Angelika Willig: Die Natur ist stärker
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Auch die 68er sind mit ihrem Programm der Emanzipation längst an ihre natürlichen Grenzen gestoßen. Wer erinnert sich nicht an die Fernsehdiskussion zwischen Verona Feldbusch und einer baß erstaunten Alice Schwarzer, daß es inzwischen Frauen gibt, die hübsch, schlau, charmant und erfolgreich sind - und manchmal sogar Kinder bekommen. Solche Frauen verkörpern das Scheitern der eifernden Emanzen.
Das >Gender Mainstreaming« entpuppt sich so als alberne bürokratische Maßnahme zur Rettung der verlorenen linken Hegemonie. Das kostet eine Menge Geld, das anderswo dringend gebraucht würde. Der Effekt dürfte jedoch so ziemlich null sein. Das erinnert an den "Kampf gegen rechts", der ebenfalls in die Tasche von Leuten arbeitet, die sonst wahrscheinlich Schwierigkeiten hätten, sich auf dem Arbeitsmarkt zu behaupten.
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