Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Gesterkamp im Monolog mit seiner links-konservativen Denke.

IM Rosenbaum, Sunday, 06.06.2010, 15:43 (vor 5695 Tagen) @ Gobelin - nicht eingeloggt

http://jungle-world.com/artikel/2010/22/41042.html

Thomas Gesterkamp rudert deutlich zurück. War vor wenigen Wochen die Männerbewegung, die nun politisch wahrlich vielschichtig ist, ein Haufen tumber Rechtsradikaler, differenziert er nun stärker, auch wenn er von diesem Vorwurf nicht lassen kann. Nimmt man dem Text aber die polemischen Spitzen, dann haben ihn die Diskussionen auf den Seiten der ZEIT oder die Reaktionen von Bloggern und Journalisten im Netz anscheinend in den Grundfesten erschüttert. Es sei nicht vergessen, dass eben diese Reaktionen ihn, den vermeintlichen Aufklärer, als einfältigen Reaktionär dastehen ließen. Nun ist er in der Bedrängnis, diesen Vorwurf zu widerlegen und sich halbwegs elegant aus der Sache rauszuschleichen.

Der neue Text von ihm soll Optionen offenhalten, sich auf Männerthemen zu fokussieren, sollte der gesellschaftliche Druck sich weiter erhöhen. Dann kann er immer noch behaupten, dass er sich nur um die rechtsextremen Einflüsse in der Männerbewegung gesorgt hätte, aber nichtsdestotrotz schon immer mit Sorge die Unwucht feministischen Gestaltungswillens beobachtet hat. Dieses Schmierantentum, diese Wendehalsigkeit konnte man nach Zusammenbrechen des 3. Reiches oder dem Niedergang der DDR in sehr ähnlicher Form bei Legionen von Mitläufern zur Kenntnis nehmen. Fett schwimmt halt immer oben.


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