Schon wieder eine handfeste Lüge: Die 50%-Rentenlüge!
TMerten, Wednesday, 09.06.2010, 12:03 (vor 5692 Tagen)
Nur halb so viel Rente wie Männer
Nachzulesen ist die Versorgungslücke in dem Brief der Deutschen Rentenversicherung, der an alle Versicherten, die mindestens 28 Jahre alt sind und fünf Jahre Beitragszeiten vorweisen können, jährlich verschickt wird. Dass Frauen im Alter den Gürtel deutlich enger schnallen müssen, hat auch das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut ausgerechnet: Frauen steht im Durchschnitt nur die Hälfte der gesetzlichen Rente von Männern zur Verfügung.
Wir steigern uns von 23% weniger Lohn zu 50% weniger Rente gegenüber den Männern. Geht´s noch?
Haben die mal die "männlichen Unterhaltszahlungen dazugerechnet? Es kann ja Männer selbst nach 35 Jahren, wie hier im Forum zu lesen war, noch treffen. Vielleicht gehts den Damen in der Summe aller Einkünfte dann doch irgendwie wieder besser als den Männern, die 60 Jahre hart und ununterbrochen geschafft haben.
Schon wieder eine handfeste Lüge: Die 50%-Rentenlüge!
T
, Wednesday, 09.06.2010, 13:46 (vor 5692 Tagen) @ TMerten
Interessanter fänd ich da mal auf den Unterschied in den Bezügen einzugehen, zwischen Renten die in der ehemaligen PleiteDDR mit ganzgeschlechtlicher Vollbeschäftigung nicht erwirtschaftet wurden gegenüber den Renten im Westen, wo dann ein Mann nicht nur, was vollkommen korrekt war, für seine Frau gebuckelt hat, sondern nun auch 2 ehemalige Pleitegeier vollfinanzieren muss.
Schon wieder eine handfeste Lüge: Die 50%-Rentenlüge!
Garfield, Wednesday, 09.06.2010, 16:21 (vor 5692 Tagen) @ T
Hallo T!
...zwischen Renten die in der ehemaligen PleiteDDR mit ganzgeschlechtlicher Vollbeschäftigung nicht erwirtschaftet wurden...
Auch in der DDR gab es eine Rentenversicherung, für die Beiträge vom Bruttolohn abgezogen wurden. Sicher waren die eingezahlten Beiträge nicht so hoch wie im Westen, u.a. weil die Brutto-Löhne ja deutlich niedriger waren. Auch war in der DDR eine hohe Rente nicht nötig, weil ja die Lebenshaltungskosten durch staatliche Subvention deutlich niedriger waren als im Westen.
Man hätte natürlich deshalb darauf verzichten können, diese Ost-Rentenansprüche in West-Renten umzurechnen. Dann hätte man alle DDR-Bürger, die in die DDR-Rentenkasse eingezahlt haben, aber auch irgendwie entschädigen müssen.
Stattdessen hat man den ostdeutschen Rententopf einfach in den gesamtdeutschen Rententopf hinein gekippt.
Freundliche Grüße
von Garfield
Schon wieder eine handfeste Lüge: Die 50%-Rentenlüge!
Müller, Wednesday, 09.06.2010, 14:46 (vor 5692 Tagen) @ TMerten
Ich könnte mir das aber schon vorstellen. Wer im Arbeitsleben weniger verdient - und das tun Frauen, würde ich sagen (selbst schuld) - wird auch weniger Rente bekommen.
Nehmen wir es also den Männern weg und geben's den Frauen.
.
Nettostaatsprofiteure saugen den Staat aus.
IM Rosenbaum, Wednesday, 09.06.2010, 16:09 (vor 5692 Tagen) @ TMerten
Haben die mal die "männlichen Unterhaltszahlungen dazugerechnet? Es kann
ja Männer selbst nach 35 Jahren, wie hier im Forum zu lesen war, noch
treffen. Vielleicht gehts den Damen in der Summe aller Einkünfte dann doch
irgendwie wieder besser als den Männern, die 60 Jahre hart und
ununterbrochen geschafft haben.
Frauen leben sechs bis sieben Jahre länger als Männer, also muss die Rente eben geringer ausfallen. Und der Versorgungsausgleich, bei den wenigen Frauen die noch werfen, muss mit einbezogen werden. Und überlegt mal, was die Unterhaltszahlungen die ein Mann für die Frau zahlt, in einer Lebensversicherung für die Rentnerzeit des Mannes eingebracht hätten. Und außerdem subventioniert der Staat schon seit vielen Jahren die Rentenkassen mit horrenden Summen. Der Generationenvertrag ist doch längst perdu. Und in wenigen Jahren muss ein Rentner von drei Arbeitskräften, 2050 sogar von nur zwei Arbeitskräften versorgt werden. Im Großen und Ganzen alimentiert der Staat die nutzlosen Frauen im öffentlichen Dienst / Beamtenschaft, der Mann alimentiert über Versorgungsausgleich, Unterhalt und Steuern weitere Lebensjahre und zum Ende des Lebens wollen die alten Witwen einfach nicht den Löffel abgeben, was die Krankenkassen, Rentenkassen und Supermarktkassen belastet. Und auch dafür wird sich der Staat immer mehr verschulden müssen, bis die Oma-Blase platzt.
Ein paar Zahlen...
Rainer
, Thursday, 10.06.2010, 01:50 (vor 5691 Tagen) @ TMerten
Gesetzliche Rentenversicherung
Höhere Rentenbeiträge. Am 30.6.2008 gab es 27.457.715 sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer. 15.063.590 Männer und 12.394.125 Frauen.[4] Folglich 2.669.465 Männer mehr als Frauen, die in die Rentenversicherung einbezahlen. 2008 betrug der sozialversicherungspflichtige Durchschnittsverdienst 30.084 Euro, davon 19,2% Rentenversicherungsbeitrag (5.986 Euro), mal mehr einzahlende Männer (2.669.465), ergibt 15,98 Mrd. Euro. Dazu kommen 12.394.125 Männer die im Jahr 1.000 Euro mehr einzahlen als Frauen.[5] Das ergibt 12,4 Mrd. Euro. Zusammen also 28,38 Mrd. Euro. Geringer Unterschied bei der Rente wegen Erwerbsminderung. Pro Jahr werden an Männer 1,68 Mrd Euro mehr ausgezahlt als an Frauen. 7,46 Mrd Euro gegenüber 5,78 Mrd Euro.[6] Über die Dauer des Bezuges liegen keine Daten vor. Aufgrund der längeren Lebenserwartung ist aber davon auszugehen, dass Frauen im Verhältnis zur Einzahlungsdauer eine längere Bezugsdauer haben als Männer. Annähernd gleiche Auszahlungen bei der Altersrente. Die Durchschnittsrente betrug Ende 2007 981 Euro für Männer und 511 Euro für Frauen.[6] Renteneintrittsalter ist für beide Geschlechter 65 Jahre. Lebenserwartung Männer 75,6 Jahre, Frauen 81 Jahre. Die Summe der Auszahlungen über die gesamte Bezugsdauer ist annähernd gleich, 950 Mrd Euro gegenüber 948 Mrd Euro, da Frauen länger Rente beziehen. Erheblicher Unterschied bei der Rente wegen Todes (Witwen-/ Witwerrente). 4,96 Mio Frauen erhalten monatlich eine durchschnittliche Witwenrente von 551 Euro. Summe der Auszahlungen pro Jahr ist 32,28 Mrd Euro. 0,51 Mio Männer erhalten monatlich eine durchschnittliche Witwerrente von 242 Euro. Summe der Auszahlungen pro Jahr ist 0,12 Mrd Euro.[6] Über die Dauer des Bezuges liegen keine Daten vor. Aufgrund der längeren Lebenserwartung ist aber davon auszugehen, dass Frauen im Verhältnis zur Einzahlungsdauer eine längere Bezugsdauer haben als Männer. Kindererziehungszeiten. Diese werden grundsätzlich Frauen zugestanden. Für ein Jahr Kindererziehung wird man so gestellt, als hätte man 6.000 Euro in die Rentenversicherung eingezahlt. Für jedes Kind werden 3 Jahre angerechnet. Bei einer Geburtsrate von 1,4 Kindern pro Frau, erhält also jede Frau durchschnittlich 25.200 Euro geschenkt, unabhängig davon ob sie die Erziehungsarbeit wirklich leistet. Pro Jahr erhalten Frauen somit 0,44 Mrd Euro. Zusammenfassung: Männer zahlen etwa 28,37 Mrd Euro pro Jahr mehr als Frauen in die Rentenversicherung ein. Auf der Habenseite bekommen Männer, bei der Rente wegen Erwerbsminderung, 1,68 Mrd Euro mehr ausgezahlt als Frauen. Bei der Rente wegen Todes werden an Frauen pro Jahr 32,14 Mrd Euro mehr ausgezahlt als an Männer. Durch die Kindererziehungszeiten bekommen Frauen 0,44 Mrd Euro mehr auf das Rentenkonto. Die Hälfte dieser 59,27 Mrd Euro, 29,64 Mrd Euro, ist der Geldtransfer von Männern zu Frauen bei der gesetzlichen Rentenversicherung pro Jahr.
http://wikimannia.org/index.php?title=Geldtransfer#Gesetzliche_Rentenversicherung
Rainer
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Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo
Woher weißt du denn das alles? Du musst doch nächtelang recherchieren?
Referatsleiter 408, Thursday, 10.06.2010, 02:22 (vor 5691 Tagen) @ Rainer
Hier listest du auf was Frauen alles kriegen. Bekomme ich Post von dem "Verein", dann steht meißt drin, was ich nicht kriege. Manchmal denke ich mir: "Besser man erlebt die virtuelle Rente nicht und stirbt am Arbeitsplatz!" So abwegig ist der Gedanke garnicht, wir müssen ja immer länger arbeiten.