Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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verdacht / frage

jojo, Wednesday, 09.06.2010, 03:13 (vor 5692 Tagen)

weiß jemand, wie sich die geschlechter statistisch verteilen bei kindern je nach sozialem rang der herkunftsfamilie?

ich habe mal irgendwo gelesen (weiß es leider nicht mehr genau), dass die wahrscheinlichkeit, dass eine frau jungen zur welt bringt, desto größer ist, unter je härteren äußeren bedingungen sie lebt.

entspricht auch meiner beobachtung im eingeschränkten persönlichen beobachtungsfeld: je reicher, desto mehr mädchen, je ärmer, desto mehr jungen. dies natürlich nur als TENDENZ.

entspricht aber VIELLEICHT der mittlerweile erreichten geschlechterverteilung bei abiturienten????? wir wissen ja, dass der zugang zum gymnasium für jungs zwar schwerer ist, gleichzeitig aber - geschlechtsneutral - die soziale position der eltern in 80-90% aller fälle entscheidend ist.

der siegeszug des feminismus wurde ermöglicht von männern in entscheiderposition. könnte es sein, dass da vatertöchter im unterstellten interesse ihrer töchter agiert haben?

es gab ja mal ne proletarische frauenbewegung. die tickte ganz anders. der feminismus, mit dem wir heute zu tun haben, ist ein einziges besserstellungsprogramm für höhere töchter.

weiß jemand die zahlen wie sich die geschlechter der kinder statistisch verteilen in sozial "gehobenen" familien?

Keine Ahnung!

TMerten, Wednesday, 09.06.2010, 12:26 (vor 5692 Tagen) @ jojo

Wenn ich mein Umfeld betrachte, dann ist das sicherlich auch bloss eine subjektive Betrachtung und kann nicht auf das gesamte Land verallgemeinert werden. Zahlen, ja wo bekommt man solche Zahlen her? Vom Statistischen Bundesamt sicherlich nicht. Ab wann gilt man als reich, manchmal erkennt man dies als Außenstehender garnicht, was die Leute auf dem Konto haben.

Ich denke, dass ist eine interessante These, die sehr schwer zu belegen/beantworten ist. Wenn du es auf die "feministische Tour" machst, dann legst du einfach fest, dass es so ist und BASTA! Denk mal an die Lohnlüge!

verdacht / frage

T @, Wednesday, 09.06.2010, 14:08 (vor 5692 Tagen) @ jojo

es gab ja mal ne proletarische frauenbewegung. die tickte ganz anders. der
feminismus, mit dem wir heute zu tun haben, ist ein einziges
besserstellungsprogramm für höhere töchter.

Das kann man gar nicht oft genug ausprechen.
Schmarotzende Schlampen, die sich auf dem Leid katholischer Arbeitertöchter nach oben betteln!

Protestantenhuren!

verdacht / frage

Roslin, Wednesday, 09.06.2010, 15:33 (vor 5692 Tagen) @ jojo

weiß jemand, wie sich die geschlechter statistisch verteilen bei kindern je
nach sozialem rang der herkunftsfamilie?

Wenn ich mich recht erinnere, ist es genau umgekehrt: Je besser der Ernährungszustand der Frau, desto höher die Wahrscheinlichkeit für einen Jungen.

Es werden ohnehin geringfügig häufiger Jungen geboren als Mädchen, weil Jungen vermehrt wegsterben im Kindesalter (riskanteres Verhalten, explorieren mehr, experimentieren mehr, daher auch mehr Unfälle, vielleicht auch weniger behütet etc.).

Allerdings werden in vielen Industrienationen, z.B. USA, mittlerweile von Eltern (Männern wie Frauen) viel eher Mädchen gewünscht als Jungen.
Sicher ein Erfolg der misandrischen Propaganda der letzten Jahrzehnte.

verdacht / frage

Krankenschwester, Wednesday, 09.06.2010, 19:10 (vor 5692 Tagen) @ Krankenschwester

Uuuui!

Das ist aber auch interessant!

Weniger Söhne für Alleinerziehende

Forscherin: Partnerschaft der Eltern beeinflusst Geschlechterverhältnis der Kinder

Zusammenlebende Elternpaare bekommen im Durchschnitt mehr Söhne als getrennt lebende, bei denen sich nur ein Elternteil um den Nachwuchs kümmert. Das ist das Ergebnis einer statistischen Studie der amerikanischen Ökonomin Karen Norberg, die bei mehr als 86.000 Geburten das Geschlechterverhältnis des Nachwuchses und die Lebenssituation der Eltern verglich. Damit sei erstmals gezeigt worden, dass familiäre Verhältnisse einen Einfluss auf das Geschlecht der Nachkommen haben können, schreibt Norberg in der Fachzeitschrift Proceedings of the Royal Society: Biological Sciences (Online-Vorabveröffentlichung, DOI: 10.1098/rspb.2004.2857).

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Unmenschlichkeit - eine bemerkenswerte charakteristische Eigenschaft des Menschen.
(Ambrose Gwinnet Bierce)

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