Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Kosten des Afghanistan-Einsatzes: "2,3 Millionen Euro für ein Menschenleben"

Mulher, Saturday, 22.05.2010, 15:27 (vor 5706 Tagen)

Muss man so weit gehen, jeden gefallenen Soldaten mit einem Preisschild zu versehen? Im Interview mit manager magazin sagen die DIW-Forscher Tilman Brück und Olaf de Groot, die für manager magazin die deutschen Kriegskosten im Afghanistan-Einsatz berechnet haben, warum es zynisch wäre, solch eine Berechnung zu unterlassen.

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,695642,00.html

Der Spiegel tituliert: Wie viel ein gefallener Deutscher wirklich kostet

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,695824,00.html

Das Wort "Männer" kommt im Übrigen nicht vor.

Tote Soldatinnen kämen uns noch teurer

Mus Lim ⌂, Saturday, 22.05.2010, 19:03 (vor 5706 Tagen) @ Mulher

Das Wort "Männer" kommt im Übrigen nicht vor.

"43 deutsche Soldaten sind gefallen, darunter 43 Männer.", solche Aussagen werden wir nicht hören.
Höchstens, dass weibliche Soldatinnen 23% zu wenig Sold bekommen. ;-)

Und: Tote Soldatinnen kämen uns noch teurer.
Da müsste nämlich noch der Faktor "patriarchale Diskriminierung" eingerechnet werden.

--
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Falsch! Soldatinnen kämen 23% billiger!

Totalverweigerer-Fan, Saturday, 22.05.2010, 19:35 (vor 5706 Tagen) @ Mus Lim

Ich will, dass alle Soldaten abgezogen werden und nur noch Soldatinnen dort gegrillt werden. Das erspart 23% der Kosten. Wenn die schon einen Krieg auf meine Kosten gegen meinen Willen vom Zaun brechen, dann möglichst billig. Wer nach Afganistan geht macht das eh freiwillig, also sind die dort Anwesenden selber Schuld. Außerdem steht unter Stellenausschreibungen immer: "Frauen mit gleicher oder ähnlicher Qualifikation werden bevorzugt eingestellt." Im gewissenlosen Morden sind die Weiber qualifizierter als Männer (Anzahl der Mitbürger, die z.B. vor und kurz nach der Geburt abgemurkst werden beachten!). Und gerade Rücksichtslosigkeit und Skrupellosigkeit und Feigheit sind generell die wichtigsten Eigenschaften von SoldatInnen (im Volksmund auch "potentielle MörderInnen" genannt) erwartet.

Kosten des Afghanistan-Einsatzes: "2,3 Millionen Euro für ein Menschenleben"

Oliver, Saturday, 22.05.2010, 21:24 (vor 5706 Tagen) @ Mulher

Gefährliche Rechnung,

weil je mehr MännerInnen fallen, desto billiger scheint der Krieg, jedenfalls statistisch pro Person.

Im vorliegenden Frauenbeauftragten-Installations-Krieg wären es gerade mal 2300 Euro pro Mann.
Wenn anstelle 43 tausend mal mehr Männer gefallen wären. Frauen sind ja nicht gefährdet- allenfalls beim Transport.

Und 2300.- klingt günstig, ja das kann sich doch fast jeder leisten!
;-)

--

Liebe Grüße
Oliver


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