Frauen sind die besseren ... AIDS-VerdrängerInnen
Prozess: HIV-infizierte Mutter steht vor Gericht
HIV-infizierte Mutter stillte ihre Tochter, zudem hätte sie dem Mädchen Medikamente vorenthalten. Am Dienstag steht die Frau in Graz noch einmal vor Gericht.
GRAZ (hoe). Aids gibt es nicht, die HIV-Erkrankung ihrer Tochter sei „eine Lüge“. Mit Aussagen wie diesen sorgte ein Elternpaar – beide HIV-positiv – aus der Weststeiermark schon Ende vergangenen Jahres für mediales Aufsehen. Und einen Gerichtsprozess. Unterstützt vom umstrittenen „Wunderheiler“ Ryke Geerd Hamer, der schon 1995 in Zusammenhang mit dem Fall der krebskranken Olivia Pilhar für Schlagzeilen gesorgt hatte, veröffentlichten die Eltern auf einer Homepage Details aus den Krankengeschichten ihrer vier Kinder. Da sie damit gegen einen Geheimhaltungsbeschluss des Bezirksgerichts verstießen, wurden die beiden Ende April zu Geldstrafen verurteilt: Die Mutter zu 480 Euro, der (mittlerweile verstorbene) Vater zu 1200 Euro.
Gruß, Kurti