Ob Kinder oder keine – entscheiden wir alleine
Diesen haarsträubenden Artikel über Kinderfeindlichkeit in der linken Szene fand ich heute im Internet Good Night - Daddys Pride.
Genannte Textpassagen kennen wir doch von den: Mein Bauch gehört mir - Kindesmörderinnen!
„Ob Kinder oder keine – entscheiden wir alleine!“ –
Diskussion und Austausch zum Kinder kriegen, Kinderfreundlichkeit in linken Szenen und (pro)feministischen Selbstverständnissen von Müttern, Vätern, Eltern
Eine Frau, die sich gegen Schwangerschaft und für eine Abtreibung entscheidet, wird in linksradikalen Szenekontexten meist unterstützt, begleitet und respektiert.
Eine Frau, die sich – egal ob alleine oder mit PartnerIn* – ein oder mehrere Kinder wünscht, vielleicht sogar bewusst produziert oder sich bloß positiv auf Kinder bezieht, erntet zumindest skeptische Blicke und sieht sich plötzlich mit einer Reihe antifeministischer Vorurteile konfrontiert.
Kinder gelten feministisch betrachtet oft als Rückschritt, Emanzipationshemmer, Problem.
Linksradikale Räume sind kaum kinderfreundlich, Politgruppen nicht sehr offen für Aktivistinnen, die ihre Kids mitbringen und allgemein hat der Themenkomplex „Kinder“ in den vor allem jugendlichen Szenezusammenhängen kaum Platz.
Wir wollen zum Thema diskutieren und freuen uns auf eure Beiträge!
Kinderfreundlich ist das Politdisku-Beisl ehrlich gesagt nicht – der Abend wird aber zumindest rauchfrei sein, um es Menschen zu ermöglichen ihre Kinder mitzubringen, wenn sie das wollen.
Quelle: http://goodnightdaddyspride.blogsport.de/termine/
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