Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Ein Schluck aus der Ideologiepulle, das Manifest der grünen Männchen

sonnenlilie, Tuesday, 25.05.2010, 19:08 (vor 5704 Tagen)

Heute gabs im Deutschlandradio dieses politisches Feuilleton von Gerhard Amendt

Die grünen Männer aus NRW verkünden in ihrem Manifest, dass sie nicht länger mehr Machos sein wollen, als die sie sich offenbar schuldgeplagt fühlen. Das hört sich rebellisch an, stellt sich aber als halbherzig heraus. Sie fordern Veränderungen, die Männern das Leben leichter machen, das ist eher neu, fast schon überraschend, allerdings wagen sie nicht auszusprechen, dass das weitreichende Folgen für Frauen nach sich ziehen wird.

So lugt Ängstlichkeit im Manifest der grünen Männer an entscheidenden Stellen hervor. Sie verkneifen sich allzu offene Worte gegenüber Frauenpolitik. Nur, so lange sie demutsvoll das Etikett des Machos wie ein Alltagskleid tragen und der Schluck aus der feministischen Ideologiepulle ihnen die männlichen Tugenden des Widerstandes, der Selbstreflexion und Beharrlichkeit raubt, so lange wird aus den neuen Perspektiven nichts werden und zumindest für junge Männer, wenn nicht sogar junge Frauen, wird die Partei dadurch nicht interessanter. Denn nichts von der kämpferischen Geschichte der Grünen schimmert in diesem Manifest noch durch. Sie kämpften - buchstäblich - gegen Atomkraftwerke, gegen Naturzerstörung, gegen gesellschaftlichen Größenwahn, aber wenn Frauen sagen, ein Mann ist ein Macho, dann schweigen sie artig wie kleine Jungen, die der Mama nicht zu widersprechen wagen.


Quelle: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/1188498/

kann man auch hören, wer lesefaul ist!

Ein Schluck aus der Ideologiepulle, das Manifest der grünen Männchen

Macho, Tuesday, 25.05.2010, 20:04 (vor 5703 Tagen) @ sonnenlilie

Die grünen Männer aus NRW verkünden in ihrem Manifest, dass sie nicht
länger mehr Machos sein wollen,

Äh, wenn ich mir diese Handtücher so angucke, dann frage ich mich, wie die etwas nicht länger sein wollen, das sie nie waren.

Mutet an wie Pudel, die laut skandieren, sie wollten im Interesse der Lämmer keine Wölfe mehr sein.

Als Wolf fragt man sich da vermutlich nur, wen von beiden man zuerst fressen soll...

Ein Schluck aus der Ideologiepulle, das Manifest der grünen Männchen

der_quixote, Absurdistan, Tuesday, 25.05.2010, 21:29 (vor 5703 Tagen) @ sonnenlilie

Super!
Frank

--
Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...

Ein Schluck aus der Ideologiepulle, das Manifest der grünen Männchen

Red Snapper ., Wednesday, 26.05.2010, 00:23 (vor 5703 Tagen) @ der_quixote

Super!

Ja, schon.

Aber warum sind es immer dieselben paar Männer, die sich gegen die herrschende Ideologie aussprechen?

Warum gibt es fast keine Journalisten mit Rückgrad, die sich zur Wehr setzen?

Es muss eine neue Generation Männer her, die dem Spuk ein Ende setzt.

Ein Schluck aus der Ideologiepulle, das Manifest der grünen Männchen

Mike, Wednesday, 26.05.2010, 01:30 (vor 5703 Tagen) @ Red Snapper .

Aber warum sind es immer dieselben paar Männer, die sich gegen die
herrschende Ideologie aussprechen?

Warum gibt es fast keine Journalisten mit Rückgrad, die sich zur Wehr
setzen?

Es muss eine neue Generation Männer her, die dem Spuk ein Ende setzt.

Nun, ich stelle fest, es werden immer mehr Männer. Manch Journalisten haben noch Tomaten auf die Augen.

Die neue - oder alte, oder wie auch immer - Generation Männer, also diejenigen, die sich klar artikulieren und auch vernommen werden ist doch da. Deren Vertreter sollen so schöne Botschaften, wie die folgende von Hollstein weiter verbreiten:

"... ganz wie ein missbrauchtes Kind, das sich mit seinem Angreifer identifiziert -, dann haben sie sich nicht nur selber aufgegeben. Nein, viel schlimmer, sie haben damit zugleich die Geschichte ihrer Väter, Großväter und Urgroßväter bis ins tausendste Glied entwertet.

Denn sie unterwerfen ihre eigenen Beziehungen zu diesen Männern radikalfeministischen Patriarchatsklischees. Damit sich zu identifizieren, macht sie vaterlos und deshalb geschichtslos. Aber nicht nur das. Sie haben ihre stolzen Mütter, Großmütter, auch die bis ins tausendste Glied zu unterwürfigen Wesen degradiert, so als hätten diese sich nie mit ihren Männern und den Vätern ihrer Kinder auseinandergesetzt, sondern sprachlos sich diesen nur unterworfen."

Wir müssen lediglich unsere Selbstachtung auch offen nach außen tragen. Denn wir treten gegen die Lüge, Geschichtsverfälschung und Betrug an, vor allem unseren Kindern gegenüber.

Wird der Chor unserer Stimmen immer lauter, wird man uns nicht mehr überhören können! Wenn wir unsere Stimme erheben, reden wir auch "für unsere Väter, Großväter ..., Mütter ..."

Gruß
Mike

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