Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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"Sex and the City" feministisch? Seit wann das?

Müller, Wednesday, 26.05.2010, 16:56 (vor 5701 Tagen)

Hier schreibt Daniel Haas zum Start des neuen Kinofilms u.a. folgendes:

"Ein ganz großer Fummel ist das, keine Frage: Auch der zweite "Sex and the City"-Film kombiniert alles mit allem - Politik mit Pop, Kulturkritik mit Kitsch, Feminismus mit Haute Couture. Nur die dämliche Islam-Schelte steht dem Film leider gar nicht."

Aha. Nun mal langsam. Wenn überhaupt, hat SatC einen wesentlichen Aspekt des Feminismus intus: Männerfeindlichkeit. Oder kann aus Männerfeindlichkeit automatisch immer Feminismus abgeleitet werden? Ich denke nicht.

Umgekehrt? Geht.

Es gibt genug MännerfeindInnen, die mit Feminismus so viel zu tun haben, wie beispielsweise ein Thomas Gesterkamp mit fundiertem Journalismus.


.

"Sex and the City" feministisch? Seit wann das? Von Anfang an!

Roslin, Wednesday, 26.05.2010, 19:22 (vor 5701 Tagen) @ Müller

Sex and the City ist sehr wohl eine treffende Verkörperung der vulgärfeministischen Einstellungen, die das Weltbild und den Erwartungshorizont sehr vieler moderner, westlicher Akademikerinnen prägen und begrenzen.

Viele Akademikergrrrrrrrrrrrlz sehen in den Protagonistinnen taugliche Rollenmodelle, denen es nachzueifern gilt.

Der arrogante Narzissmus dieser Stilikonen hat Vorbildcharakter.
Kann jedem jungen Mann nur empfehlen, sich ein paar Folgen reinzuziehen.
Dann weiß er, was ihn auf dem Partnermarkt erwartet.

Was war zuerst da? Die Henne oder die Akademikergrrrrrrrrrrrlz?

vt, Wednesday, 26.05.2010, 19:38 (vor 5701 Tagen) @ Roslin

Intressant, vielleicht haben die Sex in the City-Macher nur die derzeit gepredigte Frauenverhaltensstörung aufgegriffen und "zuende gedacht". Quasi den Mythos "Powerfrauen" in TV-taugliche Rollen gegossen.

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