Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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BMFSFJ: Männer weiter freiwillig stärker engagiert

FemokratieBlog ⌂, Thursday, 20.05.2010, 13:46 (vor 5708 Tagen)

12.05.2010 - Im Rahmen des 3. Freiwilligensurvey wurden 20.000 Personen zum zum freiwilligen, bürgerschaftlichen und ehrenamtlichen Engagement befragt. Der Monitor “Engagement” fasst die wichtigsten Trends und Entwicklungen der dritten Erhebungswelle in Kurzform zusammen und benennt erste Handlungsbedarfe.

Ein Auszug von mehreren aus dem Bericht bzw. FemokratieBlog:

(Seite 39)
Der vorige Abschnitt hat die Geschlechterfrage bereits anhand der Situation in den Familien angeschnitten. Bereits zu Beginn der Berichterstattung des Freiwilligensurveys von 1999 wurde beim freiwilligen Engagement ein deutlicher Geschlechterunterschied erkennbar, an dem sich bis heute wenig geändert hat: immer noch sind mit einem Anteil von 40 % deutlich mehr Männer als Frauen (32 %) freiwillig engagiert. Die intensivere Einbeziehung der Frauen in die Zivilgesellschaft ist somit (quantitativ gesehen) seit 2004 kaum vorangekommen. Auffällig ist das gegenüber Männern entsprechenden Alters starke Zurückbleiben des Engagements von Frauen im Alter zwischen 20 und 34 Jahren, ebenfalls zwischen 55 und 64 Jahren sowie zwischen 70 und 74 Jahren (Grafik 19). Die Unterschiede zwischen Männern und Frauen haben komplexe Hintergründe. Ein Grund besteht darin, dass sich das Engagement der Frauen einseitiger als bei Männern an der Familienphase mit Kindern und Jugendlichen im Haushalt ausrichtet. Man erkennt das an dem extrem ausgeprägten weiblichen „Familiengipfel“, auf dem die 40 bis 44-jährigen Frauen mit 43 % die gleiche Engagementquote wie die Männer erreichen.17 Bei den 35 bis 54-jährigen Männern zeichnet sich eher ein „welliges“ Familienplateau ab, das sich allerdings nicht so sehr aus dem eher stabilen männlichen Verlaufsmuster heraushebt. Der in den gesamten Daten bereits erkennbar gewordene Familiengipfel ist also ein weitgehend weibliches Phänomen.

[image]

Einen weiteren Gipfel erreicht das Engagement der Frauen bei den 65- bis 69-Jährigen, nach einem starken Anstieg von dem relativ niedrigen Wert der 55- bis 59-Jährigen her. Dieser „kleine Ruhestandsgipfel“ ist wie der „Familiengipfel“ und der „Gipfel“ in der frühen Jugend somit viel mehr ein weibliches als männliches Phänomen und zeigt noch einmal das stärker lebenszyklische Element des Engagements der Frauen.

Mehr http://femokratieblog.wgvdl.com/maenner-weiter-freiwillig-staerker-engagiert/05-2010/

BMFSFJ: Männer weiter freiwillig stärker engagiert

T @, Thursday, 20.05.2010, 15:18 (vor 5708 Tagen) @ FemokratieBlog

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Vollquote gelöscht
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Interessant ist vor allem wann Männer sich nicht engagieren, nämlich dann wenn sie ohne Arbeit dastehen. Sie Rentner und Erwerbslose in der Statistik.

Da sollten wir uns mal mit befassen.

BMFSFJ: Männer weiter freiwillig stärker engagiert

T @, Thursday, 20.05.2010, 15:19 (vor 5708 Tagen) @ T

Sorry für den fullquote, kleiner faux pas.

Meisterleistung feministischer Sprachmanipulation

Mirko, Thursday, 20.05.2010, 15:26 (vor 5708 Tagen) @ FemokratieBlog

Wir haben das Faktum vorliegen, dass sich Männer sozial stärker engagieren als Frauen. Und so sieht es aus, wenn es darum geht, dieses zu verschleiern:

Die
intensivere Einbeziehung der Frauen in die Zivilgesellschaft ist somit
(quantitativ gesehen) seit 2004 kaum vorangekommen.

Nicht schlecht.

--
Wer gegen Monster kämpft, muss achtgeben, nicht selbst zum Monster zu werden - Nietzsche

Meisterleistung feministischer Sprachmanipulation

satyr, Essen, Thursday, 20.05.2010, 15:52 (vor 5708 Tagen) @ Mirko

Wir haben das Faktum vorliegen, dass sich Männer sozial stärker engagieren
als Frauen. Und so sieht es aus, wenn es darum geht, dieses zu
verschleiern:

Nicht schlecht.

Dazu kommt noch, das von "Frauengipfeln" geredet wird, die ein "rein weibliches Phänomen" sind. Was sollen FRAUENgipfel auch sonst sein?
Schade, das nicht auch von den Männergipfeln gesprochen wird. Die sind übrigens - rein zufällig - ein rein männliches Phänomen, schätze ich ;)

Feministische Sprache!

Wima, Thursday, 20.05.2010, 15:48 (vor 5708 Tagen) @ FemokratieBlog

... Dieser "kleine Ruhestandsgipfel" ist wie der "Familiengipfel" und der
" Gipfel" in der frühen Jugend somit viel mehr ein weibliches als
männliches Phänomen und zeigt noch einmal das stärker lebenszyklische
Element des Engagements der Frauen.[/i]

Das "lebenszyklische Element" ist nichts anderes als die albekannte "Launigkeit" der Frauen.

wima

Feministische Sprache!

everhard, Thursday, 20.05.2010, 16:31 (vor 5708 Tagen) @ Wima

... Dieser "kleine Ruhestandsgipfel" ist wie der "Familiengipfel" und

der

" Gipfel" in der frühen Jugend somit viel mehr ein weibliches als
männliches Phänomen und zeigt noch einmal das stärker lebenszyklische
Element des Engagements der Frauen.[/i]


Das "lebenszyklische Element" ist nichts anderes als die albekannte
"Launigkeit" der Frauen.

Nein, das ist hier nicht gemeint.
Gemeint ist schlicht die Tatsache, daß Frauen wegen Kindererziehung und generell stärkerer Ausrichtung ihres Lebens an private, familiäre Belange auch volatiler in ihrem außerhäuslichen Engagement sind.

Zwang für Männer sich für familiäre Belange einzusetzen.

Wima, Thursday, 20.05.2010, 16:40 (vor 5708 Tagen) @ everhard

Nein, das ist hier nicht gemeint.
Gemeint ist schlicht die Tatsache, daß Frauen wegen Kindererziehung und
generell stärkerer Ausrichtung ihres Lebens an private, familiäre Belange
auch volatiler in ihrem außerhäuslichen Engagement sind.

Jeder Unterhaltsverpflichtete (egal ob zusammenlebend oder getrennt), ist mit seiner Erwerbstätigkeit wesentlich mehr in die familiären Belange eingebunden. Er ist sogar dazu gezwungen, sonst macht er sich strafbar.

wima

Zwang für Männer sich für familiäre Belange einzusetzen.

everhard, Thursday, 20.05.2010, 17:41 (vor 5708 Tagen) @ Wima

Nein, das ist hier nicht gemeint.
Gemeint ist schlicht die Tatsache, daß Frauen wegen Kindererziehung und
generell stärkerer Ausrichtung ihres Lebens an private, familiäre

Belange

auch volatiler in ihrem außerhäuslichen Engagement sind.


Jeder Unterhaltsverpflichtete (egal ob zusammenlebend oder getrennt), ist
mit seiner Erwerbstätigkeit wesentlich mehr in die familiären Belange
eingebunden.

Was aber offenbar nicht zu entsprechenden Schwankunen des gesamten freiwilligen sozialen Engagements führt, und nur darum geht es hier.
Wenn wir männliche Logik betonen, sollten wir sie selbst üben.

Zwang für Männer sich für familiäre Belange einzusetzen.

Wima, Thursday, 20.05.2010, 22:51 (vor 5708 Tagen) @ everhard

Was aber offenbar nicht zu entsprechenden Schwankunen des gesamten
freiwilligen sozialen Engagements führt,

Klar, ein Mann ist ja auch keine launische Frau.

wima

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