Todesberuf: Tote bei Explosion einer Weltkriegsbombe
Christian, Wednesday, 02.06.2010, 08:31 (vor 5698 Tagen)
In Göttingen sollte eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden. Doch sie detonierte und tötete mehrere Menschen.
http://www.welt.de/vermischtes/article7878009/Tote-bei-Explosion-einer-Weltkriegsbombe.html
Bei diesem Artikel merkt man ganz genau, dass das Wort Männer als Opfer total verschwiegen wurde. Warum schreiben sie nicht, darunter befabden sich keine Frauen?
Todesberuf: Tote bei Explosion einer Weltkriegsbombe
Wolfgang Biggel, Wednesday, 02.06.2010, 08:55 (vor 5698 Tagen) @ Christian
Bei diesem Artikel merkt man ganz genau, dass das Wort Männer als Opfer
total verschwiegen wurde. Warum schreiben sie nicht, darunter befanden sich
keine Frauen?
Die richtige - oft zu hörende - Formel lautet:
Darunter befanden sich keine Frauen und Kinder.
Dann ist es OK.
Aufatmen.
Männer hier als Opfer?
Keine Erwähnung.
Verschweigen, vertuschen.
Es könnte ja die Frauenbeauftragte kränken.
Wie der Tod kam bei der Entschärfung von Bomben?
Das war doch ihr Beruf.
Selber Schuld, konnten sie nicht aufpassen?
Was, Männer sterben 6-7 Jahre früher?
Auch selbst Schuld, wieso sind sie mal wieder nicht zum Arzt gegangen.

Kann man dort folgenden Kommentar einstellen?
Finder, Wednesday, 02.06.2010, 10:11 (vor 5698 Tagen) @ Christian
http://www.welt.de/vermischtes/article7878009/Tote-bei-Explosion-einer-Weltkriegsbombe.html
Bei Gefahrenjobs, gehen fast nur Männer drauf. Wird nur nicht erwähnt, wenn Männer bei draufgehen, wenn die für unsere Sicherheit und unseren Wohlstand arbeiten. Meldungen stehen immer an erster Stelle, wenn Frauen Opfer von Unfällen sind. Allerdings treffen 98% der tötlichen Arbeitsunfälle Männer. Besonders auffallend: "Unter den Opfern befanden sich Frauen und Kinder." Wenn es nur Männer mit Kindern waren steht da: "Unter den Opfern befanden sich Kinder." Oder noch besser: "Unter den Opfern befanden sich keine Frauen und Kinder."
Nun, was hat das mit Bombenentschärfung zu tun? Ganz einfach: In der sexistischen Berichterstattung der gemainstreamten Presse werden Männer sogar bis in den Tod durch Nichterwähnung verhöhnt. Stattdessen wird permanent in das Horn geblasen, dass Frauen angeblich benachteiligt seien, die behaupten sogar, dass die Frauen angeblich "Lohndiskriminiert" werden. Wo sind denn die Mienenräumerinnen? Dachdeckerinnen? Gleisbauerinnen? Industriekletterinnen? ...
MfG
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Soll ein Terroranschlag vertuscht werden?
pappa_in_austria, wien, Wednesday, 02.06.2010, 10:27 (vor 5698 Tagen) @ Finder
Dass 3 Männer von einer Bombenentschärfungseinheit getötet und mehrere verletzt worden sein sollen, klingt mehr als unwahrscheinlich und unlogisch.
In der Praxis geht nur ein Mann (Frau?) drauf, wenn was schief geht.
Israel wird ja momentan kritisiert.
Habs mal einfach eingestelle, vielleicht entwickelt sich ja was.
Finder, Wednesday, 02.06.2010, 10:37 (vor 5698 Tagen) @ Finder
Kommentar auf Seite 6 (bisher nur eine positive Bewertung):
02.06.2010 07:28 Uhr - Finder sagt:
Bei Gefahrenjobs, gehen fast nur Männer drauf. Wird nur nicht erwähnt, wenn Männer bei draufgehen, wenn die für unsere Sicherheit und unseren Wohlstand arbeiten. Meldungen stehen immer an erster Stelle, wenn Frauen Opfer von Unfällen sind. Allerdings treffen 98% der tötlichen Arbeitsunfälle Männer. Besonders auffallend: "Unter den Opfern befanden sich Frauen und Kinder." Wenn es nur Männer mit Kindern waren steht da: "Unter den Opfern befanden sich Kinder." Oder noch besser: "Unter den Opfern befanden sich keine Frauen und Kinder."
Nun, was hat das mit Bombenentschärfung zu tun? Ganz einfach: In der sexistischen Berichterstattung der gemainstreamten Presse werden Männer sogar bis in den Tod durch Nichterwähnung verhöhnt. Stattdessen wird permanent in das Horn geblasen, dass Frauen angeblich benachteiligt seien, die behaupten sogar, dass die Frauen angeblich "Lohndiskriminiert" werden. Wo sind denn die Mienenräumerinnen? Dachdeckerinnen? Gleisbauerinnen? Industriekletterinnen? ...
MfG
Nachtrag: Gebt mir mal Positive Bewertungen, bitte.
Finder, Wednesday, 02.06.2010, 11:11 (vor 5698 Tagen) @ Finder
Kommentar auf Seite 6 (bisher nur eine positive Bewertung):
Zu finden bin ich nun auf Kommentarseite 4 (die haben scheinbar schon viel zensiert):
02.06.2010 - 07:28 Uhr - Finder sagt: ...
Bewertungen: positiv:(7); negativ:(8)
Ein "negatives" Argument zerstört alle anderen Argumente
pappa_in_austria, wien, Wednesday, 02.06.2010, 13:12 (vor 5698 Tagen) @ Finder
Zu viele Aussagen in deinem Kommentar. Du hättest bei einem Thema ("gefährliche Berufe üben fast nur Männer aus") bleiben sollen!
Wenn ein anderes Thema z.B. die "Lohnlüge" bei einem "Nichtwissenden" falsch ankommt, wird dein Kommentar, das Hauptthema "gefährliche Berufe" öffentlich entwertet.
Denk mal darüber nach!
Kann man dort folgenden Kommentar einstellen?
der_quixote, Absurdistan, Wednesday, 02.06.2010, 15:14 (vor 5698 Tagen) @ Finder
Da sitzen wohl einige frustrierte Emmanzen am Löschknopf.
Man kann gar nicht so schnell schreiben wie gelöscht wird.
Und meine Beiträge sind gemässigter Natur.
Frank
--
Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...
Todesberuf: Tote bei Explosion einer Weltkriegsbombe
der_quixote, Absurdistan, Wednesday, 02.06.2010, 11:51 (vor 5698 Tagen) @ Christian
Bei diesem Artikel merkt man ganz genau, dass das Wort Männer als Opfer
total verschwiegen wurde. Warum schreiben sie nicht, darunter befabden sich
keine Frauen?
War auch einer meiner ersten Gedanken als ich darüber einen Bericht sah.
Es wurde eine Szene vom Unglücksort gezeigt, wo eine offensichtlich erschöpfte/verzweifelte, überfordete? Helferin am Rande der Szene sass...
Da kam mir spontan in den Sinn:
"Besonders betroffen die weiblichen Hilfskräfte"...
Die vier Arbeiter und Arbeiterinnen, welche letzte Woche in einem Ort in meiner Nähe, bei der Explosion eines Kessels mit Aluminiumschmelze, durch Brandverletzungen schwerst verletzt wurden, waren alles Männer.
Schmelzpunkt Aluminium = 660 Grad C.
Schmutzige, schwere und gefährliche Jobs...
Zunehmend übrigens ausgeübt von männlichen, schlecht augebildeten und unterbezahlten Sklaven. Also Leiharbeitern.
(Für Leute mit schwachen Nerven: Erste Seite lesen aber nicht runterscrollen).
--
Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...
Todesberuf: Tote bei Explosion einer Weltkriegsbombe
Narrowitsch, Berlin, Wednesday, 02.06.2010, 14:08 (vor 5698 Tagen) @ Christian
Bei diesem Artikel merkt man ganz genau, dass das Wort Männer als Opfer
total verschwiegen wurde. Warum schreiben sie nicht, darunter befabden sich
keine Frauen?
Wie in der "Welt", so auch in den Tagesthemen: Das Wort "Männer" kommt den BerichterstatterInnen weder in positiven - noch in Opferzusammenhängen leicht über die Lippen; eine eindrucksvolle Demonstration des Erfolges feministischer Linguistik und ihrer Folgen. Das Wort "Männer" gebrauchen, das ist politisch Korrekten ein Greul; es ist wie das Wort "Scheisse" auf einem diplomatischen Empfang sagen, sowas macht man nicht. Anders verhält es sich mit dem Wort Frau. Wird es lobend oder anerkennend gebraucht, verleihen die SprecherInnen der Silbe "au" ein besonderes Timbre, ein dramatisches, welches wahlweise sich in ein leicht jubelndes hinauf schwingt. Dieses sprachliche Mittel eignet sich vortrefflich um Banalem des Alltags außerordentliche Weihen zu verleihen, wenn es denn eine Frau verbrachte. Von der Putze bis zur Direktorin, sobald jemand sie eines Berichtes für würdig befindet, darf der Gliedsatz "...,eine starke Frau" nicht fehlen.
Und so kommt es, wie es kommen muss: die Journaille schreibt und spricht von Feuerwehr- und Bergleuten, Minenräumediensten, Truppen, Wissenschaften und dergleichen mehr, solange sich dort ausschließlich Männer betätigen. Ist auch nur eine einzige Frau in besagtem Berufsfeld mit zu Gange, kommt das relativierende binnenI ins Spiel oder die Nennung beider Geschlechter; das weibliche immer an erster Stelle, was denn sonst.
Niemand sollte die Suggestivkraft solcher Art des Formulierens unterschätzen, statt einer objektiven Aussage entsteht ein den Tatsachen widersprechender Eindruck: Soldatinnen und Soldaten. Wörtlich gleichgestellt stehen sie neben einander, auch dann, wenn in der Kompanie nur eine Frau dient. Da sind also Soldatinnen und auch noch Soldaten, die die Freiheit am Hindukusch verteidigen, die Zahl der Zinksärge spricht eine Sprache. Dennoch bleibt im (Unter-)Bewußtsein einer wenig reflektierenden Leser-und Zuhörerschaft die Vorstellung von "gleich" haften. Gelingt allerdings einer Frauengruppe oder eine einzelne Frau eine Leistung, sind alle Dämme sprachlicher Korrektheit gebrochen: Frauen steigen zu Fussballweltmeistern auf oder werden zur einzigen Minenräumerin in Afghanistan. Wie hier SPON http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,175155,00.html einleuchtend am Beispiel Vera Bohle zeigt:
"Sie ist die bislang einzige Expertin für Streubomben vor Ort...Etwa sieben bis acht Teams mit jeweils etwa 30 Mann werden von der Expertin geschult"
Unbedarfte LeserInnen können, nein sollen glauben, Frau Vera Bohle sei der einzige deutsche Mensch weit und breit, der im fernen Afghanistan sich der Bekämpfung der Minenseuche verschreibt. Und darüberhinaus den unwissenden Kerlen vor Ort ein paar Kenntnisse beibringt, die sie zum Überleben brauchen.
Von deutschen minenräumenden und wissensvermittelnden Kerlen keine Rede, ihre Leistungen und ihr Ansehen schrumpfen zur Bedeutungslosigkeit - der Rede nicht wert. Kein Wunder, dass die Minenräumerin Vera für Ansichten und Erfahrungsberichte in Buchform schnell einen Verleger fand. Oder fand ein Verleger sie? Männer haben da augenscheinlich zur Sache nichts wesentliches zum Sagen. Es liegt mir fern gegen diese Frau zu polemisieren, ich tippe hier von Medienmechanik. Denn:
Wie in den Fällen Bohle und "Soldatinnen und Soldaten" senkt die berichtende Zunft absichtsvoll geschlechterdemokratisch Auffassungen in die Köpfe der Öffentlichkeit, die zwar nichts oder wenig mit der Realität zu schaffen haben, aber eben der guten Sache "Geschlechterdemokratie" dienen müssen.
Wen kann also noch die Meldung zum Tode dreier Leute aus der Kampfmittelräumung wundern? Wären die Opfer weiblich, lauteten die Schlagzeilen vermutlich etwa so: " Tragischer Unfalltod: Drei Frauen im Dienst am Leben tödlich verunglückt."
Was wir im Menschenzoo BRD besichtigen dürfen: Selbst Tod hat feminsitisch erwünscht formuliert zu sein. Männer, die für die Gemeinschaft ihr leben geben, sind nicht erwünscht. Das Bild vom unfähigen, verunsicherten, in Rollen gefangenem und verrohten Mann könnte schließlich Schaden nehmen.
Pfui Deibel.
Narrowitsch
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Extemplo simul pares esse coeperint, superiores erunt-
Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.