1/2 OT: Schopenhauer "Ueber die Weiber"
Über obigen Text bin ich gerade zufällig gestolpert. Auch wenn das Werk 1851 schien, ist es auch heute noch aktuell.
Einige Kostproben:
Schon der Anblick der weiblichen Gestalt lehrt, daß das Weib weder zu großen geistigen, noch körperlichen Arbeiten bestimmt ist. (§363)
In unserm monogamischen Welttheile heißt heirathen seine Rechte halbiren und seine Pflichten verdoppeln. Jedoch als die Gesetze den Weibern gleiche Rechte mit den Männern einräumten, hätten sie ihnen auch eine männliche Vernunft verleihen sollen. (§370)
Aristoteles setzt, in der Politik, B.II. c.9, aus einander, welche große Nachtheile den Spartanern daraus erwachsen sind, daß bei ihnen den Weibern zu viel eingeräumt war, indem sie Erbschaft, Mitgift und große Ungebundenheit hatten, und wie dieses zum Verfall Sparta's viel beigetragen hat. - Sollte nicht in Frankreich der seit Ludwig XIII. immer wachsende Einfluß der Weiber Schuld seyn am allmäligen Verderben des Hofes und der Regierung, welches die erste Revolution herbeiführte, deren Folge alle nachherigen Umwälzungen gewesen sind? (§371)
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jens_,
22.05.2010, 18:12
- Schopenhauer: Kluge Männer heiraten nicht - Mus Lim, 22.05.2010, 19:24