht. Die Serviertochter wird zu zehn Monaten Knast verurteilt – bedingt!

Das Kreisgericht St. Gallen spricht Jacqueline S. aber nicht – wie von der Staatsanwältin gefordert – der Kindstötung schuldig. Sie habe sich in einer stark belastenden Stresssituation befunden. Das gerichtspsychiatrische Gutachten kommt zum Schluss, dass sie während der Tat eine mittelgradige Verminderung der Schuldfähigkeit vorlag. «Ihr Handeln beruhte nicht auf der Absicht, das Neugeborene zu töten>, teilt das Gericht heute mit.

Das war geschehen: Unbemerkt von ihrem Umfeld wird die Serviertochter Jaqueline S. (32) schwanger. Doch sie will ihr Kind nicht, verdrängt die Schwangerschaft. Am 1. Mai 2008 bringt sie ein Mädchen auf die Welt. Allein.

Baby ins T-Shirt gewickelt

Das Neugeborene hat die Nabelschnur um den Hals, der Kopf ist ganz blau. Doch Jacqueline hilft ihrem Kind nicht. Sie wickelt es in ihr T-Shirt. Das Kind erstickt. Sie wickelt es auch noch in Klarsichtfolie und packt das tote Kind ins Tiefkühlfach. Zehn Monate später wird die Leiche entdeckt. In das T-Shirt wickelt sie das Baby deshalb, «damit es nicht kalt hat>, schluchzt sie vor Gericht.

Die Probezeit beträgt vier Jahre. In dieser Zeit muss sich sich einer ambulanten Psychotherapie unterziehen. Ausserdem muss sie die Gerichtskosten von über 28‘000 Franken berappen.

Jacqueline S. vor Gericht: «Ich hatte Angst, konnte nicht überlegen. Ich weiss nicht, warum ich das getan habe. Das belastet mich sehr.> (num)

* Name der Redaktion bekannt

Frauen die Kinder töten: Beispiele gesucht

Rechtsgelehrter, Tuesday, 15.06.2010, 20:32 (vor 5688 Tagen) @ ajk

habt ihr zufällig Links zu solchen Fällen wo Frauen ihre Kinder töteten
und dafür nicht bestraft worden sind?

*.Com- Adresse: http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/%C3%9Cberblick/Chronik/ChronikContainer/449167-8/freispruch-nach-kindst%C3%B6tung-...

Freispruch nach Kindstötung: „Leugnen der Schwangerschaft“
International
Mi, 17.03.2010

Da das Gericht psychisches „Leugnen der Schwangerschaft“ feststellte, wurde eine Frau in Belgien freigesprochen, die ihr Baby kurz nach der Geburt getötet hatte.

Brüssel – In Belgien ist eine Frau freigesprochen worden, die ihr Kind kurz nach der Geburt im Januar 2008 erstickt hatte. Das Gericht in Mons (Bergen) stellte am Mittwoch fest, dass die heute 30-Jährige unter einem „massiven Leugnen der Schwangerschaft“ litt, wie der Fernsehsender RTL-TVI berichtete. Diese psychische Störung habe ihren geistigen Zustand im Moment der Tat verändert, die die Frau gestanden hatte.

Die zwölf Geschworenen folgten mit dem Urteil dem Staatsanwalt, der einen Freispruch gefordert hatte. In seinen Augen handelte die Frau, die sich der Schwangerschaft nicht bewusst gewesen sei, unter dem Einfluss „eines unwiderstehlichen Zwanges“. Die Frau erstickte das Baby, direkt nachdem sie es im Badezimmer zur Welt gebracht hatte. Der Geburtsvorgang bewirkte dem Staatsanwalt zufolge einen „unermesslichen Stresszustand, der einen Rechtfertigungsgrund darstellt“.

Ein Psychiater hatte bei dem Prozess die „Leugnung der Schwangerschaft“ erklärt. Dabei werde das Baby „nicht erwartet, nicht anerkannt. Man befreit sich von Abfall, nicht von einem menschlichen Wesen“, beschrieb er die Vorstellungen der Mutter, berichtete die Tageszeitung „Le Soir“.

Bei dem Prozess berichteten Zeugen auch von einer weiteren „Leugnung der Schwangerschaft“ der Frau in der Untersuchungshaft. Demnach kam sie im Jänner 2009 in ihrer Zelle nieder, nachdem weder ihr selbst noch dem Gefängnispersonal oder Mitgefangenen ihr Zustand aufgefallen war. (APA/AFP)

Frauen die Kinder töten: Beispiele gesucht

Wolfgang A. Gogolin ⌂, Hamburg, Tuesday, 15.06.2010, 23:02 (vor 5687 Tagen) @ ajk

Hier gab es einen längeren Strang mit Links dazu:

Politikforum

Viele Grüße
Wolfgang

Frauen die Kinder töten: Beispiele gesucht

der_quixote, Absurdistan, Wednesday, 16.06.2010, 04:49 (vor 5687 Tagen) @ ajk

Hallo,

habt ihr zufällig Links zu solchen Fällen wo Frauen ihre Kinder töteten
und dafür nicht bestraft worden sind?

gruss

/ajk

Müsstest vielleicht im Kinderleichen Sammeltread schaun. bei paPPa.com

Da stecken einige Kinderleichen drin, und ich bemühe mich den schockierenden Nachrichten zu folgen, was nun geschehen sei, und manche Mörder-Mammi geht aus dem Szenario gar nicht sooo schlecht heraus.

Frank

--
Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...

Frauen die Kinder töten: Beispiele gesucht

der_quixote, Absurdistan, Wednesday, 16.06.2010, 04:58 (vor 5687 Tagen) @ ajk

Hallo,

habt ihr zufällig Links zu solchen Fällen wo Frauen ihre Kinder töteten
und dafür nicht bestraft worden sind?

gruss

/ajk

Und Überhaupt, wer kann denn einer Mutter

Artikel sechs, Absatz vier

wirklich böse sein? Die ist ´ne Mutter, auch wenn das kleine nu ein Engelchen ist.

Das kleine hatte keinen Schutz, die Muddi schon.

Es gab ja auch früher den Beruf, oder gibt es noch, der Engelmacherin

Ja Mei , wie herzig.

Frank

--
Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...

Frauen die Kinder töten: Beispiele gesucht

Rechtsgelehrter, Tuesday, 22.06.2010, 03:25 (vor 5681 Tagen) @ ajk

habt ihr zufällig Links zu solchen Fällen wo Frauen ihre Kinder töteten
und dafür nicht bestraft worden sind?

Eine Sonderfall-Aufhebung einer etwaigen "Nachrichtensperre" bestünde bei der publikation von straffreien Kinds-Mordfällen mit vermeintlich (bewusst zynistisch) "islamistischem" Hintergrund, da derzeit gilt einen Afganistan-"Einsatz" zu rechtfertigen. Die "Sonderbehandlung" könnte den Hass einiger Bürger gegen Moslems direkt nach sich ziehen und anderen kurzsichtigen Bürgern, bei geschickter Berichterstattung, Handlungsbedarf gegen "Bösewichte", die vermeintlicherweise Frauen bedrohen, suggerieren. Hier eine aktuelle (solche) Meldung, die sicherlich Straffreiheit nach sich ziehen wird (manipulative Propaganda-Suggestion nicht nur der gesamte Artikel, sondern auch in der Weitere-Artikel-Anzeige: "Zwei tragische Fälle von Kindstötungen gab es auch im vergangenen Jahr." - Richtigstellung: Es waren jährlich ca. 100 Fälle allein in Deutschland, die in den Medien auftauchten):

http://www.wz-newsline.de/index.php?redid=864996

20. Juni 2010 - 18:44 Uhr - Verfolgungswahn: Mutter nach Kindstötung in Klinik - von Juliane Kinast

Familiendrama: Die 25-Jährige leidet unter einer Psychose. Sie ist schuldunfähig. Ihr Mann wird jetzt ebenfalls betreut.

Düsseldorf. Die Polizei hat inzwischen herausgefunden, was hinter dem gewaltsamen Tod eines zweijährigen Mädchens in Flingern am Freitag steckt. Die 25 Jahre alte Mutter der Kleinen hatte gegen 17.30 Uhr ihren Mann (35) im Büro angerufen und ihm gesagt, sie habe das Kind getötet. Der Vater fuhr sofort zu der Wohnung an der Lichtstraße.

Und tatsächlich: Im Wohnzimmer lag seine tote Tochter. Er alarmierte die Polizei. Seine Frau räumte die Tat bei der Vernehmung ein – sie ist sich aber keiner Schuld bewusst. Die 25-Jährige leidet unter Wahnvorstellungen.

Offenbar schon länger hatte sich die Psychose der Mutter unbemerkt entwickelt. „Sie fühlte sich verfolgt vom palästinensischen Geheimdienst“, sagt Staatsanwalt Andreas Stüve – sowohl die Frau als auch ihr Mann sind palästinensischer Abstammung. In ihren Augen sei die brutale Tötung ihrer Tochter – die Obduktion ergab als Todesursache „scharfe Gewalt gegen den Hals“ – eine Errettung gewesen. Wolfgang Siegmund, Leiter der Mordkommission: „Sie wähnt ihr Kind jetzt im Paradies.“
Frau ist wieder schwanger – was mit dem Baby passiert, ist offen

Rund ein Prozent der Gesamtbevölkerung leidet unter schizophrenen Psychosen. Eine exakte Erklärung für die Ursachen gibt es bislang nicht. „Da wird noch viel geforscht“, erklärt Dr. Francesco Musso, Psychiater an den Rheinischen Kliniken. Es sei jedoch wahrscheinlich, dass es eine genetische Vorbelastung gibt. Die Erkrankung beschreibt Musso als „eine Erfahrung, die realitätsfern ist“. Die Betroffenen litten unter Wahnvorstellungen, oftmals hörten sie Stimmen.

Und: „Die meisten Psychosen sind angstgeprägt“, sagt der Arzt. Die Überzeugung, verfolgt zu werden, lähme viele der Erkrankten, sie verbarrikadierten sich, reagierten ängstlich auf soziale Kontakte. Gefährlich für andere seien Schizophrene allerdings im Normalfall nicht – vielmehr sei die Suizidrate bei den Betroffenen vergleichsweise hoch.

Auch deshalb hat Staatsanwalt Stüve die 25-Jährige noch am Samstag in einer Fachklinik unterbringen lassen. Um sie vor sich selbst zu schützen – aber auch ihr zweites Kind: Die Frau ist im achten Monat schwanger.

Was mit diesem Kind nach der Geburt geschehen wird, ist offen. Der Vater muss derzeit ebenfalls psychologisch betreut werden. Siegmund: „Er ist beim Anblick seines toten Kindes völlig zusammengebrochen.“ Seit 2005 ist er mit der Mutter verheiratet, er ahnte offenbar nichts von der Gefahr, zu der sie für die kleine Tochter werden würde.

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