Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Feminismus ist eine Spielart des links-Seins..

Mirko, Friday, 21.05.2010, 10:20 (vor 5706 Tagen) @ Claudia

Also die Theorie, dass Feminismus eine Kompensation für mangelhafte Erscheinung ist, ist nicht wirklich haltbar, siehe Alpha-Gören, Thea Dorn etc... Selbst Alice Schwarzer war mal eine schöne Frau.

Die Linken führen einen Klassenkampf, die Feministinnen einen Kampf gegen das Patriarchat. Die Linken wehren sich dagegen, dass arm geboren automatisch arm leben bedeutet. Dieser Kampf ist nur zu berechtigt, denn strukturelle Benachteiligung, wie geringere Lebenserwartung, geringere Lebensqualität, geringerer Zugang zu Bildung, größere Abhängigkeit von Lohnsklaverei, ist nachweisbar und nicht gerechtfertigt. Diejenigen, die das voll in Ordnung finden, sind zumeist auch diejenigen, die nicht zu einem Leben am Förderband gezwungen sind.

Der feministische Kampf gegen das sog. "Patriarchat" ist ein Kampf gegen ein Phantom. Dem Mann geht es in dieser Ordnung nicht wirklich besser als der Frau, an vielen Indikatoren ablesbar wie belastende, gefährliche Arbeitstätigkeit, Selbstmordrate, Obdachlosigkeit etc. Die beiden von Feministinnen gerne angeführten Indikatoren einer Benachteiligung von Frauen (geringerer Verdienst und geringere Präsenz in Chefetagen) ist bei näherem Hinsehen nicht auf strukturelle Diskriminierung zurückzuführen, sondern auf das exklusive, weibliche Privileg, sich einen Ernährer zu nehmen und sich so dem stressigen Arbeitsleben entziehen zu können.

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Wer gegen Monster kämpft, muss achtgeben, nicht selbst zum Monster zu werden - Nietzsche


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