Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Fröhliches Männer-Bashing

Roslin, Saturday, 05.06.2010, 12:07 (vor 5696 Tagen) @ Oliver
bearbeitet von Roslin, Saturday, 05.06.2010, 12:26


So findet heutzutage ein fröhliches Männer-Bashing statt, dem aus Gründen
der political correctness niemand so recht Einhalt zu gebieten wagt. [/i]


http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/505307

Und die beiden Sätze davor erklären die schlichte Psychodynamik der meisten Feministinnen:

" Wenn Frau also mal wieder einen schlechten Tag hat, mit der Welt nicht zurecht kommt oder sich einfach nur fett fühlt, dann gibt es jemanden, den sie dafür verantwortlich machen kann. Und das ist natürlich wesentlich besser, als darüber nachdenken zu müssen, ob man möglicherweise selbst für die eigenen Probleme verantwortlich sein könnte."

Setzt msn noch hinzu, dass diese Ideologie es Frauen erlaubt, guten Gewissens ihre Privilegierung gegenüber MÄnnern einzufordern, müssen sie doch entschädigt werden für all das böse Unrecht, das unterdrückerische Männer ihnen antun, steigt die düstere Ahnung auf, dass diese Ideologie so schnell nicht aus unserem Leben verschwinden wird.

Liefert sie doch scheinbar für Frauen eine Win-Win-Situation: Ich kann meine Frustrationen und Niederlagen, meine Übellaunigkeit einem Sündenbock aufhalsen ("Die MÄNNER sind schuld") und mich gleichzeitig berechtigt fühlen, den Sündenbock zwecks Zahlung von Reparationsleistungen auszubeuten.

Besser geht's doch kaum.

Und viele männliche "Frauenhelfer" machen mit, aus Gründen, die auch nicht nobler, nur anders sind.

Diese Ideologie wird erst verschwinden, wenn Frauen selbst spürbar, erkennbar unter ihren Folgen zu leiden beginnen, fürchte ich.

Dann aber könnte es für uns alle bereits zu spät sein.

Wenn eine zu große Zahl von Männern nicht mehr kann und nicht mehr will.
Wenn darum diese Gesellschaft bankrott geht, die Versorgungsleistungen, die der Sozialstaat zum größeren Teil für Frauen erbringt, zum größeren Teil von Männern bezahlen lässt, nicht mehr erträgt.
Wenn Männer sich ihrer individuellen und kollektiven, frauenfördernden Ausbeutung entziehen, mangels Motivation, mangels Hoffnung auf Glück, also weniger arbeiten, sich weniger anstrengen, weniger Kinder zeugen, weniger heiraten usw.
Wenn also diese Gesellschaften des Westen eingehen mangels Kindern, niederkonkurriert von Gesellschaften, die es noch schaffen, ihre Männer erfolgreicher zu motivieren, weniger zu demütigen, selbstausbeutungswilliger zu halten, dann wird der ideologische Parasit "Feminismus" krepieren zusammen mit der Gesellschaft, die er parasitiert hat.

Der Prozess ist in vollem Gange: das sich Ausklinken der Männer.
Häufig noch unbewusst, keineswegs als bewusstes politisches Opponieren zu verstehen, einfach nur aus dem dumpfen Gefühl eines Unwohlseins heraus, dass es sich eigentlich nicht mehr lohnt, nach eigenen Kindern und Familien zu streben und sich deshalb den Allerwertesten aufzureißen, dass es sich oft einfach nicht mehr lohnt, um die Powernarzisstinnen zu werben, die feministisches Girls Empowerment vom Kindergarten an erzeugt.

Das wird möglicherweise unsere ganze westliche Zivilisation zerstören, dieser Männerdienst bestenfalls noch nach Vorschrift, diese wachsende "Lustlosigkeit" westlicher Männer.

Denn Frauen stellen nicht das Element der Selbstbehauptung in einer Kultur, stellten sie nie.
Mit motivierten Frauen allein ist kein Staat zu machen.

Beispiel:
Männliche Eroberer - und es gibt in der Geschichte NUR männliche Eroberer - töten und/oder versklaven die besiegten Männer (denn deren Widerstand müssen sie fürchten), heiraten und/oder vergewaltigen die Frauen dieser besiegten Männer, lassen sie aber viel häufiger am Leben (auch Frauen werden getötet, aber in sehr viel geringerem Ausmaß, dafür werden sie in viel höherem Ausmaß vergewaltigt UND geheiratet), versklaven sie viel weniger hart, denn die müssen sie nicht fürchten.

Schließlich sind Frauen evolutionär dazu disponiert, starke, erfolgreiche Männer, "Sieger", geil zu finden.

Das hat alles seine grausame Logik, einen bitteren Sinn, der weder Männern noch Frauen schmeichelt, aber offenbar erfolgreich die Heraufentwicklung des Menschen garantierte.

Hoffentlich ist das durch Einsicht einmal änderbar, durch Feminismus sicher nicht.


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