Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Radikalfeministinnen der SPÖ

pappa_in_austria, wien, Saturday, 12.06.2010, 11:58 (vor 5690 Tagen)

Andreas Unterberger (Ex Wiener Zeitung) bringt es wiederum einmal auf den Punkt:

http://www.andreas-unterberger.at/2010/06/lieber-arbeiter-liebe-arbeiterin/#more-2413


Ist nicht aus der Arbeiterpartei eine Partei der studierten und weltfremden Theoretiker aus der sogenannten 68er-Bewegung geworden, die mich eigentlich verachten? Bedrohen die mit ihren Ideen nicht all das, was ich mir durch fleißiges Arbeiten geschaffen habe (übrigens mit Unterstützung der alten Partei und der durch ihre Mitarbeiter erfolgreichen Unternehmen)? Wollen die nicht eine ganz andere Welt schaffen als die von mir gewünschte, die sie sogar als „kleinbürgerlich“ beschimpfen?

Radikalfeministinnen der SPÖ

Junggeselle, Saturday, 12.06.2010, 13:52 (vor 5690 Tagen) @ pappa_in_austria

vor allem Punkt 4 ist sehr lesenswert:

Ich war immer für die Gleichberechtigung der Frauen. Aber was hat das mit den Radikalfeministinnen zu tun, die jetzt die Partei beherrschen? Die verbohrt wie irgendeine Sekte den Menschen einreden wollen, dass es keine Unterschiede zwischen Mann und Frau gäbe. Die für sich und ihre Oberschichtgruppe gesicherte Posten in Aufsichtsräten und Ähnlichem erkämpfen, während ich immer durch Fleiß, Leistung und Anständigkeit um den Aufstieg gekämpft habe. Diese Frauen haben hingegen noch nie eine Quote für die Arbeit am Hochofen oder auf der Baustelle verlangt.

Radikalfeministinnen der SPÖ

Roslin, Saturday, 12.06.2010, 15:45 (vor 5690 Tagen) @ pappa_in_austria
bearbeitet von Roslin, Saturday, 12.06.2010, 15:49

Andreas Unterberger (Ex Wiener Zeitung) bringt es wiederum einmal auf den
Punkt:

http://www.andreas-unterberger.at/2010/06/lieber-arbeiter-liebe-arbeiterin/#more-2413

Dasselbe trifft für die SPD zu, für alle ehedem sozialdemokratischen Parteien Europas, ja auch für die den Sozialdemokraten vergleichbaren Demokraten in den USA.

Ich kann genau darum die SPD nicht mehr wählen, was ich viel zu lange mit immer stärkerem Bauchweh trotz allem noch gemacht habe.

Man kann diesen inneren Verfall, diese Korruption einfach nicht mehr verdrängen.
Der Niedergang der gemäßigten Linken, der Linksliberalen im Westen ist atemberaubend, für mich nur Teil und Symptom eines viel umfassenderen Niederganges unserer Kultur.

Die gemäßigte demokratische Rechte wird übrigens bald folgen.
Das ist nur eine Frage der Zeit.

Die angenehmen Zeiten, sie gehen zu Ende.

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