Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Noch ein Baumgartner-Thread

Horst, Saturday, 29.05.2010, 23:40 (vor 5698 Tagen) @ Kurti

Wenn man es mal zynisch, wirklich sehr, sehr zynisch betrachtet, ist
der Baumgartner-Prozess eigentlich ein Glücksfall für unsere Bewegung.
Denn nichts schafft so sehr Öffentlichkeit wie ein Gerichtsprozess.

Das ist gar nicht so zynisch, sondern durchaus real. Die Justiz hat es nämlich überrissen. Jedem Außenstehenden, der sich überhaupt nie mit der Problematik befaßt hat, ist klar, daß es völlig absurd ist, Väter mit dem Terroristenparagraphen ans Leder zu wollen.
Sollen sie Baumgartner doch einsperren. Das dürfte der längst einkalkuliert haben, und der mediale Bumerang-Effekt wäre umso größer. (Sympathisanten, Proteste, Presse, Kamerateams, ggf. sogar aus mehreren Ländern, weiterer Druck auf die Justizministerin Änderungen im Obsorgerecht vorzunehmen)
Änderungen im Familienrecht gibt es nicht von innen heraus, das System ist reformunfähig, sondern nur von außen. Durch finanziellen Druck oder durch erfolgreiche Klagen beim Menschengerichtshof. Auf die Tatsache, daß Kinder und Väter leiden, hat der Staatsfeminismus sowohl in Deutschland als auch in Österreich jahrzehntelang geschissen, und dabei noch freudig gegrinst.


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