Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Der sogenannte Feminismus

Rainer ⌂, Thursday, 10.06.2010, 02:12 (vor 5691 Tagen)

Eine der seltsamsten Erscheinungen der Gegenwart ist die Leugnung des Unterschieds der Geschlechter: Mann und Frau seien von Natur aus gleich, nur durch gesellschaftliche Konvention werde etwas "typisch" Männliches oder Weibliches herausgebildet, so heißt es.
Auf diesen Irrwitz sei hier nicht weiter eingegangen. Wer die Fülle von empirischen Daten ignoriert, welche ihm das Leben darreicht, der hat sich schon längst entschieden, seinen Verstand zugunsten einer Ideologie aufzugeben.
Ich warte jedenfalls noch immer auf denjenigen, der mir angesichts des Treibens auf einer Pferdekoppel erläutert, daß das unterschiedliche Verhalten von Hengsten und Stuten nicht auf Vorgaben der Natur, sondern auf den Sexismus des Pferdezüchters zurückzuführen sei.

http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M5384d13b9c7.0.html

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Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo

Warte mal ab!

Referatsleiter 408, Thursday, 10.06.2010, 02:26 (vor 5691 Tagen) @ Rainer

Wenn solche Theorien über 40 Jahre auf ein Volk eintrommeln, dann glauben dass viele Menschen einfach, weil sie es tlw. nie anders gehört haben. Das erleben wir ja beim Feminismus derzeit live und in SlowMotion.

Längst passiert. Und schlimmer wird es alle Tage.

IM Rosenbaum, Thursday, 10.06.2010, 02:44 (vor 5691 Tagen) @ Referatsleiter 408

Wenn solche Theorien über 40 Jahre auf ein Volk eintrommeln, dann glauben
dass viele Menschen einfach, weil sie es tlw. nie anders gehört haben. Das
erleben wir ja beim Feminismus derzeit live und in SlowMotion.

Franz Josef Strauß selig wußte schon in den 70er Jahren, dass die feministische Drecksbande Begriffe mit neuen Inhalten füllt und gerade an den Schulen darauf vertraut, dass die Verwendung dieser altneuen Begriffe bei den Schülern eine Generation heranwachsen läßt, die durch Indoktrination die Ursprungsbedeutung nicht mehr begreift. So ist auch der Begriff Familie ein Beispiel dafür, dass mit angehängten Substantiven wie Regenbogen-, Patchwork-, Alleinerziehenden- oder Kühlschrankfamilie ein Begriff soweit diversifiziert wird, dass die grundgesetzlich geschützte Familie aus Vater, Mutter und Kind(ern) als eine Erscheinungsform von Familie verstanden wird. Diese Auflösungserscheinungen durch Dekonstruktion der Inhalte sind das liebste Spielzeug von Feminissen, darum beispielhaft der Versuch EU-weit den Begriff Vater und Mutter durch Elter zu ersetzen. Ähnlichkeiten mit totalitären Systemen sind rein zufällig. Es geht denen nicht um eine gerechte Sprache, das behaupten sie nur öffentlich. Die Diskussionen von Feminissen liefen schon vor 30-40 Jahren darauf hinaus, dass der neue Mensch über die Sprache geschaffen und manipuliert wird. In diesen (sozialistischen) Diskussionen wurde auch ganz offen darüber gesprochen, wie man sich die Vorgehensweise der Nazis zum Vorbild nehmen könnte, um ähnlich wie Goebbels Propaganda-Ministerium Einfluss und Deutungshoheit zu gewinnen. Und wie man sieht, lief läuft das mit großem Erfolg.

Längst passiert. Und schlimmer wird es alle Tage.

Müller, Thursday, 10.06.2010, 03:16 (vor 5691 Tagen) @ IM Rosenbaum

"Es geht denen nicht um eine gerechte Sprache, das behaupten sie nur öffentlich. Die Diskussionen von Feminissen liefen schon vor 30-40 Jahren darauf hinaus, dass der neue Mensch über die Sprache geschaffen und manipuliert wird. In diesen (sozialistischen) Diskussionen wurde auch ganz offen darüber gesprochen, wie man sich die Vorgehensweise der Nazis zum Vorbild nehmen könnte, um ähnlich wie Goebbels Propaganda-Ministerium Einfluss und Deutungshoheit zu gewinnen. Und wie man sieht, lief läuft das mit großem Erfolg."

- Interessant. Aber hast du diesen Aussagen Belege?

Der sogenannte Feminismus

Roslin, Thursday, 10.06.2010, 02:58 (vor 5691 Tagen) @ Rainer
bearbeitet von Roslin, Thursday, 10.06.2010, 03:02

[/i]
http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M5384d13b9c7.0.html

Guter Text.
Danke, Rainer.

Legt die Psychodynamik der erstrebten Vermännlichung der Frau und der Verweiblichung des Mannes offen.

Zitat:
"Das führt aber zu dem kuriosen Ergebnis, daß nun durch den Feminismus Frauen tatsächlich etwas scheinbar Minderwertiges geworden sind. Denn sie können niemals richtige Männer werden, stets bleiben sie etwas zurück. Was passiert aber mit einem Menschen, der merkt, daß er ewig nur Zweiter bleiben wird? Er beginnt den Sieger zu hassen!

So gesellt sich im Feminismus zum Haß auf das Weibliche noch der Haß auf die Männer. Männer dürfen das Männliche nicht entwickeln. Denn sonst würde sich aus Sicht des Feminismus die Minderwertigkeit der Frau unterstreichen."

Und weil sie ihr Zurückbleiben nur mit männlicher Bösartigkeit und Diskriminierung erklären können, weil sie unwillig sind, die natürlichen Gegebenheiten zu akzeptieren, werden sie IMMER männerfeindlich bleiben müssen, werden unablässig ihren Männerhass nähren müssen, immer weitere Diskriminierungen der Männer fordern müssen, damit Frauen endlich genauso schnell laufen können wie Männer.

Gleichberechtigung ist nur erreichbar GEGEN diese Ideologie.

Um der gewaltsamen Gleichstellung des natürlich Gleichwertigen, Gleichwichtigen, aber Ungleichartigen willen werden sie fortfahren, die Gleichberechtigung wo immer und wann immer sie können, zu vergewaltigen, werden uns alle in ihr Prokrustes-Bett zwingen, in dem Männern die Beine abgehackt werden, damit sie nicht größer werden als Frauen, in dem Frauen ausgespannnt werden bis ihre Gelenke krachen, damit sie so groß werden wie Männer.
Zurück bleibt eine verstümmelte Gesellschaft zerstörter Männer und Frauen.

Verstümmelt und deshalb regierbar. Teile und Herrsche. (kt)

mee, Thursday, 10.06.2010, 03:03 (vor 5691 Tagen) @ Roslin

- kein Text -

Jajaja, Männer und Frauen sind grundverschieden, blabla

Gast_bb, Thursday, 10.06.2010, 03:16 (vor 5691 Tagen) @ Roslin

Deine Position in einem Satz: Individualität ist gegen die Natur und gehört abgeschafft. Wer das nicht einsieht, verweigert sich der Realität.

Danke, aber: nein, danke. Werd mit deiner Ideologie glücklich, aber versuch sie nicht anderen aufzuzwängen. Deine Mann-Frau-Zweiteilung ist nicht weniger ideologisch als die der Gender-Konstrukteure, die alles in neue Formen pressen wollen.

Jajaja, Männer und Frauen sind grundverschieden, blabla

Roslin, Thursday, 10.06.2010, 03:36 (vor 5691 Tagen) @ Gast_bb

Deine Position in einem Satz: Individualität ist gegen die Natur und gehört
abgeschafft. Wer das nicht einsieht, verweigert sich der Realität.

Ja, in Deinem Satz findet sich, was Du für meine Position halten willst.

Ich habe HIER nicht von Individuen, sondern von Gruppen gesprochen.

Dass das erkennbare, empirisch-statistisch nachweisbare unterschiedliche Sosein von Gruppen keine A-priori-Urteile über Individuen, die diesen Gruppen angehören, rechtfertigt, habe ich hier schon so oft geschrieben, dass Du es sicher bereits einmal gelesen hast.

Deshalb erspare ich es mir, das jetzt weiter auszuführen.

Schließlich bist Du nicht zum ersten Mal hier.

Dein argumentativer Minimalismus (Rotz, Dreck, Müll, Biologismus etc.) ist mir wohl bekannt und lohnt keine ausführlichere Replik.

Jajaja, Männer und Frauen sind grundverschieden, blabla

MrX, Thursday, 10.06.2010, 04:30 (vor 5691 Tagen) @ Roslin

Dein argumentativer Minimalismus (Rotz, Dreck, Müll, Biologismus etc.) ist
mir wohl bekannt und lohnt keine ausführlichere Replik.

Also das Wort "Rotz" und "Biologismus" habe ich benutzt, es sei denn du hälst uns für dieselbe Person.

frauX

Kohl, Thursday, 10.06.2010, 04:47 (vor 5691 Tagen) @ MrX

Also das Wort "Rotz" und "Biologismus" habe ich benutzt, es sei denn du
hälst uns für dieselbe Person.

Du lügst ja schon vom Name her. Du bist ein Weib!

frauX

MrX, Thursday, 10.06.2010, 04:55 (vor 5691 Tagen) @ Kohl

Also das Wort "Rotz" und "Biologismus" habe ich benutzt, es sei denn du
hälst uns für dieselbe Person.


Du lügst ja schon vom Name her. Du bist ein Weib!

Dein Papa auch.

Jajaja, Männer und Frauen sind grundverschieden, blabla

Roslin, Thursday, 10.06.2010, 05:53 (vor 5691 Tagen) @ MrX

Dein argumentativer Minimalismus (Rotz, Dreck, Müll, Biologismus etc.)

ist

mir wohl bekannt und lohnt keine ausführlichere Replik.


Also das Wort "Rotz" und "Biologismus" habe ich benutzt, es sei denn du
hälst uns für dieselbe Person.

Ja, das tat ich.

Möglich, dass ich da geirrt habe.

Aber realitätsverleugnende Ideologen haben etwas so Uniformes, dass man mir diesen Irrtum nachsehen mag.

Jajaja, Männer und Frauen sind grundverschieden, blabla

MrX, Thursday, 10.06.2010, 15:13 (vor 5691 Tagen) @ Roslin

Aber realitätsverleugnende Ideologen haben etwas so Uniformes, dass man
mir diesen Irrtum nachsehen mag.

Wenn wie weiter unten geschehen das Scheitern einer Beziehung darauf zurückgeführt wird, dass die Frau nicht ihre von der Natur vorbestimmte devote und der Mann seine dominante Rolle einnimmt und das ganze noch, wie es oft getan wird mit irgendwelchen Pseudo-Evolutionstheorien erklärt wird, dann ist das in meinen Augen aber auch nichts anderes als eine realitätsverleugnende Ideologie.

MrXX Psychogramm

Borat Sagdijev, Thursday, 10.06.2010, 16:05 (vor 5691 Tagen) @ MrX

Wenn wie weiter unten geschehen das Scheitern einer Beziehung darauf
zurückgeführt wird, dass die Frau nicht ihre von der Natur vorbestimmte
devote und der Mann seine dominante Rolle einnimmt und das ganze noch, wie
es oft getan wird mit irgendwelchen Pseudo-Evolutionstheorien erklärt wird,
dann ist das in meinen Augen aber auch nichts anderes als eine
realitätsverleugnende Ideologie.

Du musst echt ein gewaltiges Problem mit dir selbst haben, ist wohl auch abgeschwächt für Alltagsemanzen normal.

Devot, dominant?

Und wenn der Dominante nicht tut was der Devote will sucht sich der Devote einen neuen Dominator.
Es ist eine Aufgabenteilung.

Du siehst es als Ausdruck deiner Minderwertigkeitsgefühle wie jede Alltagsemanze heute.

Denn du wirst/wurdest nicht ausreichend beachtet und hast ein erhebliches Selbstwertdefizit. Du suchst das nicht durch Dominantes sondern durch ausbeuterisches Verhalten zu kompensieren.
Deswegen projizierst du ausbeuterisches Verhalten auf Menschen die dominant bezeichnet werden könnten.

Geh mal zu ein Dokter, wie Dragan der Prophet schon sagte.

--
Afrika hat Korruption?
Deutschland ist besser, es hat Genderforschung und bald eine gesetzlich garantierte Frauenquote.

Noch klar im Kopf ?

MrX, Thursday, 10.06.2010, 16:26 (vor 5691 Tagen) @ Borat Sagdijev

Hast du zur Sache auch was beizutragen oder klebst jetz einfach weiter wie eine Zecke an mir und kommentierst jeden meiner Beiträge?


Weiß ja nich woher du bist aber wirst schon was finden.
Für dich

Keine gebratenen Tauben fliegen dir in den Mund, nur Zecken kleben an dir?

Borat Sagdijev, Thursday, 10.06.2010, 18:16 (vor 5691 Tagen) @ MrX

Hast du zur Sache auch was beizutragen oder klebst jetz einfach weiter wie
eine Zecke an mir und kommentierst jeden meiner Beiträge?

Ja.
Zu der Sache die dir am wichtigsten ist, zu Deiner.

Weiß ja nich woher du bist aber wirst schon was finden.
Für dich

Was du alles kennst.
Haben die alle schon bei dir aufgegeben?

--
Afrika hat Korruption?
Deutschland ist besser, es hat Genderforschung und bald eine gesetzlich garantierte Frauenquote.

Zecken einfach ignorieren, die fallen von alleine ab [kT]

MrX, Thursday, 10.06.2010, 18:30 (vor 5691 Tagen) @ Borat Sagdijev

- kein Text -

Haben dich aber dafür mit Borrelliose angesteckt. [kT]

Robert ⌂, München, Friday, 11.06.2010, 16:17 (vor 5690 Tagen) @ MrX

Damit schiesst jetzt aber gegen den Russen

MrX, Friday, 11.06.2010, 16:27 (vor 5690 Tagen) @ Robert

- kein Text -

Ach watt

ajk, Friday, 11.06.2010, 14:48 (vor 5690 Tagen) @ MrX

Du hast einfach nicht genug Lebenserfahrung.

Devot und Dominant.. Jaja immer diese BDSM Wörter..

In wirklichkeit ist es viel sanfter, liebevoller und herzlicher. Als Mann achtet man drauf das die Frau in ihren Hormonschwankungen nichts tut was ihr selbst schadet, die Frau vertraut dem Mann weil er ihr vertraut.

Das nennt man Respekt, Zuwendung, Liebe, Freundschaft und und und...

Wer nicht weiss das Frauen in der Schwangerschaft oftmals unzurechnugnsfähig sind, der ist einfach nur ein Bubi oder eine Frau die das leugnet.

/ajk

--
Solange du andere fragst, was du "darfst", bist du kein Mann. - Robert

Ach watt

MrX, Friday, 11.06.2010, 16:26 (vor 5690 Tagen) @ ajk

Du hast einfach nicht genug Lebenserfahrung.

Sie reicht, um festzustellen, dass Paarbeziehungen um einiges vielfältiger sind als hier unterstellt wird.

Evolution und Biologie hin oder her, es entspricht einfach nicht meinen Erfahrungen. In vielen Beziehungen ist es genau andersherum, da verhalten sich die Männer wie kleine Jungen und die Frauen sind regelrechte Dominas.
Ansonsten gibt es ja noch das Bild der prügelnden Frau mit dem Teigholz.
Das ganze passt einfach nicht zur Realität.

Das ist die FOLGE von dem

ajk, Friday, 11.06.2010, 20:13 (vor 5690 Tagen) @ MrX

Du hast einfach nicht genug Lebenserfahrung.


Sie reicht, um festzustellen, dass Paarbeziehungen um einiges vielfältiger
sind als hier unterstellt wird.


Evolution und Biologie hin oder her, es entspricht einfach nicht meinen
Erfahrungen. In vielen Beziehungen ist es genau andersherum, da verhalten
sich die Männer wie kleine Jungen und die Frauen sind regelrechte Dominas.

Himmel, das ist die FOLGE der Feminisierung! WEIL die Männer nicht wirklich erwachsen geworden sind, verhalten sie sich wie Jungen. WEIL die Männer keine erwachsenen Männer sind, verhalten sich die Frauen wie Dominas.

Das hängt unmittelbar zusammen.

Ansonsten gibt es ja noch das Bild der prügelnden Frau mit dem Teigholz.
Das ganze passt einfach nicht zur Realität.

Das ist genau dasselbe. WEIL die Männer sich nicht wie erwachsene Männer verhalten und fühlen, DARUM werden die Frauen dominant, grausam, diktatorisch und co.

Und am Ende verlassen oder betrügen sie die Mànner, weil die einfach uncool sind. Noch nie was vom "Shittest" gehört?

/ajk

--
Solange du andere fragst, was du "darfst", bist du kein Mann. - Robert

Ach watt

Dummerjan, Saturday, 12.06.2010, 06:56 (vor 5689 Tagen) @ MrX

Du hast einfach nicht genug Lebenserfahrung.


Sie reicht, um festzustellen, dass Paarbeziehungen um einiges vielfältiger
sind als hier unterstellt wird.

Evolution und Biologie hin oder her, es entspricht einfach nicht meinen
Erfahrungen. In vielen Beziehungen ist es genau andersherum, da verhalten
sich die Männer wie kleine Jungen und die Frauen sind regelrechte Dominas.

Ansonsten gibt es ja noch das Bild der prügelnden Frau mit dem Teigholz.
Das ganze passt einfach nicht zur Realität.

Ups ein Feminist! Weisst Du woran man die erkennt? Feministen sind die Menschen, die Ihre persönlichen Erfahrungen für "die Gesellschaft" halten, und diese deshalb kritisieren, weil sie aufgrund Ihrer Persönlichkeitsstruktur eben nur bestimmte Erfahrungen machen.

Aber, wie Bully(Cars) sagte: FLieg, sei frei!

Der Nick passt

MrX, Saturday, 12.06.2010, 20:04 (vor 5689 Tagen) @ Dummerjan

Ups ein Feminist! Weisst Du woran man die erkennt? Feministen sind die
Menschen, die Ihre persönlichen Erfahrungen für "die Gesellschaft" halten,
und diese deshalb kritisieren, weil sie aufgrund Ihrer
Persönlichkeitsstruktur eben nur bestimmte Erfahrungen machen.

Aber, wie Bully(Cars) sagte: FLieg, sei frei!

Ach watt

Roslin, Saturday, 12.06.2010, 21:11 (vor 5689 Tagen) @ MrX
bearbeitet von Roslin, Saturday, 12.06.2010, 21:24

Du hast einfach nicht genug Lebenserfahrung.


Sie reicht, um festzustellen, dass Paarbeziehungen um einiges vielfältiger
sind als hier unterstellt wird.

Ja, Paarbeziehungen sind um einiges vielfältiger als Ajk meint und die Bandbreite der Natur ist es auch, weshalb sich aus Biologie keine Rollenzwänge für Individuen herleiten oder rechtfertigen lassen.

Das wäre Biologismus.

Aber Wahrscheinlichkeiten lassen sich aus der Biologie ableiten und diejenigen, die solche Schlussfolgerungen von biologischen Gegebenheiten auf Wahrscheinlichkeiten und Häufigkeiten als Biologismus denunzieren, verkennen, dass die natürliche Existenz von Ausnahmen nicht die Annahme erlaubt, damit sei die Existenz der Regel widerlegt.

Lasst die Menschen doch einfach sein, in Ruhe sein und wartet ab, welche Rollen sich Männlein und Weiblein selbst aus- und einhandeln in ihren Partnerschaften als Gleichberechtigte.

Und akzeptiert das Ergebnis, auch wenn es sicher nicht euren Gleichstellungs-und Gleichartigkeitsphantasien entsprechen wird.

Aber genau das tut diese ideologiesche Bande ja nicht, sondern mit aller Gewalt und immer penetranter wird versucht, die widerspenstige Realität der Zweigeschlechtlichkeit dem eigenen ideologischen Unisex-Eunuchentum anzupassen mit immer durchgreifenderen, freiheitsbeschränkenderen Eingriffen der Sozialingenieure, der Sprachregler, der Diskriminierer, Quotierer, Privilegierer im Dienste der Gleichstellung, die sich natürlich nicht einstellen will, die man daher herbeizwingen muss.

Dass man damit die Gesellschaft zerstört, ihre Zukunftsfähigkeit, ihre "Kinderfähigkeit", das übersieht man oder nimmt es in Kauf.

Nur wer Kinder hat, hat Zukunft.

Die "moderne" Unisexfamilie hat nicht viele Kinder.

Feminismus, und da hat Ajk Recht, ist eine Sackgasse, ein Dead End.

Religiöse, traditionelle Familien, ob Juden, Christen, Muslime oder sonstiges, haben im Schnitt doppelt so viele Kinder wie säkulare, "moderne".

Es ist ausrechenbar, wie viele Generationen es braucht, um aus den "modernen" säkularen Familien die unmodernen, gestrigen Lebensformen zu machen.

Ich betone: Wohl ist mir dabei nicht, denn mit dem Untergang des männerverachtenden, menschenfeindlichen, lebensfeindlichen, realitätsblinden Feminismus geht wahrscheinlich viel von dem mit unter, woran mir wirklich liegt, vielleicht auch die Gleichberechtigung der Geschlechter, gar die Demokratie selbst samt Sozialstaat.

Ja, die Gefahr besteht.

Jajaja, Männer und Frauen sind grundverschieden, blabla

Dummerjan, Saturday, 12.06.2010, 06:53 (vor 5689 Tagen) @ MrX

Aber realitätsverleugnende Ideologen haben etwas so Uniformes, dass man
mir diesen Irrtum nachsehen mag.


Wenn wie weiter unten geschehen das Scheitern einer Beziehung darauf
zurückgeführt wird, dass die Frau nicht ihre von der Natur vorbestimmte
devote und der Mann seine dominante Rolle einnimmt und das ganze noch, wie
es oft getan wird mit irgendwelchen Pseudo-Evolutionstheorien erklärt wird,
dann ist das in meinen Augen aber auch nichts anderes als eine
realitätsverleugnende Ideologie.

Folgendes sind Unterstellungen und Behauptungen:
1."dass die Frau nicht ihre von der Natur vorbestimmte
devote" inwiefern ist dies belegbar, oder handelt es sich um Deine Vorstellung die Du anderen unterstellst?
2. "der Mann seine dominante Rolle einnimmt" siehe 1.
3. "realitätsverleugnende Ideologie." sei kein Pleonasmus.

Warum kritisieren Kritiker zuerst immer die Anderen?

Jajaja, Männer und Frauen sind grundverschieden, blabla

MrX, Saturday, 12.06.2010, 20:07 (vor 5689 Tagen) @ Dummerjan

Aber realitätsverleugnende Ideologen haben etwas so Uniformes, dass

man

mir diesen Irrtum nachsehen mag.


Wenn wie weiter unten geschehen das Scheitern einer Beziehung darauf
zurückgeführt wird, dass die Frau nicht ihre von der Natur vorbestimmte
devote und der Mann seine dominante Rolle einnimmt und das ganze noch,

wie

es oft getan wird mit irgendwelchen Pseudo-Evolutionstheorien erklärt

wird,

dann ist das in meinen Augen aber auch nichts anderes als eine
realitätsverleugnende Ideologie.

Folgendes sind Unterstellungen und Behauptungen:
1."dass die Frau nicht ihre von der Natur vorbestimmte
devote" inwiefern ist dies belegbar, oder handelt es sich um Deine
Vorstellung die Du anderen unterstellst?
2. "der Mann seine dominante Rolle einnimmt" siehe 1.
3. "realitätsverleugnende Ideologie." sei kein Pleonasmus.


1. und 2. wurde nicht von mir sondern der gegnerischen Partei behauptet.

Bei dir noch alles klar im Kopf?

Borat Sagdijev, Thursday, 10.06.2010, 03:40 (vor 5691 Tagen) @ Gast_bb

Deine Position in einem Satz: Individualität ist gegen die Natur und gehört
abgeschafft. Wer das nicht einsieht, verweigert sich der Realität.

Aber er sagt doch dass die zwei Geschlechter individuell also verschieden voneinander sind.
Sie haben eindeutige individuelle Eigenschaften und werden sogar ideologiefrei von Tieren sicher unterschieden.

Oder willst du deine gescheiterte Ideologie die Aufgrund der Streubreite vieler aber nicht aller Eigenschaften der zwei Geschlechter und daher hoher Überlappung rechtfertigen?
Auch bleibt deiner Ideologie das Problem von körperlichen Eigenschaften die jeweils nur 1 Geschlecht hat.

Danke, aber: nein, danke. Werd mit deiner Ideologie glücklich, aber
versuch sie nicht anderen aufzuzwängen. Deine Mann-Frau-Zweiteilung ist
nicht weniger ideologisch als die der Gender-Konstrukteure, die alles in
neue Formen pressen wollen.

Wie wäre es wenn du (und viele Andere sowie der Staat) deine Ideologie nicht jedem aufzwängen wolltest?
Wirst du mit deiner Ideologie nicht alleine Glücklich?
Offensichtlich nicht, denn es fließen erhebliche Ressourcen in deine Ideologie, doch ohne die erkennbaren prophezeiten Fortschritte von Propaganda mal Abgesehen.

--
Afrika hat Korruption?
Deutschland ist besser, es hat Genderforschung und bald eine gesetzlich garantierte Frauenquote.

Das lese ich nicht heraus

mee, Thursday, 10.06.2010, 04:07 (vor 5691 Tagen) @ Gast_bb

Deine Position in einem Satz: Individualität ist gegen die Natur und gehört
abgeschafft. Wer das nicht einsieht, verweigert sich der Realität.

Danke, aber: nein, danke. Werd mit deiner Ideologie glücklich, aber
versuch sie nicht anderen aufzuzwängen. Deine Mann-Frau-Zweiteilung ist
nicht weniger ideologisch als die der Gender-Konstrukteure, die alles in
neue Formen pressen wollen.

Es einen Unterschied zwischen dem Verhalten von Individuen und statistischen Häufungen. Feminismus behauptet, z.B. das statistisch nachgewiesene weniger ausgeprägte Interesse an einer Vorstandskarriere sei ein soziales Konstrukt das Frauen diskriminiere. Es seien Maßnahmen notwendig, um dieses soziale Konstrukt zu bekämpfen. Es wird so die Norm Androgynität aufgestellt und jedem der sich in seiner Individualität dieser neuen Norm entziehen möchte unbesehen unterstellt, er/sie sei Verfechter/Kollaborateur des "Patriarchates" - und damit sozial zu ächten.

Der kleine feine Unterschied besteht darin, ob man sich dafür einsetzt dass Individuen die sich nicht rollenkonform Verhalten nicht gemobbt werden, oder ob man eine neue Norm bzw. Zwangsmoral aufbaut die die meisten Menschen nur unter großer Selbstverleugnung, -Ablehnung und Doppelmoral "hinkriegen".

Ersteres ist nmE für eine aufgeklärte Gesellschaft selbstverständlich, und letzteres ist eben für eine breite Masse einschränkender als es die traditionellen Geschlechterrollen unter den heutigen materiellen Voraussetzungen jemals hätten sein können.

Die meisten Frauen wollen insgeheim immer noch den Beschützer und Hauptversorger, und die meisten Männer sehen darin ihren bestmöglichen Beitrag zum gemeinsamen Projekt Familie. Und es sieht so aus, als gebe es für diese Tendenz biologische Ursachen, die meisten Männer und Frauen "können nicht anders"

"Das private ist Politisch", man greift ins Intimste ein was Menschen miteinander haben, in die Gestaltung ihrer Liebesbeziehungen.

Das lese ich nicht heraus

Zwei Paar Schuhe, Thursday, 10.06.2010, 23:39 (vor 5690 Tagen) @ mee

Es einen Unterschied zwischen dem Verhalten von Individuen und
statistischen Häufungen. Feminismus behauptet, z.B. das statistisch
nachgewiesene weniger ausgeprägte Interesse an einer Vorstandskarriere sei
ein soziales Konstrukt das Frauen diskriminiere.

Das ist richtig. Es gibt dieses soziale Konstrukt, das für unsere Zeit und unsere Kultur typisch ist. Ob man es eine Diskriminierung nennt, hängt von der individuellen Einstellung ab, lässt sich nicht direkt belegen.

Es seien Maßnahmen

notwendig, um dieses soziale Konstrukt zu bekämpfen.

Dies erschließt sich nicht zwingend aus der Feststellung eines sozialen Konstrukts. Es gibt dies - ja. Wie man es "findet" und ob oder was man dagegen zu tun gedenkt, ist eine ganz andere Sache. Also bitte nicht durcheinanderbringen!

Es wird so die Norm

Androgynität aufgestellt und jedem der sich in seiner Individualität dieser
neuen Norm entziehen möchte unbesehen unterstellt, er/sie sei
Verfechter/Kollaborateur des "Patriarchates" - und damit sozial zu ächten.

Eben nicht. Die Norm steht unter Beschuss. Sie kann und soll nicht durch eine neue Norm ersetzt werden. Die Individualität ersetzt die Norm, sonst wäre sie keine.

Der kleine feine Unterschied besteht darin, ob man sich dafür einsetzt
dass Individuen die sich nicht rollenkonform Verhalten nicht gemobbt
werden, oder ob man eine neue Norm bzw. Zwangsmoral aufbaut die die meisten
Menschen nur unter großer Selbstverleugnung, -Ablehnung und Doppelmoral
"hinkriegen".

Eine Zwangsmoral besteht ja bereits. Es macht keinen Sinn, eine neue aufzubauen, denn die wäre nicht besser (oder schlechter?) als die bestehende. Menschen sollten Menschen sein dürfen und keinem Rollenzwang unterliegen. Das ist natürlich eine Utopie.


Ersteres ist nmE für eine aufgeklärte Gesellschaft selbstverständlich, und
letzteres ist eben für eine breite Masse einschränkender als es die
traditionellen Geschlechterrollen unter den heutigen materiellen
Voraussetzungen jemals hätten sein können.

Die traditionellen Geschlechterrollen haben sowieso ausgedient. Ihre Zeit läuft ab. Wodurch sie ersetzt werden, ist eine andere Frage.


Die meisten Frauen wollen insgeheim immer noch den Beschützer und
Hauptversorger, und die meisten Männer sehen darin ihren bestmöglichen
Beitrag zum gemeinsamen Projekt Familie. Und es sieht so aus, als gebe es
für diese Tendenz biologische Ursachen, die meisten Männer und
Frauen "können nicht anders"

Diese biologischen Ursachen sind nicht nachweisbar. Ganz im Gegenteil. Man weiß inzwischen, dass die neurologischen Gegebenheiten der Geschlechter (fast) identisch sind. Doch folgt jeder der gesellschaftlichen Norm, die ihm von Babybeinen an eingetrichtert wird. Wie gesagt - die Wertung ist eine andere Frage.


"Das private ist Politisch", man greift ins Intimste ein was Menschen
miteinander haben, in die Gestaltung ihrer Liebesbeziehungen.

Das war schon immer so. Die Rollenvorschriften der Gesellschaft legen und legten fest, wie sich Mann und Frau zu verhalten haben, wie und warum sie zusammen leben und wie sie ihr Liebesleben gestalten. Davon gilt es Abschied zu nehmen.

Moment mal..

mee, Friday, 11.06.2010, 07:51 (vor 5690 Tagen) @ Zwei Paar Schuhe

Dies erschließt sich nicht zwingend aus der Feststellung eines sozialen
Konstrukts. Es gibt dies - ja. Wie man es "findet" und ob oder was man
dagegen zu tun gedenkt, ist eine ganz andere Sache. Also bitte nicht
durcheinanderbringen!

Äh, moment mal: Gängige feministischer Theorie leitet aus der These dass Geschlecht ausschließlich konstruiert sei ab, dass dieses Konstrukt dazu erschaffen wurde um Frauen zu unterdrücken (Daher ja auch die Ableitung "Sexismus" aus Rassismus) Da gibt es keinen Spielraum eine eigene Haltung zu "finden", denn jede andere Haltung als die feministische ist auxiomatisch "Frauenfeindlich", sprich: sozialschädlich und ebenso zu ächten wie Gewalt.

Eben nicht. Die Norm steht unter Beschuss. Sie kann und soll nicht durch
eine neue Norm ersetzt werden. Die Individualität ersetzt die Norm, sonst
wäre sie keine.

Individualität hat allgemein unbestritten dort ihre Grenze wo die Individualität anderer eingeschränkt wird. Wenn nun "Geschlechterstereotype" angeblich die Individualität anderer einschränken, dann ist es folgerichtig legitim und notwendig "Geschlechterstereotype" zu tabuisieren, sprich: Die Norm "Anti-Geschlechterstereotyp" aufzustellen. Stereotype sind aber zur Informationsökonomie überlebensnotwendig, insofern ist diese Norm eine klassische verlogene Zwangsmoral, da sie ein Mensch aus Fleisch und Blut gar nicht erfüllen kann. In etwa vergleichbar mit der Tabuisierung von Sex.

Eine Zwangsmoral besteht ja bereits. Es macht keinen Sinn, eine neue
aufzubauen, denn die wäre nicht besser (oder schlechter?) als die
bestehende. Menschen sollten Menschen sein dürfen und keinem Rollenzwang
unterliegen. Das ist natürlich eine Utopie.

Ich schrieb ganz klar: Die vom Feminismus aufgestellte Norm ist einschänkender als es die traditionelle unter heutigen Bedingungen jemals gewesen wäre (Familienplanung, Wohlstand, Bildung für breite Schichten, Strukturwandel in der Arbeitswelt..)

Die traditionellen Geschlechterrollen waren schon immer im stetigen Fluß, die Vorstellung davon wie Männer und Frauen sich Verhalten sollen haben sich stets den Notwendigkeiten angepasst. Klar daran zu erkennen, dass feministische Forderungen noch nie auf nennenswerten Widerstand gestoßen sind, Frauen haben sich schon immer an der Gestaltung ihrer Rolle aktiv beteiligt. Die Gesellschaft hat Frauen schon immer gefragt: Wie wollt ihr sein?

Diese biologischen Ursachen sind nicht nachweisbar. Ganz im Gegenteil. Man
weiß inzwischen, dass die neurologischen Gegebenheiten der Geschlechter
(fast) identisch sind. Doch folgt jeder der gesellschaftlichen Norm, die
ihm von Babybeinen an eingetrichtert wird. Wie gesagt - die Wertung ist
eine andere Frage.

Was sind schon "neurologische Gegebenheiten"? Mensch ist ja bei der Geburt keine unbeleckte Hardware die mit Software gefüttert wird. Das Modell der IT-Technologie ist auf Lebewesen nicht übertragbar. Es lässt sich auch sehr gut nachweisen, dass Hormone eine Wirkung haben, für irgendwas sind sie schließlich da.

Hormone sind natülich kein Schicksal, Mensch ist ja ein Anpassungswunder. Dennoch führen z.B. unterschiedliche Hormonkomplexe dazu, dass es statische Häufungen gibt. Es gibt z.B. weniger Frauen die bereit sind ihr Privatleben für die Karriere zu opfern. Es gibt einen Unterschied zwischen Biologie und biologischen Determinismus. FeministInnen dreschen aber unqualifiziert auf jeden ein, der auch nur das Wort Hormon in den Mund zu nehmen wagt, ein Sakrileg!

Das war schon immer so. Die Rollenvorschriften der Gesellschaft legen und
legten fest, wie sich Mann und Frau zu verhalten haben, wie und warum sie
zusammen leben und wie sie ihr Liebesleben gestalten. Davon gilt es
Abschied zu nehmen.

Das war so, weil in früheren Zeiten Frauen praktisch dauerschwanger waren und es sehr viel Mühe kostete die so entstehenden vielen Kinder auch nur satt zu kriegen. Aus Spaß wurde Ernst, und der musste etwas zu beissen haben. Wenn sich die Rahmenbedingungen ändern, dann ändern sich auch die Geschlechterideale, das zeigt die Geschichte ganz klar. Sollten wir wieder Lebensbedingungen haben wie unsere Großeltern, dann werden wir auch wieder ähnliche Geschlechterideale entwickeln (müssen). Oder würdest Du Dich in der Schwerindustrie für ein Kind kaputtmachen, dass Dein widerlicher Nachbar heimlich mit Deiner Frau gezeugt hat?

Es gilt vom Feminismus mit seiner Zwangsmoral abschied zu nehmen, damit die Geschlechterideale sich entsprechend den Gegebenheiten - in einem demokratischen Prozess - entwickeln können. Sorry, das "Problem" ist nicht für immer und ewig aus der Welt zu schaffen indem man "Geschlechterstereotype" ächtet. Wir tun mal einfach so als gäbe es keine Zweigeschlechtlichkeit und meinen wir hätten so eines der größten Themen der Menscheit einfach aufgelöst: Das ist einfach nur eine grenzenlos dämliche Selbstüberschätzung, und eben nicht auch nur ansatzweise ein gesellschaftlicher Fortschritt. Frauen werden immer die Kinder gebären, und Männer werden sie immer Zeugen, und das wird immer private und gesellschaftliche Auswirkungen haben.

Moment mal..

Zwei Paar Schuhe, Friday, 11.06.2010, 10:31 (vor 5690 Tagen) @ mee


Äh, moment mal: Gängige feministischer Theorie leitet aus der These dass
Geschlecht ausschließlich konstruiert sei ab, dass dieses Konstrukt dazu
erschaffen wurde um Frauen zu unterdrücken (Daher ja auch die Ableitung
"Sexismus" aus Rassismus) Da gibt es keinen Spielraum eine eigene Haltung
zu "finden", denn jede andere Haltung als die feministische ist
auxiomatisch "Frauenfeindlich", sprich: sozialschädlich und ebenso zu
ächten wie Gewalt.

Es gibt durchaus sehr unterschiedliche feministische Theorien, sie sind keine homogene Theoriemasse mit Behauptungen und Schlussfolgerungen, die in sich geschlossen sind. Es geht eben heute mehr und mehr darum, eine "eigene Haltung" zu finden, da die Normen aufweichen und das Individuum quasi freigestellt wird. Das konstruierte Geschlecht bzw. das konstruierte Verhalten innerhalb einer bestimmten Zeit und Kultur ist zwar sichtbar, aber ist es auch veränderbar? Sollte, muss es in seiner Auffassung beschleunigt oder neu gestaltet werden? Sind hier Maßnahmen oder nur Diskussionen und Betrachtungen gefragt?

Individualität hat allgemein unbestritten dort ihre Grenze wo die
Individualität anderer eingeschränkt wird.

Das ist zweifellos richtig. Doch müsste man hier genau definieren, von welchen Grenzen die Rede ist und wie man Inidividualität definiert.

Wenn nun

"Geschlechterstereotype" angeblich die Individualität anderer einschränken,
dann ist es folgerichtig legitim und notwendig "Geschlechterstereotype" zu
tabuisieren, sprich: Die Norm "Anti-Geschlechterstereotyp" aufzustellen.

Das ist eben nicht "folgerichtig legitim". Warum sollten sich Individuen nicht dafür entscheiden, sich einem Stereotyp zu unterwerfen, selbst wenn sie es "durchschauen"? Sie selbst mögen es als Vorteil anerkennen aus welchen Gründen auch immer. Wenn ein solches Tabu folgerichtig legitim wäre, müsste noch ganz andere Dinge tabuisiert werden, z.B. Religion usw. Eine irre Vorstellung.

Stereotype sind aber zur Informationsökonomie überlebensnotwendig, insofern
ist diese Norm eine klassische verlogene Zwangsmoral, da sie ein Mensch aus
Fleisch und Blut gar nicht erfüllen kann. In etwa vergleichbar mit der
Tabuisierung von Sex.

Allerdings. Die Informationsökologie ist natürlich ein bewusst gewähltes Konstrukt, das wiederum Stereotype hervorbringt. Eine Zwangsmoral ist etwas ganz anderes, macht niemals Sinn, egal wie sie definiert wird.

Ich schrieb ganz klar: Die vom Feminismus aufgestellte Norm ist
einschänkender als es die traditionelle unter heutigen Bedingungen jemals
gewesen wäre (Familienplanung, Wohlstand, Bildung für breite Schichten,
Strukturwandel in der Arbeitswelt..)

Es gibt keine aufgestellte Norm des Feminismus. Es gibt eine Menge Theorien und Diskussionen. Sich eine Theorie herauszugreifen und sie als einschränkend zu bezeichnen, ist legitim aber müßig. Der stattfindende Wandel lässt sich durchaus auf viele verschiedene Faktoren zurückfinden. Diese sind heterogen und vielschichtig. Ich würde sie niemals so simpel gebündelt darstellen wollen


Die traditionellen Geschlechterrollen waren schon immer im stetigen Fluß,
die Vorstellung davon wie Männer und Frauen sich Verhalten sollen haben
sich stets den Notwendigkeiten angepasst. Klar daran zu erkennen, dass
feministische Forderungen noch nie auf nennenswerten Widerstand gestoßen
sind, Frauen haben sich schon immer an der Gestaltung ihrer Rolle aktiv
beteiligt. Die Gesellschaft hat Frauen schon immer gefragt: Wie wollt ihr
sein?

Nun, das ist im Rückblick sehr optimistisch dargestellt. Aber neigt man nicht dazu, in der Erinnerung zu schwelgen und alles Schlimme auszublenden? Da wird so mancher Krieg zum Abenteuerspielplatz und so mancher Soldat zum ewigen Kameraden. Die Wirklichkeit war sicher ganz anders.

Hormone sind natülich kein Schicksal, Mensch ist ja ein Anpassungswunder.
Dennoch führen z.B. unterschiedliche Hormonkomplexe dazu, dass es statische
Häufungen gibt. Es gibt z.B. weniger Frauen die bereit sind ihr Privatleben
für die Karriere zu opfern. Es gibt einen Unterschied zwischen Biologie und
biologischen Determinismus. FeministInnen dreschen aber unqualifiziert auf
jeden ein, der auch nur das Wort Hormon in den Mund zu nehmen wagt, ein
Sakrileg!

Hormone sind in aller Munde! Inwiefern sie die Karriere bestimmen ist eine andere Frage. Wichtiger scheint die herrschende Kultur zu sein. Schon in Nachbarländern machen Frauen gerne und erfolgreich Karriere, während sie hier noch als Rabenmütter bezeichnet werden, wenn sie arbeiten und Kinder haben. Was "besser" ist und ob man etwas daran ändern kann oder will, ist eine andere Frage.

Das war so, weil in früheren Zeiten Frauen praktisch dauerschwanger waren
und es sehr viel Mühe kostete die so entstehenden vielen Kinder auch nur
satt zu kriegen. Aus Spaß wurde Ernst, und der musste etwas zu beissen
haben. Wenn sich die Rahmenbedingungen ändern, dann ändern sich auch die
Geschlechterideale, das zeigt die Geschichte ganz klar. Sollten wir wieder
Lebensbedingungen haben wie unsere Großeltern, dann werden wir auch wieder
ähnliche Geschlechterideale entwickeln (müssen). Oder würdest Du Dich in
der Schwerindustrie für ein Kind kaputtmachen, dass Dein widerlicher
Nachbar heimlich mit Deiner Frau gezeugt hat?

Das würde ich sicher tun, wenn ich in einer matrilinearen Gesellschaft leben würde. Dann wäre mir dies mämlich ganz egal. Nicht, dass ich diese Gesellschaftsform idealisieren möchte, aber das Beispiel zeigt mal wieder, dass die Rahmenbedingungen die Ideale ändern (wie du selbst schreibst).


Es gilt vom Feminismus mit seiner Zwangsmoral abschied zu nehmen, damit
die Geschlechterideale sich entsprechend den Gegebenheiten - in einem
demokratischen Prozess - entwickeln können. Sorry, das "Problem" ist nicht
für immer und ewig aus der Welt zu schaffen indem man
"Geschlechterstereotype" ächtet.

Sicher nicht. Stereotype sind immanent, ziehen sich durch alle Epochen und Kulturen. Doch sind sie immer im Fluss. Gegen den demokratischen Prozess ist nichts einzuwenden, doch sind sie ein Produkt der herrschenden gesellschaftlichen Diskussion. Die wiederum lässt sich nicht verbietrn. Wie gesagt: eine Zwangsmoral existiert bereits, sie löst sich gerade auf.

Wir tun mal einfach so als gäbe es keine

Zweigeschlechtlichkeit und meinen wir hätten so eines der größten Themen
der Menscheit einfach aufgelöst: Das ist einfach nur eine grenzenlos
dämliche Selbstüberschätzung, und eben nicht auch nur ansatzweise ein
gesellschaftlicher Fortschritt. Frauen werden immer die Kinder gebären, und
Männer werden sie immer Zeugen, und das wird immer private und
gesellschaftliche Auswirkungen haben.

Das stimmt allerdings. Die gesellschaftlichen Auswirkungen sind jedoch keineswegs natürlich sondern konstruiert. Das müssen sie wohl sein. Doch wie es eben mit Konstruktionen so ist - sie sind nach einiger Zeit recht wacklig.

Hormone sind es

ajk, Friday, 11.06.2010, 15:26 (vor 5690 Tagen) @ Zwei Paar Schuhe

und sonst gar nix.

Man macht keine Karriere in einem Unternehmen ohne Kampfgeist und Testosteron.

Und den haben Frauen nicht.

/ajk

--
Solange du andere fragst, was du "darfst", bist du kein Mann. - Robert

Moment mal..

mee, Friday, 11.06.2010, 19:14 (vor 5690 Tagen) @ Zwei Paar Schuhe

Es gibt durchaus sehr unterschiedliche feministische Theorien..

Bei Kritik zerfällt Feminismus plötzlich immer in millionen Individuen, die schwören "ICH doch nicht, beschwer' Dich bei der Dworkin. Du hast doch keine Ahnung was MEIN Feminismus ist."

Der Kindergarten interessiert nicht, Feminismus ist die überwiegend verbreitete Ideologie der FeministInnen. Natürlich gibt es auch Feministinnen wie Wendy McElroy, aber sie sind die Ausnahme und nicht die Regel. Verallgemeinerungen sind notwendig um überhaupt diskutieren zu können, man kann ja nicht bei jeder Diskussion jede FeministIn auf der Welt einzeln mit Namen aufzählen.

Es geht eben heute mehr und mehr darum, eine "eigene
Haltung" zu finden, da die Normen aufweichen und das Individuum quasi
freigestellt wird. Das konstruierte Geschlecht bzw. das konstruierte
Verhalten innerhalb einer bestimmten Zeit und Kultur ist zwar sichtbar,
aber ist es auch veränderbar? Sollte, muss es in seiner Auffassung
beschleunigt oder neu gestaltet werden? Sind hier Maßnahmen oder nur
Diskussionen und Betrachtungen gefragt?

Es geht überwiegend nach wie vor darum, das sogenannte Patriarchat zu bekämpfen, mit den Implikationen die ich beschrieben habe. Da die Konstruktion als Unterdrückungsmechanismus definiert wird, sind selbstverständlich Maßnahmen gefordert, und seien es "Diskusionen" die unter feministischen Paradigmen zu führen sind.

Das ist eben nicht "folgerichtig legitim". Warum sollten sich Individuen
nicht dafür entscheiden, sich einem Stereotyp zu unterwerfen, selbst wenn
sie es "durchschauen"?

Weil dieses sogenannte Stereotyp auxiomatisch als "Patriarchal" definiert wird, somit also der Mann der es pflegt dies per Definition aus einem Hegemoniebestreben heraus tut, und eine Frau bestennfalls so "dumm" ist nicht anders zu können als ihre eigene Unterdrückung zu wählen.

Sie selbst mögen es als Vorteil anerkennen aus
welchen Gründen auch immer. Wenn ein solches Tabu folgerichtig legitim
wäre, müsste noch ganz andere Dinge tabuisiert werden, z.B. Religion usw.
Eine irre Vorstellung.

Eine irre Vorstellung, in der Tat. Die Maßnahmen gegen "Geschlechterstereotype" laufen auf hochtouren, angefangen von der Schule über die Werbung bis zum Versuch der Manipulation des Sprachgebrauchs. Nun sollen sogar die Worte Mutter und Vater verbannt werden.

Stereotype sind aber zur Informationsökonomie überlebensnotwendig,

insofern

ist diese Norm eine klassische verlogene Zwangsmoral, da sie ein Mensch

aus

Fleisch und Blut gar nicht erfüllen kann. In etwa vergleichbar mit der
Tabuisierung von Sex.


Allerdings. Die Informationsökologie ist natürlich ein bewusst gewähltes
Konstrukt, das wiederum Stereotype hervorbringt. Eine Zwangsmoral ist etwas
ganz anderes, macht niemals Sinn, egal wie sie definiert wird.

(Ich schieb Informationsökonomie und nicht -ökologie) Der Begriff mag falsch gewählt sein, wir kommen aber ohne Stereotype (=Verallgemeinerungen) nicht mit dem täglichen Leben zurecht. Wer keine Stereotype pflegt kann die Informationsflut, die ihm seine Sinne bieten nicht verarbeiten. Das Verurteilen von Stereotype ist also das Verurteilen einer überlebensnotwendigen Funktion. Das ist letztendlich eine - natülich sinnlose und verlogene - Zwangsmoral der übleren Sorte, weil diese Moral etwas ablehnt das nicht vermeidbar ist (der Zwang besteht darin, dass es zur Anerkennung als nichtunterdrückendes Mitglied der Gesellschaft notwendig ist so zu tun als hätte man keine Stereotype)

Es mag ja noch Sinn machen weit verbreitete Ressentiments zu tabuisieren, da ein Ressentiment eine negative Vorverurteilung ist. Ressentiment sehe ich aber in unserer Gesellschaft überwiegend gegen Männer, die putzende Hausfrau in der Werbung ist kein Ressentiment.

Es gibt keine aufgestellte Norm des Feminismus. Es gibt eine Menge
Theorien und Diskussionen. Sich eine Theorie herauszugreifen und sie als
einschränkend zu bezeichnen, ist legitim aber müßig.

Das dominante Theoriegebäude im Feminismus auszublenden und als "eines von Vielen" darzustellen ist legitim aber müßig.

Der stattfindende
Wandel lässt sich durchaus auf viele verschiedene Faktoren zurückfinden.
Diese sind heterogen und vielschichtig. Ich würde sie niemals so simpel
gebündelt darstellen wollen

Ich habe ja einige Faktoren aufgezählt, die zu einem Wandel der Geschlechterideale geführt haben. Was soll dieses einfach gestrickte Standard-Strohmann-Argument?

Die traditionellen Geschlechterrollen waren schon immer im stetigen

Fluß,

die Vorstellung davon wie Männer und Frauen sich Verhalten sollen haben
sich stets den Notwendigkeiten angepasst. Klar daran zu erkennen, dass
feministische Forderungen noch nie auf nennenswerten Widerstand

gestoßen

sind, Frauen haben sich schon immer an der Gestaltung ihrer Rolle aktiv
beteiligt. Die Gesellschaft hat Frauen schon immer gefragt: Wie wollt

ihr

sein?


Nun, das ist im Rückblick sehr optimistisch dargestellt. Aber neigt man
nicht dazu, in der Erinnerung zu schwelgen und alles Schlimme auszublenden?
Da wird so mancher Krieg zum Abenteuerspielplatz und so mancher Soldat zum
ewigen Kameraden. Die Wirklichkeit war sicher ganz anders.

Wieso optimistisch? Das Leben unserer Großeltern war für Männer und Frauen verdammt hart. Der nächste Strohmann..

Hormone sind in aller Munde! Inwiefern sie die Karriere bestimmen ist eine
andere Frage.

*rolleyes* Ich habe ausdrücklich geschrieben dass Hormone eben nicht bestimmend bzw. determinierend sind. Sie bewirken, ebenso wie eine Kultur die nicht repressiv ist, Tendenzen denen sich Mensch durch bewußte Entscheidung entziehen kann. Sie führen aber zu statisch meßbaren Phänomenen wie weniger Frauen in Vorstandsetagen, in Parteien etc. Warum gibt es in der Türkei mehr Ingenierinnen als im Westen? Etwa weil es in der Türkei weniger Geschlechterstereotypen gibt? Wohl eher: In der Türkei können es sich weniger Frauen leisten sich den hormonellen Einflüssen hinzugeben.

Und ja: Hormone sind in aller Munde, und degegen gilt es nach Auffassung der meisten FeministInnen vorzugehen. Anti-Wissenschaft bzw. Gegenaufklärung, denn Hormone haben ganz klar einen Einfluß auf verhalten.

Wichtiger scheint die herrschende Kultur zu sein. Schon in
Nachbarländern machen Frauen gerne und erfolgreich Karriere, während sie
hier noch als Rabenmütter bezeichnet werden, wenn sie arbeiten und Kinder
haben. Was "besser" ist und ob man etwas daran ändern kann oder will, ist
eine andere Frage.

Frauen haben bei uns die weltweit einmalige Möglichkeit, sich auf ihren Mutterstatus auszuruhen und werden in aller Regel dafür anerkannt und alimentiert. In Frankreich gibt es keine nennenswerte Unterhaltspflicht des Vaters der Mutter gegenüber, und eine Frau die den ganzen Tag nur ihr Kind hütet ist als Klucke verschrien. Allen Lippenbekenntnissen zum Trotze ist die Deutsche StandardfeministIn diejenige, die den Mutterkultus am fleißigsten füttert.

Das würde ich sicher tun, wenn ich in einer matrilinearen Gesellschaft
leben würde. Dann wäre mir dies mämlich ganz egal. Nicht, dass ich diese
Gesellschaftsform idealisieren möchte, aber das Beispiel zeigt mal wieder,
dass die Rahmenbedingungen die Ideale ändern (wie du selbst schreibst).

Das mag sein, dass DU das tun WÜRDEST. Es lässt sich freilich gut bekennen wenn man nicht 12 std lebensgefährliche und gesundheitsschädliche Arbeit im Stahlwerk leisten muss. Das "Patriarchat" war der Trick, um Männer dazu zu bewegen bis in den Tod alles für ihre Kinder zu geben.

Sicher nicht. Stereotype sind immanent, ziehen sich durch alle Epochen und
Kulturen. Doch sind sie immer im Fluss. Gegen den demokratischen Prozess
ist nichts einzuwenden, doch sind sie ein Produkt der herrschenden
gesellschaftlichen Diskussion. Die wiederum lässt sich nicht verbietrn. Wie
gesagt: eine Zwangsmoral existiert bereits, sie löst sich gerade auf.

Ich sehe keine traditionelle Zwangsmoral für Frauen, was sollen sie denn heute nicht tun dürfen? Schiefe Blicke und Sprüche einzelner sind keine Repression. Was Männer betrifft stimme ich zu, die Gesellschaft legt uns bisweilen mit aller Staatsgewalt auf unsere traditionelle Rolle fest. Frauen erwarten zuallermeist traditionelles Verhalten, bei gleichzeitiger Wahrung des oberflächlichen Anscheins dass Frauen gar nicht mehr darauf angewiesen wären. Wir sollen traditionell sein und uns gleichzeitig dafür bereitwillig beschimpfen lassen.

Die gesellschaftlichen Auswirkungen sind jedoch
keineswegs natürlich sondern konstruiert. Das müssen sie wohl sein. Doch
wie es eben mit Konstruktionen so ist - sie sind nach einiger Zeit recht
wacklig.

Die Gesellschaft ist von Menschen gestaltet, oh welch' Wunder. Dabei unterliegt sie aber natürlichen Einflüssen und teilweise auch unabänderlichen Bedingungen. Hunger wird nicht als negativ empfunden weil Hunger sozial konstruiert ist.

Moment mal..

Zwei Paar Schuhe, Saturday, 12.06.2010, 09:37 (vor 5689 Tagen) @ mee

Es gibt durchaus sehr unterschiedliche feministische Theorien..


Bei Kritik zerfällt Feminismus plötzlich immer in millionen Individuen,
die schwören "ICH doch nicht, beschwer' Dich bei der Dworkin. Du hast doch
keine Ahnung was MEIN Feminismus ist."

Allerdings hat der Feminismus viele Gesichter. Der Maskulismus übrigens auch. Du würdest dir vielleicht auch verbitten, mit der "rechten" Fraktion in einen Topf geworfen zu werfen. Schaut man sich die ganze Bandbreite des Maskulismus an, so ist fast alles dabei: die radikalen Frauenhasser, die Zukurzgekommenen, die linken und rechten Politiker, die Biologisten, die Religiösen usw.


Der Kindergarten interessiert nicht, Feminismus ist die überwiegend
verbreitete Ideologie der FeministInnen. Natürlich gibt es auch
Feministinnen wie Wendy McElroy, aber sie sind die Ausnahme und nicht die
Regel. Verallgemeinerungen sind notwendig um überhaupt diskutieren zu
können, man kann ja nicht bei jeder Diskussion jede FeministIn auf der Welt
einzeln mit Namen aufzählen.

Dann ist also auch der Maskulismus die überwiegend verbreitete Ideologie der Maskulisten? Und die wäre? Nur reactio auf actio oder doch viel mehr und höchst vielschichtig? Schauen wir uns die Theorien an zum Thema "arbeiten gehen". Da plädieren die einen dafür, dass die Frau ausschließlich zu Hause bleibt und vom Mann wirtschaftlich abhängig ist (natürlich nur bis zur Scheidung, ab dann soll sie wieder voll berufstätig und finanziell unabhängig sein). Es gibt sogar Forderungen nach Wiedereinführung von ehelichen Pflichten, Konto-Verbot und sogar Scheidungsverbot (für die Frau). Dann gibt es die Fraktion, die meint, dass Frauen voll und ganz arbeiten sollen, damit sie den Mann nicht ausnimmt. Kinder und Haushalt machen sich ja bekanntlich von allein usw. Es ist alles dabei, dies nur als Beispiel.

Es geht überwiegend nach wie vor darum, das sogenannte Patriarchat zu
bekämpfen, mit den Implikationen die ich beschrieben habe. Da die
Konstruktion als Unterdrückungsmechanismus definiert wird, sind
selbstverständlich Maßnahmen gefordert, und seien es "Diskusionen" die
unter feministischen Paradigmen zu führen sind.

Diskussionen sollen und müssen sein, ja. Doch sind auch die Paradigmen diskussionswürdig. Ich halte wenig davon, der beschriebenen Konstruktion ein einfaches Etikett wie "Unterdrückungsmechanismus" anzuhängen. Aber natürlich ist dies legitim, genau wie das Gegenteil.

Das ist eben nicht "folgerichtig legitim". Warum sollten sich

Individuen

nicht dafür entscheiden, sich einem Stereotyp zu unterwerfen, selbst

wenn

sie es "durchschauen"?


Weil dieses sogenannte Stereotyp auxiomatisch als "Patriarchal" definiert
wird, somit also der Mann der es pflegt dies per Definition aus einem
Hegemoniebestreben heraus tut, und eine Frau bestennfalls so "dumm" ist
nicht anders zu können als ihre eigene Unterdrückung zu wählen.

Dies wäre deine Interpretation bzw. deine Beobachtung. Doch kann man sich heute in einer Beziehung durchaus individuell einrichten. Und dies ganz bewusst. Wie die Umwelt dies sieht, ist eine andere Frage. Das System des Patriarchats hat sicher Vorteile für beide Seiten, wenn man sie denn nutzen will. Trotzdem spricht nichts dagegen, es sehr wohl kritisch zu beleuchten.

Sie selbst mögen es als Vorteil anerkennen aus
welchen Gründen auch immer. Wenn ein solches Tabu folgerichtig legitim
wäre, müsste noch ganz andere Dinge tabuisiert werden, z.B. Religion

usw.

Eine irre Vorstellung.


Eine irre Vorstellung, in der Tat. Die Maßnahmen gegen
"Geschlechterstereotype" laufen auf hochtouren, angefangen von der Schule
über die Werbung bis zum Versuch der Manipulation des Sprachgebrauchs. Nun
sollen sogar die Worte Mutter und Vater verbannt werden.

Das ist natürlich absurd und führt zu nichts. Geschlechterstereotypen sollten jedoch kritisch gesehen werden, da ist das Verfallsdatum erreicht. Ich halte jedoch nichts davon, einen Sprachgebrauch zu erzwingen. Da kann ich ja gleich in Nordkorea leben.

Wer keine Stereotype pflegt kann die

Informationsflut, die ihm seine Sinne bieten nicht verarbeiten. Das
Verurteilen von Stereotype ist also das Verurteilen einer
überlebensnotwendigen Funktion. Das ist letztendlich eine - natülich
sinnlose und verlogene - Zwangsmoral der übleren Sorte, weil diese Moral
etwas ablehnt das nicht vermeidbar ist (der Zwang besteht darin, dass es
zur Anerkennung als nichtunterdrückendes Mitglied der Gesellschaft
notwendig ist so zu tun als hätte man keine Stereotype)

Das ist richtig. Stereotype sind notwendig, da das Individuum eine Orientierung braucht. Allerdings befinden sie sich ständig im Fluss, was eine gewisse Frustration mit sich bringt. Mit Gewalt eins festhalten oder schaffen zu wollen wäre allerdings Dummheit. Im Moment sind wir mal wieder im Wandel - wie immer eigentlich.
ßig.


Nun, das ist im Rückblick sehr optimistisch dargestellt. Aber neigt man
nicht dazu, in der Erinnerung zu schwelgen und alles Schlimme

auszublenden?

Da wird so mancher Krieg zum Abenteuerspielplatz und so mancher Soldat

zum

ewigen Kameraden. Die Wirklichkeit war sicher ganz anders.

Wieso optimistisch? Das Leben unserer Großeltern war für Männer und Frauen
verdammt hart. Der nächste Strohmann..

Das meine ich ja! Doch im Nachhinein wird alles verklärt. "Früher war alles besser", "die Paare waren eine Leben lang zusammen", "Männer und Frauen lebten harmonisch miteinander" usw. Der ganze Unsinn eben. Die Wirklichkeit sah doch ganz anders aus.

*rolleyes* Ich habe ausdrücklich geschrieben dass Hormone eben nicht
bestimmend bzw. determinierend sind. Sie bewirken, ebenso wie eine Kultur
die nicht repressiv ist, Tendenzen denen sich Mensch durch bewußte
Entscheidung entziehen kann. Sie führen aber zu statisch meßbaren
Phänomenen wie weniger Frauen in Vorstandsetagen, in Parteien etc. Warum
gibt es in der Türkei mehr Ingenierinnen als im Westen? Etwa weil es in der
Türkei weniger Geschlechterstereotypen gibt? Wohl eher: In der Türkei
können es sich weniger Frauen leisten sich den hormonellen Einflüssen
hinzugeben.

Das ist natürlich Unsinn. Frauen und Männer geben sich ihren Hormonen hin und werden dann doch Ingenieur? Ja dann...


Und ja: Hormone sind in aller Munde, und degegen gilt es nach Auffassung
der meisten FeministInnen vorzugehen. Anti-Wissenschaft bzw.
Gegenaufklärung, denn Hormone haben ganz klar einen Einfluß auf verhalten.

Natürlich haben sie das, doch ist ihr Einfluss gering im Vergleich zu den kulturellen Einflüssen. Wäre es umgekehrt, so hätten sich alle Menschen zu allen Zeiten vollkommen identisch verhalten. Davon kann jedoch keine Rede sein. Die ganze Bandbreite an Verhalten ist nicht nur denkbar sondern auch nachweisbar. Was macht es für einen Sinn, sich gegen diese wissenschaftlichen Erkenntnisse aufzulehnen? Genauso fragt man sich, warum so viele Männer an den Geschlechterstereotypen verzweifelt festhalten. Das ist wirklich ein Rätsel. Geht es wirklich nur um Macht und Geld? Ist es Angst? Wahrscheinlich.

Frauen haben bei uns die weltweit einmalige Möglichkeit, sich auf ihren
Mutterstatus auszuruhen und werden in aller Regel dafür anerkannt und
alimentiert. In Frankreich gibt es keine nennenswerte Unterhaltspflicht des
Vaters der Mutter gegenüber, und eine Frau die den ganzen Tag nur ihr Kind
hütet ist als Klucke verschrien. Allen Lippenbekenntnissen zum Trotze ist
die Deutsche StandardfeministIn diejenige, die den Mutterkultus am
fleißigsten füttert.

So gesehen bin ich Französin (was zur Hälfte tatsächlich zutrifft). Aber siehe oben: DEN Feminismus gibt es nicht, und der Mutterkult ist zumindest meiner bescheidenen Meinung nach der Schrecken der Meere.

Das mag sein, dass DU das tun WÜRDEST. Es lässt sich freilich gut bekennen
wenn man nicht 12 std lebensgefährliche und gesundheitsschädliche Arbeit im
Stahlwerk leisten muss. Das "Patriarchat" war der Trick, um Männer dazu zu
bewegen bis in den Tod alles für ihre Kinder zu geben.

Nun, was spricht also dagegen, es anzuschaffen? Es läuft eh aus. Wie gesagt, sind einige Maskulisten fleißige Vertreter desselben. Warum auch immer.

Ich sehe keine traditionelle Zwangsmoral für Frauen, was sollen sie denn
heute nicht tun dürfen? Schiefe Blicke und Sprüche einzelner sind keine
Repression. Was Männer betrifft stimme ich zu, die Gesellschaft legt uns
bisweilen mit aller Staatsgewalt auf unsere traditionelle Rolle fest.
Frauen erwarten zuallermeist traditionelles Verhalten, bei gleichzeitiger
Wahrung des oberflächlichen Anscheins dass Frauen gar nicht mehr darauf
angewiesen wären. Wir sollen traditionell sein und uns gleichzeitig dafür
bereitwillig beschimpfen lassen.

Allerdings ein Widerspruch. Doch was zwingt irgendeinen Mann dazu, dem zu gehorchen? Traditionell zu sein macht nur Sinn, wenn man in einer entsprechenden Partnerschaft lebt. Ansonsten kann man es doch einfach sein lassen. Auch da scheinen Männer schiefe Blicke und Repressionen zu fürchten. Eine echte Gemeinsamkeit. Lol.

Moment mal..

mee, Sunday, 13.06.2010, 01:18 (vor 5688 Tagen) @ Zwei Paar Schuhe

Allerdings hat der Feminismus viele Gesichter. Der Maskulismus übrigens
auch. Du würdest dir vielleicht auch verbitten, mit der "rechten" Fraktion
in einen Topf geworfen zu werfen. Schaut man sich die ganze Bandbreite des
Maskulismus an, so ist fast alles dabei: die radikalen Frauenhasser, die
Zukurzgekommenen, die linken und rechten Politiker, die Biologisten, die
Religiösen usw.

Es hat sich aber im Maskulismus, anders als beim Feminismus, noch keine dominante Theorie etabliert. Wenn sich eine Theorie durchsetzt, mit der ich nicht einverstanden bin dann nenne ich mich selbstverständlich nicht mehr Maskulist. Allenfalls *weißichwas*-Maskulist. Es ist ja meine Sache einen treffenden Bergiff zu wählen, ich kann doch nicht herumjammern dass die Menschen einen Begriff nicht so verstehen wie ich es gerne hätte.

In Frankreich mag die dominante Therie freilich eine andere sein (z.B. Badinter?), wir sprechen aber hier vom Deutschen Feminismus, der weitestgehend den US-Feminismus der 1980er adaptiert hat und sich seitdem keinen Nanometer weiterentwickelt hat. Sozusagen ein vergilbter Snapshot.

Dann ist also auch der Maskulismus die überwiegend verbreitete Ideologie
der Maskulisten? Und die wäre? Nur reactio auf actio oder doch viel mehr
und höchst vielschichtig? Schauen wir uns die Theorien an zum Thema
"arbeiten gehen". Da plädieren die einen dafür, dass die Frau
ausschließlich zu Hause bleibt und vom Mann wirtschaftlich abhängig ist
(natürlich nur bis zur Scheidung, ab dann soll sie wieder voll berufstätig
und finanziell unabhängig sein). Es gibt sogar Forderungen nach
Wiedereinführung von ehelichen Pflichten, Konto-Verbot und sogar
Scheidungsverbot (für die Frau). Dann gibt es die Fraktion, die meint, dass
Frauen voll und ganz arbeiten sollen, damit sie den Mann nicht ausnimmt.
Kinder und Haushalt machen sich ja bekanntlich von allein usw. Es ist alles
dabei, dies nur als Beispiel.

Die Anfangszeit des Feminismus wird ähnlich gewesen sein. Dann hat sich aber die Dworkin-Fraktion, vor Allem in den Institutionen, etabliert. Sie wurde also dominant. Da gab es Einige, die davon gar nicht begeistert waren und sich irgendwann auch nicht mehr "Feministinnen" nennen wollten.

Diskussionen sollen und müssen sein, ja. Doch sind auch die Paradigmen
diskussionswürdig.

Das wird für Dich zutreffen, ich habe jedenfalls den Eindruck. Was die Mehrheit der Feministinnen anbelangt sind die Paradigmen eben nicht diskutierbar, auch nicht für die sogenannten neuen Feministinnen. Maedchenmannschaft.net liefert da wohl ein klares Bild, und das kommt nicht von irgendwoher: Es ist die Mehrheit der dort kommentierenden FeministInnen, die eine Diskussion des Paradigmas "Oppression&Privilege" als Angriff auf Frauenrechte erachtet. Also eben nicht diskutierbar.

Ich halte wenig davon, der beschriebenen Konstruktion
ein einfaches Etikett wie "Unterdrückungsmechanismus" anzuhängen. Aber
natürlich ist dies legitim, genau wie das Gegenteil.

Beispielsweise die Diskussion in der PP zeigt, dass schon das Verwenden des gewachsenen Sprachgebrauches (generisches Maskulinum) als zu bekämpfende "Diskriminierung" betrachtet wird. Zum Unterdrückungsmechanismus wird es dann, wenn solche Vorstellungen Gestaltungsmacht erlangen, z.B. in Schulen, Parteien und Behörden.

Dies wäre deine Interpretation bzw. deine Beobachtung. Doch kann man sich
heute in einer Beziehung durchaus individuell einrichten. Und dies ganz
bewusst. Wie die Umwelt dies sieht, ist eine andere Frage. Das System des
Patriarchats hat sicher Vorteile für beide Seiten, wenn man sie denn nutzen
will.

Man kann sich natürlich in einer Beziehung individuell einrichten. Problematisch wird es aber, wenn Kinder im Spiel sind. Dann sitzt die Frau meistens am längeren Hebel, sie kann jederzeit die Kinder als Druckmittel gebrauchen, den Mann aus der Familie ausschließen. Ich will nicht behaupten dass die Mehrzahl der Frauen dies auch tut, aber es steht immer die Möglichkeit im Raume, sodass es manchmal fraglich erscheint ob von einer gemeinsamen, auf Augenhöhe stattfindenden Gestaltung die Rede sein kann. Die Machtverhältnisse haben sich oft umgekehrt: War es früher die Frau, die sich aufgrund ihrer materiellen Abhängigkeit nicht von einem Mann trennen konnte ist es heute oft der Mann, der nach einer Trennung keine Familie mehr hat und obendrein bis zum finanziellen Ruin materiell ausgplündert wird.

Trotzdem spricht nichts dagegen, es sehr wohl kritisch zu beleuchten.

Es gibt einen Unterschied zwischen kritisch beleuchten und dämonisieren.

Das ist natürlich absurd und führt zu nichts. Geschlechterstereotypen
sollten jedoch kritisch gesehen werden, da ist das Verfallsdatum erreicht.
Ich halte jedoch nichts davon, einen Sprachgebrauch zu erzwingen. Da kann
ich ja gleich in Nordkorea leben.


Willkomen in der EU ;) Ich finde den Begriff Geschlechterideale besser, und sie unterliegen selbstversändlich einer stetigen Anpassung an die jeweiligen Gegebenheiten.

Das meine ich ja! Doch im Nachhinein wird alles verklärt. "Früher war
alles besser", "die Paare waren eine Leben lang zusammen", "Männer und
Frauen lebten harmonisch miteinander" usw. Der ganze Unsinn eben. Die
Wirklichkeit sah doch ganz anders aus.

Naja, man probiert halt etwas Neues und stellt dann fest das das Alte auch seine Vorzüge hatte. Wenn Generationen dazwischen liegen dann kann es leicht zu Verkläungen kommen.


Das ist natürlich Unsinn. Frauen und Männer geben sich ihren Hormonen hin
und werden dann doch Ingenieur? Ja dann...

Das habe ich doch gar nicht gesagt. Wenn Frauen Einkommensmaximierung bei der Berufswahl gar nicht nötig haben, dann wählen sie eher einen Beruf der ihren Vorlieben entspricht. Und auf die Vorlieben haben Hormone, was die Gesamtgruppe aller Frauen anbelangt, einen Einfluß. Deshalb gibt es in ärmeren Ländern mehr Ingenieurinnen als in reichen Ländern. (Das gilt, wenn auch nicht so stark ausgeprägt, auch für Männer)


Natürlich haben sie das, doch ist ihr Einfluss gering im Vergleich zu den
kulturellen Einflüssen. Wäre es umgekehrt, so hätten sich alle Menschen zu
allen Zeiten vollkommen identisch verhalten. Davon kann jedoch keine Rede
sein. Die ganze Bandbreite an Verhalten ist nicht nur denkbar sondern auch
nachweisbar.

Das müsste doch wohl eher für die kulturellen Einflüsse gelten: Die Kultur wirkt auf alle mehr oder weniger gleich ein, zumindest innerhalb einer Schicht. Was Hormone betrifft gibt es erhebliche Schwankungen zwischen Individuen eines Geschlechtes.

Genauso fragt man sich, warum
so viele Männer an den Geschlechterstereotypen verzweifelt festhalten. Das
ist wirklich ein Rätsel. Geht es wirklich nur um Macht und Geld? Ist es
Angst? Wahrscheinlich.

Es ist nmE die nachvollziehbare Beobachtung, dass Geschlechterstereotypes Verhalten an jeder Ecke erwartet wird, und das Aufbegehren gegen die Verlogenheit, dass nun alles anders sei. Es sind nicht "so viele Männer" die an "Geschlechterstereotype" festhalten, es ist die gesamte Gesellschaft und zuvorderst die Mehrheit der Frauen - trotz aller gegenteiligen Bekentnisse und Dämonisierungen des Männlichen.


Nun, was spricht also dagegen, es anzuschaffen? Es läuft eh aus. Wie
gesagt, sind einige Maskulisten fleißige Vertreter desselben. Warum auch
immer.

Ich sehe nicht dass es ausläuft, im Gegenteil. Männern wird immer mehr Verantwortung zugeschrieben, aktuell ist ja die Finanzkrise männlich bedingt. Je Verantwortlicher eine Gruppe gemacht wird, umso mehr Macht wird ihr eingeräumt oder zugeschrieben.

Der Mehrheitsfeminismus ist eine verzogene Fünfjährige, die sich tränenreich an Pappi wendet: Er möge doch gefälligst die Welt angenehmer gestalten.

Ich sehe keine traditionelle Zwangsmoral für Frauen, was sollen sie

denn

heute nicht tun dürfen? Schiefe Blicke und Sprüche einzelner sind keine
Repression. Was Männer betrifft stimme ich zu, die Gesellschaft legt

uns

bisweilen mit aller Staatsgewalt auf unsere traditionelle Rolle fest.
Frauen erwarten zuallermeist traditionelles Verhalten, bei

gleichzeitiger

Wahrung des oberflächlichen Anscheins dass Frauen gar nicht mehr darauf
angewiesen wären. Wir sollen traditionell sein und uns gleichzeitig

dafür

bereitwillig beschimpfen lassen.


Allerdings ein Widerspruch. Doch was zwingt irgendeinen Mann dazu, dem zu
gehorchen? Traditionell zu sein macht nur Sinn, wenn man in einer
entsprechenden Partnerschaft lebt. Ansonsten kann man es doch einfach sein
lassen. Auch da scheinen Männer schiefe Blicke und Repressionen zu
fürchten. Eine echte Gemeinsamkeit. Lol.

Das ist kein Widerspruch, es gibt verschiedene Ebenen. Eine Frau kann heutzutage alles tun was ein Mann tut, sie wird allenfalls von einem Teil der Gesellschaft dafür kritisiert. Sie kann sogar Verhalten an den Tag legen, dass bei Männern als "Machogehabe" kritisiert wird, sie wird dann oft als ein Powerwummen gelobt.

Die Frage ist eben, ob ein Verhalten zu unterschiedlichen Reaktionen führt oder ob es weit überwiegend (subtil?) abgelehnt oder gar offizell geahndet wird. Ein Vater der seine Versorgerrolle nicht erfüllen will (weil er vielleicht lieber sein Kind betreuen will) macht sich nach §170 StGB (bis zu 3 Jahre) strafbar. Dass der Paragraph auch für Mütter gelten soll entbehrt jeder tatsächlichen Grundlage.

Was Partnerschaften betrifft sind, zumindest nach meiner Erfahrung, die sich ausdrücklich als "emanzipiert" wähnenden Frauen die Schlimmsten (die eigentlich traditionellen). Es steckt meist gar nichts dahinter, Mann soll Mann sein aber bitte den emanzipierten Schein wahren. Bei "traditionellen" Frauen kann man sich diese alberne Show sparen, da ist oft mehr selbst-Bewußtsein vorhanden - was in meinen Augen Voraussetzung dafür ist, den anderen respektieren zu können. Ich habe mir den ganzen Quatsch und die dazugehörigen lila Prinzessinnen irgendwann abgeschminkt und bin eigentlich ganz zufrieden :) Natürlich habe ich nichts dagegen dass meine Freundin ihr eigenes Geld verdient..

Das sind freilich eigene Erfahrungen und persönliche Berichte von anderen Männern. Allgemeingültige Aussagen kann man aber kaum treffen, es dürfte schwierig sein da eine aussagefähige Empirie hinzukriegen.

Was für ein Unsinn!

ajk, Friday, 11.06.2010, 15:23 (vor 5690 Tagen) @ Zwei Paar Schuhe

Sie schreiben Unsinn!

Das ist richtig. Es gibt dieses soziale Konstrukt, das für unsere Zeit und
unsere Kultur typisch ist. Ob man es eine Diskriminierung nennt, hängt von
der individuellen Einstellung ab, lässt sich nicht direkt belegen.

Nur Menschen die einer Ideologie anhängen, das alles und alle per Gehirnwäsche und Zwang umgestaltet werden kann, glauben das alles per Gehirnwäsche und Zwang erstellt worden ist. Es ist wie ein Mensch mit einem Hammer, der überall nur noch Nägel sieht.

Es seien Maßnahmen

notwendig, um dieses soziale Konstrukt zu bekämpfen.


Dies erschließt sich nicht zwingend aus der Feststellung eines sozialen
Konstrukts. Es gibt dies - ja. Wie man es "findet" und ob oder was man
dagegen zu tun gedenkt, ist eine ganz andere Sache. Also bitte nicht
durcheinanderbringen!

Es wird in Wort und Tat gefordert und umgesetzt. Ja ein Kampf gegen die natürliche Norm läuft. Und sie zerstört alles, die Nachwuchszahlen brechen zusammen.

Eben nicht. Die Norm steht unter Beschuss. Sie kann und soll nicht durch
eine neue Norm ersetzt werden. Die Individualität ersetzt die Norm, sonst
wäre sie keine.

Das ist doch Unsinn, sind sie noch nie auf die Idee gekommen das die Menschen aus der Individualität heraus dieser Norm entsprechen? Wir kommen nicht aus unserer Haut heraus, es gibt keine andere Möglichkeit als die Fortpflanzung zwischen Mann und Frau.

Eine Zwangsmoral besteht ja bereits. Es macht keinen Sinn, eine neue
aufzubauen, denn die wäre nicht besser (oder schlechter?) als die
bestehende. Menschen sollten Menschen sein dürfen und keinem Rollenzwang
unterliegen. Das ist natürlich eine Utopie.

Es gibt keinen Rollenzwang, ausser sie meinen das der Sexualtrieb und der Fortpflanzungstrieb ein "Rollenzwang" ist. Es ist absurd das überhaupt zu denken. Nur Homosexuelle kommen auf solche Ideen, alle anderen sind geil aufeinander und wollen von der Jugend an mit einander Vögeln.

Die traditionellen Geschlechterrollen haben sowieso ausgedient. Ihre Zeit
läuft ab. Wodurch sie ersetzt werden, ist eine andere Frage.

Das ist Unsinn und Affig. Wir erleben gerade wie eine Kultur mit der traditionellen Sichtweise, die Kultur ohne diese Sichtweise schlicht überrollt. Wir haben schon jetzt in den Kindergärten mehr Kinder aus anderen Kulturen als aus Deutschland. SCHON JETZT. Wie wird das in 20 Jahren sein? Die traditionellen Geschlechterrollen haben sich Jahrtausende lang, weltweit bewährt. Unter widrigsten Bedingungen, Krieg, Umweltkatastrophen, Seuchen, Wirtschaftsdepressionen.. Warum zum Teufel sollen sie sich überlebt haben? Sie sind das einzige was funktioniert, das einzige was Menschengerecht ist und sie sind KEINE ROLLEN! Es ist nichts künstliches dabei, es ist vollkommen natürlich.

Diese biologischen Ursachen sind nicht nachweisbar. Ganz im Gegenteil. Man
weiß inzwischen, dass die neurologischen Gegebenheiten der Geschlechter
(fast) identisch sind. Doch folgt jeder der gesellschaftlichen Norm, die
ihm von Babybeinen an eingetrichtert wird. Wie gesagt - die Wertung ist
eine andere Frage.

Sie lügen ja wie gedruckt. Es gibt viele hunderte Wissenschaftliche Studien und Untersuchungen die belegen das schon die Embryos aufgrund von Testosteron und Östrogenen völlig anders aufgebaut werden. Natürlich sind die biologischen Ursachen nachweisbar, sie sind auch ganz einfach nachvollziehbar und tausendfach belegt. Sie sind wie ein Kreationist der einfach aus Trotz an etwas festhält was überhaupt nicht stimmt. Selbst die Werbeindustrie weiss, das sie nichts an die Zielgruppe verkaufen kann, wenn es dem Unbewussten, Biologischen schlicht nicht entspricht.

Beispiel:
Es wird vorgeworfen das Jungs dazu angetrieben werden wilder und stärker zu toben. Das ein Rollenbild ist ja "kämpfen". Nun, bei den Hyänen sind die Weibchen muskulöser und stärker, sie sind die "beschützer" des Rudels. Wie spielen die weibilchen Hyänen? WILDER UND STÄRKER. Sie toben herum, "kämpfen" und so weiter.

Das ist nur ein kleiner Hinweis dazu das physiologie sehr sehr wohl auf die Art und Weise einwirkt. Wer Muskeln hat, will sie bewegen, wer viel laufen kann, will das tun. Bei Tieren wäre es Tierquälerei wenn man sie einsperrt, bei Männern und Jungs ist es aber "umerziehung weg vom bösen Patriarchat".

Sie sind ein Verbrecher gegen die Menschlichkeit!

"Das private ist Politisch", man greift ins Intimste ein was Menschen
miteinander haben, in die Gestaltung ihrer Liebesbeziehungen.


Das war schon immer so. Die Rollenvorschriften der Gesellschaft legen und
legten fest, wie sich Mann und Frau zu verhalten haben, wie und warum sie
zusammen leben und wie sie ihr Liebesleben gestalten. Davon gilt es
Abschied zu nehmen.

Das ist Unsinn, sie glauben das alle Menschen WELTWEIT, seit Jahrtausenden, ohne Kontakt zueinander zu haben, alle dieselben Unterdrückungsmechanismen hatten? Die Rollenvorschriften existieren nur in ihren Köpfen, es ist völlig natürlich und logisch das Frauen ihre Biologischen Vorzüge zeigen und den Mann auswählen der sich mit ihnen Fortpflanzen kann. Es ist vollig natürlich das Männer sich bilden, weiterentwickeln und "den Sack voll Gold" reissen um zu beweisen das sie fähig sind sich in der Welt zu behaupten.

Davon gilt es überhaupt nicht Abschied zu nehmen, ganz im Gegenteil, alle Kulturen die sich dem hingegeben haben, sind erfolgreich gewesen. Alle anderen nicht.

Das hat allein schon Hormonelle Ursachen da Frauen auf der Suche nach einem Beschützer sind weil sie WISSEN das sie im Schwangeren Zustand sehr verletzlich sind.

Sie haben noch nie Kinder gehabt, noch nie Haustiere, sie sind völlig degeneriert und wie ein Gehirngewaschener aus dem Roman 1984.

Versuchen sie doch mal einem kleinen Mädchen auszureden mit Puppen zu spielen. Wenn sie meinen das Eltern die ganze Zeit damit verbringen das Kind zu indoktrinieren, irren sie sich. Eltern bemühen sich das Kind soweit zu leiten das es sich nicht selbst verletzt, aber wenn der Dickkopf da ist, dann haben auch Eltern keine Mittel AUSSER GEWALT um das Kind umzustimmen..

Kindererfahrung: NULL.

Wer sind sie, was reden sie überhaupt?

/ajk

--
Solange du andere fragst, was du "darfst", bist du kein Mann. - Robert

Das lese ich nicht heraus

Robert ⌂, München, Friday, 11.06.2010, 16:22 (vor 5690 Tagen) @ Zwei Paar Schuhe

Die traditionellen Geschlechterrollen haben sowieso ausgedient. Ihre Zeit
läuft ab. Wodurch sie ersetzt werden, ist eine andere Frage.

Das möchte ich bezweifeln. Was auf lange Sicht überleben wird, das ist das, was die meisten Nachkommen hat. Und jetzt schau dir mal an, wo heutzutage die meisten Kinder geboren werden: nach meiner Beobachtung da, wo die Leute eher "traditionelle" Geschlechter"rollen" leben.

So sehr ich das als Anhänger der individuellen Freiheit auch bedauere.

Robert

--
Wolfgang Gogolin "Diese Hymnen für Frauen erinnern an das Lob, das einem vierjährigen Kind zuteil wird, weil es endlich nicht mehr in die Hose kackt, sondern von allein aufs Töpfchen geht."

Steht _bb für bin bescheuert oder was?

Flachglaser @, Thursday, 10.06.2010, 04:16 (vor 5691 Tagen) @ Gast_bb

Deine Position in einem Satz: Individualität ist gegen die Natur und gehört
abgeschafft. Wer das nicht einsieht, verweigert sich der Realität.

Männer sind keine Frauen und umgekehrt, es bestehen Unterschiede. Gravierende.
Aber genau das ist ihr Problem, nicht wahr? Jenes lassen sie uns gleich im nächsten Satz, mit einem Wort, das mich an ihrer Geistigen Verfasstheit zweifeln lässt wissen.

Danke, aber: nein, danke. Werd mit deiner Ideologie glücklich, aber
versuch sie nicht anderen aufzuzwängen. Deine Mann-Frau-Zweiteilung ist
nicht weniger ideologisch als die der Gender-Konstrukteure, die alles in
neue Formen pressen wollen.

Oh ja, die phöse Mann-Frau-Zweiteilung.Gehts noch? Wie bitteschön, soll Roslin, wenn auch nur gedanklich, etwas zweiteilen, welches noch nie ein und das Selbe war, lieber Gast_bb?

Der sogenannte Feminismus

Gast_bb, Thursday, 10.06.2010, 03:29 (vor 5691 Tagen) @ Rainer

Sorry, aber der Text ist selbst Klischee und bemüht sich keinen Deut um kritisches Denken.

Eine der seltsamsten Erscheinungen der Gegenwart ist die Leugnung des
Unterschieds der Geschlechter: Mann und Frau seien von Natur aus gleich,
nur durch gesellschaftliche Konvention werde etwas "typisch" Männliches
oder Weibliches herausgebildet, so heißt es.

Wenn der Autor nicht nur einen arabischen Nachnamen hätte, sondern sich auch in anderen Kulturen etwas besser auskennen würde, würde er schon merken, wie sehr auch Geschlecht vom Gesellschaftlichen geprägt wird.

Auf diesen Irrwitz sei hier nicht weiter eingegangen.

Damit verschließt er sich schon gleich im zweiten Satz einer kritischen Analyse seiner Denkvoraussetzungen. Als ob es keine Argumente gäbe.

Wer die Fülle von empirischen Daten ignoriert, welche ihm das Leben darreicht, der hat sich schon längst entschieden, seinen Verstand zugunsten einer Ideologie aufzugeben.

Die "Fülle der empirischen Daten", die das Leben darreicht, legen auch nahe, dass sich die Sterne um die Erde bewegen. Trotzdem stimmt es nicht. Das Gegenteil ist der Fall: Wer sich dem Infragestellen einfacher Ansichten trotz widersprechender Aspekte verschließt (bzw. diese wegzudeuten versucht "unnatürliches Verhalten" usw.), hat seinen verstand zugunsten eienr Ideologie aufgegeben.

Ich warte jedenfalls noch immer auf denjenigen, der mir angesichts des
Treibens auf einer Pferdekoppel erläutert, daß das unterschiedliche
Verhalten von Hengsten und Stuten nicht auf Vorgaben der Natur, sondern auf
den Sexismus des Pferdezüchters zurückzuführen sei.[/i]

Und ich warte darauf, dass er mir erklärt, dass Artikel für die JF zu schreiben durch den Trieb erklärt werden kann, der den Hengst auf die Stute treibt.

Irgendwie sind diese konservativ-redundanten Beiträge genauso entnervend wie ihre feministischen Gegenstücke. Danke, nicht schon wieder.

Der sogenannte Feminismus

Flachglaser @, Thursday, 10.06.2010, 04:38 (vor 5691 Tagen) @ Gast_bb

Wenn der Autor nicht nur einen arabischen Nachnamen hätte, sondern sich
auch in anderen Kulturen etwas besser auskennen würde, würde er schon
merken, wie sehr auch Geschlecht vom Gesellschaftlichen geprägt wird.

Ja genau, am Nachnamen wird es wohl irgenwie liegen, oder?

Damit verschließt er sich schon gleich im zweiten Satz einer kritischen
Analyse seiner Denkvoraussetzungen. Als ob es keine Argumente gäbe.

Die bösen Mann-Frau-Zweiteiler aber auch!

Die "Fülle der empirischen Daten", die das Leben darreicht, legen auch
nahe, dass sich die Sterne um die Erde bewegen. Trotzdem stimmt es nicht.
Das Gegenteil ist der Fall: Wer sich dem Infragestellen einfacher Ansichten
trotz widersprechender Aspekte verschließt (bzw. diese wegzudeuten versucht
"unnatürliches Verhalten" usw.), hat seinen verstand zugunsten eienr
Ideologie aufgegeben.

Genau so ist es, die Sterne sind echt hülfreich.

Und ich warte darauf, dass er mir erklärt, dass Artikel für die JF zu
schreiben durch den Trieb erklärt werden kann, der den Hengst auf die Stute
treibt.

Soll ich?

Irgendwie sind diese konservativ-redundanten Beiträge genauso entnervend
wie ihre feministischen Gegenstücke. Danke, nicht schon wieder.

Nein, entnervend sind nur solch nichtssagende Kommentare wie ihre, Gast_bb!

Der Nachname des Autors

Mus Lim ⌂, Thursday, 10.06.2010, 04:44 (vor 5691 Tagen) @ Gast_bb

Wenn der Autor nicht nur einen arabischen Nachnamen hätte, sondern sich
auch in anderen Kulturen etwas besser auskennen würde ...

"Studierte Sozialwissenschaften und Philosophie und hält die Deutschen für das dämlichste, anstrengendste und liebenswerteste Volk auf der Erde."

--
Mach mit! http://wikimannia.org
Im Aufbau: http://en.wikimannia.org

Der Nachname des Autors

Gast_bb, Thursday, 10.06.2010, 11:33 (vor 5691 Tagen) @ Mus Lim

"Studierte Sozialwissenschaften und Philosophie

Passt.

und hält die Deutschen für das dämlichste, anstrengendste und liebenswerteste Volk auf der Erde."[/i]

Die Frage ist, aus Unkenntnis oder aus Überzeugung?

Der Nachname des Autors

Marlow, Thursday, 10.06.2010, 23:22 (vor 5690 Tagen) @ Mus Lim

"Studierte Sozialwissenschaften und Philosophie und hält die Deutschen
für das dämlichste, anstrengendste und liebenswerteste Volk auf der
Erde."

Und der dämlichste Teil des deutschen Volkes sieht hin und wieder als Gast in diesem Forum vorbei und versucht zu glänzen.

Binsenweisheiten - Strohmann-Argument oder was?

mee, Thursday, 10.06.2010, 05:00 (vor 5691 Tagen) @ Gast_bb

Eine der seltsamsten Erscheinungen der Gegenwart ist die Leugnung

des

Unterschieds der Geschlechter: Mann und Frau seien von Natur aus

gleich,

nur durch gesellschaftliche Konvention werde etwas "typisch" Männliches
oder Weibliches herausgebildet, so heißt es.


Wenn der Autor nicht nur einen arabischen Nachnamen hätte, sondern sich
auch in anderen Kulturen etwas besser auskennen würde, würde er schon
merken, wie sehr auch Geschlecht vom Gesellschaftlichen geprägt wird.

Auf diesen Irrwitz sei hier nicht weiter eingegangen.

Es ist ja nun eine ziemliche Binsenweisheit, dass "Geschlecht (auch) vom Gesellschaftlichen geprägt wird. Bestreitet das hier jemand? Das auch besagt aber eben, dass Geschlecht nicht nur ein gesellschaftliches Konstrukt ist. Wo ist also Dein Argument, wenn Du schon selber denkst dass es auch eine universelle Prägung bzw. Tendenz gibt?

Damit verschließt er sich schon gleich im zweiten Satz einer kritischen
Analyse seiner Denkvoraussetzungen. Als ob es keine Argumente gäbe.

Wer die Fülle von empirischen Daten ignoriert, welche ihm das Leben

darreicht, der hat sich schon längst entschieden, seinen Verstand zugunsten
einer Ideologie aufzugeben.

Die "Fülle der empirischen Daten", die das Leben darreicht, legen auch
nahe, dass sich die Sterne um die Erde bewegen. Trotzdem stimmt es nicht.
Das Gegenteil ist der Fall: Wer sich dem Infragestellen einfacher Ansichten
trotz widersprechender Aspekte verschließt (bzw. diese wegzudeuten versucht
"unnatürliches Verhalten" usw.), hat seinen verstand zugunsten eienr
Ideologie aufgegeben.

Vom Beobachters "Mensch auf dem Planet Erde" ausgehend drehen sich leider die Sterne um die Erde. In Physik/Mittelstufe nicht aufgepasst?

Ideologiefreiheit gibt es gar nicht, aber gut: Das ist dann schon das Abitur.

Und ich warte darauf, dass er mir erklärt, dass Artikel für die JF zu
schreiben durch den Trieb erklärt werden kann, der den Hengst auf die Stute
treibt.

Es hat wenig Sinn, Rechtskonservative mit Moralin zu bekämpfen. Wenn sie Recht haben, dann haben sie Recht, und wenn sie nicht Recht haben dann sollte man etwas mehr im Petto haben als Strohmann-Argumente und Moralin.

Sieht leider so aus.

mee, Thursday, 10.06.2010, 05:34 (vor 5691 Tagen) @ Gast_bb

Und ich warte darauf, dass er mir erklärt, dass Artikel für die JF zu
schreiben durch den Trieb erklärt werden kann, der den Hengst auf die Stute
treibt.

Tja, sieht leider so aus als seien Männer tendenziell rebellischer. In jede Richtung, positv oder negativ steht auf einem anderen Blatt.

Das passt den arrivierten Damen und Herren natürlich nicht, sie wollen lieber ihre Besitzstände sichern und alles einfrieren. Deshalb wird ja den Jungs schon in der Grundschule weiblicher Konformismus als einzig "menschliches" Verhalten eingetrichtert.

Zusätzlicher Vorteil der Frauen bei der Justiz

pappa_in_austria, wien, Thursday, 10.06.2010, 13:09 (vor 5691 Tagen) @ mee


Tja, sieht leider so aus als seien Männer tendenziell rebellischer. In
jede Richtung, positv oder negativ steht auf einem anderen Blatt.

Das passt den arrivierten Damen und Herren natürlich nicht, sie wollen
lieber ihre Besitzstände sichern und alles einfrieren. Deshalb wird ja den
Jungs schon in der Grundschule weiblicher Konformismus als einzig
"menschliches" Verhalten eingetrichtert.

Durch diesen weiblichen Konformismus haben Frauen auch bessere Karten bei der Justiz.

Der sogenannte Feminismus

Dummerjan, Saturday, 12.06.2010, 06:46 (vor 5689 Tagen) @ Gast_bb

Wenn der Autor nicht nur einen arabischen Nachnamen hätte, sondern sich
auch in anderen Kulturen etwas besser auskennen würde, würde er schon
merken, wie sehr auch Geschlecht vom Gesellschaftlichen geprägt wird.

Ahem, wie wäre es mal andersrum: Geschlecht prägt Gesellschaft?

Damit verschließt er sich schon gleich im zweiten Satz einer kritischen
Analyse seiner Denkvoraussetzungen. Als ob es keine Argumente gäbe.

So ist es. Fang bei Dir an.

Genau das passiert. Es gibt kaum noch richtige Frauen und in der Folge kaum noch Kinder...

Swen, Thursday, 10.06.2010, 22:41 (vor 5690 Tagen) @ Rainer

Der Femiwahn führt dazu, dass Frauen "ihren Mann stehen".
Dabei verlieren Sie immer mehr ihre Weiblichkeit.
Die meisten Emanzen wirken und handeln mittlerweile wie ächte Kerle ... HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH !!!! LOL

AW: Genau das passiert. Es gibt kaum noch richtige Frauen und in der Folge kaum noch Kinder...

Referatsleiter 408, Thursday, 10.06.2010, 23:50 (vor 5690 Tagen) @ Swen

Der Femiwahn führt dazu, dass Frauen "ihren Mann stehen".
Dabei verlieren Sie immer mehr ihre Weiblichkeit.
Die meisten Emanzen wirken und handeln mittlerweile wie ächte Kerle ...
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH !!!! LOL

Mir lag jetzt auf den Lippen: "Sieh dir mal als Beispiel (für Mannsweiber) die Bilder von den Gleichstellungsbeauftragten an!" aber damit würde ich ja uns Männer in den Dreck ziehen. Wenn Frauen ihre Weiblichkeit verlieren, dann ist das schon irgendwie ne besondere Art, nicht männlich!

Ich könnts dir deutlich machen, wenn ich ein Bilder von der Anwältin meiner Echse hätte. Die beteuert zwar in der Verhandlung, als ich sie so betitelte, dass sie keine FeministIn oder gar Emanze wäre, aber sie sieht so aus! Einfach nur eklig. Stell dir so nen schlappen Luftballon mit Falten vor, dazu noch Cellulite und behaarte Beine und Achseln, ein paar feuchte Hände und Mundgeruch. Peinlich kurz geschnittnes Haar, Ohren frei. Brrrrr......

Genau das passiert. Es gibt kaum noch richtige Frauen und in der Folge kaum noch Kinder...

Rainer ⌂, Friday, 11.06.2010, 00:09 (vor 5690 Tagen) @ Swen

Der Femiwahn führt dazu, dass Frauen "ihren Mann stehen".
Dabei verlieren Sie immer mehr ihre Weiblichkeit.
Die meisten Emanzen wirken und handeln mittlerweile wie ächte Kerle ...
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH !!!! LOL

"Ich bin gegen die Emanzipation. Durch Emanzipation verliert die Frau ihre Weiblichkeit. Was kann einer Frau Schlimmeres passieren?"
Sophia Loren

http://wgvdl.com/info/zitate.htm#16

"Feminismus wurde erfunden, um hässliche Frauen in die Gesellschaft zu integrieren." (Charles Bukowski)
http://wgvdl.com/info/zitate.htm#1

Rainer

--
[image]
Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo

AW

Referatsleiter 408, Friday, 11.06.2010, 00:49 (vor 5690 Tagen) @ Rainer

Das schlimme daran ist ja, die kriegen das ja nicht mal mit. Die fühlen sich ja noch so wohl! Sagts denen denn keiner?

AW

Borat Sagdijev, Friday, 11.06.2010, 02:35 (vor 5690 Tagen) @ Referatsleiter 408

Das schlimme daran ist ja, die kriegen das ja nicht mal mit. Die fühlen
sich ja noch so wohl! Sagts denen denn keiner?

Die Alltagsemanzen verdrängen das.
Wer es Ihnen sagt wird mit Gewalt oder Entzug von Geschlechtsverkehr bedroht.
Das Wohlgefühl ist teuer mit Hass erkauft.

--
Afrika hat Korruption?
Deutschland ist besser, es hat Genderforschung und bald eine gesetzlich garantierte Frauenquote.

Sie pflanzen sich schlicht nicht fort

ajk, Friday, 11.06.2010, 15:29 (vor 5690 Tagen) @ Swen

und das Thema ist erledigt.

In der Zukunft wird es keine Feministinnen geben, da wird der Kampf der Kulturen ausgetragen.

Und Schwule sowie verweichlichte Männer werden leider gleich von den "anderen" umgebracht. So wie in den Ländern wo diese herkommen.

In Berlin marschieren sie schon auf den Strassen mit ihren roten Flaggen und brüllen "juden ins Gas".

Der Feminismus wird aussterben weil sie keiner beschützen kann und weil sie selber sich nicht fortpflanzen. Schon 60% aller Akademikerinnen in Deutschland haben bis 35 keinen Nachwuchs.

/ajk

--
Solange du andere fragst, was du "darfst", bist du kein Mann. - Robert

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