Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Welt: Junge Männer wohnen am liebsten im "Hotel Mama"

jens_, Tuesday, 08.06.2010, 10:45 (vor 5692 Tagen)

Laut einer Studie leben zwei Drittel der 18- bis 26-Jährigen noch bei ihren Eltern. Die schlimmsten Nesthocker sind die Söhne.

Die Institution fand heraus, dass im Jahr 2008 noch 63 Prozent der 18- bis 26-jährigen Männer den Service von Mama und Papa genossen. Bei den Frauen waren es dagegen nur 47 Prozent. Befragt wurden rund 327.000 Haushalte.
[...]
Auch im mittleren Alter sind Männer häufiger Single als Frauen, heißt es in der Broschüre "Frauen und Männer in verschiedenen Lebensphasen": 23 Prozent der 27- bis 59-jährigen Männer leben allein. Bei den Frauen in dieser Altersklasse sind es nur 15 Prozent.

http://www.welt.de/vermischtes/partnerschaft/article7939165/Junge-Maenner-wohnen-am-liebsten-im-Hotel-Mama.html

Damit ergibt sich eine simple Interpretation: die 18- bis 26-jaehrigen Frauen leben mit Maennern ueber 27 Jahren zusammen (da Lesben nicht als Ehe gelten). Trotz Feminismus sind also die "heteronormativen" Gemeinschaften (wie es Emanzen abschaetzig nennen) immer noch vorherrschend bzw. vorfrauend. ;)

Nicht in der Welt: Junge Männer am häufigsten arbeitslos! (kT)

Mirko, Tuesday, 08.06.2010, 19:50 (vor 5691 Tagen) @ jens_

- kein Text -

--
Wer gegen Monster kämpft, muss achtgeben, nicht selbst zum Monster zu werden - Nietzsche

Welt: Junge Männer wohnen am liebsten im "Hotel Mama"

Roslin, Wednesday, 09.06.2010, 06:13 (vor 5691 Tagen) @ jens_
bearbeitet von Roslin, Wednesday, 09.06.2010, 06:32

Laut einer Studie leben zwei Drittel der 18- bis 26-Jährigen noch bei
ihren Eltern. Die schlimmsten Nesthocker sind die Söhne.

Man hätte aus dem Inhalt der Broschüre des statistischen Bundesamtes natürlich auch die Schlagzeile basteln können: "Junge Männer sind die Bildungsverlierer."

Das aber hätte das Opferprivileg des weiblichen Geschlechtes gefährdet.
Schließlich sind nur Frauen legitimerweise Opfer, muss daher vor allem Frauen vorrangig geholfen werden, sind ausschließlich Frauen, gegen alle statistische Evidenz, von allem am schlimmsten, schwersten, härtesten betroffen, auf dass es umso toller erscheine, wie gut sie sich angesichts der Härte ihrer Existenzbedingungen schlagen.

Soll doch um Gottes willen niemand merken, wie wenig hart die sind.

Man hätte auch die Schlagzeile formulieren können: "Junge Männer ökonomisch selbstständiger als junge Frauen."

So finanzieren junge Männer ihren Lebensunterhalt zu 56 % selbst gegenüber 49 % der jungen Frauen, von denen noch 36 % von Verwandten abhängen gegenüber 32 % der jungen Männer.

Das klingt aber viel zu positiv als Aussage über Männer.
Da fehlt einfach die obligatorische Abwertung und das nicht minder obligatorische Frauenlob.

Das klänge gar nicht so nach Frauenpauer.

Und das ist ja wichtig: Grrrrlz Empowerment bie gleichzeitiger, korrespondierender Jungenabwertung: Muttersöhnchen.

Dabei verhalten sich die Jungs ganz rational: Warum um Himmels willen mit den Pauernarzisstinnen jüngster Produktion zusammenziehen?

Die halten sich doch nur selbst für attraktiv.

Dann sollen sie sich auch selbst Gesellschaft leisten.

Bis ca. 30-35 Jahren ist der Partnermarkt ein Anbietermarkt, also frauenlastig.

In dieser Lebensphase sind Frauen "hochpreisig", auf dem Höhepunkt ihres Partnermarktwertes.
Ab 35 werden sie billiger.

Für rationale Männer ist es ganz einfach klug, die Langzeitpartnerin erst dann zu "kaufen".

Wenn man es denn überhaupt noch als klug bezeichnen kann, wenn ein Mann sich angesichts der einseitigen, antimännlichen Realitäten im Ehe-und Familienrecht, bei Unterhaltsregelungen, in der Rechtspraxis, bei Anschuldigungen wegen häuslicher Gewalt, sexueller Belästigung, Vergewaltigung, Kindesmissbrauches etc. in Partnerschaftskonflikten ansieht.

Hier ist überall grundsätzlich der Staat einseitig mit den Frauen verbündet, zulasten der Männer.
Solange das sich nicht ändert, ist ein Mann völlig ohne garantierte Rechte de facto allein dem guten Willen der Frau ausgeliefert.

Eigentlich keine BAsis für eine gleichberechtigte Partnerschaft, nur eine gute Basis für weibliche Dominanz und Bevormundung in der Partnerschaft, für weibliche Machtausübung über Väter durch Kinderbesitz.

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