Kopfpauschale
Versteht ihr alle die neue Kopfpauschale im Gesundheits-Un-Wesen?
Angedacht bei der Kopfpauschale ist ja, dass jeder gesetzlich Krankenversicherte 109 Euro (maximal 7% vom Einkommen, Nebeneinkünfte, Zinsen und Mieteinnahmen werden einbezogen) zahlen soll. Da sehr viele über ein niedriges Einkommen verfügen, soll der Staat den Einkommensschwachen eine Unterstützung geben (was eben mal wieder mit zig Mrd. Euro bezahlt werden soll).
Der bruttolohnabhängige Beitragsanteil des Arbeitgebers ist bei 6,5 % des Bruttoeinkommens eingefroren und ist damit von zukünftig steigenden Gesundheitskosten abgekoppelt. Beitragserhöhungen gehen damit nur zu Lasten des Arbeitnehmers. Garantierte Tendenz: steigend!
Damit sollte aber der Anstieg der Lohnnebenkosten gestoppt werden, der für die hohe Arbeitslosigkeit in Deutschland mitverantwortlich gemacht wird
Ich kann mir nicht helfen, aber ich habe immer mehr den Eindruck als ob die FDP mit Hochdruck an der Pleite der BRD arbeitet. Die Kassen sind leer, aber noch mehr ausgeben. Ich kann nur mit dem Kopf schütteln.
Wer letztendlich davon profitiert, ist mir schleierhaft...
(überarbeitet, frei nach "Grantler"....... http://meta.tagesschau.de/id/32642/unversoehnliche-positionen-bei-der-kopfpauschale
1. Aus männerrechtlicher Sicht wäre eine deutlich höhere Heranziehung der FRAU nötig, da sie doppelt so hohe Gesundheitskosten verursacht als ein Durchschnitts-Mann. Und das bei gleichzeitig deutlich niedrigeren Frauen-Beiträgen. Auf den Punkt gebracht:
Bis jetzt zahlen Frauen nur ca. ein Viertel der Krankenkassenbeiträge, entnehmen ihr aber drei Viertel. Männer füllen die Kasse, Frauen plündern sie.
Da hilft die Kopfpauschale, da sie für alle gilt, und Millionen von Frauen die bisher beim Mann gesetzlich kostenlos mitversichert waren, endlich einen kleinen Beitrag dazu bringen.
Bisher finanzieren wir Männer über 50 000 000 000 Euro (50 Mrd.€) pro Jahr in Richtung FRAU!
http://wgvdl.com/info/frauenfoerderung/transferleistungen-von-maennern-zu-frauen.htm
2. Da aber viele heute schon an der Sozialhilfegrenze leben - die so genannten Aufstocker - übernimmt die Kopfpauschale sowieso dann wieder der Steuerzahler.
3. Die Kopfpauschale wird später - wenn sie eingeführt ist - jederzeit einfach erhöht.
4. Fehlende Milliardenbeträge im Gesundheitswesen soll der Steuerzahler (vorwiegend männlich) übernehmen. Da drohen steigende Milliardenzahlungen, da das Gesundheits-un-wesen ein Selbstbedienungsladen für alle ist. Für Pharma, Ärzte, Apotheken, Krankenkassenchefs etc.
Auch ein Selbstbedienungsladen für unbeschäftigte Hausmütterchen, die besonders im Winter gerne Ärzte-Hopping machen. "Doktor Schneider ist noch netter. Da gehe ich gerne hin, er ist sooooooooooo aufmerksam. Nur die Artzhelferin, nee, die ist unfreundlich!" (selbst erlebt)
Ich persönlich bin unentschlossen, einerseits siehe Pkt 1 ein klein wenig gerechter, aaaaaaaaaaber die Allgemeinheit übernimmt wieder anonym den explodierenden Rest. Griechische Verhältnisse.
Was meint ihr?
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Liebe Grüße
Oliver
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