Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Ehrgeizige Mutter fälscht Englisch-Arbeit

Gobelin, Friday, 28.05.2010, 10:02 (vor 5703 Tagen)

Weil ihre Tochter eine Sechs kassiert hatte, griff eine Düsseldorfer Mutter zum Tintenkiller - und korrigierte nachträglich 13 Fehler in einer Klassenarbeit. Der Schwindel flog auf, der ausgebildeten Lehrerin wurden 100 Stunden Sozialarbeit aufgebrummt.

http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,697188,00.html

Eine Art "pädadogische MPU" als Konsequenz wäre sinnvoller gewesen (kT)

Max Aram, Friday, 28.05.2010, 10:14 (vor 5703 Tagen) @ Gobelin

- kein Text -

Ehrgeizige Mutter fälscht Englisch-Arbeit

Andreas082 @, Friday, 28.05.2010, 11:42 (vor 5703 Tagen) @ Gobelin

Ihren falsch verstandenen mütterlichen Ehrgeiz muss die alleinerziehende und arbeitslose Frau jetzt mit 100 Stunden Sozialarbeit büßen.

Och Gottchen die Arme, solche mitfühlenden Zeilen möchte ich mal bei einem Mann lesen.

Der Richter am Düsseldorfer Amtsgericht, Hans-Werner Telle-Hetfeld, ließ damit am Donnerstag Milde walten und stellte das Verfahren ein.

Wär ja auch ein WUnder wenn es anders gewesen wäre.

Ihm bleibe aber "völlig unklar", warum die ausgebildete Lehrerin nicht die Konsequenzen ihrer Korrektur bedacht habe, sagte er. Die Mutter habe sich da in etwas "verrannt". Der Anwalt räumt ein: "Ein vernunftbegabter Mensch würde zu so einem Mittel nicht greifen."

Weil frauen selten Konsequenzen ihrer Taten fürchten müssen und zum Thema Vernunft siehe nächsten Abschnitt.

In nicht einmal 45 Minuten bekommen die Prozessbeteiligten eine Ahnung von den Nöten der Mutter. Noch auf der Grundschule sei die Tochter "die Beste" gewesen,
Sie habe den Leistungsabfall der Tochter geradezu als "Demütigung" empfunden. "Sie hat das Abitur als allein seligmachende Abschlussprüfung gesehen",

Also hat die Frau eine ernsthafte Psyschose und ihr Kind muss dafür leiden? Wieso haben Alleinerziehende eigentlich so oft einen Dachschaden, oder sind sie von Mann wegen des Dachschadens verlassen wurden? WIeso durfte dann das Kind/die Kinder bei denen bleiben?

Das Mädchen hat die Schule inzwischen gewechselt - und sei jetzt "einigermaßen glücklich", sagt der Richter. "Ich hoffe, dass angekommen ist, dass man auch ohne Abitur glücklich werden kann."

Seltsam das es eine ausgebildete arbeitslose Lehrerin nicht schafft, ihr Kind zu Hause zusätzlich zu unterrichten um ihre Leistungen zu verbessern, an mangelder Zeit kann es ja nicht liegen.

eine studierte Grundschullehrerin

Ein Mann, Friday, 28.05.2010, 12:37 (vor 5703 Tagen) @ Andreas082

Seltsam das es eine ausgebildete arbeitslose Lehrerin nicht schafft, ihr
Kind zu Hause zusätzlich zu unterrichten um ihre Leistungen zu verbessern,
an mangelder Zeit kann es ja nicht liegen.

Aber an mangelnden Wissen, sie ist eine studierte Grundschullehrerin und die Tochter besucht(e?) das Gymnasium, ab etwa Klasse 5 bis 6 ist so eine Grundschullehrerin dann mal schnell überfordert.

S. dazu auch http://www.wgvdl.com/forum/index.php?id=129766

Die Lehrerausbildung in D. ist ein Disaster.

Ehrgeizige Mutter fälscht Englisch-Arbeit

Expatriate ⌂, Süd-Ost-Asien, Friday, 28.05.2010, 12:38 (vor 5703 Tagen) @ Andreas082

Noch auf der Grundschule sei die Tochter "die
Beste" gewesen,
Sie habe den Leistungsabfall der Tochter geradezu als "Demütigung"
empfunden.

Der Leistungsabfall kam dann wohl genau zu dem Zeitpunkt, als frauchen sich selbstverwirklichen musste und sich dachte, jetzt muesse sie auf AE machen und den Vater abwickeln.

Mit herzhaftem Gruss aus Angeles City!!! :)
Cheers!

eine studierte Grundschullehrerin

Adam, Friday, 28.05.2010, 14:52 (vor 5703 Tagen) @ Ein Mann


Die Lehrerausbildung in D. ist ein Disaster.

Das folgt aus diesem Fall keineswegs. Natürlich muß es ja irgendwie an den Lehrern liegen, wenn man der festen Überzeugung ist, alle Kinder könnten prinzipiell alles lernen. Doch ist diese Überzeugung falsch. Kinder sind unterschiedlich begabt. Und an der Begabung kann keine lehrerausbildung etwas ändern.

Adam

eine studierte Grundschullehrerin

Gismatis, Basel, Saturday, 29.05.2010, 00:47 (vor 5702 Tagen) @ Adam

Gerade der Sprachunterricht ist aber manchmal wirklich grottenschlecht. Wenn ich da an meine eigene Schulzeit denke … Im Unterricht selbst lernte man manchmal praktisch nichts! Diejenigen, die gut waren, konnten es entweder bereits vorher oder haben einfach ganz viel selbst gelernt und wären auch ganz ohne Lehrer gut gewesen. Ich hatte in Englisch oft eine Eins (In der Schweiz die schlechteste Note), aber den Lehrer hat das überhaupt nicht gestört. Als Lehrer würde ich entweder an meinem Bewertungssystem zweifeln oder an meinem Unterricht. Aber solange es immer noch genug Schüler gibt, die trotz des schlechten Unterrichts gute Noten machen, kann sich ein solcher Lehrer immer schön durch sein Arbeitsleben mogeln.

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