"Mamablog": Lesben suchen Samenspender
jens_, Wednesday, 26.05.2010, 16:46 (vor 5701 Tagen)
Na gut, sie haben es mit "Gesucht: Papas für eine Regenbogenfamilie" etwas netter umschrieben, aber nicht anderes ist gemeint:
Leas Uhr tickt. Monat für Monat ein bisschen lauter, seit sie die Mittdreissiger überschritten hat. Sie hätte gern ein Kind. Und zwar möglichst schnell. Lea hat Glück: Ihre grosse Liebe wünscht sich ebenfalls eine Familie, die Beziehung ist gefestigt, das Einkommen gesichert. Das Fundament der Familie steht, also. Doch Lea hat auch Pech: Sie liebt eine Frau. Und damit hat der eine Pfeiler des Fundaments das falsche Geschlecht. Homosexuelle dürfen in der Schweiz zwar «heiraten>, ihre Partnerschaft also auf dem Standesamt eintragen lassen, aber sie haben weder ein Recht auf Adoption, noch dürfen sie sich künstlich befruchten lassen. Der Ausweg? Sie suchen schwule Papas zwecks Gründung einer Regenbogenfamilie.
http://anonym.to?http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/10351/gesucht-papas-fur-eine-regenbogenfamilie/
Ich finde es schon etwas dreist wie Lesben so unverbluemt einen Samenspender suchen. Ob die Herren auch wissen, dass sie fuer ihre Grosszuegigkeit lange zahlen muessen?
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satyr, Essen, Wednesday, 26.05.2010, 17:14 (vor 5701 Tagen) @ jens_
Das
Fundament der Familie steht, also.
Eben nicht. Zum FUNDAMENT der Familie (mit Kind/-ern) gehört ein Erzeuger. Die Gentechnik wird das zzwar ändern... aber NOCH, können Frauen nicht selbst erzeugen. Also ist das in dem sie leben, kein Fundament, sondern ne Bruchbude...
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Finder, Wednesday, 26.05.2010, 17:45 (vor 5701 Tagen) @ satyr
Die Gentechnik wird das zzwar ändern...
Kappes!
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Sachse, Wednesday, 26.05.2010, 18:04 (vor 5701 Tagen) @ satyr
Eben nicht. Zum FUNDAMENT der Familie (mit Kind/-ern)...
Ein Lesbisches Paar, wie auch ein Schwules, wird und kann NIEMALS eine Familie werden.
sie so zu bezeichnen ist eine Frechheit gegenüber allen Familien!
Leben und Kinder?? Das widerspricht doch mit deren grundsätzlicher Lebenseinstellung: keinen Sex mit Männern. Sollen sie doch lesbisch sein, dann aber mit aller Konsequenz.
Und es ist gut so, dass der liebe Gott die Welt so eingerichtet hat, dass Emmas sich nicht vermehren können...
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Mirko, Wednesday, 26.05.2010, 20:58 (vor 5701 Tagen) @ Sachse
Eben nicht. Zum FUNDAMENT der Familie (mit Kind/-ern)...
Ein Lesbisches Paar, wie auch ein Schwules, wird und kann NIEMALS eine
Familie werden.
Frag mal ein Kind, das in einer solchen Beziehung aufgewachsen ist. _Die_ haben kein Problem damit. Allerdings: Solche Heranwachsende zeichnen sich dadurch aus, dass sie besonders tolerant sind. Böse, gell?
sie so zu bezeichnen ist eine Frechheit gegenüber allen Familien!
Ist es nicht.
Leben und Kinder?? Das widerspricht doch mit deren grundsätzlicher
Lebenseinstellung: keinen Sex mit Männern. Sollen sie doch lesbisch sein,
dann aber mit aller Konsequenz.
Du tust so, als wäre es eine freie Entscheidung.
Und es ist gut so, dass der liebe Gott die Welt so eingerichtet hat, dass
Emmas sich nicht vermehren können...
Tja, Gott hat es so angerichtet, dass Emma mit Hilfe eines netten Mannes sich den Kinderwunsch erfüllen kann. Weiterhin hat er es so eingerichtet, dass Emma einen Kinderwunsch hat.
--
Wer gegen Monster kämpft, muss achtgeben, nicht selbst zum Monster zu werden - Nietzsche
Bist Du 'ne Schwuchtel oder was?!
Finder, Wednesday, 26.05.2010, 23:03 (vor 5701 Tagen) @ Mirko
Frag mal ein Kind, das in einer solchen Beziehung aufgewachsen ist. _Die_ haben kein Problem damit.
Allerdings: Solche Heranwachsende zeichnen sich dadurch aus, dass sie besonders tolerant sind. Böse, gell?
Die "Heranwachsenden" zeichnen sich dadurch aus, dass die besonders Hirngewaschen sind. Ist halt die Frage ob Sohnemann zu seinem 40. am Dachfirst baumelt. Naja Mama hatte ja Spass im Leben.
sie so zu bezeichnen ist eine Frechheit gegenüber allen Familien!
Das beste ist immer, wenn ein Vater wegen so `ner Lesbe dann seine Kinder nicht mehr sehen darf. Das ist sogar noch steigerungsfähig, wenn die Lesbenschlampen dann überall rumerzählen, dass der Vater sich nicht kümmern würde ("das Schwein"), der allerdings immer an den Umgangsverweigerungen scheitert.
Du tust so, als wäre es eine freie Entscheidung.
Das muss man ja auch nicht erst betonen. Wenn Lesben denken, weil's grad mal hip ist, eins auf Trendy und abartig zu machen und die Kinder zum Schulgespött, dann sollte die Gesellschaft schleunigst reagieren.
Kinder zu Lesben und Schwuchteln? Nee danke!
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Sachse, Wednesday, 26.05.2010, 23:08 (vor 5701 Tagen) @ Mirko
Frag mal ein Kind, das in einer solchen Beziehung aufgewachsen ist. _Die_ haben kein Problem damit. Allerdings: Solche Heranwachsende zeichnen sich dadurch aus, dass sie besonders tolerant sind. Böse, gell?
Ob sie toleranter sind oder nur nicht eine richtige Familie kennengelernt haben, dass sei dahingestellt.
Aber frage mal ein Kind, was im SOS Kinderdorf groß geworden ist. Das wird auch keine Klagen führen. Familie heisst auch, dass das Kind sowohl weibliche als auch männliche Verhaltensmuster aus allernächster Nähe erfährt. Bei zwei Müttern fehlt zumindest der männliche Part, wenn nicht sogar die weibliche Lebensansicht doppelten Einfluss hat.
Du tust so, als wäre es eine freie Entscheidung.
Ist es doch. eine freie Entscheidung, in einer lesbischen Beziehung zu leben, keiner wird dazu gezwungen. Zumal, in vielen dieser Beziehungen eine den Mann spielt, meist imitiert sie einen Mann, der dem übelstem Bild eines Mannes entspricht. DAS ist aber ein anderes Thema.
Nichts gegen lesbische Beziehungen, nichts gegen schwule Pärchen. Wirklich!
Solange diese nicht ihre Lebensform als die für Alle generell Bessere zu etablieren versuchen, solange sie keine Besserstellung anstreben.
Und:
Familie bleibt Vater, Mutter Kind,,, Oma, Opa, Tanten, Onkels usw.....
Lesbisches Paar mit Kind bleibt letztendlich eine alleinerziehende mit Freundin.
Schwules Paar bleibt letztendlich alleinerziehender mit Freund.
Eine/r von beiden wird seine Gene nicht an den gemeinsam betreuten Nachwuchs abgegeben haben
Und dies ist hier die Regel!
Bei Familie, Vater, Mutter Kind ist es die Ausnahme, man nennt das dann auch "Patchworkfamilie" oder Kuckuckskind
Es ist auch keineswegs eine Unterdrückung gleichgeschlechtlicher Paare, wenn eben gewisse Bezeichnungen für diese nicht geeignet erscheinen.
Was für mit der/dem Alleinerziehendem/n gemeinsam lebendem Partner/in fehlt, ist ein Rechtskonstrukt, dass ihr/ihm irgendeine Sorgeberechtigung/ Sorgepflicht gegenüber dem Kind der/des Anderen gestattet. Aber auch dies ist ein Anderes Thema.
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Gismatis, Basel, Wednesday, 26.05.2010, 23:52 (vor 5701 Tagen) @ Sachse
Lesbisches Paar mit Kind bleibt letztendlich eine alleinerziehende mit
Freundin.
Schwules Paar bleibt letztendlich alleinerziehender mit Freund.
Wenn nur die leibliche Elternschaft zählt, sind dann Adoptiveltern gar nicht erziehend?
Bei Familie, Vater, Mutter Kind ist es die Ausnahme, man nennt das dann
auch "Patchworkfamilie" oder Kuckuckskind
Patchworkfamilie? Deinem Anspruch nach sind das keine Familien.
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Sachse, Thursday, 27.05.2010, 00:09 (vor 5701 Tagen) @ Gismatis
Wenn nur die leibliche Elternschaft zählt, sind dann Adoptiveltern gar
nicht erziehend?
Bei Familie, Vater, Mutter Kind ist es die Ausnahme, man nennt das dann
auch "Patchworkfamilie" oder Kuckuckskind
Patchworkfamilie? Deinem Anspruch nach sind das keine Familien.
Adoptiveltern sind erziehend, aber niemals die leiblichen Eltern.
Die Patchworkfamilie, das sagt der Name, ist ein Zusammenschluss zweier alleinerziehender, deshalb der Sondername.
Man sollte die Ausnahmen bei den Familien, durch Tod eines Elternteiles, auch durch Scheidungenoder Unfruchtbarkeit eines Partners, nicht als Maßstab zur Begründung der gleichgeschlechtlichen Partnerschaft mit Kind als Familie nehmen.
Sicher, du kannst anderer Meinung sein, kein Problem. Nur, dann teilst du meine nicht, das ist doch legitim.
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Mirko, Thursday, 27.05.2010, 00:08 (vor 5701 Tagen) @ Sachse
Hallo Sachse,
ich denke, das erste Maß sollte sein, wie es den Kindern ergeht. Und. Mir lag eine Studie vor, nach der es den entsprechenden Kindern gut ergeht (was damals mit einem: "Und denen glaubst du?!?" abgetan wurde). Eine Vater-Mutter-Elternschaft ist für Kinder auch nicht immer der Idealfall. Nur schließe ich aus den "Unfällen" nicht, dass man die Vater-Mutter-Konstellation abschaffen sollte.
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Jo
Sachse, Thursday, 27.05.2010, 00:31 (vor 5701 Tagen) @ Mirko
Hallo Sachse,
ich denke, das erste Maß sollte sein, wie es den Kindern ergeht.
Das ist vollkommen korrekt
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Gismatis, Basel, Wednesday, 26.05.2010, 17:20 (vor 5701 Tagen) @ jens_
Ich habe von einem Fall gehört, wo es prima geklappt hat, wo sich Mutter und Vater gemeinsam mit ihren Partnern um das Kind kümmern. So sollte es sein. Allerdings bin ich der Auffassung, dass biologische und "assistierende" Elternschaft klar voneinander getrennt sein müssen, auch gegenüber dem Kind. Sonst verkommt Elternschaft zu etwas Beliebigem.
In etwa so?
Finder, Wednesday, 26.05.2010, 17:43 (vor 5701 Tagen) @ Gismatis
Ich habe von einem Fall gehört, wo es prima geklappt hat, wo sich Mutter
und Vater gemeinsam mit ihren Partnern um das Kind kümmern. So sollte es sein ...
Boston – Eine katholische Schule im US-Staat Massachusetts weigert sich, den Sohn eines lesbischen Paares aufzunehmen. Das teilte eine der beiden Mütter am Mittwoch mit.
Eben nicht!
Gismatis, Basel, Wednesday, 26.05.2010, 23:55 (vor 5701 Tagen) @ Finder
Ich meine es so, dass sich beide gleichermaßen um das Kind kümmern. Nach außen würden die leiblichen Eltern das Kind vertreten.
Noch so ne Schwuchtel oder was?!
Finder, Thursday, 27.05.2010, 01:01 (vor 5701 Tagen) @ Gismatis
Ich meine es so, dass sich beide gleichermaßen um das Kind kümmern. Nach
außen würden die leiblichen Eltern das Kind vertreten.
Und wenn der homo-pervers, hirngewaschene Nachwuchs dann irgendwann mit der Uzi 'ne Klasse abmäht, waren die Killerspiele dran schuld. Ja ja, die sozialen Ideen der Gesellschaftsdesigner mit ihren Ansichten über die "sexuelle Selbstverwirklichung" lassen grüßen! Die Epoche in der das Geschlechtsteil der Frau personifiziert wird eben. Der Fick wird wichtiger als das, wozu er dient. Mehr Egoismus hat die Welt noch nicht erlebt. Gutmenschenpower halt: Ich will nicht darüber nachdenken, wo sie die abgeholten Nachbarn hingebracht haben. Uns als "neuen Menschen" geht es aber ganz gut dabei, oder? Mehr Doofheit auch noch nicht.
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Gast_bb, Thursday, 27.05.2010, 14:15 (vor 5700 Tagen) @ Gismatis
Sonst verkommt Elternschaft zu etwas Beliebigem.
Das ist doch schon längst so.
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Mirko, Wednesday, 26.05.2010, 20:54 (vor 5701 Tagen) @ jens_
Ich finde es schon etwas dreist wie Lesben so unverbluemt einen
Samenspender suchen. Ob die Herren auch wissen, dass sie fuer ihre
Grosszuegigkeit lange zahlen muessen?
Stimmt, es müsste Rechtssicherheit für den Samenspender geschaffen werden. Bei dieser Konstellation, wo sich Homosexuelle ihren Kinderwunsch erfüllen, liegt die gesamte Verantwortung, also auch für ev. Unterhaltungszahlungen beim homosexuellen Paar.
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NEIN!
TZone, Wednesday, 26.05.2010, 23:37 (vor 5701 Tagen) @ jens_
Wenn in der Natur 2 Affen oder ÄffInnen "aufeinandersteigen" entsteht kein Leben. Warum sollte das beim Menschen anders sein? Die Natur verbiegen? Was sollen denn aus den Kindern für verwirrte Menschen werden?
Wer nicht hetero ist, sollte auch mit den Konsequenzen leben!