WGVDL fand Erwähnung in Stalinisten-Postille
Es ist schon eine Unverschämtheit, eine drittklassige Feministin aus dem Genderbürokratensumpf über die aufkeimende Männerbewegung schreiben zu lassen. Und wie erwartet finden wir das gleiche gewohnte Assoziationsgewäsch, wie in der „Gersterkamp-Expertise“. Nichts von den substanziellen Argumenten der Männerbewegung wird erörtert. Stattdessen, wer mit wem geredet hat oder sich in welcher Zeitung interviewen ließ. Es ist die Sichtweise eines arrivierten Genderkartells von Schranzen, die ihr bequemes Leben am Tropf öffentlicher Fördergelder – es geht um Milliarden - mit den Mitteln von übler Nachrede und Denunziation verteidigen. Ihr Blick auf die Männerbewegung ist der Blick eines verdeckten Ermittlers, der Blick eines Staatsschutzagenten.
Man ist fassungslos und erschrocken über die Dummheit und die herablassende Ignoranz, mit der die radikale Linke der Männerbewegung begegnet. Dabei hätte sie alles an Stoff, um in Aktion zu kommen:
1. Es gibt fast keinen Aspekt des sozialen Lebens, in dem die heutige Generation junger Frauen gegenüber den Männern nicht privilegiert wäre. Alle Indikatoren, wie Bildung, Gesundheit, berufliche Integration usw. zeigen eine Besserstellung des weiblichen Geschlechts an. Der Frauen und Mädchenförderwahn läuft ungebrochen weiter und verschlingt Unsummen.
2. Es hat sich ein beispielloser hegemonialer Diffamierungsdiskurs etabliert, der seit der Nazizeit nichts Vergleichbares hatte. In den großen Medien wie Spiegel, Zeit, usw. werden Männer als genetischer Fehlgriff der Natur, als aussterbender Ballast der Evolution, als emotional und geistig minderwertig diffamiert. Primitiv triebgesteuert und brutal sind sie den slawischen Untermenschen in der Hasspropaganda des Dritten Reichs analog, dargestellt. In der Spitze übrigen mit ähnlichen Folgerungen: Euthanasie oder Vernutzung durch köperliche Arbeit („Haarige Nutztiere“). Keine Kirche, keine Selbstzensurbehörde der öffentlich-rechtlichen Medien, keine sonstige Instanz mit öffentlich-moralischem Ansehen hat irgend etwas an diesem Klima geistiger Vergiftung auszusetzen gehabt, welches jeden Jungen und jeden Mann prägt, seit er die ersten Worte versteht und lesen kann. Insbesondere unsere eloquente Kaffeehauslinke, die bei kleinsten sprachlichen Ausrutschern Zeter und Mordio schreit, hat dieser faschistoiden Hasspropaganda Beifall geklatscht und bei ihrer Verbreitung artig geholfen.
Dass der Feminismus etwas mit gesellschaftlicher Kontrolle zu tun haben könnte, dass seine enge Verzahnung mit dem Neoliberalismus die gesellschaftskritische Sensibilität der Linken geweckt hätte: Fehlanzeige. Die Linke schaut wie gelähmt zu, wie staats- und gesellschaftskritische Diskurse sich immer erfolgreicher von ihr entfernen. Es ist schon oft angemerkt worden, dass der neue Konservatismus links sei. Natürlich ist das wgvdel.eu-Forum stramm rechts. Warum wohl? Das -.com-Forum mehr oder weniger auch. Wen wundert es? Die Linken haben ihre ureigenste Fähigkeit, nämlich kritisch zu denken, mit ihrer Feminismushörigkeit gegen die wand gefahren. Logisch, dass dann andere Zentren kritischer Diskussion entstehen..
Ich würde mir wünschen, dass ein bedeutender Linker, jemand z.B. wie Pirker, der schon schwere Niederlagen einstecken musste und trotzdem seiner Sache nicht abgeschworen hat, sich einmal mit dieser Geschlechterfrage auseinandersetzt und sein publizistisches Können für eine Neubeurteilung der feministischen Gesellschaftstransformation in die Waagschale wirft.
Was sagte Rosa Luxemburg? Sozialismus oder Barbarei! Es ist diese Alternativlosigkeit, für die wir einen zeitgemäßen Blick brauchen.
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- WGVDL fand Erwähnung in Stalinisten-Postille -
Gelangweilter,
30.05.2010, 03:18
- WGVDL fand Erwähnung in Stalinisten-Postille - Cardillac, 30.05.2010, 15:04