Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Kleiner Wissenstest

Verklickt, Tuesday, 15.06.2010, 06:48 (vor 5687 Tagen)

http://www.zeit.de/karriere/2010-02/quiz-gleichstellung-arbeitswelt

Man beachte die Antwortmöglichkeiten im Allgemeinen und bei Frage 2 und 3 im Speziellen.

Gruß

Kleiner Wissenstest

der_quixote, Absurdistan, Tuesday, 15.06.2010, 07:02 (vor 5687 Tagen) @ Verklickt

http://www.zeit.de/karriere/2010-02/quiz-gleichstellung-arbeitswelt

Man beachte die Antwortmöglichkeiten im Allgemeinen und bei Frage 2 und 3
im Speziellen.

Gruß

Frage 1. Antwort c :

Am 3. Mai 1957 verabschiedete der Deutsche Bundestag das Gesetz zur Gleichstellung von Mann und Frau. Gleichberechtigt zwar immer, Doch wirklich gleichgestellt waren die Frauen noch 20 Jahre lang nicht: Bis 1977 mussten verheiratete Frauen die Genehmigung ihres Ehemannes haben, um arbeiten zu dürfen. Danach, als sie dann sollten, stellte sich heraus, dass sie es gar nicht wollten.
Übrigens mussten Frauen bis 1976 auch bei einer Heirat den Nachnamen ihres Mannes annehmen.
Heutzutage werten Masochistisch veranlagte Frauen sich devot dadurch herab, dass sie ein Minuszeichen im Nachnamen tragen wollen.

Hab´ich spontan angekreuzt.

Frank

--
Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...

Kleiner Wissenstest

Goofos @, Tuesday, 15.06.2010, 07:25 (vor 5687 Tagen) @ Verklickt

"Frage 2: Was versteht man unter dem Begriff "gläserne Decke"?

Richtige Antwort: Die "gläserne Decke" ist ein Synonym für die strukturelle Diskriminierung von Frauen, die verhindert, dass sie in die Leitungs- und Führungspositionen gelangen

Ihre Antwort: "Gläserne Decke" ist ein Begriff, den vor allem Feministinnen benutzen, um auf abgeschottete Männerdomänen hinzuweisen. falsch"

"Strukturelle Diskriminierung" hört sich zwar nett an, aber irgendwie sind halt einfach beide Antworten nicht richtig. Richtig wäre, die "Gläßerne Decke" ist eine eingebildete Decke von Frauen, die sich nicht getrauen durch zu brechen weil man sich ansonsten schmerzlichst den Kopf stoßen könnte.

"Frage 3: Immer wieder stellen Studien einen Lohnunterschied zwischen Männer und Frauen fest. Was versteht man genau darunter?

Richtige Antwort: Unter dem Lohnunterschied versteht man die Differenz zwischen dem Verdienst von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die auf der gleichen Position arbeiten, die gleiche formale Qualifikation haben und die gleiche Arbeit verrichten. Es ist erwiesen, dass Frauen qua Geschlecht meist weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen. Sofern das Gehalt per Tarifvertrag geregelt ist, ist die Lohnlücke weniger eklatant – aber dennoch vorhanden.

Ihre Antwort: Der Lohnunterschied ergibt sich, wenn man die Gehälter von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen miteinander vergleicht. Weil Männer mehr arbeiten und meistens in höheren Positionen, verdienen sie auch mehr. Frauen arbeiten häufiger in Teilzeit oder setzen ihrer Familie wegen für längere Zeit aus. Darum verdienen sie weniger.falsch"

Mal davon abgesehen, dass beide Antworten irgendwie falsch sind, ist die richtige Antwort sehr falsch.

Kleiner Wissenstest

Roslin, Tuesday, 15.06.2010, 09:52 (vor 5687 Tagen) @ Goofos
bearbeitet von Roslin, Tuesday, 15.06.2010, 10:11


Mal davon abgesehen, dass beide Antworten irgendwie falsch sind, ist die
richtige Antwort sehr falsch.

Richtig.
Also falsch.

So ist das eben bei der Femanzen-Prawda.

Ist ja auch alles soooooo wichtig nicht.

Nur nicht mit Details aufhalten.

Hauptsache, eines kommt rüber:

FRAUEN SIND GANZ FURCHTBAR ARG SCHLIMM BENACHTEILIGT UND BRAUCHEN FÖRDERUNG UND QUOTE, QUOTE UND FÖRDERUNG, DAMIT SIE ENDLICH SO'NE PAUERWUMMEN WERDEN, WIE SIE SCHON IMMER GEWESEN WÄREN, WENN DIE BÖSEN MÄNNER SIE NUR GELASSEN HÄTTEN.

Denn eigentlich sind Frauen ja viel besser als Männer.
Und damit sie das beweisen können, müssen Männer ihnen helfen und ihre Quotensänften schleppen, ihre Förderung bezahlen, ihnen einfach Platz machen, damit die voll Pauer Männerdomänen erobern können.

Je besser Frauen werden, desto mehr Verantwortung müssen sie tragen, desto mehr Hilfe brauchen sie deshalb, is' ja klar.

Komme nur keiner auf die abstruse Idee, die Pauerwummen sollten lieber endlich ihre eigenen Unternehmen gründen, voll mit Pauerwimmen und Pauerwimmenstrukturen, anstatt sich voll Pauer in die so arg männlichen Strukturen hineinprivilegieren zu lassen.

Das ist voll doofe Patriarschendenke, die totaaaal verkennt, wie arm und schwach und benachteiligt unsere Pauer-Wimmen in Wahrheit sind.

Wimmen halt, echte Wimmen, denen mann beim pauern helfen muss, weil sie so stark sind.

Übelste patriarchale Volksverhetzung!

Borat Sagdijev, Tuesday, 15.06.2010, 15:52 (vor 5687 Tagen) @ Roslin

2 Jahre Frauenhaus ohne Bewährung und dann Sicherheitsverwahrung in einem Frauenesoterikbuchladen!

--
Afrika hat Korruption?
Deutschland ist besser, es hat Genderforschung und bald eine gesetzlich garantierte Frauenquote.

Kleiner Wissenstest

Andreas082 @, Tuesday, 15.06.2010, 11:18 (vor 5687 Tagen) @ Goofos

Kann Dir nur zustimmen. Man merkt dem "Test" deutlich an, das es nicht darum geht Fakten abzufragen (die werden ja sogar noch verbogen, ignoriert oder verleugnet), sondern Stimmnung zu machen.

Kleiner Wissenstest

IM Rosenbaum, Tuesday, 15.06.2010, 15:24 (vor 5687 Tagen) @ Andreas082

Kann Dir nur zustimmen. Man merkt dem "Test" deutlich an, das es nicht
darum geht Fakten abzufragen (die werden ja sogar noch verbogen, ignoriert
oder verleugnet), sondern Stimmnung zu machen.

Die richtigen Antworten sollen auswendig gelernt werden. Damit gibt die ZEIT eine feministische Denk- und Sprachregelung vor. Insofern ist das natürlich kein Wissenstest, aber eine Blaupause, wie man zu beten hat.

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